Die erste Weihnachtskarte

 

 

Die Einschläge kommen immer näher…

Weihnachten steht sozusagen in den Startlöchern.

Nein, nicht nur Lebkuchenberge und Schokoweihnachtsmänner im Supermarkt. Das gibt es ja schon, kaum das die Sommerferien zu Ende sind.

Nein, der ganz normale Wahnsinn beginnt Formen anzunehmen.

Heute kam… die erste Weihnachtskarte. Eine Firma wollte ganz sicher , bestimmt die Erste sein. Nun es ist ihr gelungen. Soll ich ihr nun antworten?? Sie ist eindeutig die Erste! Applaus, Applaus!!

Aber auch sonst ,Wahnsinn hat Methode und ist mit Beginn der Weihnachtszeit eindeutig steigerungsfähig. Nur ist der Start immer früher.

Mir begegnen schon jetzt gestresste Mitmenschen, die ihren Frust bevorzugt an ihren Mitbürgern auslassen. So der Busfahrer, der ununterbrochen hupend hinter meinem Fahrrad herfuhr, das allerdings auf dem hierfür extra ausgewiesenen Teil der Straße fuhr.

Die Autofahrer, meist junge Männer wie ich beobachten kann, die an der roten Ampel so nah an den Randstein fahren, das ihrere Meinung nach , das Fahrrad dahinter belieben muss und dann empört hupen , wenn das Rad kurz nach links wechselt und sie in ihren stehende Strassenrennwagen überholt.

Gut war auch die Dame , die ich neulich in einem kleineren Lebensmittelgeschäft „erleben“ durfte.

Sie stellte ihren Wagen in den engen Gang, ging dann um sich ausgiebig ein Produkt zu betrachten. Wenn dann der Wagen verschoben wurde, eilte sie empört zurück, um ihn wieder an die „richtige „Stelle zu schieben. Das ging ein paar Mal so, dann explodierte sie, da leider ich diejenige war, die partout nicht bereit war demütig hinter ihrem Wagen zu warten, bis sie sich entschloss ihren Gang durchs Geschäft fortzusetzten, bekam ich auch die heftigen Grobheiten ab, die sie von sich gab, als nun leider nichts nach ihrem Willen ging.

Weihnachtsstress ? Schon jetzt? Es sieht ganz so aus..

Heute habe ich dann „falsch“ geparkt, nach Meinung der gestressten Mitmenschen.Ein ganz normaler mit weissen Strichen unterteilter Parkplatz. Kaum steht mein Auto und ich öffne die Tür um auszusteigen höre ich „Nein, hier können sie nicht stehen blieben“Warum? Mein Auto ist ein ganz normaler PKW und das ist ein ausgewiesener Parkplatz. „Wir kommen hier nicht raus , Verschwinden sie ,aber plötzlich“ Neben mir , durch zwei leere Parkplätze getrennt stand längs( man muss quer einparken) ein Gespann, Pkw und Anhänger, und blockierte gut drei Parkplätze.. als ich keine Anstalten mache nun aber rapide schnell mein Autochen zu entfernen, beginnt die Schimpfkanonade mit Grobheiten, was sich noch steigert, als ich ihnen sage dann müssen sie eben warten, bis ich zurück bin..

Weihnachtsstress??

So langsam beginne ich mich vor Weihnachten zu fürchten. Nicht vor dem Fest, sondern wie schlimm es noch wird in der voranschreitenden Vorweihnachtszeit. Welche Grobheiten sich gestresste Mitbürger noch einfallen lassen…

Wortgestoeber

Der Tropfen,..

 

der das Fass zum überlaufen bringt ,ist nun gefallen.

Deshalb hier nun der Brief einer Wählerin an die Regierung.

Liebe Regierung,

weist Du ,wir müssen uns einmal unterhalten. Darf ich mich vorstellen , ich bin eine Deiner Wählerinnen. Und ich bin reichlich sauer, wenn ich das einmal sagen darf. Sauer auf Dich, aber das kannst Du Dir ja sicher denken, wenn Du an dieser Stelle einen Brief bekommst.

Was tust Du liebe Regierung,die du ja von uns gewählt wurdest und auch wieder gewählt werden möchte eigentlich für die Hälfte Wähler? Die sind nämlich , wie Dir sicher nicht entgangen ist, weiblich. Und die haben im Augenblick oft und immer öfter wirklich Probleme.

Du weist nicht wovon die Rede ist? Entschuldige , ich habe es Dir ja auch nicht erzählt.

Aber das kann man nachholen.

Ich fuhr Fahrrad und hatte unerwünschte männliche muslimische Begleitung, aus dem Flüchtingslager in unserer unmittelbaren Umgebung. Er grinste dämlich und machte obszöne Gesten und Bemerkungen, soviel deutsch können die nämlich.Mal fuhr er vor mir, dann neben mir, dann hinter mir. Ich ignorierte ihn, was anderes war ja wohl auch kaum möglich, denn Hilfe von Deiner Polizei, liebe Regierung war wohl kaum zu erwarten. Ich fühlte mich unsicher, bekam Angst. Er ging nicht, ich wurde ihn nicht los.

Schließlich sah ich keine andere Möglichkeit, als in ein befreundetes Unternehmen zu flüchten. Dann war ich ihn los. Das war am hellen Tag , auf belebten Straßen.

Sag mal , liebe Regierung,wann tust Du endlich etwas konkretes für die Hälfte Deiner potentiellen Wähler? Du lebst von unseren Steuern, ja liebe Regierung, auch von den Steuern des weiblichen Teils der Bevölkerung und außer Ausschüssen in denen endlos diskutiert wird ,wer wann was gesagt oder nicht gesagt hat in der Kölner Silvesternacht, merke ich nicht ,das Dir die Geschehnisse von damals nahe gehen oder Du gar eine Lehre daraus gezogen hast und nun konkret für eine bessere Sicherheit zu jeder Zeit auf Straßen, Plätzen und Parks für Frauen sorgst.

Ich bin eine potentielle Wählerin , liebe Regierung, und Du bist auch dafür zuständig das ich sicher mein Leben so leben kann , wie ich es möchte. Mich ohne Einschränkung an jedem Ort zu jeder Zeit frei bewegen kann, ohne Gefahr zu laufen durch Deine Gäste, denn Gäste und nicht mehr sind sie hier, die Flüchtlinge, die Du großzügig über die ganze Republik verteilt hast, belästigt, geschädigt oder angegriffen zu werden. Bring ihnen bei ,das sich Frauen in diesem Land frei und ungezwungen zu jeder Zeit bewegen möchten , das sie sich aufhalten möchten wo sie mögen ,wann sie mögen und auch anziehen möchten ,was ihnen gefällt.Liebe Regierung, wenn Deine Gäste das nicht begreifen und verinnerlichen möchten, dann lass sie gehen , vielleicht finden sie ja in anderen Ländern Zustände, die ihrem Bild der menschlichen Gesellschaft mehr entsprechen.

Liebe Regierung, das kann es nicht sein, das wir nun langsam dazu kommen, das die Hälfte Deiner Wähler sich sorgfältig überlegen muss , wann sie wo in welcher Kleidung und allein oder vielleicht doch besser unter männlichem Schutz hingehen kann oder auch besser nicht hingeht.

Es wird Sommer, liebe Regierung, und ich prophezeie Dir, Übergriffe, vielleicht nicht in der Größenordnung wie in der Kölner Silvesternacht, werden zunehmen. Was denkst Du Dir eigentlich , liebe Regierung, durch Deine Unwilligkeit konkret durchzugreifen und solche Handlungen und Belästigungen zu unterbinden, wird die Hälfte Deiner potentiellen Wähler gezwungen, sich genau zu überlegen was sie macht.  So manches mal wird die Entscheidung fallen, „dann bleib ich lieber zu Hause“.

Auch Frauen haben ein Recht auf unbelästigte Teilhabe am öffentlichen Leben, liebe Regierung, also sorge dafür , denn das ist Deine Aufgabe und bitte noch vor Ende des Sommers.

Sonst sehe ich langsam für Deine projektierte Wiederwahl im nächsten Jahr… schwarz.

Wortgestoeber

Prinzessin sucht Kutsche

Britt…Mami hat es lange versprochen. Immer wieder musste ich sie ermahnen und betteln und erinnern. Nein ,Mami hat wirklich keine gutes Gedächtnis. Immer hat sie versprochen, Samtpfote , du kommst mit… und nie ,nie hat sie das gehalten..Mrau

Heute hat sie das Fahrrad geputzt und einen neuen Zähler dran gemacht ,nun kann sie ihren Kalorienverbauch zählen.. sagt sie.. und ich????

Ich habe protestiert..Mrauu

Mami hat mich in den Fahrradkorb gehoben , das mochte ich gar nicht…

Nein, das will ich nicht.

Aber Frauchen hat  dann dafür gesorgt, Mami musste…. und das hat sie auch gemacht… Meine Prinzessinnen Kutsche..hat sie endlich fertig gemacht. Nun steht sie vor der Tür, sie soll trocknen… Aber dann….. Mami ,dann nimmst du mich mit!!!!Mrauuu

Samtpfote

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Passt genau…

meint Pünktchen.

Wir waren im Kino in „Learning to drive“ einem wunderschönen Film über eine eingefleischte Einwohnerin Manhattans , die nachdem ihr Ehemann sie verlassen hat bei einem Sikh Fahrlehrer Fahrstunden nimmt , um ihre in Vermont lebende Tochter besuchen zu können. Mich erinnerte der Film ja an meine eignen ,nun schon einige Jahrzehnte zurückliegenden Bemühungen den Führerschein zu machen. Ein wirklich schöner Film , in dem man auch viel zu lachen bekommt, wenn man sich an die eigenen Bemühungen damals erinnert…DSCN3032

Pünktchen meinte allerdings etwas anderes. Nachdem das mit dem Schrittzähler ja nun nicht geklappt hat, probiere ich …. wieder Fahrrad zu fahren, nach gut 20 Jahren das erste Mal.

Bitte pflanzen Sie doch Gummibäume und legen die Seiten mit Matratzen aus…

Früher ging das ganz gut und ich habe mich sogar getraut mit dem Rad in die Stadt zu fahren. Im Augenblick sieht das ganze allerdings so aus:

Gerade aus geht so ungefähr( ich übe auf einem Weg, asphaltiert und ganz wichtig :Keine Autos) Ich brauche die gesamte Breite des Weges. Also : sollte Ihnen irgendwo eine auf dem Fahrrad wie besoffen hin und her fahrende Dame begegnen, sein Sie nett und schlagen Sie sich in die Büsche, die ist nicht besoffen, nur die kann das mit dem Geradeaus fahren noch nicht so richtig. Um die Ecke …. ich übe noch, im Augenblick entscheide ich mich wenn ich denn um die Ecke muss , lieber für…. schieben. Zu meiner Freude ist mein „Übungsweg“ gerade und er hat auch keinerlei Steigungen oder Gefälle, weil das kann ich nun überhaupt noch nicht wieder. Man sagt“Radfahren verlernt man nicht“, kann ja sein. ich komme zumindest rauf ,aber alles andere  ist doch eine recht spannende Angelegenheit. Unsere Mitbewohner des ehrenwerten Hauses beobachten dies Aktion auch mit gemischten Gefühlen, die einen wünschen mir das es schnell unfallfrei funktioniert , die anderen …. aber schlechte Menschen gibts ja immer…

wortgestoeber

Hilfe ….. die Wahnsinnigen sind unterwegs!!!

Es ist wieder soweit… ich bekomme Panik.

Ich bin ja fast ständig mit dem Wagen unterwegs. Leider nicht nur auf Autobahnen, da rasen  sie , da hat Meermond in ihrem Artikel“Dänemark drakonisch: Hier verfehlen Sie gepfeffert“ recht und drängeln. Ich bin auch nicht so schnell unterwegs, ich mag einfach nicht so schnell fahren.

Aber im Augenblick habe ich wieder meine alljährliche Panik zu Beginn des Sommers. Die Radfahrer sind unterwegs. Zu Haufen. Ich hatte heute ausgiebig Gelegenheit diese Vehikel und ihre Besitzer zu erleben.

Und das lohnt wirklich. Es gibt kaum einen , der schon mal von Farben wie rot und grün gehört hat, geschweige denn auch nur ahnen läßt , was man da machen könnte. Toter Winkel? Schimpfende Radler. Man fährt als ob man eine Bombe transportieren würde, so vorsichtig, die kennen nämlich keinen toten Winkel, die Radler. Hat das Auto aber…. auch wenn man ihn nicht sieht..

Viele schwanken auch mit nun recht merkwürdigen Klapperkisten durch den Verkehr, wobei sie eindeutig eine eingebaute Vorfahrt ihr eigen nennen! Wo sie sind ist Hauptstraße!!Alles andere gilt nicht!!

Am schlimmsten ist es auf dem Fußgängerweg….klingel klingel ,ein rasender Ritter der Pedale eilt herbei und verfrachtet ,wer immer sich ihm in den Weg stellt, ganz sicher ins Gebüsch oder den nächsten Hauseingang, Die Fußgänger hoffen schnell genug zu sein , nicht vom“ Ritter“ erwischt zu werden.Sonst gibts saures für den Fußgänger…vom „Ritter“,  man war eben nicht flink genug…

Das ändert sich erst wieder wenn es Hochsommer ist und alle wieder radfahren gelernt haben. Die Radlerengel scheinen nämlich, so habe ich den Eindruck, während der radfahrlosen Zeit , vergessen zu haben, das man a: nur auf zwei Rädern unterwegs ist,man kann ganz schnell in den Himmel kommen;-) b: keine Knautschzone hat, c :es gibt wirklich, ehrlich ,noch andere Verkehrsteilnehmer,liebe Radlerengel. Und last not least: es gibt wirklich eine Straßenverkehrsordnung , die gilt ehrlich auch für Radfahrer!!

Wortgestöber