Es gibt ein Leben danach

Eigentlich mag ich einkaufen nicht so besonders, weder Lebensmittel, wo ich allerdings nicht ohne weiteres drumherum komme, noch den Erwerb anderer Dinge. Also vermisste und vermisse ich die Geschäfte auch nicht sonderlich. Ständig darf man sich in den Medien die Klegen der Einzelhändler anhören, wenn sie nun nicht bald … aufmachen dürfen, dann… gibts sie bald nicht mehr.

Heute nun war es leider nicht zu umgehen, ich musste unbedingt… bestimmte Dinge erwerben.

Wobei „unbedingt“ auch ein relativer Begriff ist, denn ich hätte diese Dinge zweifellos auch in Herrn Bezos A….n erwerben können oder sonst wo im Internethandel, aber man soll ja etwas tun für die darbenden Geschäfte, die seit nun mehr 5 Wochen leider schliessen müssen, auf das die bedauernswerten Einzelhändler ihre Rechnungen zahlen können. also machte ich mich auf in die Stadt.  Es waren ein paar Meter spezielles Gummiband, ein Reissverschluss  wurde benötigt und auch eine Rolle Nähgarn war zu erwerben, wenn ich schon einmal unterwegs war, konnte ich ebenfalls das Sonderangebot bezüglich Bettlaken wahrnehmen, denn unser Kater Felix und die Bettlaken stehen eindeutig auf Kriegsfuss miteinander. Sehr zum Nachteil der Bettlaken.

Zunächst mussten Zeitungen erwrben werden , das ging noch relativ glatt, ich fand meine gewünschten Publikationen und musste nur noch eine mürrischen Kassiererin meine Karte reichen. Überhaupt Karte, sehr verwunderlich. Zu früheren Zeiten nahm man gerade in diesen Geschäften,  bei den nach Ansicht des Personals geringen Summen, nur sehr wiederwillig , wenn überhaupt die Karte. Wie sich die Zeiten ändern, geradezu erstaunlich.

Die Bettlaken waren ein problemloser Kauf rein in den Laden ,die Teile herausgesucht und zur Kasse , mit Karte bezahlen.

Nun denn beim Gang durch die Innenstadt konnte ich bemerken ,noch lange nicht alle Geschäfte , die öffnen könnten , haben auch geöffnet, Vielleicht spielt doch bei dem einen oder anderen ein wenig Vorsicht in die Überlegungen ein?

Es könnte doch sein….

Nun denn, also nunmehr mussten noch Gummiband,Reissverschluss und Nähgarn besorgt werden. was sich leider nicht als so einfach erwies. Die Verkäuferinen waren nämlich ,wie es hier schien ganz und gar nicht von der Idee  überzeugt, das man zum Erhalt des Arbeitsplatzes veileicht doch Geld verdienen müsste, und vor allem das dieses vermutlich durch Kundschaft in den Laden getragen würde. Ich sucht mir als mene Sachen selbst zusammen, was auch ganz gut funktionierte, allein beim Gummiband, da brauchte ich Hilfe, das selber auf der entsprechenden Länge abschneiden , ist nun wirklich nicht gern gesehen.

Und da stand ich nun an der Kasse, bereit meinen Obolus zum Erhalt des Geschäftes  in Coronazeiten beizutragen. Und stand und stand. Die Damen waren nicht interssiert meinen, wie sie es nannten Kleineinkauf  zu kassieren bzw. vorher eben jenes Gummiband in gewünschter Länge abzuschneiden. man habe ja Kundschaft. Wobei sich in diesem Fall gleich zwei ,der ach so überbeanspruchten, Damen um eine Kundin bemühten.Der Einwand , auch ich sei schliesslich Kundschaft, war nicht erfolgreich. Erst als ich den Geschäftsführer erspähte und ansprach, wurde ich aus dem Wartestand erlöst.

Ich muss ehrlich sagen, es gibt auch eine Zeit nach Corona und das Internet hat mich in Coronazeiten gut bedient, ………

 

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