Störe ich oder unterhalten Sie sich privat????

Gerade erst wird wieder das Sterben von Einzelhandelsgeschäften  ausgiebig beklagt.

Schade, es gibt wie die Presse im TV mitteilt, fast keine Spielwarenläden mehr. Immer mehr haben in der Vergangenheit geschlossen, Die Kundschaft kauft lieber im Internet., Dieser Trend wird ausgiebig bemängelt, vor allem von den Betroffenen ,also den Einzelhändlern selbst.  Man erklärt, wenn Einzelhandelsgeschäfte schließen,verödet die Innenstadt.

Sicher, man sieht in allen Städten, egal ob groß oder klein, immer mehr Leerstand von Ladenlokalen.Dann sind in den Geschäften kurzfristig Billigshops, dann wieder Leerstand.

Aber was ist die Ursache?

Sicher man kann den Onlinehandel dafür allein verantwortlich machen, aber da macht man es sich meiner Meinung nach zu einfach. Es ist bequem im Internet zu kaufen. Aber ich bemerke auch immer wieder gravierende Fehler in den Geschäften beim Umgang mit der Kundschaft.

Das Personal, also die Schulung des Personals und auch die Aufsicht über das Personal, lässt in vielen Fällen sehr zu wünschen übrig.

Der Satz:“Störe ich, oder unterhalten sie sich privat“ hat durchaus seine Berechtigung. Denn immer noch wird Kundschaft vom Personal mit harschen Worten zurechtgewiesen, wenn sie eine offensichtlich private Unterhaltung des Personals unterbrechen, um eine Auskunft zu erhalten.

Da darf sich der Einzelhändler sei er auch noch so groß, nicht wundern , wenn der Kunde geht.

Genauso ist eine Unmöglichkeit , dem mit EC Karte zahlen wollenden Kunden mitzuteilen, man nähme diese Karte erst ab 5€bzw.10€  oder entsprechend mehr € Warenwert an und ihm den „Rat“ zu geben , doch in der mehr oder weniger nahegelegenen Bank Bargeld zu holen, damit in bar bezahlt werden kann. erst einmal, stellt sich das die Frage weshalb der Kunde  wohl dem Einzelhändler der doch ihm etwas verkaufen will, einen Gefallen tun, Und zweitens hat dieser Unwille ganz praktische Gründe, In Deutschland gibt es verschiedene Bankzusammenschlüsse, wo man als Kunde der eine Bank bei der anderen kostenlos den Automaten benutzen darf. Wenn nun die Bank vor Ort einem anderen Zusammenschluss als die eigenen Bank angehört, darf man als Nichtkunde eine erhebliche Gebühr für die Barabhebung zahlen, weshalb sollte ein Kunde diese Kosten für den Einzelhändler tragen?

Dre vorwurfsvolle Vortrag des Händlers über die ihm entstehenden Kosten wenn er eine EC Zahlung annimmt, trägt auch nicht unbedingt zur Kundenbindung bei. Eher wird man damit erreichen das der Kunde nun ganz sicher …ins Internet abwandert, wo er sich solche Belehrungen nicht anhören muss.

Ganz unmöglich ist auch folgendes Verhalten, Man hat hohe Regale , Tiefkühlschränke oder hohe Türme mit Getränkekisten, ganz oben platziert man Ware . Die möchte der Kunde auch gern kaufen, um die aber zu erhalten muss der Kunde sich zunächst einmal im Geschäft eine Möglichkeit wie Leiter etc. suchen um dort hoch zu klettern. Nicht alle  Kunden möchten sich in sportlichen Übungen während des Einkaufs versuchen.

Also wird ein Verkäufer gesucht, der dann erklärt, der Kunde möge  die Leiter nutzen ,die sei nämlich zu diesem Zweck da.

Jeder Händler sollte sich ganz klar darüber sein, er ist Dienstleister, Der Kunde verfügt über das Geld, und entscheidet wo er es, wie ausgibt. der Begriff Dienstleister impliziert bereits was erwartet werden kann und was auch erwartet wird. Dienst zu leisten, also dem Kunden den Einkauf zu erleichtern und ihm schmackhaft zu machen hier und gerade hier einzukaufen. Mit Unfreundlichkeit, Unhöflichkeit und rüdem Benehmen wird man nur erreichen, das man ganz sicher früher oder später das Haus schließen kann. Aber vielleicht ist das ja trotz aller Klagen auch so gewollt.

Wortgestoeber 

 

 

 

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Verkäuferträume

 

Beruflich haben wir durch unsere Firma ja viel mit Menschen zu tun.

Wir sind für Personalfragen zuständig.

Nun, da kann man durchaus was erleben.

Man hat den Eindruck, nicht jede Kundschaft sei in manchen Geschäften interessant, sondern die Verkäufer selektieren regelrecht die Kundschaft die sie mögen. Dies ist vor allem in kleineren Ketten und Einzelhandelsgeschäften die sich auf bestimmte Produkte spezialisiert haben, immer mehr zu beobachten, wie Fotogeschäfte ,Geschäfte die TV und DAB Radios verkaufen oder auch bestimmte Mode- Kosmetik. und Einrichtungshäuser.Wichtig ist dabei, der Geschäftsinhaber darf nicht selbst in den Verkaufsräumen sein.

Die Auserwählten werden dann bestens bedient, der Rest kann nach Meinung der Verkäufer bitte hingehen ,wo immer sie hin wollen, solange sie nicht mehr die Verkäufer belästigen.

Die trinken nämlich lieber Kaffee, unterhalten sich miteinander, anstatt sich um die Menschen zu kümmern , die durch ihre Einkäufe zur Finanzierung des Gehaltes der Verkäufer beitragen.

Sicher es ist oft nicht viel, was man an den einzelnen Käufen verdient.allerdings macht es in diesem Fall die Masse.

Einige wenige Kunden machen große,teure Einkäufe und noch weniger machen diese Einkäufe sofort und direkt ohne groß zu fragen, einfach auf die Empfehlung der Verkäufer,

Das sind allerdings meist Scheichs aus dem Morgenland und die sind wie jeder weiß selten, auch Lottomillionären sagt man ein solches Verhalten nach, allerdings sind auch die rar gesät.

Das sind die Wunschträume der Verkäufer,die Kunden die sie gern ständig hätten, wenn sie sie denn überhaupt je erlebt haben.

Der Normalkunde erlebt ,wenn er solche Geschäfte besucht, einen überheblichen herablassenden Verkäufer, der sich als besser und wichtiger dünkt , als derjenige der im Geschäft Umsatz machen würde.

Dann stellt sich immer wieder einmal die Frage, warum kaufen die Kunden lieber im Internet?

Nun es könnte doch wirklich sein, die Kundschaft mag nicht mehr von solchen überheblichen Schnöseln bedient werden.

Das nicht aufzuhaltende Ergebnis ist dann das Sterben der Geschäfte.

Sind die das nicht selber schuld?

Nun habe ich feststellen müssen, da gibt es auch ein Nord-Südgefälle beim überheblichen Benimm der Verkäufer.Genauso wie es einen Unterschied zwischen großen und kleineren Städten gibt.

Meist hat man es in kleineren Städten mit nicht so extrem überheblichen Vertretern des Verkaufs zu tun , als in Großstädten, wo man häufig meint die Herrschaften huldigten dem Grundsatz: „kommst Du heute nicht, morgen kommt ein anderer“

Nur irgendwann wird es keine anderen mehr geben, was machen diese Herrschaften, dann?

Arbeitslosengeld kassieren?Eine andere Alternative sehe ich da nicht,wenn sie so weitermachen. Wie gesagt Lottogewinner und Scheichs sind selten, und da braucht man auch nicht so viele von dieser Sorte Verkäufer.

Wortgestoeber

Beratung gewünscht? Bakschisch bitte

 

Wir scheinen im Bakschisch Land zuleben, anders ist es nicht zu erklären.

Aber von Anfang an.

Pünktchen und ich wollen Möbel kaufen. Nicht irgendwelche Kleinteile. Es soll etwas größeres richtig teures sein. Dafür muß man sich informieren. Überlegen was möchte man . Wie soll das aussehen. Will ich das wirklich? Soll das so oder doch anders aussehen. Ist es den Preis wirklich wert?  Wir wissen zwar im Prinzip was wir möchten, aber die genaue Ausführung, das muss schon sorgsam überlegt sein.

Schliesslich man kauft so etwas nicht alle Tage und es soll dann ja auch ein paar Jahre zu uns gehören.

Wir beide haben also allein oder zusammen diverse Geschäfte aufgesucht. Große und kleine. Ketten und Einzelunternehmen.

Endgültig endschieden haben wir uns bisher noch nicht.

Da passiert es auch , das wir Geschäfte mehrfach aufsuchen, um uns noch einmal detailliert zu informieren.

So besuchte ich zum zweiten Mal ein Einzelunternehmen ,das hochwertige Möbel verkauft, die eigentlich in unsere engere Wahl kamen.

Was mir dann allerdings passierte war, nun sagen wir für dieses Land ungewöhnlich. Um nicht zu sagen völlig aus dem Rahmen fallend.

Ich betrat das Geschäft , es war nur eine Verkäuferin dort. Die Besitzerin.

Kunden waren im Geschäft, die hatten sich aber bereits informiert und wollten gehen. Also ein wenig warten und sich noch einmal umsehen. Vielleicht findet sich ja noch eine Alternative , die auch in Frage kommen könnte.

Nun die Kunden gingen und die Inhaberin kam zu mir. Es entspann sich ein Dialog. Sie meinte , ich sei doch bereits einmal in ihrem Laden gewesen. Ich stimmte zu. Erklärte, ich wolle mich nochmals über die in Frage kommenden Möbel informieren.

Was dann kam ,war nun, mir passierte das zum ersten Mal.

Die Dame meinte nämlich , dann bekäme sie 70 € von mir für eine weitere Beratung.

Ich dachte, ich höre nicht richtig. Fragte ungläubig nach. Nein meinte sie , wobei das Geschäft leer war , sich also nicht über übermäßig zahlreiche Kunden beklagen konnte, wo ich doch die einzige potentielle Kundin dort war, sie könne nicht die Zeit aufbringen mich nochmals zu beraten. Sie wolle nun 70 € für jede weitere Beratung haben , die würden ja auf den Kauf der Möbel angerechnet. Wir sollten  vielleicht erklären, daß es sich um eine Summe von gut 10.000 € handeln würde.

Dieses unverfrorene Bakisch fordern ist mir so noch nicht untergekommen. Breiten sich nun in diesem Land orientalische Sitten aus?

Pünktchen und ich nehmen jedenfalls unter diesen Umständen vom Kauf in diesem Geschäft Abstand.

Kaufen Sie teuere Gegenstände immer nach der ersten Beratung? Wir jedenfalls nehmen uns das Recht heraus zu überlegen, wem wir unser Geld für was geben möchten.

wortgestoeber

Auf der Flucht

 

diesen Eindruck bekomme ich ,wenn beim wöchentlichen Einkauf die Geschäfte der Firma A**i S*d aufgesucht werden werden müssen.

Im Laden geht’s ja noch. Etwa jedes dritte oder vierte Mal darf ich im Geschäft auf der Suche nach dem verschwundenen Einkaufswagen das unterste zu oberst kehren. Der macht sich auf den Weg, wenn ich ein Produkt suche oder etwas Zeit benötige , um die richtige Größe oder Mischung zu finden. Dann ist er weg.

Das allerschlimmste ist aber die Kasse. Alles aufs Band legen… schnell, schnell.Dann die Kassiererin schnell , schnell… nicht schnell genug, alles purzelt mit Schwung in den Wagen. Es muss ja schnell gehen, da kann man nicht warten bis Kundin das ordentlich in den Wagen gepackt hat. Bei jedem zweiten Einkauf haben wir Verluste durch Beschädigungen zu beklagen. Das Brot verdrückt, die Dose hat ne Delle, von 10 Eiern haben nur 9 die Kasse heil überstanden, das Papier der Butter so eingerissen , das sie mit dem Einkaufswagen in Kontakt kommt.Wie sagte mir neulich ein Kunde, „Das ist so billig ,da macht es gar nichts ,wenn die Hälfte beschädigt wird.“ Hallo?

„ Nicht so schnell“sagt man da vielleicht. Aber die Kassiererin will Pause machen oder die Kunden hinter uns finden alles geht viel zu langsam und das wird dann natürlich im Rheinland, wo wir wohnen, lautstark kundgetan.

Wie auf der Flucht , so fühle ich mich, nicht als wertgeschätzter Kunde, sondern lästig.

Als eines der marktführenden Unternehmen kann sich A**i S*d das wahrscheinlich leisten, es gibt nur wenig Möglichkeiten dieses Unternehmen nicht zu frequentieren, da es wenig Alternativen gibt, wenn man auch noch ein wenig preisbewusst ist

Mein Wunsch? Nie wieder eines dieser Geschäfte betreten zu müssen, läßt sich als Fata Morgana wohl auch in Zukunft abschreiben .wortgestoeber