Düpiert… u.A.w.g.

 

Neues von der Mischpoche.

Tante Frieda und ihre schreckliche Sippe sind immer noch recht rührig, auch wenn man hier länger nicht viel von ihnen gehört hat.

Wir hatten eigentlich geglaubt unsere Zeit ohne Tante Frieda wäre dieses Jahr ein wenig länger.

So kann man sich irren

Uns erreichte eine Einladung, ganz im üblichen Frieda Stil. Sie kam am Tag bevor die Angelegenheit akut wurde. Unten wie üblich“ u.A. w. g.“ also „um Antwort wird gebeten“,das war natürlich auf Grund der Kürze der verbleibenden Zeit nicht mehr schriftlich möglich.Wobei man vielleicht den Begriff Einladung in diesem Fall etwas genauer deffiniern sollte, es handelt sich bei den „Tante Frieda Einladungen“ nicht um Einladungen im üblichen ,allgemein definierten Sinn, hier geht es darum , gemeinschaftlich zu essen und über Anwesende und Nichtanwesende mehr oder meist weniger freundlich die allwissende Meinung von Tante Frieda  und ihrer schrecklichen Mischpoche zur Kenntnis zu nehmen. Was jeder verzehrt, soll er oder sie bitte selbst zahlen , Tante Frieda zahlt höchstens den Aperitiv für alle.

Aber zunächst einmal musste in all den Terminen Zeit geschaffen werden, um überhaupt die Einladung wahrnehmen zu können.

Eine Absage hätte uns Frieda nie verziehen.

Also hieß es zuert einmal die Termine umlegen und eine Friseurtermin vorzuziehen. G´tt sei Dank hatte meine langjährige Friseuse Verständnis für das Dilemma und ließ mich am gleichen Tag kommen. Was natürlich zu noch mehr Terminverlegungen führte.
Pünktchen rief derweil die Ahnin an, um unsere Zusage zu übermitteln.

Alles zurück, der Termin war verlegt worden.

Die Ahnin war aus dem Bett gefallen ,was einen kürzeren Aufenthalt im Krankenhaus nötig gemacht hatte und fühlte sich nun nicht in der Lage die ausgesprochene Einladung für den nächsten Tag wahrzunehmen.

Der nächste projektierte Termin war zwei Wochen später.

Also wurde die Terminplanung entsprechend vorgenommen.

Nun muss man wissen im Hause Tante Friedas herrscht  nicht Einigkeit und Freude.

Cousine Hannelore und die „lieben Kinderchen „ hausen bekanntlich dort. Die haben eine andere Ansicht und Cousin Charlie , der hat eine ganz andere Meinung.

Wir werden von Tante Frieda gebeten oder besser zitiert, Hannelore kann sehr gut auf unsere Anwesenheit verzichten und Charlie kann sowohl auf Hannelore und ihre Brut ,als auch auf uns dankend verzichten.

Man muss sich bekanntermaßen nicht lieben , nur weil man verwandt ist.

Nun Pünktchen gewitzt geworden durch lange Jahre, in denen wir mit der Mischpoche zahlreiche Eskapaden erlebten.meinte es wäre wohl besser anzurufen, ob der Termin denn nun wie verabredet stände.

Es war gut getan, nun hatten nämlich Hannelore und Charlie das Ruder übernommen und der Termin wurde wieder einmal verschoben. Begründung diesmal, man habe keinen Tisch beim vervorzugten Wirt bekommen.

Da wurde es uns ein wenig zu durchsichtig. Ich rief den auch mir bestens bekannten Wirt an , erkundigte mich, ob für den ersten Ersatztermin ein Tisch für etwa 25 Personen zu erhalten sei. Der Wirt erklärte , er lebe von Gästen, also sei ein solcher Tisch problemlos,, auch wenn es eine recht kuze Vorlaufzeit sei, erhältlich.

Da kann man sich also etwas denken… wenn nun wieder berufliche Termine verschoben werden müssen, um den neuen Termin, den wir bereits kennen wahrzunehmen, denke ich ,daß dies nicht ohne weiteres möglich sein wird.

Die Frage, die sich stellt, ist in diesem Falle also , muß man eine Einladung die man angenommen hat auch dann wahrnehmen, wenn sie mehrfach verschoben wurde?

Eine Frage für einen Stiltrainer. Aber ich denke nicht. Also werden wir die hässliche Sippe vor weiteren Ausreden verschonen und nun unsererseits den Termin wahrscheinlich nicht wahrnehmen.

Wortgestoeber

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Ich hätte gern Flügel…

 

Da fährt sie nun in ihrer blauen Jacke mitten auf der Fahrbahn. Die Radfahrerin.

Es interessiert sie keine Stück , das es einen ausgewiesenen Radweg gibt. Das es ein Rechtsfahrgebot in der STVO gibt. Trotzig radelt sie mitten auf der Fahrbahn.

Und erwartet das die hinter fahrenden Autos sich ihrem Zotteltrab anpassen.

Sobald als möglich überhole ich sie . An der nächsten Ampel nicht weit entfernt setze ich den Wagen nach rechts. Schließlich die zahlt mir meine Kratzer am Lack nicht, wenn sie sich vorbei drängelt.Die kriege ich gar nicht schnell genug, um sie haftbar zu machen.

Wie alle Radfahrer ist sie in dieser Situation klar im Vorteil.

Im Rückspiegel kann ich dann beobachten diese Sorge war vergebens, Dreist setzt sie ihr Rad auf den Fußweg und radelt ihres Weges. Ach, eine rote Ampel war im Weg? Die kann doch gar nicht für Radfahrer gelten , so scheint sie wenigstens zu denken.

Ich wünsche mir Flügel und nicht nur für mich ,sondern für alle Fussgänger.

Denn wo sollen wir hin?

Einen großen Teil der Straße beanspruchen die Autos für sich, zu Recht , denn sie benötigen auf Grund ihrer Größe nun einmal den meisten Platz. Die Radfahrer wollen nicht zurückstehen und beanspruchen eben soviel Platz. Wenn sie ihn nicht von den Autofahrern bekommen, indem denen eine Spur weggenommen wird, holen sie ihn sich , indem sie dreist und frech die Fußwege okkupieren.

Und wo bleibt der Fußgänger?

Breitere Straßen“ schreien fordernd die Radfahrer mit ihrer lauten , für die Notwendigkeiten, die nicht die Radler betreffen, unverständigen Lobby, einverstanden. Nur die Stadt abbrechen, damit der Platz für Autos und Radfahrer und vielleicht auch noch ein paar sehr mutige Fußgänger reicht, geht wohl kaum

Die Radler , die in der Mehrheit alle einen Führerschein haben und in den allermeisten Fällen des Lesens mächtig sein sollten, erdreisten sich auch in ausgewiesenen Fußgängerzonen ihrem zweifelhaften Hobby Fußgänger zu jagen, nachzugehen. Es klingelt hinter einem , man weiß gar nicht ,wie es einem geschieht, schon rast ein Radler an einem vorüber. Kinder und Alte , die nicht schnell genug dem radelnden Rowdy Platz machen können,müssen sich auf wüste Beschimpfungen gefasst machen.

Da wünscht sich der normale Mensch einfach Flügel,

nur damit man ganz sicher schnell genug Platz machen kann , für die radelnden Egomanen.

Sie können alle keine parallelen Seitenstraßen fahren , nein, es müssen die Hauptverkehrswege sein,wo sich bereits die Autos drängen.

Wenn man das sagt , muss man natürlich mit Gegenwind der radelnden Egoisten rechnen, ich sage es trotzdem. Das Gegenargument , die Autofahrer sollten ÖNVP benutzen oder eben auch radeln, zieht nämlich nicht. Mit welchem Recht meint eine Gruppe Öko-Egomanen über meine Zeit und mein Leben bestimmen zu können?

Das lasse ich mir nicht gefallen.

Ich werde weiterhin ,dorthin wo ich hin muß oder möchte , das Auto nehmen, Es geht schnell und ist recht sicher.

Übrigens ,für alle die , die jetzt meinen meckern zu müssen, ich fahre auch Rad. Allerdings nur auf Radwegen und wenn ich mit dem Rad in die Stadt fahre, benutze ich Seitenstraßen , wo ich den Verkehr nicht aufhalte, ich weiß, das ich auf dem Rad langsamer bin, als ein Auto und in Fußgängerzonen schiebe ich das Rad, denn die Fußgänger haben dort eindeutig das Recht auf ihrer Seite.

Fußgänger aus dem Weg klingeln ist auch nicht so meine Masche, ich habe die Zeit zu warten, denn noch haben die Fußgänger leider keine Flügel um sich hinwegzuheben.

Wortgestoeber

Generation Smart..

 

Das wars dann wohl

Die Nachbarin ist gestorben, schon Ende letzten Jahres.

Mit ihren Kinder verstand sie sich zeitweilig gar nicht gut. Die sahen sie nämlich nur als Quelle ständigen Ungemachs und als Möglichkeit finanziell zu profitieren.

Wenn trotz sehr gutem Gehalts wieder einmal die Wünsche größer waren, als die Einnahmen.

Das geliebte Haustier der Mutter wurde gnadenlos ins Tierheim abgeschoben, kostet ja Geld so ein Tier,Futter und Tierarzt, das Geld kann man besser für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse ausgeben, also weg damit.

Nun wurde die Wohnung geräumt. Das von der Großmutter über den Krieg und vor den Russen gerettete KPM Geschirr , von der Mutter all die Jahre gehütet und wertgeschätzt , ist nicht spülmaschinenfest, also weg damit.

Der Entrümpler wurde beauftragt. Zwei Tage waren die Männer beschäftigt. Rissen grob ein Leben auseinander. Sortierten in noch brauchbar , wertvoll und kann gleich in die Müllentsorgung. Überall standen die Bauschütten herum, in die passend sortiert wurde.

Das KPM trug der Entrümpler noch sehr vorsichtig davon, er wusste ,was es wert war.

Den Erben …. hat er es sicher nicht gesagt.

Die mussten für die Entrümplung zahlen, heftig zahlen.

Mama hatte ja auch nur Schrott in ihren, gut und teuer eingerichteten ,Wohnung, meinten die Erben.

Wenn man in diesen Tagen das Haus betrat, fand man oft einen Haufen zerbrochener grob zerstörter Gegenstände vor der Tür. Der Teil der Wohnung den der Entsorger nicht für wert befand, in sein Lager aufgenommen zu werden.

Was bleibt übrig von der Mutter, vom Leben der Mutter, die ihre Kinder lange Jahre in den Sechzigern allein groß zog, ihnen alles was möglich war ermöglichte, bis sie erst spät ihren zweiten Mann kennen lernte?

Das Geld , das man ererbte und was die Kinder einzig interessierte, wird schnell weg sein.

So ´n Pech aber auch

 

 

. neues von der Mischpoche

Das gab es ja schon länger nicht mehr, aber keine Angst Tante Frieda, ihre Hausgenossen und der Rest der Sippschaft sind noch recht lebendig.

Kaum hat das Pünktchen Geburtstag,stellt sich die Mischpoche ein. Allen voran die „liebe“ Tante Frieda. Fast ein ganzes Jahr blieben wir weitgehend von ihr und ihrer Sippe verschont., Weihnachten hatten wir uns ,wie man weiß, bestens aus der Affäre gezogen.Aber Frieda und Mischpoche entgeht man leider nicht dauerhaft.

Es begann mit einem „harmlosen „klingeln des Telephones. Ich werde mir doch angewöhnen müssen, erst die anrufende Nummer zu prüfen und dann das Gespräch annehmen oder eben nicht..

Obwohl das hält Frieda und Sippe nicht ab, die rufen dann einfach mit unterdrückter Nummer an.

Frieda am Telephon. Ihre „Anfrage“ seien wir nett, nenne wir es so, da Pünktchen ja Geburtstag habe, (stellen Sie sich vor, weiß ich bereits seit Jahren), nun denn man überlege, man denke nach, also kurz und gut der Überfall der Sippe wurde eingeleitet.

Damit man sich nicht umsonst auf den Weg machen würde, hatte man beschlossen , den Überfall mit Vorankündigung zu tätigen..

Man kann in solchen Fällen schlecht nein, sagen, vor allem bei unserer Mischpoche wäre das auch wenig sinnvoll, die haben nämlich die Angewohnheit, dann eben später den projektierten Überfall zu starten.

Also schnell alles vorbereiten den Kuschen, das Abendessen.

Konnten die nicht früher Laut geben? Nun musste alles schnell gehen, denn der Anruf erfolgte mit nur zwei Tagen Vorlaufzeit.

Jeder der mehrere Gäste zu bewirten hat, wird mir in diesem Fall Recht geben, es ist sehr kurzfristig.

Vor allem, wo auch noch Vorlieben und persönliche Eigenheiten zu beachten sind, der eine isst bevorzugt Fleisch, die andere hasst das und speist ausschließlich vegetarisch. Natürlich gibt es außerdem den Fischfreund und den Fischfeind zu beachten.

Man wünscht frische Sahne , nein, nicht mit der heimischen Küchenmaschine geschlagen, die muss schon vom Konditor geholt werden, sonst taugt die ja nichts.

Das bedeutet erst in letzter Minute und Parkplatzprobleme.

Also es standen uns die Ahnin Tante Frieda, mit Hannelore ,Brüderchen und Schwesterchen ins Haus.

Nicht unbedingt die Sorte Besuch ,die man unbedingt vermisst, wenn sie nicht erscheint..Nun am angegebenen Tag war zuerst einmal warten angesagt, Tante Frieda und Sippschaft zeichnen sich nicht unbedingt durch Pünktlichkeit aus. Dann erfolgte, spät natürlich der Anruf , man wolle die ganze Sache doch vertagen, denn Hannelore habe nun da sie den Tag gearbeitet habe , keine Lust mehr Auto zu fahren. Danke nehmen wir gern zur Kenntnis.

Sie kamen später am nächsten Tag und als erstes musste Felix… aber von Anfang an.

Felix hat ,wie wir alle wissen ,einen gesunden Katerverstand, Eer stand der Sippe von Anfang an misstrauisch gegenüber. Er hat wohl gemerkt ,die sind nur für Hunde. Methode „sitz Bello“und dann tut er das oder eben nicht. Kann man mit Katern ja nicht machen.

Zunächst wurde die Mischpoche zu Begrüßung angefaucht, die waren ihm nämlich zu laut. Das wurde selbstverständlich bemängelt, was sollte man auch anders erwarten? Dann beschlossen Brüderchen und Schwesterchen, trotz meines energischen Einspruchs und dem Hinweis den kleinen Mann in Ruhe zu lassen, mit dem Herrn zu spielen, War leider nicht so sein Ding,also fuhr mein kleiner Mann, ganz Kater, die Kralle aus. Hannelore trat auf den Plan , ihre „lieben Kinderlein“ waren vom  Kater  kunstgerecht vermöbelt worden, das ging natürlich nicht , also sollte Felix nun dafür Strafe erhalten

Man sollte vielleicht an dieser Stelle erklären, die „lieben Kinderlein“ sind fast ,beziehungsweise ganz erwachsen!!

Stehen kurz vor dem Abitur oder studieren bereits.

Ich wurde massiv energisch, meinen Felix bestraft niemand!

Also bekam Hannelore den guten Rat doch irgendwo anders auf Tante zu warten. Den nahm sie natürlich nicht an. Felix einsperren geht auch nicht, denn das ist der kleine Herr ganz und gar nicht gewöhnt.

Die Ahnin sprach ein Machtwort, Felix blieb unversehrt.Sonst wäre die Sippe auch hochkant aus der Wohnung geflogen. Und Felix ging seine Freundin in der Nachbarschaft besuchen,da hatte ich schon vorher gefragt, ob das eventuell möglich wäre.

Nach heftiger Kritik an der Sahne , die natürlich mit heimischen Mixer aufgeschlagen worden war,anstatt vom Konditor, genoss man dann ein Gläschen Sekt, Hannelore schaffte die ganze große Flasche allein , der Rest der Sippe nahm mit Sherry vorlieb.Wir hatten extra den Süßen besorgen müssen, den trinkt sonst nie jemand bei uns. Nein ,man kann sich nicht auf eine Sorte Getränk einigen. Brüderchen verlangte, ganz der junge Großkotz ,nun einen Whiskey. Den konnten wir allerdings nicht bieten, den so etwas trinkt wirklich absolut niemand bei uns. Er ließ sich gnädig auf einen Cognac ein.

Das Abendessen wurde dann gewürzt mit den üblichen Grabenkriegen über die „richtige Wurst“ die Salami war von der falschen Firma, dem servieren von Wurst und Schinken überhaupt, der Vegetarierin war dabei unwohl. Dazu kommt die liebe Cousine ist eine Kämpferin für das Tierwohl. Ja, sie lesen richtig. Der kleine Herr Felix ist da leider nicht mit eingeschlossen. Aber dafür die lieben Kühe und Schweinchen. Zu unserer nicht geringen Freude waren wir wenigstens von Cousin Charlie verschont geblieben.

Als uns die Mischpoche endlich verließ blieb,nach diesem Stress nur noch völlig fertig in Bett zu fallen. Nicht ohne vorher den kleinen Herrn abzuholen ,ausgiebig zu beruhigen ,denn der hatte sich ,wie man sich denken kann, am meisten über diesen Überfall aufgeregt. Hoffen wir nun das die Mischpoche uns bitte wieder für den Rest des Jahres vergisst. So einen Überfall ertragen wir alle nur in äußerst homöopathischen Dosen.

Wichtige Wortklaubereien….

 

Ich habe das gute Wetter genutzt und mein Rad wieder für dieses Jahr in Betrieb nehmen wollen.

Letztes Jahr hatte ich zum Saisonende einen erheblichen Schaden . Mir war das Kugelgelenk in der Radnabe hinten ausgebrochen. Nicht zu reparieren, ein neues Hinterrad musste her.. Bemerkt hatte ich das, als mir auf einer Tour die Kette abgesprungen war .Als ich dann den nächsten händler aufsuchte, damit die Kette wieder dran kam , stellte sich dieses Problem heraus.

Gar nicht so einfach, das Rad hat keine heute gängige Radgröße..

Das Problem mit der Nabe hatte auch eine Vorgeschichte . Meine Schaltung funtionierte nicht mehr und ich trat immer einmal wieder … ins leere, also es fühlte sich an, als ob das Zahnrad unten nicht alle Kettenglieder greifen würde. Aber alle Zacken am Zahnrad waren dran und auch in Ordnung..

Nun das Rad wurde repariert ,die Schaltung funktionierte wieder, wenn auch erst einmal nur ein paar Stunden, dann stand ich mitten in der Innenstadt und durfte die Schaltung in Position halten, da sie nicht mehr einrastete.. Nun ich fuhr am nächsten Tag zum Händler das Problem wurde mittels etwas Kriechöl aus der blauen Dose gelöst..

Hurra.

Im Winter entschied mich dann für rund 100€ ein neues, sicheres Fahrradschloss zu erwerben, wo ? Natürlich bei ihm, dem Händler..

.Ich erhoffte mir damit den hier sehr begehrten Status als Kundin zu verdienen.

Nein, Sie irren nicht jeder der ein Geschäft betritt und sein Geld dort lässt ist ein Kunde/in ,die meisten sind schlichte Käufer

Nun also die erste Ausfahrt und es stellte sich heraus, das Problem ins leere treten trat wieder auf, also nutzte ich die Fahrt zum Besuch bei ihm ,dem Händler.

Mein Problem war schnell erklärt.

Nun zuerst einmal wurde mir erklärt was die, die das Rad repariert hatten, alles falsch gemacht hatten.

Ich wandte ein, das seien seine eigenen Mitarbeiter gewesen..

Um das Prozedere abzukürzen ,erinnerte ich ihn auch an meinen Einkauf im Winter.

Nun das Rad kann natürlich repariert werden. Keine Frage.

Nur andere Menschen haben auch entdeckt, das die Sonne scheint und zuerst muss er die Räder von Kunden in Ordnung bringen ,die sind natürlich zuerst dran.

Meine vorsichtige Frage, wann ich denn mit der Reparatur rechnen könne, erklärte er dann so , also zuerst kämen eben die Kunden dran, also im März wäre mit der Reparatur nicht zu rechnen und im April ..da plagten ihn doch erhebliche Zweifel, vielleicht im Mai. Wenn das Wetter es zulässt, ganz, ganz sicher ist das Rad im September wieder funktionsfähig ,vielleicht auch schon , wenn nicht etwas dazwischen kommt, eventuell da dürfte ich mich aber nicht drauf kaprizieren ,im August…

Ja , ich habe eben doch noch nicht den begehrten Status Kundin erreicht.

Ach, Sie fragen sich, wie man Kundin wird?

Nun ganz einfach , ich habe es mir von einem Freund, der sehr gewitzt ist , wenn es darum geht die heimlichen Regeln dieser Stadt zu kennen ,erklären lassen, Diese ,nicht ganz ernst gemeinte, Erläuterung, möchte ich hier niemandem vorenthalten:

„Sie kaufen ihr Rad bei einem Händler, halten sich bezüglich des Modells und der daraus resultierenden Preisvorstellung strickt an die Empfehlungen des Händlers, denn der weiß am besten ,was sie brauchen . Bleiben Sie ihm absolut treu. Werden ihm auch beim Kauf von so lästigem Zubehör wie Schloss , Helm und Korb nicht untreu. Auch hier sind die Empfehlungen des Händlers als absolut bindend zu betrachten , wenn sie den begehrten Status erlangen möchten. Vergessen Sie niemals ihren Händler wenigstens zweimal pro Jahr aufzusuchen unter Hinterlassung einer anständigen Summe, damit der Händler nicht verhungert. Dann werden sie vielleicht ..in seiner Kartei als Kunde /in geführt…“

 

Diesen Status kann ich leider niemals erlangen,denn mein Fahrradhändler, der mir dieses Rad verkaufte, hat bereits vor ein paar Jahren zu gemacht, Offiziell aus Altersgründen, oder  hat er die Technik der „Kundenbindung“ nicht so ganz perfekt beherrscht?

Wortgestoeber

Freie Fahrt für freie…

Bürger?

Nein, nicht ganz, nicht für alle.

Es gibt Menschen und  Bürger und…. Radfahrer.

Aber erst einmal zur Orientierung. Die Kölner Ringe , die „sogenannte“ Prachtstraße Kölns hat eine neue Verkehrsführung bekommen.

Früher war das so, zwei Autospuren pro Fahrtrichtung,dann einen Parkstreifen, dann ein Fahrradweg und dann ein Fußgängerweg. Oft waren  die beiden Fahrtrichtungen noch durch einen großzügigen  Baum bestandenen Mittelstreifen mit Gehweg in Mitte getrennt nicht überall, aber häufig

Alles schön großzügig.

Nun kann man folgende Aufteilung besichtigen. eine Fahrspur pro Richtung , dafür ein Radweg so breit wie die Fahrspur, dann der Parkstreifen dann der zweite Radweg dann der Fußgängerweg.

Problem bei der Sache es müssen weiterhin die Geschäfte beliefert werden , das war schon früher so, weswegen auch früher eine der beiden Fahrspuren nicht immer durchweg zu Verfügung stand.

Nun habe die Radler also 2 Fahrspuren eine davon eben recht breit, das nutzen sie natürlich weidlich aus, man fährt nebeneinander zu dritt zu viert. geht ja auch locker.ach und wenn man überholen möchte?

Nun dann wird eben auf die einzige verbliebene Autospur gewechselt. Könne die Autos ja mal hinterher tuckern.Immer schön mit der Ruhe, Dein Platz im Stau ist Dir sicher . Richtig heftig wird die Sache, wenn die  Autos aus Seitenstraßen in den Ring einbiegen möchten.

Flügel sind denen nämlich noch nicht gewachsen, wird ja vielleicht noch…

Aber bisher muss der Autofahrer sich quer auf die Radspur stellen, um erst einmal den Verkehr zu beobachten ,damit er im passenden Moment in die einzig verbliebene Fahrspur einschwenken kann, was den Radlern natürlich nicht passt. denn freie Fahrt für frei Radler ist angesagt.Das wird auch von den Radlern  durch heftige Beschimpfungen lauthals dokumentiert.

Ein ähnliches Konzept der Stadt kann man an der Cäcilienstraße in der Innenstadt , betrachten auch hier wurde dem Autoverkehr eine Spur weggenommen, der Stau ist selbstredend vorprogrammiert, und die Mitbürger die sich erdreisteten in der  dort beheimateten Tiefgarage zu parken oder parken zu wollen, haben auch hier mit dem erbitterten Protest der Radler zu rechnen.Die selbstverständlich freie fahrt für freie Radler verlangen.

Mein Auto hat noch keine Flügel, kann mir vielleicht jemand verraten wo die vielleicht erwerben könnte? Der Gedanke meine beruflichen Verpflichtungen demnächst radelnd erledigen zu sollen, schreckt mich doch etwas ab, es würde unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch nehmen genauso wie die Benutzung des ÖNVPs, was ja auch von den ökologisch geprägten Irren ,die diese Regelungen in der Stadt durchsetzten empfohlen wird.

Vielleicht sollten wir Köln einzäunen und sämtliche Irren mit Öko Ideen dort unterbringen dann kann man  im Rest der Republik wenigstens seinen Beruf normal ausüben.

Ich fahre auch Rad, sogar sehr gerne, allerdings bevorzuge ich dafür die Freizeit und benutze dafür normale Radwege . Ich verlange nicht ,das man extra Radwege anlegt indem  man die Autofahrern  den sowie in einer großen Stadt schon knappen Platz wegnimmt.Aber ich bin ja auch „nur “ Bürger…

Wortgestoeber

 

 

 

Höchste Zeit für die Weihnachtspost

 

Haben Sie bereits Ihre Weihnachtspost geschrieben?

Weihnachten ist näher, als man denkt.

Nur noch 10 Monate.

Eine recht kurze Zeit , schließlich soll alles ankommen..

Also schnell schnell…

Meine Freundin wohnt in New York City, USA. Seit fast 2 Monaten machen wir uns Sorgen um Sie. Heute nun erreichten uns, man glaubt es kaum… ihre Weihnachtsgrüße.

Die hatte sie am 19 Dec. 2018 an uns abgeschickt. Und es liegt nicht am US Post system das war von der Haushaltssperre nämlich gar nicht betroffen.

Nein. Verursacher ist… wer in diesem Land wohnt ,ahnt es bereits , die deutsche Post!!

Da ist doch wohl die Mahnung ,nun doch recht bald mit dem Versand der Weihnachtsgrüße für das Jahr 2019 zu beginnen ,sicherlich nicht verfehlt, oder?

Wie sonst soll die arme deutsche Post mit ihren angestellten Analphabeten diese ganze Flut sonst bewältigen. Schließlich muss der so von Ihnen gegrüßte  Empfänger auch noch Zeit haben eine freundliche Antwort zu formulieren, die wird dann vermutlich bei dem von der Post vorgelegten Tempo erst 2020 eintreffen, aber dafür haben Sie sicher Verständnis.

Wortgestoeber

Sammeln Sie bitte die Schneeschieber ein……

 

neues vom ehrenwerten Haus

Jeder sei sich selbst der nächste , da hat man es nicht so weit“ so las ich es einmal als Erkenntnis in einem Buch.

Ich komme da drauf ,weil es wie wohl jeder inzwischen bemerkt hat schneit.

Nun hat der Schnee nicht nur die Angewohnheit häufig liegenzubleiben , sondern ab und zu ,wenn die Sonne darauf scheint beginnt er zu schmelzen und dann , wenn die Sonne wieder weg ist ,verwandelt sich dieser nicht so ganz geschmolzene Schnee , in Eis.Eine ,wie ich denke, hinreichend bekannte Tatsache.

Leider hat man vergessen die auch dem ehrenwerten Haus mitzuteilen. Genauso wie man vergaß bestimmten Bewohnern des ehrenwerten Hauses , genauer gesagt den „Kindern Allahs“zu vermitteln, das es in Fällen das Schnee vom Himmel fällt opportun ist diesen mit Hilfe des von der Verwaltung zu Verfügung gestellten Equipments , als da sind Schneeschieber, ein Teil um Eis zu entfernen, Besen , Handfeger und ein kleiner Teil Salz, um den gereinigten vorbehandelten Boden ein wenig länger von Eis befreit zu halten, regelmäßig zu räumen. Schneeräumen hat übrigens über die gesamte Länge der Hausfassade zu erfolgen,logischerweise.

Das findet also nicht statt. Muss man ja auch nicht. Man muss überhaupt nicht räumen, so der Gedanke der Kinder Allahs. Warum sollte man auch, denn das würde man ja für die Ungläubigen erledigen, das kann man von keinem Sohn Allahs verlangen.

Ob die Kinder Allahs über den Boden schweben, fragen Sie nun?

Man kann sich des Eindrucks leider nicht erwehren.Zumindest im ersten Augenblick.

In Realität ist es allerdings ganz anders. Schneeräumen ist von der Hausverwaltung geregelt, wer wann was machen muss, nur überprüft, wird das natürlich , den Kenner des ehrenwerten Hauses wundert es nicht, selbstverständlich nicht.

Die „Kinder Allahs“ haben nun eine neue Variante des „beliebten“ Schneeräumens eingeführt.

Nein ,den Gehweg, den räumen sie natürlich nicht. Also korrekt nicht vollständig.

Man ist auf die ,nicht von der Hand zu weisende ,ideale Lösung gekommen.

Man nehme den Schneeschieber und bahne sich den direkten ,kürzesten Weg zur Garagentür, damit man nicht hinfällt. Also ist nichts mit „schweben“.

Dann nehme man den Schneeschieber mit in die Garage zu seinem Parkplatz, dort muss der Schieber ausruhen von seiner schweren Arbeit. Und ist damit auch sofort wieder verfügbar wenn „Allahs Kinder“ wieder nach Huase zurückkehren, damit sie auf dem Weg in ihre Wohnung nicht fallen.

Klug oder?

Einziges Problem, der Schneeschieber fehlt dann im Haus.Jeder der vielleicht auf die Idee kommt, etwas für die Allgemeinheit tun zu wollen und sich überlegt den Schnee zu entfernen, muss erst einmal in Erfahrung bringen, wo sich zum Kuckuck , der oder überhaupt irgendein Schneeschieber befinden könnte.

Der Aufenthaltsort der Schneeschieber erschliesst sich logischerweise nur demjenigen der ebenfalls in die Garage muss.

Ach ja , die Kinder haben damit sich den Weg in die Garage zu bahnen, dann wie sie meinen ihrer Schneeräumpflicht Genüge getan, was sie auch gerne lauthals kundtun.

Alles rein geschäftlich

 

Zunächst einmal , bitte bedenken Sie , jedwede Beziehung , außer zu Ihren Kindern, Eltern oder sonstigen Anverwandten , ist im Grunde eine Geschäftsbeziehung.

So ist auch die Beziehung zu Ihrem Hausarzt , eine geschäftliche Beziehung und so sollte sie auch behandelt werden.

Beim Besuch in seiner Praxis sollten Sie deshalb, außer der wohl selbstverständlich frisch gekauften, neuen Unterwäsche, Ihr äußeres Auftreten einer strengen Prüfung unterziehen. Für die Dame ist das kleine Kostümchen mit entsprechender Bluse( kein T Shirt, weil die Zeit zum ausziehen zu lange dauert)und Pumps, sowie dezentem Make up ebenso Pflicht, wie für den Herrn der dunkle Anzug mit Seidenkrawatte und weißem Hemd.

Bedenken Sie , Sie haben eine geschäftliche Unterredung!

Da ist der Rucksack ,ebenso wie der Riesenschal ,mit Sicherheit unangebracht.

Nehmen Sie den kleinen, dezenten Aktenkoffer für das vom Geschäftspartner Arzt und seinen Angestellten erwartete Bakschisch. Lassen Sie sich hierbei nicht lumpen, die Pralinen aus der besten Confiserie der Stadt fürs Personal sind ebenso Pflicht ( pro Person eine große Packung lautet hier die Empfehlung) ,wie die Flasche besten Whiskey der bevorzugten Marke des Arztes, die er sich selbst höchstens zu Weihnachten leistet. Alternativ bei weiblichen Ärzten empfiehlt sich ein großer Flakon französischen Parfums, bitte nicht Maiglöckchenduft oder irgendein heimisches Produkt, es muss schon das „echte“ aus Frankreich sein. Geben Sie sich einen Ruck, das sollte Ihnen der Gott des Rezeptblocks schon wert sein.

Wenn sie nun also im Wartezimmer Platz genommen haben, erdreisten Sie sich bitte nicht , die dort deponierten Zeitungen und Zeitschriften zu lesen, die wurden ausschließlich fürs Personal abonniert.

Fassen Sie sich kurz, wenn er sie empfängt. Bedenken Sie , er hat wegen Ihnen bereits seine Verabredung zum Golf verschoben und es warten noch viele auf seinen ärztlichen Ratschluss.

Lassen Sie den entsprechenden Respekt nicht fehlen. Schließlich er hat studiert!

Was Sie haben auch eine Universität besucht? Nun, aber Sie studierten nicht Medizin, sonst säßen Sie jetzt auf der anderen Seite des Schreibtisches. Denken Sie in Ihrer Beziehung zu Ihrem Arzt an die sixtinische Kapelle. Michelangelo hat ganz klar, in seinem berühmten Bild ,das Verhältnis zwischen Mensch und Gott dargestellt und Sie sind eindeutig nicht Gott.

Wenn der Arzt Sie vielleicht besuchen kommen sollte, man nannte dies früher „Hausbesuch“, beginnen Sie wenigstens drei Tage vor diesem Ereignis mit den Vorbereitungen, putzen Sie die Wohnung auf Hochglanz!

Um zu kontrollieren , ob Sie alles richtig gemacht haben, bitten Sie Ihre Schwiegermutter , den alten Drachen, um eine kurze Kontrollvisite.

Was, sie haben keine oder zumindest keinen Drachen?

Leihen sie sich von Ihrem Freund oder Arbeitskollegen sein Ungeheuer aus, zu irgendwas muss die Schwiegermutter doch nützlich sein.

Wenn Sie feststellen ihr Geschäftspartner stellt plötzlich statt Kassenrezepte bevorzugt Privatrezepte aus , mit der Begründung „das zahlt die Kasse nicht“, wird es Zeit die Beziehung zu überdenken.

Bevor Sie nun mit der „verbalen Bratpfanne“ bewaffnet, das Büro Ihrer Krankenkasse stürmen, um in Erfahrung zu bringen, wofür zum Kuckuck Sie eigentlich hunderte von Euro bei dieser Institution lassen, wenn sie , wie Ihnen Ihr Arzt ja glaubhaft versicherte, nun doch nicht zahlen will, stellen Sie sich selbst folgende Fragen:

Wohnen Sie im „richtigen „Viertel, damit sich ihr Arzt nicht schämen muss Sie zu behandeln? Nun sicher wohnen Sie alle im besten, angesagtesten Viertel der Stadt.

Fahren Sie das „richtige“ Auto? Ihr Arzt könnte sich sehr blamiert fühlen, wenn Sie mit ihrer 2 Jahre alten mini Rostlaube vor seiner Tür parken.

Oder haben Sie es gar an Sorgfalt in dieser Geschäftsbeziehung mangeln lassen. Ihr Arzt erwartet die Krankenversichertenkarte am Ersten des Quartals, wie sonst soll er feststellen , ob die Einnahmen für den dringend benötigten Porsche seines Sohnes dieses Quartal ausreichen?

Haben Sie es vielleicht an Respekt gegenüber dem Gott des Rezeptblockes oder seinen himmlischen Boten, den engelsgleichen Praxishelfern ,mangeln lassen?Denken Sie in diesem Zusammenhang immer an Michelangelo und die sixtinische Kapelle!

Sie können alles positiv beantworten und Ihre Kasse schwört ,sie zahlt , wenn der Gott des Rezeptes denn dieses auszustellen bereit ist?

Dann ist es an der Zeit der Realität tapfer ins Auge zu sehen.

Das Ende der geschäftlichen Beziehung ist da.

Ihr Arzt hat sich bereits von Ihnen getrennt, weil Sie oder ihre Krankheit seinem Praxisbudget abträglich sind oder weil er eine neue , besser sprudelnde Quelle für sein Einkommen entdeckt hat.

Er kann Ihnen auf Grund standesrechtlicher Vorgaben und des von ihm zu Beginn seiner Karriere geleisteten hippokratischen Eides, das Ende Ihrer geschäftlichen Beziehung  nicht unmittelbar mitteilen. Deshalb wählt er subtile Mittel ,um Ihnen klar zu machen ,das der weitere Besuch seiner Praxis für Sie mit erheblichen Kosten verbunden sein wird.

Machen Sie es ihm leicht und suchen Sie sich unverzüglich einen anderen Vertreter der medizinischen Zunft.

Alle geschäftlichen Beziehungen enden eben irgendwann einmal.

Wortgestoeber

Wie man eine legale Erpressung initiiert..

 

Ich bin gelinde gesagt ,sehr wenig amüsiert.Aber das kann ja nicht nur mir allein so gehen.

Ich frage mich weshalb ist in diesem Land so oft von Begriffen wie Digitalisierung, und dem sterben des stationären Einzelhandels die Rede.

Aber von Anfang an. Wir benötigten ein paar Dinge aus der Apotheke.Kiene verschreibungspflichtigen Medikamente , nein sogenannte Hilfsmittel für Pünktchen.

Also machte ich mich auf und wollte diese eigentlich in jeder Apotheke vorrätigen Dinge kaufen.

Das war die Theorie. Die Praxis sah ein wenig anders aus.

Zunächst es gibt erreichbarer Nähe zahlreiche um genau zu sein 10 Apotheken, die Auswahl sollte genügen ,denkt man so in seiner Naivität.

Nun zunächst ein Teil der angesteuerten Apotheken, alles zu Fuss soll ja gesund sein, und außerdem erspart es die Parkplatzsuche, konnte mit den nachgefragten Produkten leider nicht in der benötigten Größe dienen.Nun das kann passieren.

Erpressung war allerdings , dass man mir erklärte , ich könne nicht mit Karte zahlen, Dies ginge erst ab einem gewissen Mindestbetrag.

Die uns bekannten großen Lebensmittelgeschäfte, die hier aus Gründen des nicht werben wollens ,nicht einzeln ausdrücklich genannt werden, sind sehr wohl in der Lage auch kleiner Beträge per Karte problemlos abzurechnen.

Nein, hier bei den Apotheken , gilt die Devise „Bargeld lacht“, oder sie müssen eben mehr kaufen

Das zu machen , weigere ich mich allerdings strikt.

Denn in meinen Augen ist dies der Versuch einer legalen Erpressung.

Wenn man von Digitalisierung spricht, gehört da zahlen mit Karte zum normalen Alltag. Oder ist bei Ihnen schon einmal ein Rohr aus dem Computer gewachsen in das sie bitte ihr Bargeld einwerfen sollten, damit sie die soeben abgeschickte Bestellung bezahlen können?

Und damit kommen wir zum zweiten Punkt, dem Sterben des stationären Einzelhandels, dem das böse Internet ja solch eine heftige Konkurrenz macht, dass die armen ,bedauernswerten Einzelhändler leider schließen müssen.

Ob sich diese Herrschaften einmal überlegt haben, das sie selbst an diesem ihrem Desaster nicht ganz unschuldig sind?

Wenn man den Kunden mittels legaler Erpressung , eben weil man sein Karte erst annehmen will, wenn ein bestimmter Mindestbetrag erreicht ist, dazu zwingt entweder Bargeld in größeren Mengen herumzutragen oder eben mehr zu kaufen , als er eigentlich will und braucht, erreicht man nur, das eben dieser Kunde dann doch lieber Händler frequentiert, die Kunden freundlicher orientiert sind, und das ist nun einmal das Internet.

Wir überlegen jetzt ,ob wir uns Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs, nicht lieber mit Hilfe des Internets liefern lassen sollen. Kein Probleme mit der Bezahlung, ein wesentlich geringerer Zeitaufwand und keine Probleme mit suchen von Produkten, sowie unwirschen ,pampigen Angestellten und patzigen Kunden, rechtfertigen in unseren Augen diesen Aufwand allemal.

Wortgestoeber