Die Mörder sind unter uns

 

Heute errreichte uns ein Anruf meiner besten Freundin. Ihre geliebte Tigerkatze Schmuser,leider ein Leukose positiv, was meine Freundin allerdings immer wusste, ist fast seit dem auch unsere Samtpfote krank war ,schwer krank. Schmuser mag nichts fressen, magerte masssiv ab.

Natürlich war meine Freundin bei verschiedenen Tierärzten mehrfach und hat dort viel Geld gelassen. Aber Schmuser wurde nicht gesund. Immer wieder hat sie die Tierärzte darauf hingewiesen, das ihrere Meinung Schmuser etwas an den Zähnchen hat, genauer an den hinteren Backenzähnen.

Ihr wurde erklärt das wäre eine Halsentzündung, als Schmuser dann Blut spukte, erklärte man ihr das wäre eben wegen der Leukose, das wäre das letzte Stadium..

Meine Freundin entschloss sich nachdem sie Schmuser über Wochen mit der Hand ganz winzig kleine Häppchen durchgedreht gefüttert hatte, ihre geliebte Schmuser zu erlösen.

Dafür war ein Termin bem Tierarzt notwendig, der sollte gestern sein.

Über das Wochenende bemerkte meine Freundin dann den flehentlichen Blick ihrer Schmuser. Wie sie mir sagte, war es als ob Schmuser sagen wollte „hilf mir doch endlich, ich will nicht sterben“

Meine Freundin rief am Sonntagmorgen alle Bekannten mit Tieren an, ob sie eine  Idee hätten welche Hilfe für Schmuser zu bekommen sei.

Man riet ihr eine Tierklinik in einer Stadt 50 Km von uns entfernt aufzusuchen, dort müsse sie aber eine Tremin vereinbaren.

Gestern morgen rief meine Freundin an ,erklärte ihr Problem

Schmuser wurde zum Notfall, sie durfte sofort kommen.

Zuerst wurde Schmuser allgemein untersucht, soweit nichts auffallendes außer ihre krankheitsbedingte Unterernährung.

Dann öffnete eine Tierzahnärztin das Mäulchen, eine sogenannet Maulsperre wurde einführt.

Nun sah man die Miesere.. alle Zähnchen Schmusers waren hochgradig vereitert, Blut war im Mäulchen von diesen Zähnchen und wo man seitens der niedergelassenen Herrschaften zunächst als eine Halsentzündung und später die Leukose im letzten Stadium zu erkennen meinte. Es waren drei ganz besonders heftig vereiterte Zähnchen. Meine Freundin sah sich genötigt mehrfach zu versichern , sie sei mit Schmuser bei diversen Tierärzten gewesen.

Nun muss Schmuser eine Zahnoperation über sich ergehen lassen, alle Zähnchen außer den Reisszähnen werden entfernt . Bevor das passieren kann muss die kleine Schmuser erst einmal an der Tropf damit sie die OP übersteht , weil sie ja so unterernährt ist. Sei muss bis wenigstens Freitag in der Klinik bleiben.

Aber alle Tierärzte dort versicherten meiner Freundin Schmuser wird wieder ganz gesund, und die Leukose ist nun gar kein Problem.

Meine Freundin ist nun wütend und empört. Einmal wegen der heftigen Kosten, die entstanden ohne das Schmuser geholfen wurde, was ja ganz einfach ohne große Kosten und großen Aufwand möglich gewesen wäre am Anfang. Und natürlich auch das es nun solche enormen Kosten bedeutet , das von diesen niedergelassenen Herrschaften verursachte Desaster zu beseitigen. Sie ist wütend, das es seitens der niedergelassenen Tierärzte, wie es scheint nur darum geht ,möglichst viel ,möglichst schnell Geld zu machen und in gar keinem Fall um das Wohl der Tiere. Das scheint nämlich alles egal zu sein.

Man ist auch noch so wenig interessiert an dem tierischen Patienten, das man noch nicht einmal konkreten Hinweisen des Besitzers nachgeht, statt dessen werden die besorgten Tierhalter belogen, betrogen und als dumm und dämlich dargestellt. Man erdreistet sich seitens dieser Tierärzte sogar das Einschläfern eines eigentlich einfach zu heilenden Tieres in Kauf zu nehmen , der Mamon lockt.

Wenn diese niedergelassenen Herrschaften ,die sich Tierarzt nennen dürfen , meinen sie verdienten zu wenig Geld, was ja durchaus relativ ist, dann sollten sie vielleicht lieber einen anderen ihnen mehr Geld versprechenden Beruf ergreifen. Dazu passend ist ein Artikel des Weserkuriers, Bremen von Sonnabend 14 .Januar 2017 „tierisch beliebt“. Wenn man diesen Artikel liest ,erweckt dies im erstaunten Leser den Eindruck man sollte für die armen Tierärzte mit dem Hut durch die Praxis gehen ,damit sie sich ein Stück Brot leisten können. Eine, wie alle Tierbesitzer bestätigen völlig irrige Annahme.Wortgestoeber

Postscriptum:

Schmuser hat gestern eine 2 stündige OP  überstanden , wobei sich herausstellte das der Eiter schon in den Knochen gegangen war. Heute frisst sie wieder, wie meine Freundin mir per Telephon überglücklich erklärte.

Rossini und Freund

Unsere Samtpfote hat auch ein paar ganz und gar nicht katzentypische Angewohnheiten.

Gioaccino Rossini schrieb das Duetto buffo di due gatti kurz das Katzenduett. Dort miauen zwei Sopranistinnen um die Wette. Diese Stück ist auf CD nicht ganz so einfach zu bekommen. Aber wir brauchen es auch nicht. Unsere Samtpfote telefoniert.DSC07098

Mit ihrer Freundin, der Sprecherin einer 5 köpfigen Katzengang , deren Diener meine Freundin ist.DSC04370

Wir legen den Hörer auf den Boden und die beiden Katzen fangen an…

Katzenduett in Original!! Beide bestehen darauf miteinander zu telephonieren. Was sie da besprechen ? Wir möchten es gar nicht so ganz genau wissen, nur wenn wir sie nicht lassen, Diener müssen sofort bestraft werden… unseren Beinen bekommt es nicht.

Meine Freundin und ich telephonieren in der Zeit per Handy.

Wasser ist auch so eine Problem bei Samtpfotens… Normalerweise können die devoten Diener sich gegen Attacken der samtpfötigen Herrscher mittels Wasser wehren… nicht so wir. Sie liebt Wasser und badet für ihr Leben gern….badende Venus2

Und sie hat auch einen Freund, einen schüchternen Kater im schwarzen, glänzenden Frack.Wir können die Unterhaltungen der beiden durch die geschlossenen Tür verfolgen. Nicht laut, nein eher, er sitzt auf der einen Seite und sie auf der anderen Seite der Tür. Da er der Herrscher der Nachbarwohnung ist , mit der wir uns gut verstehen, haben wir nämlich bei sich bietender Gelegenheit drüben angerufen…. wir wunderten uns immer, was Samtpfote da an der Tür wohl macht, nun ganz einfach wie die Nachbarin bestätigte, ihr Freund war auf Besuch….SD538017

Pünktchen ist eingesperrt

                                oder neues aus der Nachbarschaft…

Pünktchen ist im Augenblick nicht so ganz beweglich. Es muß Krücken benutzen.

Ich fuhr auf der Autobahn zu einem geschäftlichen Termin, da erreichte mich der Anruf des betrübten Punktes. Pünktchen wollte, wie es mir erklärte, das Haus verlassen, aber es war nicht möglich. Aus der Wohnung war kein Problem, aber im Eingangsbereich standen ….kreuz und quer, in großer Anzahl, Kinderwagen und für Pünktchen gab es keine Möglichkeit , die aus dem Weg zu schieben, um das Haus zu verlassen. Nun muß man wissen, die meisten unserer Nachbarn, die hätten helfen können, arbeiten, waren also nicht zu Hause. das Pünktchen wandte sich also an den Verursacher, bat doch bitte die Wagen zu entfernen und ihm die Möglichkeit zu geben , das Haus zu verlassen.

Das wurde abgelehnt, Pünktchen könne ja warten bis die Kinderwagenbesitzerinnen das Haus wieder verließen. Nun war guter Rat teuer.

Ich fuhr auf den nächsten Parkplatz und begann zu telephonieren. Mit dem der Wohnung nahegelegenen Büro des Vermieters, mit der Bitte doch zu helfen, das wurde abgelehnt. Pünktchen wurde darauf verwiesen, sich höflich und freundlich an die Verursacher zu wenden, dann würde ihm schon geholfen.. Der Einwand, das sei bereits erfolglos passiert, verhallte ungehört…

Meine nächste Idee , war die Feuerwehr um Hilfe zu bitten…. davon nahm ich dann Abstand, das kann man doch nicht machen wegen einer solchen Angelegenheit, überlegte ich weiter…

 

Also blieb nur noch unsere beste Freundin anzurufen,die 10 KM entfernt wohnt und ihr die Misere zu schildern… Zum Glück hat man solche netten Freunde, die auch noch zu Hause sind, die versprach nämlich sich sofort auf den Weg zu machen und dem Pünktchen zu helfen.

Anmerkend  sollte ich wohl diese „ehrenwerte“Nachbarschaft einmal ein wenig vorstellen. Bis vor wenigen Jahren war es eine nette Gruppe von Menschen, die  mit unterschiedlichen Interessen, eine Gruppe von Mietshäusern bewohnte. Keiner tat dem anderen etwas, man war nicht gerade befreundet, aber nie unfreundlich oder gar verfeindet. Man half sich untereinander, nahm gegenseitig die Pakete an und übernahm die Pflege von Blumen und Wohnung, wenn der Nachbar eben nicht da war. Also ganz normal. Dann änderte sich alles und heute kann von all dem leider keine Rede mehr sein. Aber umziehen, … das Pünktchen ist da nicht so von begeistert und es ist ja auch die Frage, ob es anderswo anders ist.Also „schlagen“ wir uns mit der sehr geänderten Nachbarschaft herum. Manchmal lustig , unfreiwillig komisch manchmal sehr Nerv tötend , wie im Augenblick.

wortgestoeber