Düpiert… u.A.w.g.

 

Neues von der Mischpoche.

Tante Frieda und ihre schreckliche Sippe sind immer noch recht rührig, auch wenn man hier länger nicht viel von ihnen gehört hat.

Wir hatten eigentlich geglaubt unsere Zeit ohne Tante Frieda wäre dieses Jahr ein wenig länger.

So kann man sich irren

Uns erreichte eine Einladung, ganz im üblichen Frieda Stil. Sie kam am Tag bevor die Angelegenheit akut wurde. Unten wie üblich“ u.A. w. g.“ also „um Antwort wird gebeten“,das war natürlich auf Grund der Kürze der verbleibenden Zeit nicht mehr schriftlich möglich.Wobei man vielleicht den Begriff Einladung in diesem Fall etwas genauer deffiniern sollte, es handelt sich bei den „Tante Frieda Einladungen“ nicht um Einladungen im üblichen ,allgemein definierten Sinn, hier geht es darum , gemeinschaftlich zu essen und über Anwesende und Nichtanwesende mehr oder meist weniger freundlich die allwissende Meinung von Tante Frieda  und ihrer schrecklichen Mischpoche zur Kenntnis zu nehmen. Was jeder verzehrt, soll er oder sie bitte selbst zahlen , Tante Frieda zahlt höchstens den Aperitiv für alle.

Aber zunächst einmal musste in all den Terminen Zeit geschaffen werden, um überhaupt die Einladung wahrnehmen zu können.

Eine Absage hätte uns Frieda nie verziehen.

Also hieß es zuert einmal die Termine umlegen und eine Friseurtermin vorzuziehen. G´tt sei Dank hatte meine langjährige Friseuse Verständnis für das Dilemma und ließ mich am gleichen Tag kommen. Was natürlich zu noch mehr Terminverlegungen führte.
Pünktchen rief derweil die Ahnin an, um unsere Zusage zu übermitteln.

Alles zurück, der Termin war verlegt worden.

Die Ahnin war aus dem Bett gefallen ,was einen kürzeren Aufenthalt im Krankenhaus nötig gemacht hatte und fühlte sich nun nicht in der Lage die ausgesprochene Einladung für den nächsten Tag wahrzunehmen.

Der nächste projektierte Termin war zwei Wochen später.

Also wurde die Terminplanung entsprechend vorgenommen.

Nun muss man wissen im Hause Tante Friedas herrscht  nicht Einigkeit und Freude.

Cousine Hannelore und die „lieben Kinderchen „ hausen bekanntlich dort. Die haben eine andere Ansicht und Cousin Charlie , der hat eine ganz andere Meinung.

Wir werden von Tante Frieda gebeten oder besser zitiert, Hannelore kann sehr gut auf unsere Anwesenheit verzichten und Charlie kann sowohl auf Hannelore und ihre Brut ,als auch auf uns dankend verzichten.

Man muss sich bekanntermaßen nicht lieben , nur weil man verwandt ist.

Nun Pünktchen gewitzt geworden durch lange Jahre, in denen wir mit der Mischpoche zahlreiche Eskapaden erlebten.meinte es wäre wohl besser anzurufen, ob der Termin denn nun wie verabredet stände.

Es war gut getan, nun hatten nämlich Hannelore und Charlie das Ruder übernommen und der Termin wurde wieder einmal verschoben. Begründung diesmal, man habe keinen Tisch beim vervorzugten Wirt bekommen.

Da wurde es uns ein wenig zu durchsichtig. Ich rief den auch mir bestens bekannten Wirt an , erkundigte mich, ob für den ersten Ersatztermin ein Tisch für etwa 25 Personen zu erhalten sei. Der Wirt erklärte , er lebe von Gästen, also sei ein solcher Tisch problemlos,, auch wenn es eine recht kuze Vorlaufzeit sei, erhältlich.

Da kann man sich also etwas denken… wenn nun wieder berufliche Termine verschoben werden müssen, um den neuen Termin, den wir bereits kennen wahrzunehmen, denke ich ,daß dies nicht ohne weiteres möglich sein wird.

Die Frage, die sich stellt, ist in diesem Falle also , muß man eine Einladung die man angenommen hat auch dann wahrnehmen, wenn sie mehrfach verschoben wurde?

Eine Frage für einen Stiltrainer. Aber ich denke nicht. Also werden wir die hässliche Sippe vor weiteren Ausreden verschonen und nun unsererseits den Termin wahrscheinlich nicht wahrnehmen.

Wortgestoeber

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So ´n Pech aber auch

 

 

. neues von der Mischpoche

Das gab es ja schon länger nicht mehr, aber keine Angst Tante Frieda, ihre Hausgenossen und der Rest der Sippschaft sind noch recht lebendig.

Kaum hat das Pünktchen Geburtstag,stellt sich die Mischpoche ein. Allen voran die „liebe“ Tante Frieda. Fast ein ganzes Jahr blieben wir weitgehend von ihr und ihrer Sippe verschont., Weihnachten hatten wir uns ,wie man weiß, bestens aus der Affäre gezogen.Aber Frieda und Mischpoche entgeht man leider nicht dauerhaft.

Es begann mit einem „harmlosen „klingeln des Telephones. Ich werde mir doch angewöhnen müssen, erst die anrufende Nummer zu prüfen und dann das Gespräch annehmen oder eben nicht..

Obwohl das hält Frieda und Sippe nicht ab, die rufen dann einfach mit unterdrückter Nummer an.

Frieda am Telephon. Ihre „Anfrage“ seien wir nett, nenne wir es so, da Pünktchen ja Geburtstag habe, (stellen Sie sich vor, weiß ich bereits seit Jahren), nun denn man überlege, man denke nach, also kurz und gut der Überfall der Sippe wurde eingeleitet.

Damit man sich nicht umsonst auf den Weg machen würde, hatte man beschlossen , den Überfall mit Vorankündigung zu tätigen..

Man kann in solchen Fällen schlecht nein, sagen, vor allem bei unserer Mischpoche wäre das auch wenig sinnvoll, die haben nämlich die Angewohnheit, dann eben später den projektierten Überfall zu starten.

Also schnell alles vorbereiten den Kuschen, das Abendessen.

Konnten die nicht früher Laut geben? Nun musste alles schnell gehen, denn der Anruf erfolgte mit nur zwei Tagen Vorlaufzeit.

Jeder der mehrere Gäste zu bewirten hat, wird mir in diesem Fall Recht geben, es ist sehr kurzfristig.

Vor allem, wo auch noch Vorlieben und persönliche Eigenheiten zu beachten sind, der eine isst bevorzugt Fleisch, die andere hasst das und speist ausschließlich vegetarisch. Natürlich gibt es außerdem den Fischfreund und den Fischfeind zu beachten.

Man wünscht frische Sahne , nein, nicht mit der heimischen Küchenmaschine geschlagen, die muss schon vom Konditor geholt werden, sonst taugt die ja nichts.

Das bedeutet erst in letzter Minute und Parkplatzprobleme.

Also es standen uns die Ahnin Tante Frieda, mit Hannelore ,Brüderchen und Schwesterchen ins Haus.

Nicht unbedingt die Sorte Besuch ,die man unbedingt vermisst, wenn sie nicht erscheint..Nun am angegebenen Tag war zuerst einmal warten angesagt, Tante Frieda und Sippschaft zeichnen sich nicht unbedingt durch Pünktlichkeit aus. Dann erfolgte, spät natürlich der Anruf , man wolle die ganze Sache doch vertagen, denn Hannelore habe nun da sie den Tag gearbeitet habe , keine Lust mehr Auto zu fahren. Danke nehmen wir gern zur Kenntnis.

Sie kamen später am nächsten Tag und als erstes musste Felix… aber von Anfang an.

Felix hat ,wie wir alle wissen ,einen gesunden Katerverstand, Eer stand der Sippe von Anfang an misstrauisch gegenüber. Er hat wohl gemerkt ,die sind nur für Hunde. Methode „sitz Bello“und dann tut er das oder eben nicht. Kann man mit Katern ja nicht machen.

Zunächst wurde die Mischpoche zu Begrüßung angefaucht, die waren ihm nämlich zu laut. Das wurde selbstverständlich bemängelt, was sollte man auch anders erwarten? Dann beschlossen Brüderchen und Schwesterchen, trotz meines energischen Einspruchs und dem Hinweis den kleinen Mann in Ruhe zu lassen, mit dem Herrn zu spielen, War leider nicht so sein Ding,also fuhr mein kleiner Mann, ganz Kater, die Kralle aus. Hannelore trat auf den Plan , ihre „lieben Kinderlein“ waren vom  Kater  kunstgerecht vermöbelt worden, das ging natürlich nicht , also sollte Felix nun dafür Strafe erhalten

Man sollte vielleicht an dieser Stelle erklären, die „lieben Kinderlein“ sind fast ,beziehungsweise ganz erwachsen!!

Stehen kurz vor dem Abitur oder studieren bereits.

Ich wurde massiv energisch, meinen Felix bestraft niemand!

Also bekam Hannelore den guten Rat doch irgendwo anders auf Tante zu warten. Den nahm sie natürlich nicht an. Felix einsperren geht auch nicht, denn das ist der kleine Herr ganz und gar nicht gewöhnt.

Die Ahnin sprach ein Machtwort, Felix blieb unversehrt.Sonst wäre die Sippe auch hochkant aus der Wohnung geflogen. Und Felix ging seine Freundin in der Nachbarschaft besuchen,da hatte ich schon vorher gefragt, ob das eventuell möglich wäre.

Nach heftiger Kritik an der Sahne , die natürlich mit heimischen Mixer aufgeschlagen worden war,anstatt vom Konditor, genoss man dann ein Gläschen Sekt, Hannelore schaffte die ganze große Flasche allein , der Rest der Sippe nahm mit Sherry vorlieb.Wir hatten extra den Süßen besorgen müssen, den trinkt sonst nie jemand bei uns. Nein ,man kann sich nicht auf eine Sorte Getränk einigen. Brüderchen verlangte, ganz der junge Großkotz ,nun einen Whiskey. Den konnten wir allerdings nicht bieten, den so etwas trinkt wirklich absolut niemand bei uns. Er ließ sich gnädig auf einen Cognac ein.

Das Abendessen wurde dann gewürzt mit den üblichen Grabenkriegen über die „richtige Wurst“ die Salami war von der falschen Firma, dem servieren von Wurst und Schinken überhaupt, der Vegetarierin war dabei unwohl. Dazu kommt die liebe Cousine ist eine Kämpferin für das Tierwohl. Ja, sie lesen richtig. Der kleine Herr Felix ist da leider nicht mit eingeschlossen. Aber dafür die lieben Kühe und Schweinchen. Zu unserer nicht geringen Freude waren wir wenigstens von Cousin Charlie verschont geblieben.

Als uns die Mischpoche endlich verließ blieb,nach diesem Stress nur noch völlig fertig in Bett zu fallen. Nicht ohne vorher den kleinen Herrn abzuholen ,ausgiebig zu beruhigen ,denn der hatte sich ,wie man sich denken kann, am meisten über diesen Überfall aufgeregt. Hoffen wir nun das die Mischpoche uns bitte wieder für den Rest des Jahres vergisst. So einen Überfall ertragen wir alle nur in äußerst homöopathischen Dosen.

Pünktchen ist genervt

 

Seit Wochen höre ich nur  Protest.Pünktchen ist ungehalten ,um nicht zu sagen, sauer.

Sie kann diese Flut von Fake Angeboten nicht mehr ertragen ,Sonderangebote, ständig die Aufforderung „kaufen sie dies, kaufen sie das. Heute alles billiger.“

Und die Menschen fallen darauf rein. Weil es die Natur des Menschen ist etwas billiger haben zu wollen.

Und alle fallen im Prinzip rein. Als Geschäftshaushalt wissen wir das. Kein Händler gibt etwas umsonst.

Warum auch?

Er muss den Lieferanten bezahlen, er hat seine Kosten,

Wenn er etwas billiger hergeben wollte ,wäre er schnell pleite.

Also wird das ganze passend gemacht. Man nennt den „unverbindlichen Herstellerpreis“ der wird sowieso niemals im Handel verlangt. Klingt aber gut, da hat der Kunde doch tatsächlich die Hälfte gespart ein toller Rabatt. Da muss er doch einfach kaufen.

Und da macht der Kunde dann auch. Gewinn gesichert, sagt sich der Händler.

Die andere Methode ist den Preis erst einmal rauf setzten , dann wird man billiger und bekommt nun das was man sowieso kalkuliert hat. Das sind nur ein paar Methoden wie man Kunden Rabatte vorgaukelt.

Pünktchen ist sauer nun gibt es drei mal wöchentlich neue Angebote bei Lebensmittelhändlern.

Muss das wirklich sein?

Früher so erklärt das Pünktchen konnte man sich auf die Preisgestaltung verlassen, man konnte den Einkauf planen und auch die Kosten. Heute Sonderangebot hier Sonderangebot da. Immer muss man prüfen. Aber im Prinzip verschenken tut wie gesagt niemand etwas.

Pünktchen ist für Festpreise wie in Frankreich , wo der Preis für das Baguette festgeschrieben ist. Wie in Luxemburg ,wo an allen Tankstellen der Spritpreis gleich ist und das die ganze Woche lang, immer den ganzen Tag lang.

Es würde das Leben so viel einfacher machen meint der Punkt.

So ganz kann ich ich mich dem Ansinnen nicht entziehen. Denn diese Sonderangebotsschlacht geht auch mir heftig auf die Nerven…Ihnen auch?

Wortgestoeber

Beratung gewünscht? Bakschisch bitte

 

Wir scheinen im Bakschisch Land zuleben, anders ist es nicht zu erklären.

Aber von Anfang an.

Pünktchen und ich wollen Möbel kaufen. Nicht irgendwelche Kleinteile. Es soll etwas größeres richtig teures sein. Dafür muß man sich informieren. Überlegen was möchte man . Wie soll das aussehen. Will ich das wirklich? Soll das so oder doch anders aussehen. Ist es den Preis wirklich wert?  Wir wissen zwar im Prinzip was wir möchten, aber die genaue Ausführung, das muss schon sorgsam überlegt sein.

Schliesslich man kauft so etwas nicht alle Tage und es soll dann ja auch ein paar Jahre zu uns gehören.

Wir beide haben also allein oder zusammen diverse Geschäfte aufgesucht. Große und kleine. Ketten und Einzelunternehmen.

Endgültig endschieden haben wir uns bisher noch nicht.

Da passiert es auch , das wir Geschäfte mehrfach aufsuchen, um uns noch einmal detailliert zu informieren.

So besuchte ich zum zweiten Mal ein Einzelunternehmen ,das hochwertige Möbel verkauft, die eigentlich in unsere engere Wahl kamen.

Was mir dann allerdings passierte war, nun sagen wir für dieses Land ungewöhnlich. Um nicht zu sagen völlig aus dem Rahmen fallend.

Ich betrat das Geschäft , es war nur eine Verkäuferin dort. Die Besitzerin.

Kunden waren im Geschäft, die hatten sich aber bereits informiert und wollten gehen. Also ein wenig warten und sich noch einmal umsehen. Vielleicht findet sich ja noch eine Alternative , die auch in Frage kommen könnte.

Nun die Kunden gingen und die Inhaberin kam zu mir. Es entspann sich ein Dialog. Sie meinte , ich sei doch bereits einmal in ihrem Laden gewesen. Ich stimmte zu. Erklärte, ich wolle mich nochmals über die in Frage kommenden Möbel informieren.

Was dann kam ,war nun, mir passierte das zum ersten Mal.

Die Dame meinte nämlich , dann bekäme sie 70 € von mir für eine weitere Beratung.

Ich dachte, ich höre nicht richtig. Fragte ungläubig nach. Nein meinte sie , wobei das Geschäft leer war , sich also nicht über übermäßig zahlreiche Kunden beklagen konnte, wo ich doch die einzige potentielle Kundin dort war, sie könne nicht die Zeit aufbringen mich nochmals zu beraten. Sie wolle nun 70 € für jede weitere Beratung haben , die würden ja auf den Kauf der Möbel angerechnet. Wir sollten  vielleicht erklären, daß es sich um eine Summe von gut 10.000 € handeln würde.

Dieses unverfrorene Bakisch fordern ist mir so noch nicht untergekommen. Breiten sich nun in diesem Land orientalische Sitten aus?

Pünktchen und ich nehmen jedenfalls unter diesen Umständen vom Kauf in diesem Geschäft Abstand.

Kaufen Sie teuere Gegenstände immer nach der ersten Beratung? Wir jedenfalls nehmen uns das Recht heraus zu überlegen, wem wir unser Geld für was geben möchten.

wortgestoeber

Horizontal oder vertikal, ein Beitrag zur Koalitionsverhandlung

 

Wenn ich die Forderungen des SPD“ Fürsten“Schulz zur Einführung einer Bürgerversicherung höre, damit die sogenannte Zwei Klassen Medizin der Vergangenheit angehört, frage ich mich ist damit die horizontale oder die vertikale zwei Klassen Medizin gemeint.

Früher regte ich mich auf und fühlte mich schuldig, der Privatpatient war ja mehr wert als ich, so wurde und wird es gern vermittelt. Mittlerweile bin ich abgefeimter gegen Ärzte, ich wechsel die Praxis ,wenn mir jemand mit dieser Argumentation kommt.

Die Arztpraxen haben wenigstens 80% pflichtversicherte Patienten.Da habe ich auch eine Frage an den Herrn Montgomery vom Marburger Bund.: Sagen Sie mir doch bitten einmal, wenn alle gesetzlich Versicherten wegfallen , weil man ja keine pflichtversicherten Kranken mehr behandeln möchte ,das lohnt sich ja angeblich nicht. Man möchte ja am liebsten nur privat Versicherte oder wenn es denn sein muss, wenigsten gesetzlich Versicherte mit dicker Zusatzversicherung behandeln. Wovon möchten ihre feinen Kollegen dann leben? Von den vielleicht 20 % privatversicherten Patienten, die eine Praxis, wenn sie denn Glück hat , vielleicht zu ihrer Klientel zählt? Da sehe ich für viele Mediziner kein gutes Ende.

Wie aufmerksame Leser hier bereits bemerken konnten, ist Pünktchen ernsthaft erkrankt. Sie ist über 90 Jahre alt und wir plagen uns momentan nicht mit der horizontalen zwei Klassen Medizin, die zwischen privatversicherten und pflichtversicherten Bürgern unterscheidet, sondern mit der vertikalen zwei Klassen Medizin, die zwischen jüngeren und älteren Versicherten unterscheidet.

Das wird zwar nicht gesagt, aber gerne und permanet gemacht.

So erklärt man dem schmerzgeplagten Pünktchen, die sich fast nicht bewegen kann, sie sollte Sport machen und das ganze wäre Verschleiss.

Da fragt man sich doch so einige Dinge.

Erst einmal gibt es von der WHO der Weltgesundheitsorgansiation ein Schmerzstufenschema , nachdem in unsrer westlichen Welt niemand mehr Schmerzen leiden soll, es gibt genügend Mittel, die dies verhindern. Haben nur die Mediziner noch nichts von gehört, bei älteren Patienten.

Wie soll eine alte Dame , die sich kaum bewegen kann ,weil es weh tut, wohl Sport machen?Das wäre dann auch eine Frage.

Und last but not least, Verschleiss, nur weil Pünktchen 90 Jahre alt ist?

Die Erkrankung kam völlig überraschend , ohne jegliche Vorankündigung, was bei Verschleiss doch wohl der Fall wäre.

Wenn sich ein jüngerer Patient mit diesen Symphtomen den Medizineren vorgestellt hätte, man würde sich bemühen ,die wirkliche Ursache herasuzufinden und vor allem man würde sich bemühen ,den Patienten schmerzfrei zu bekommen. Das hohe Alter Pünktchens ist eine willkommen Ausrede für die Mediziner, ihre Tätigkeit auf „gute Ratschläge“ zu beschränken . Eben horizontale zwei Klassen Medizin, wenn du ein bestimmtes vom jeweiligen Arzt individuell vorprojektiertes Alter erreicht hast, ist man nicht mehr bereit hypokratischer Eid hin oder her, den Patienten adäquat zubehandelt.

Ist es das, was Schulz mit seiner Bürgerversicherung nun allgemein einführen will? Und was kommt als nächstes? Werden dann Patienten generell nur bis zu einem politisch gewünschten Alter behandelt und dannach können sie sehen ,wo sie bleiben. Weil es sich dann ja nicht mehr „lohnt“ es kostet die Gesellschaft nur der Mensch bringt für die Gesellschaft keinerlei Nutzen mehr. Diese Einstellung hatten wir bereits einmal, wie sich Historiker und Ältere sicher erinnern.

Überhaupt ist in mir in diesem Zusammenhang noch etwas aufgefallen, wir waren im Krankenhaus weil unser Hausarzt nicht erreichbar war.

Die Diagnose und die Behandlung beziehungsweise Nicht Behandlung, die wollte man seitens der Mediziner lieber mit mir besprechen. Man erdreistete sich also ein Gespräch über Pünktchens Kopf hinweg bezüglich der Befindlichkeiten von Pünktchen führen zu wollen.

Ist man eigentlich nur bis zu einem bestimmten, vom Arzt individuell vorbestimmten Alter, ein mündiger für sich selbst sprechender und entscheidender Bürger?

Wortgestoeber

Quiiitsch… da tun einem ja die Ohren weh

 

Ein paar Tage nicht ganz freiwilliges TV sehen, zeigt die Relevanz.

Es quitschen alle.

Signifikant für die meisten Moderatorinnen, Nachrichtensprecherinnen und auch Darstellerinnen jüngerer Jahrgänge, ihre wie wir finden extrem hohe Stimmlage. So hoch, daß es in den Ohren weh tut , wenn man diesen schrillen Tönen längere Zeit ausgesetzt ist. Zumindest bei mir ist das auch mit Kopfschmerzen verbunden. Pünktchen klagt, sie verstünde bei diesen hohen Tönen in vielen Fällen nicht, wovon die Rede sei.

Zunächst liegt natürlich der Gedanke nahe, falsch eingestelltes TV , schlechte Lautsprecher, oder einfach ein Besuch beim Ohrenarzt ist wohl vonnöten. Aber nichts davon stimmt.

Ein Test mit einem älteren Film zeigt, nein es ist weder die Einstellung, noch sind die Lautsprecher das Problem. Es ist die hohe Stimmlage.

Ich bemerkte ähnliche Schwierigkeiten bereits des öfteren, wenn ich mit jüngeren Frauen sprach. Sie sprechen höher, teilweise regelrecht piepsiger und leider verdammen sie jede Frau deren Stimmlage sich eher der dunkleren Seite zuneigt.

Bekommen die Unterricht?

Kann man denn die Stimmlage überhaupt ändern? Mehrere Tonlagen höher von Alt zu hellstem Sopran?. Oder ist das genauso wie in alter Zeit bei den Chinesinnen, die in frühester Kindheit die Füße eingebunden bekamen, damit die schön klein blieben.

Werden heute in bestimmten Bevölkerungsgruppen Mädchen ermahnt „sprich höher“ und nicht in Alt, sonst klingt das für eine Frau nicht gut?

Ich weiß es nicht, ich weiß nur ich schaffe es nicht meinen rauchigen Alt  in die heute teilweise üblichen schrillen Soprantöne  zu zwingen.

Nach 500m biegen sie links ab…..Puenktchen und das Navi

 

Kommt vielen bekannt vor ,dieser Satz, oder?

Ich bin ständig beruflich unterwegs, meist nicht unbedingt dort , wo ich mich auskenne, da bin ich natürlich sehr froh und glücklich, das es diese eigentlich noch recht neue Erfindung gibt. Das Navigationsgerät. Man muss nicht mehr Karten wälzen, unterwegs halsbrecherische Manöver vollbringen, um herauszufinden, wo man gerade ist und wie man denn nun weiterfahren muss, das habe ich in meiner Anfangszeit reichlich erlebt. Das verfahren, das anhalten wo man eigentlich nicht sollte… aber sonst hätte die ganze Fahrt noch viel länger gedauert.Das an der Ampel bei rot mal eben versuchen herauszufinden wie es weitergeht. Oder ganz extrem den Stadtplan auf das Lenkrad gelegt und dann versucht mit dem Stadtplan auf dem Lenkrad die passende Straße zu finden. Tagsüber ging es ja vielleicht noch, wenn es dunkel war , eskalierte die Situation ….verfahren war Standard…. da bin ich glücklich, das es das Navigationsgerät gibt. Einfach das Ziel und die Art der des Weges , schnellste Strecke,kürzester Strecke oder Autobahn vermeiden, eingeben. Schon rechnet es aus, wie man wohin kommt und zeigt den Weg.Ich finde das faszinierend und möchte auf diese Hilfe nicht mehr verzichten.

Ganz anders Pünktchen. Das Gerät ist ihr suspekt. Sie wälzt Karten, bevor es wohin gehen soll. Dabei vergisst sie leider, die Straßenführung gegenüber früher hat sich oft geändert. Dazu kommen zahlreiche Baustellen und damit eine durch die Not gegebene veränderte Verkehrsführung.

Wenn es dann losgeht, bemüht sie sich gegen das Navigationsgerät anzufahren. „Er macht das nicht richtig“ bekomme ich dann zu hören,“ Du musst nach rechts“, während das Navi behauptet nach links. „Das ist ein Umweg“ klagt sie. Wenn ich mich darauf einlasse, was sie sich überlegt hat , das Navigationsgerät zu Hause lasse, endet die Expedition damit, das wir durch irgendwelche dunkle Gassen schleichen, um die Autobahn zu suchen . Die anderen Gäste lachen dann bei Veranstaltungen , Pünktchen und Wortgestoeber kommen erst zum Dessert an, weil sie hoffen ohne Navi auf Schleichpfaden doch noch den Ort der Veranstaltung zu finden. Auch Telephonate mit anderen Gästen, sind in solchen Fällen nicht selten, das geht dann etwa so: „Lieber Cousin, ich bin jetzt auf der XY Straße in Höhe Haus abc , wie komme ich denn…“ Leider kann uns der Cousin dann nicht synchron zum Ort der Veranstaltung leiten, weil Frau Wortgestoeber aus Gründen der Unfallgefahr keine Freisprecheinrichtung im Auto duldet und Pünktchen …nun Mobil Phone ist ihr leider auch suspekt … also endet das ganze mit zahlreichen Anrufen bei unserem hilfreichen Cousin. Und reichlich Lachanfällen beim Rest der Gesellschaft.

Das ist dann leider die harmloseste Version, wir haben es auch schon fertiggebracht, die Polizei anzurufen, weil wir unser geparktes Auto nicht wiederfanden. Pünktchen hatte die Idee einen anderen schnelleren Weg zurück zum Auto zu gehen, nach endlosen nicht von Erfolg gekrönten Wanderungen, war dann zu ihrem Glück und meiner dankbaren Freude, die Einsatzzentrale der Polizei so liebenswürdig, uns zu unseren Auto zu lotsen.

Sicher ab und zu macht das Navi auch einmal einen Fehler und redet einen Haufen Mist. So neulich , als ich auf der Autobahn war. Auf einmal spielte das Navigationsgerät verrückt. Die Autobahn ging gerade aus, keine Abfahrt in Sicht, dafür quasselte mein Navi ununterbrochen , wollte mich nach links schicken, empfahl unverzüglich zu wenden, wenn es möglich sei, dann bat es wieder nach rechts abzubiegen, im Kreisverkehr die dritte Ausfahrt zu nehmen. Wohlgemerkt die gesamte Zeit befand ich mich auf der Autobahn, keine Ausfahrt in Sicht und es wäre auch von mir gar keine solche gewünscht gewesen. Auf der Rückfahrt an der gleichen Stelle, die gleiche geisterhafte Erscheinung… Nein es waren sicher keine Heinzelmännchen am Werke. Die Lösung dürfte darin liegen , das die Autobahn an dieser Stelle verlegt wurde , was erst in jüngster Zeit passiert war und diese Verlegung noch nicht in das Navigationsgerät eingespeist war. Wer datet schon sein Navigationsgerät ständig auf?

Aber dieses Phänomen werde ich dem Pünktchen sicher nicht erzählen, sonst wird sie ja noch in ihre Vorurteilen bestätigt…Wortgestoeber

Hilfe die Abonnenten kommen…

 

so könnte es demnächst wieder durch ein Verlagshaus schallen.

Warum lässt sich erklären. Pünktchen und ich lesen gerne Zeitungen und Zeitschriften. Oft nicht unbedingt die in unserer Gegend gängigen Veröffentlichungen. Wir lesen manche diese Publikationen regelmäßig , das heißt eigentlich , wir würden gern manche dieser Publikationen regelmäßig lesen. Wenn man uns denn ließe.

Abonnements sind preiswerter, als Zeitungen und Zeitschriften im Handel einzeln zu erwerben, außerdem , man sollte sie regelmäßig zugestellt bekommen.

Sollte eben….

Das macht in den meisten Fällen nämlich die Post oder wie sie sich neudeutsch nennt DHL. Da liegt der Hase im Pfeffer.

Angefangen hat das Problem vor ein paar Jahren, eine der bekannteren deutschen Frauenzeitschriften bot ein Probeabonnement an, sechs Ausgaben, also sechs Wochen. Wir sagten zu. Ergebnis, statt sechs Wochen „schafften“ wir dank Post, wie wir sie hier allgemein verständlich nun nennen möchten, es immerhin in drei Monaten das Abonnement vollständig zu erhalten.

Mit reichlich Beschwerden unsererseits.

Der Versuch wurde erst einmal vertagt.

Ein paar Monate später starteten wir einen neuen Versuch gleicher Verlag, gleiches Produkt,nun schafften wir es immerhin mit Hilfe der Post , das Abonnement statt in den vom Verlag veranschlagten sechs Wochen in 15 Wochen zu vervollständigen. Der Verlag und auch wir waren frustriert und das Experiment wurde abgebrochen.

Ein paar Jahre später , wir hatten uns von dem Versuch eine Frauenzeitschrift zu abonnieren erholt, beschlossen Puenktchen und ich, einen Versuch mit einer großen deutschen Wochenzeitschrift zu starten. Wieder ein „Probeabonnement“wieder sechs Wochen projektierte Laufzeit . Das Ergebnis, es war wohl nicht anders zu erwarten, nach 4 Monaten haben wir die letzte der bezahlten Zeitungen erhalten. Aber wir gaben nicht auf. Neues Angebot des Verlages ein paar Monate später, wir probierten es noch einmal…. der völlig entnervte Verlag gab uns dann die Hälfte des bezahlten Geldes zurück, mit der inständigen Bitte, doch sein Erzeugnis ab sofort wieder am heimischen Bahnhofskiosk zu erwerben. Die Post hatte wieder einmal zugeschlagen.

Das wir die hiesige Tageszeitung nicht mögen, kamen wir auf die verwegene Idee, man könnte doch… man sollte doch, gesagt ,getan. Eine andere Publikation sollte her. Da gab es die Möglichkeit seitens des anbietenden Verlages , man kann 7 Tage die Woche diese Tageszeitung abonnieren, die natürlich wie sollte es anders sein, in unserm Fall mit der Post zugestellt werden soll, oder man kann ein Abonnement von Freitag bis Montag wählen.

Wir wählten Freitag bis Montag, bis jetzt hält der Verlag durch… wenn er Dank der Post auf die Hälfte der Abonnementsgebühr monatlich verzichten muss.. wie lange noch? Wir hoffen noch länger..

Und was macht die Post? Nun die hat mittlerweile , wie man sich denken kann ,eine Akte von unseren Beschwerden , die ein Zimmer einnehmen dürfte, wenn sie ausgedruckt würde. Alle zwei Wochen erreicht uns ein vorgedrucktes Schreiben in dem sie ihre „Sünden“ bekennt und Besserung gelobt…Aber Papier ist ja geduldig..

Nun möchte Pünktchen wieder eine Zeitung abonnieren…Ob das gutgeht? Oder ob in diesem Verlagshaus auch bald der entnervte Ruf schallt „Hilfe die Abonnenten kommen“.

Wer hat ähnliche Erfahrungen mit der Post beim abonnieren von Zeitschriften und Zeitungen gemacht? Schreiben Sie uns ihre Erfahrungen mit der Post in diesem Bereich, bitte.

Wortgestoeber

Von Likes , sowie haben und nicht haben..

in eigener Sache.

augenblicklich bin ich mit dem sich in großen Schritten herannahenden( wo bleibt die Zeit?) runden Geburtstag von Pünktchen beschäftigt.Ich suche ein passendes Geschenk für sie, gar nicht so einfach. Samtpfote hat es einfacher, sie hat schon eines. was kann ich natürlich nicht verraten, schließlich liest das künftige Geburtstagskind hier mit…

Aber apropos lesen, an dieser Stelle möchte ich gern einmal auf unsere Praxis „Likes “ zu verteilen eingehen. Meist geben wir , wenn wir im  Reader eine interessante Überschrift oder ein ansprechendes Bild sehen, erst einmal ein „Like“. Oft ohne die dazugehörende Geschichte sofort zu lesen., da fehlt häufig die Zeit zu

Die einzelnen Beiträge lesen , das machen wir dann häufig  später. Immer wenn eine von uns ein wenig Zeit hat, bemühen wir uns mit dem lesen der Posts der von uns abonnierten Blogs nachzukommen.

So passiert es eben auch schon mal das man ein „Like“ sieht, aber niemand den Blog besucht hat….keine Angst, der Besuch folgt, zumindest bei uns ,sowie wir dazu Zeit und Gelegenheit finden.Wortgestoeber

Es stinkt!!!!

Unser Katzenmädchen hat wie alle ihre Artgenossen eine feine Nase.

Und so kommt es wie es kommen muß. Nein, das kann und wird sie nicht dulden, da wird die Mama , eigentlich sehnsüchtig von Samtpfote erwartet,mit heftiger Missachtung gestraft.

Sie fällt so in Ungnade, wie Menschen nur bei Katzen in Ungnade fallen können.Wer es erlebt hat, weiß wovon ich spreche.Warum diese für Menschen harte Strafe von der Samtpfote verhängt wurde ist klar, es stinkt.

Mama war auswärts essen und hat nicht aufgepasst. Knoblauch kann Samtpfote gar nicht haben, nicht die leiseste Spur davon verträgt ihr feines Näschen.

Aber es gibt auch noch weitere Möglichkeiten für Menschen in Katzens Ungnade für Gerüche zu fallen.

Parfüm, bitte nicht willkürlich das was Frau Pünktchen oder Wortgestoeber gefällt, immer erst die Katz fragen , sonst droht Ungemach…

Auch Fastfoodläden wie der berühmte M…s, wenn Du da hin gehst Mama, dann fällst Du der Ächtung anheim! Das mag ich überhaupt nicht riechen, meint unsere Katze.

Tabakqualm und der Geruch von Diesel ist auch nicht nach ihrer Meinung.

Dafür erschnuppert sie schon durch die Verpackung ihr geliebtes Rinderhack.Auch „ihren „ Feldsalat nimmt sie bereits geruchlich wahr,bevor er aus der Einkaufstasche geholt wird.

Ihren Fisch erkennt sie auch in gefrorenem Zustand in der Pappverpackung am Geruch.

Der Aufstand , der dann folgt, damit sie es schnell bekommt , ist allen Katzeneltern wohl vertraut.wortgestoeber