Prioritäten setzen….neues vom ehrenwerten Haus


Neues vom ehrenwerten Haus.

Das gab es ja schon lange nicht mehr. Nicht das sich das ehrenwerte Haus auf einmal nicht mehr daneben benehmen würde. Es war nur irgendwie einfach keine Zeit da darüber zu schreiben.

Das Haus bekam, wie der Gesetzgeber es verordnet hat, noch im Dezember vorigen Jahres in allen Wohnungen Rauchmelder. Die piepen normal recht laut.. Müssen sie ja auch, damit sie gehört werden und demnach auch wahrgenommen..  Auch der Aufzug hat einen Warnruf mit dem Hilfe herbeigerufen werden soll, wenn jemand stecken bleibt, leider klingen beide gleich. Was aber auch irgendwie nicht relevant ist, schließlich sind beides keine Situationen zur allgemeinen Unterhaltung.

Plötzlich war der Warnruf eines Rauchmelders zu hören… ein langgezogenes piepen laut und wirklich nicht zu überhören…

Nun wirklich nicht  überhörbar, wohl aber fürs ehrenwerte Haus..was kümmert es wenn da ein Notsignal erschallt, soll man da wirklich ernsthaft für andere??? Das kann doch nun wirklich niemand verlangen, da etwas zu unternehmen, so der allgemeine Grundgedanke im ehrenwerten Haus.

Nun wir riefen die Feuerwehr, wer möchte schon gern abgefackelt werden?

Was dann folgte glich einer Slapstickkomödie, eben wie bereits bekannt, typisch ehrenwertes Haus. Die Haustüren der „Kinder Allahs“ gingen alle auf , als die Feuerwehr durchs Haus eilte.

Neugierig sah man hinaus und versicherte sich durch Rückfragen bei den Beamten , das man auch ganz bestimmt als allererste gerettet würde , wenn es denn die Notwendigkeit wäre. Schließlich steht einem ja zu … sich den Zeitpunkt des Betretens des Paradieses, wo einem die Ungläubigen ja nicht hinfolgen können, selbst auszusuchen..Muss man doch verstehen.. Die Rettung der Kinder Allahs hat oberste Priorität, andere hilflose Hausbewohner können nun bestimmt warten, damit Allahs Kinder auch ganz sicher gut raus kommen..so die zu hörende Meinung…

Was für ein Glück für die anderen Bewohner, sie waren mehrheitlich nicht zu Hause und die Berufsfeuerwehr sieht auch ein wenig andere Prioritäten.

Ach der Alarm das laute piepen ,,, also wenn jemand im Aufzug gesessen hätte hätte er dort den Abend verbringen dürfen, wie man sich denken kann wollten einzelne „Kinder Allahs“die ja außer uns und einer bettlägerigen Dame ,einzig zu Hause waren ,wie sich herausstellte nur für ein wenig Abwechslung sorgen, man hatte ein mit Hilfe eines Streichholzes den Alarmknopf des Fahrstuhls festgestellt..Wortgestoeber

Kind, ruf die Feuerwehr

Als Kind habe ich immer gehört „Die Polizei , Dein Freund und Helfer“, ich wurde angehalten die Polizei zu fragen ,wenn ich mich verlaufen hatte.

Irgendwie ist das immer noch für mich normal die Polizei zu fragen.

Aber das lässt man besser ist meine Erfahrung. Korrekt meine wiederholte Erfahrung.

Besser man fragt die Feuerwehr. Klingt komisch ,ich weis, aber die Männer von der Feuerwehr helfen immer gern und wissen das mindestens so gut wie die Polizei.

Ich habe wieder einmal so eine Erfahrung mit den Ordnungshütern gemacht, auf die ich dankend verzichten kann. Normalerweise fahre ich ja mit Navigation, nur wenn der Kunde die Anschrift nicht korrekt angibt, kann auch das Navi nicht helfen.

So eine Situation hatte ich heute. Suchen half nicht. Aber ich hatte vermeintlich Glück. Zwei Beamtinnen der Polizei kamen auf dem Trottoir entlang . Ich hielt etwas vor ihnen an , stieg aus und ging hilfesuchend auf sie zu. Nur …Kaum hatte ich sie angesprochen, wurde ich auch schon von beiden angepöbelt. Man unterhalte sich, ich hätte zu warten. Und überhaupt… weiter kamen die „Damen “ nicht, ich entschuldigte mich. Per Handy die Feuerwehr befragt , brachte schnell die Lösung meines Problems.

Was mag ein Kind denken ,das sich an diese Menschen wendet , weil es eine Auskunft braucht, werden die dann auch so“ freundlich“ wie bei mir antworten? Es steht zu befürchten. Ich hätte als Kind wenn damals ein , es gab damals G´tt sei Dank , nur männliche „Schutzleute“ wie man sie nannte, mich dermaßen angepöbelt hätte , mich nie wieder getraut ,die Polizei um Hilfe zu fragen. G´tt sei Dank, damals waren die nett und freundlich.

Heute kann man Kindern nur raten“ Ruf die Feuerwehr an wenn Du den Weg nicht weist oder ein Problem hast, die sind lieb, die helfen gern“

Wortgestoeber

Pünktchen ist eingesperrt

                                oder neues aus der Nachbarschaft…

Pünktchen ist im Augenblick nicht so ganz beweglich. Es muß Krücken benutzen.

Ich fuhr auf der Autobahn zu einem geschäftlichen Termin, da erreichte mich der Anruf des betrübten Punktes. Pünktchen wollte, wie es mir erklärte, das Haus verlassen, aber es war nicht möglich. Aus der Wohnung war kein Problem, aber im Eingangsbereich standen ….kreuz und quer, in großer Anzahl, Kinderwagen und für Pünktchen gab es keine Möglichkeit , die aus dem Weg zu schieben, um das Haus zu verlassen. Nun muß man wissen, die meisten unserer Nachbarn, die hätten helfen können, arbeiten, waren also nicht zu Hause. das Pünktchen wandte sich also an den Verursacher, bat doch bitte die Wagen zu entfernen und ihm die Möglichkeit zu geben , das Haus zu verlassen.

Das wurde abgelehnt, Pünktchen könne ja warten bis die Kinderwagenbesitzerinnen das Haus wieder verließen. Nun war guter Rat teuer.

Ich fuhr auf den nächsten Parkplatz und begann zu telephonieren. Mit dem der Wohnung nahegelegenen Büro des Vermieters, mit der Bitte doch zu helfen, das wurde abgelehnt. Pünktchen wurde darauf verwiesen, sich höflich und freundlich an die Verursacher zu wenden, dann würde ihm schon geholfen.. Der Einwand, das sei bereits erfolglos passiert, verhallte ungehört…

Meine nächste Idee , war die Feuerwehr um Hilfe zu bitten…. davon nahm ich dann Abstand, das kann man doch nicht machen wegen einer solchen Angelegenheit, überlegte ich weiter…

 

Also blieb nur noch unsere beste Freundin anzurufen,die 10 KM entfernt wohnt und ihr die Misere zu schildern… Zum Glück hat man solche netten Freunde, die auch noch zu Hause sind, die versprach nämlich sich sofort auf den Weg zu machen und dem Pünktchen zu helfen.

Anmerkend  sollte ich wohl diese „ehrenwerte“Nachbarschaft einmal ein wenig vorstellen. Bis vor wenigen Jahren war es eine nette Gruppe von Menschen, die  mit unterschiedlichen Interessen, eine Gruppe von Mietshäusern bewohnte. Keiner tat dem anderen etwas, man war nicht gerade befreundet, aber nie unfreundlich oder gar verfeindet. Man half sich untereinander, nahm gegenseitig die Pakete an und übernahm die Pflege von Blumen und Wohnung, wenn der Nachbar eben nicht da war. Also ganz normal. Dann änderte sich alles und heute kann von all dem leider keine Rede mehr sein. Aber umziehen, … das Pünktchen ist da nicht so von begeistert und es ist ja auch die Frage, ob es anderswo anders ist.Also „schlagen“ wir uns mit der sehr geänderten Nachbarschaft herum. Manchmal lustig , unfreiwillig komisch manchmal sehr Nerv tötend , wie im Augenblick.

wortgestoeber