Kaufe heut und zahle nie….

 

Beim einkaufen in einem gößeren Geschäft bemerkte ich zwei Töchter Allahs, die sich als schwarze Geister verkleidet hatten.

Alles schwarz von Kopf bis Fuss. Nicht einmal Fingerabdrücke hinterliessen sie.. Handschuhe waren angesagt..

Eigentlich auffallend ,aber nichts worüber sich hier zu berichten lohnen würde.

Einen Kinderwagen schoben die beiden..

Ja und als ich genauer hinsah , war mein Erstaunen doch gar nicht klein.

Die beiden Töchter Allahs hatten sich nämlich eine besonders interessante Strategie zum Einkauf ausgedacht.

Erst in die behandschuhte Hand nehmen und auf einmal war es …..weg.

Nein, nicht wieder zurückgestellt ,einfach…weg.

Die Strategie musste ich genauer ansehen..Die Hand mit dem Produkt verschwand im schwarzen

Gespenstergewand und kam leer wieder zum Vorschein.. ich wollte zu gern wissen, wie das denn mit größeren Gegenständen erledigt werden würde. Allahs Töchter taten mir gern den Gefallen , ganz einfach Baby hoch ,unter der Matratze ist viel Platz..das wurde nicht heimlich oder verstohlen gemacht, das passierte ganz öffentlich gut für jedermann sichtbar.

Da ich leider für meine Wünsche zahlen soll, habe ich mich erdreistet den Geschäftsführer zu informieren.

Leider ein Sohn Allahs also war das folgende wohl vorhersehbar.

Wie man denn „ehrbare Töchter Allahs „ des Diebstahls bezichtigen könne? Der Mann war höchst empört.

Sein Bezirksleiter ist ebenso ehrlich empört , ob dieser vom Marktleiter vertretenen Meinung. Ich fand es an der Zeit diesen Herrn über das Geschehen zu informieren, vor allem eigentlich um zu erfahren ob das Unternehmen etwas zu verschenken hat und wenn, weshalb dann nicht an alle Kunden? Oder sind die Töchter Allahs etwas besonderes ,vor allem wenn sie schwarz wie die Gespenster herumlaufen, und dürfen das?

Dann zieh ich auch etwas schwarzes an und darf das dann auch.

Urlaubsplanungen …. neues vom ehrenwerten Haus

 

Das ehrenwerte Haus hat Urlaubspläne.

Der eine oder andere ist schon weg.

Aber es ist doch nett das man so in die Planungen eingebunden wird.Vor allem überraschend kurzfristig und fragen ist auch so eine Sache.Prinzipiell das sei an dieser Stelle einmal gesagt, sind wir nicht ungefällig und gern bereit, Nachbars Hund, Katze Blumen Post während seines Urlaubs zu versorgen, aber gefragt werden wäre schon schön.

Nicht so das ehrenwerte Haus.

Da geht man gleich einen Schritt weiter , man ,also wir bekommen mitgeteilt, das man in Urlaub zu gehen beabsichtigt.

Nun denn Mutter und Sohn wollen Urlaub machen .Das geliebte Haustier soll natürlich zu Hause bleiben.

Wann war nicht genau zu erfahren… nur das Pünktchen und Wortgestoeber dann gefälligst das geliebte Haustier von Frau Mama zu versorgen hätten. Keine Frage möchten sie, könnten sie ,würden sie?

Nur die einfache Feststellung der zu erledigenden Aufgabe.

Die beiden Herrschaften wollen wohl dieses Wochenende in den Urlaub starten, das kann man bemerken, wenn man die Häufigkeit und Penetranz des klingelns an der Wohnungstür  bemerkt.

Der Rekord war heute morgen um 5:00H erreicht. Der kleine Kater Felix erschrak dermaßen, das er senkrecht aus dem Bett sprang, in dem er bis dahin friedlich schlief.

Sie hatten zu ihrem nicht geringen Erstaunen Pech .

Denn weder Pünktchen noch Wortgestoeber hatten vor Anstalten zu machen ,das Pelztierchen zu versorgen … mussten sie sich wohl was anderes überlegen…

Konnten sie ja sonst auch..

Aber die Versorgung per Pünktchen und Wortgestoeber ist eben billig, Tierheim kostet und man muss rechtzeitig einen Platz buchen. So der nachvollziehbare Gedanke . Nur mal eine Frage, weshalb sollten wir zu solchen Nachbarschaftsdiensten bereit sein, wenn man uns nicht einmal fragt ob wir denn vielleicht ?

Weshalb sollten wir zusagen, wenn uns auf der anderen Seite schon mitgeteilt wird ,es stört wenn Wortgestoeber eine öffentliche Straße mit dem Rad fährt, nur weil der Sohn dort sein Haus hat und er nicht wünscht ,das man also eigentlich speziell diejenigen ,die ihn kennen in seinen übrigens sehr gut einsehbaren Garten sehen.Vielleicht hätte er dann woanders hinziehen sollen, wo ihn keiner kennt?

Ganz frech ist ein anderer Mitbewohner des ehrenwerten Hauses. Der hat uns nämlich seinen Briefkastenschlüssel in den Briefkasten geworfen, zusammen mit dem Zettel , man möge doch den Briefkasten leeren und die eingehenden Pakete annehmen. Gefragt ob wir vielleicht… hat er vorher übrigens nicht. Und Freundschaft oder nur Bekanntschaft besteht nicht, wir wohnen lediglich im geleichen Haus.

Nun er wird sein Wunder erleben, wenn er zurückkommt. Denn Pakete können wir bedauerlicherweise nicht annehmen, wo sollten wir die lagern? Die Paketboten schicken wir nun immer zum hiesigen Büro der Vermieters, der hat Platz genug Die Mitarbeiter sind auch schon ganz schön genervt und sauer als Poststelle von den Mietern missbraucht zu werden…

Seine Post hängt übrigens vor seiner Tür, wir haben ihm eine Plastiktüte an seinem Türgriff spendiert,um die zu lagern…

Tröstlich ist nur ,wir sind nicht die einzigen, die von den lieben Mitbewohnern des ehrenwerten Hauses so ausgenutzt werden sollen. Unsere netten Nachbarin erzählte mir erst gestern, sie wäre zur Betreuung diverser Blumen und Briefkästen eingeplant worden. Auch sie sieht sich bedauerlicherweise nicht in der Position diese Dienste zu erfüllen, weswegen das Büro des Vermieters auch in diesem Fall als Poststelle dient. Blumen kann man übrigens neu kaufen..

Wortgestoeber

Brauchen Sie wirklich eine Sehhilfe?

 

Vor einiger Zeit beschrieb ich an dieser Stelle meine Erfahrungen mit einem Optiker ,weil ich Kontaktlinsen nach dem neuen Heil- und Hilfsmittelgesetz haben wollte. Wer nun glaubt , so langsam sollte sie die haben, träumt vermutlich auch vom Weihnachtsmann.

Mittlerweile war ich ganz glücklich eine Optikerkette gefunden zu haben, die sich in der Lage sah, mir Kontaktlinsen zu den von der Kasse vorgegebenen Konditionen zu liefern. Das an sich war schon ganz und gar nicht einfach.

Da ich einem Beruf nachgehe, habe ich verständlicherweise nicht nur nicht immer Zeit, sondern in meinem Fall auch noch das Problem nur kurzfristig private Verabredungen treffen zu können, da sich bei meinem Beruf sehr schnell kurzfristig wichtige Termine ergeben können, die dann selbstverständlich Vorrang vor privatem haben müssen.

Das hin, war also schon zu Beginn nicht einfach ,der projektierte einzige in der Woche mögliche Tag ,da hatte der Optiker eine Fortbildung ,in der nächsten Woche war er dann in Urlaub. Schnell war anders.

Die darauf folgende Woche klappte es,die Kontaktlinsen wurden bestellt. Dabei wollte er mir natürlich ,guter Verkäufer, der er meinte zu sein, andere Kontaktlinsen verkaufen, als die Kassen zahlt . Mit der Argumentation, die seien besser, die hielten länger..Meine Frage „Ach haben die eine andere Dioptrien?“ erschütterte ihn dann doch, genauso wie meine Antwort, „Wenn die kaputt sind zahlt die Kasse neue“. Es war also Essig für ihn mit dem Versuch ein Geschäft zum bereits projektierten Geschäft zu machen.Ich machte ihn ausdrücklich darauf aufmerksam , das meine Zeit auf Grund meines Berufes sehr beschränkt ist und ich private Termine nur sehr kurzfristig sicher zusagen kann, Er akzeptierte dies und meinte das wäre überhaupt kein Problem.

Die Linsen mußten angefertigt werden, und er meinte sie wären die nächste Woche am gleichen Tag da. Es kam kein Anruf , also ging ich auf Verdacht hin, er moserte mich an, er habe Kundschaft die Linsen seinen noch nicht das und ich bekäme die an diesem Tag auch dann nicht, wenn sie da gewesen wären..

Schlechte Laune hat jeder einmal.

Am nächsten Tag ,berichtete mir Pünktchen, er habe angerufen, die Linsen seien da und ich könne ihn kurzfristig , das Pünktchen hatte ihn nochmals auf die nicht einfache Zeitsituation hingewiesen, anrufen, um einen Termin in der folgenden Woche zu vereinbaren. Ich riefkurzfristig an, seine Antwort, nein, an dem Tag habe er frei. Also warten auf die nächste Woche.

Ich rief wieder an , selbstverständlich kurzfristig, nein, da könne er nun ganz und gar nicht, er habe Kundschaft.

Warten auf die nächste Woche , wieder angerufen. Nun war er nicht da, hatte seinen freien Tag, dafür entblödete sich die Azubine nicht ,mich pampig zu duzen. Bot statt eines Termines am Spätnachmittag einen Mittags an. Ich lehnte mit Hinweis auf meine berufliche Tätigkeit ab, sie meinte, dann hätte ich eben Pech gehabt..man habe schließlich Kundschaft.

„Pech gehabt“ Moment mal…“Kundschaft?“Augenblick mal.

Da konnte ich nicht widerstehen, ich rief eine andere Filiale an, wollte die Nummer der Geschäftsführung erfahren. Der dort anwesende Optiker kannte seinen Chef zunächst nicht, meinte er sei der Chef, erst ein wenig Druck sorgte dafür, das er sich „erinnerte“ ,wer seine Geschäftsführung wohl sei und wie man die erreichen kann.

Nun ich habe es probiert, der Geschäftsführung die Situation erklärt, erklärt das ich die Kontaklinsen nach so langer Zeit nun wirklich gerne hätte. Diese Typen meinen sie könnten bestimmen wann man Zeit zu haben hat . Ich habe auch einmal gefragt wie sie sich denn Kundschaft vorstellen,und ob ich als Kundin wohl unter Weihnachtsfrau firmiere?Man versprach sich zu bemühen, den Optiker zu instruieren, nun einen sehr zeitnahen Termin anzubieten nach meinen Wünschen , schließlich kann man nicht für den Besuch des Optikers einen Urlaubstag einplanen..

Wie mir Pünktchen erzählte, hat er nun heute angerufen, soviel Arbeit, 64 Std im Betrieb erklärte er Mitleid heischend..merkwürdig dabei ist der Laden immer leer, wenn sie dort verbei kommt.Aber man sieht ja nicht immer alles…

Warten wir also weiter, ob nun nächste Woche …vielleicht doch endlich die Kontaktlinsen angepasst werden, ob sie passen ,ist sowieso fraglich, Pünktchen hat ihm in jedem Fall einen Termin aufs Auge gedrückt, obwohl er, wie er versicherte Kundschaft hat, nun und was bin ich? Der Osterhase?….

Wortgestoeber

Einen Anwalt für den Kater…..

 

….neues vom ehrenwerten Haus

Der kleine Herr Felix braucht nen Anwalt.

Felix, der Connaiseur, beißt , dabei hat er sich, wie  wir erfahren haben, leider nicht nur an Arme und Beine seiner Familie gehalten, sondern die zarten Kinderlein unserer Kinder Allahs gebissen.

Der Kater muss sich unbemerkt den Schlüssel vom 1.60 m hohen Schlüsselbrett genommen haben , die Wohnungstür geöffnet haben, wieder geschlossen haben, den Aufzug gerufen haben, die schwere Aufzugtür geöffnet haben, den Knopf fürs Erdgeschoss gedrückt haben und losgefahren sein, genauso wie er beim zurückkommen den Schlüssel ins Schloss geschoben hat, mit seinen Pfoten aufgeschlossen hat und den Schlüssel wieder unbemerkt an den dafür vorgesehenen Ort zurück gebracht haben muss.

Bei diesem Ausflug muss Felix die zarten Kinder der hiesigen Kinder Allahs ganz schrecklich gebissen haben.. So oder so ähnlich soll es sich zugetragen haben.

Nein, wir sind nicht reif für die Insel…

Wohlgemerkt wir sprechen hier von einem 12 Wochen alten , etwa 2 kg schweren und mit ausgestreckten Pfoten etwa 60cm großen Kater.

Pünktchen und ich haben jedenfalls von solchen Aktivitäten unseres Katers nichts bemerkt.

Wir erfuhren von Umtrieben unseres Raubtieres erst, als zu unserem nicht gelinden Erstaunen der örtliche Vertreter des Vermieters, sowie die empörte Mutter der gebissenen zarten Wesen vor unserer Tür standen. Rechenschaft fordernd und Wiedergutmachung ,vom Raubtier selbst zu leisten, verlangten.

Mein Einwand der Kater habe die Wohnung noch niemals ohne unser Begleitung verlassen, wurde weggewischt.Er , der kleine Herr Felix ,war der Täter ganz eindeutig. Schwer verletzt habe er die zarten Kinder, sie angegriffen ganz ohne Grund einen Schock hätten die armen zarten Kleinen. So erfuhren wir und man erwartete das wir uns schuldig fühlten, was angesichts der Lächerlichkeit … gelinde gesagt schwer fällt.

Die Komödie ging in den nächsten Akt. Nein, man wollte nun gleich und sofort den Impfpass des Delinquenten sehen, damit man sicher sein könnte ,das der nicht etwa die zarten Kinderlein mit Tollwut angesteckt habe.Ich erklärte, der sei noch bei der Tierärztin, versprach ihn zu holen und vorzulegen.

Vernünftigen, realen Argumenten gegenüber war man nicht zugänglich, der Delinquent ist verurteilt , wir halten ein gefährliches Raubtier.. und dürfen nun die Konsequenzen erwarten.

Felix ist noch nicht geimpft , das muss man denen aber nicht auf die Nase binden, also rief ich meine Tierärztin an erklärte die Lächerlichkeit , sie war so freundlich ümgehend einen Impfausweis auszustellen ,der ein wenig rückdatiert ist und den ich nun kopiert und dem Vermieter mit einigen erklärenden Worten zugeschickt habe.

Unser Anwalt ,sicherheitshalber über diese neue Entwicklung informiert, hat G´tt sei Dank Humor..

So harren wir denn der angedrohten Konsequenzen und der kleine Herr hat einen Anwalt…Wortgestoeber

Urlaub von Ali und seinen Freunden

 

Ich freue mich , bald sind wieder Sommerferien. Mit etwas „Glück“ gehört dann die Stadt, wenigstens teilweise, wieder den Einwohnern.

Dann fahren Ali und Aishe und ihre reizenden Kleinen ,die uns zu unserer“ Freude“ den gesamten Rest des Jahres immer und überall versuchen zu terrorisieren, endlich wieder nach Hause. Vielleicht bleiben sie ja da. Man darf doch hoffen

Dann ist es endlich mit etwas Glück möglich ,ohne von Ali und seinen Freunden angepöbelt zu werden , den Abend in der Stadt zu verbringen, ein Glas Wein zu genießen, da man nicht mit dem Auto fahren muss.. Es wird wieder möglich sein, am Abend die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, ohne Sorge vor Übergriffen von Ali und seinen Freunden haben zu müssen.Überhaupt werden die Busse und Bahnen sauberer sein, man wird sich wieder ohne Angst und ohne genaueres Hinsehen auf einen Platz setzten können. Die Gefahr das Aishe´s liebe Kinderchen diesen vorher mit kleinen Dreck starrenden Füßchen und ihrem klebrigen Getränk, das sie ja immer bei sich haben müssen, entsprechend und nicht unbedingt tauglich für Garderobe, die nicht aus Jeans besteht , verdreckt haben, ist deutlich geringer.

Die mit unverschämten Gesicht vorgebrachte Erklärung Aishes „es sind Jungen“, wenn der Mantel oder der helle Rock ,nachdem er Aishes Kinder kennen lernte, unbedingt einen Besuch in der Reinigung absolvieren muss, braucht man sich dann auch nicht anhören.

Es wird ruhiger werden auf Straßen und in öffentlichen Verkehrsmitteln, wir werden die lautstarke „Unterhaltung über mehrer Sitzreihen von Ali und seinen Freunden ganz sicher nicht vermissen.Genauso wie wir es nicht vermissen werden ,wenn wir im Auto von Alis lauter Steroanlage im Nachbarfahrzeug beschallt werden , weil Ali ja meint, er hätte die allein selig machende Musik in seinem Auto. Es wird demkratischer zugehen jeder darf hören ,was er mag und wird nicht von der Musik der Kinder Allahs beschallt.

Man darf sich in Parks aufhalten, ohne das Ali und Aishe und ihre Kindern auf allen Wiesen grillen und zum Abschluss ihre Reste hinterlassen.

Man wird wieder auf dafür ausgewiesenen Wegen Rad fahren können, ohne ständig auf der Hut sein zu müssen, das Ali, Aishe und die lieben Kleinen auf eine lebenslange Rente reflektieren, weil sie ja ach du liebe neune, von einem Fahrrad ,dem sie eifrig und überraschend für den Radler in den Weg liefen, touchiert wurden.

Es wird möglich sein Fahrradwege zu nutzen ,ohne um von Ali und seinen Freunden auf ihnen wiederrechtlich geparkten Autos herumfahren zu müssen, mit der nicht zu unterschätzenden Gefahr das plötzlich eine Tür aufgeht, der Radler einen Salto macht und Ali aussteigt.

Ich freue mich auf die Sommerferien, wenn Ali Aishe und die lieben Kleinen nach Hause fahren..und die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht entscheiden sie ja doch, das sie dort bleiben.

Das Leben ist billiger , es entspricht mehr ihrem Stil. Man fährt wohl eher, wie es einem gefällt ,anstatt nach Verkehrsregeln. Man kann handeln, statt festgesetzte Preise zahlen zu müssen und man kann seinen“Jungen“ alles erlauben , was man bei den Deutschen eben nicht so gern sieht.

Paradiesische Zustände, das müssen doch auch Ali und Aishe erkennen, da wäre sie doch dumm wieder nach hier zurückzukommen… allein die Sache mit dem Kindergeld ,dem Wohngeld , dem gesetzliche verbrieften Recht auf einen Kitaplatz und so weiter… die wird Ali und Aishe wohl doch wieder veranlassen nach hier zurückzukommen. Leider…Wortgestoeber

Ein Wasserfall

 

Als Felix zu uns kam , war er zwar munter und lebhaft nur die Sache mit dem Miau sagen, die hatte sich ihm noch nicht richtig erschlossen.

Er öffnete sein Schnäuzchen und ein stummes Miau kam.

Wenn er dann damit, was öfter passierte, nicht zum Zuge kam mit dem was er gerade wollte , weil wir ihn einfach nicht hörten, fing er an zu beissen um sein Wünsche durchzusetzten.

Er fauchte auch nicht. Kann unser Kater überhaupt fauchen, fragten Pünktchen und ich uns?

Vielleicht ist der arme Kerl ja taub, kam die nächste Überlegung. Nun diese Sorge nahm uns die Tierärztin. Felix hört ausgezeichnet.

Und das mit dem Miau?

Felix sagt mittlerweile laut und deutlich und nicht zu überhören i

Was waren das noch für angenehme Zeiten als unser Kater sich als Stummfilmstar profilieren wollte.Obwohl ohne beißen wären sie sicher noch angenehmer gewesen, aber man kann nicht alles haben.

Nun redet er,wie ein Wasserfall, muss alles und jedes mit seinem i kommentieren, auch nachts

Es kommen wohl harte Zeiten auf uns zu. Ich werde von i geweckt. Fragend ,fordernd , wissend oder nur neugierig..so viele unterschiedliche Bedeutungen nur mit dem Buchstaben i

Auch fauchen klappt mittlerweile ausgezeichnet. Was Felix nicht mag wird höchst unhöflich … angefaucht, ob es der Staubsaugerschlitten, ein Computerprogramm das ihm nicht angenehme Töne produziert oder ganz oft das Radioprogramm, das nach Meinung des Katers die „falsche Musik“bringt, ist.

Aber das ist ein anders neues Thema, für eine andere Geschichte im Blog.

Wortgestoeber

Schnecken mit Leseschwäche

 

Rund 20 Jahre hatten wir ein Postfach.

Zahlreiche Menschen , Firmen und Institutionen benutzten die Postfachadresse, manche schrieben lieber die sogenannte ladungsfähige Adresse,also die Wohnanschrift ,entweder weil es aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist einen Brief an eine Postfachanschrift zu adressieren, oder weil man es eben ablehnt sich an Bitten die passende Anschrift zu benutzen zu halten. Deshalb benötigten manche Briefe etwas mehr Zeit bis sie den Empfänger , also uns erreichten. Regelmäßige Beschwerden bei der Post waren an der Tagesordnung. Trotzdem sahen wir keinen Grund unser Postfach aufzugeben. Bis die Post ein bis dahin ungenutztes Potential entdeckte und nun plötzlich Gebühren für die Nutzung des Postfaches erheben wollte. Es sind keine hohen Gebühren , trotzdem sahen es Pünktchen und ich nicht ein, für die Leistung unsere Briefe selbst abzuholen, auch noch bezahlen zu sollen.

Weshalb wir uns entschlossen, unser Vertragsverhältnis mit der Post bezüglich der Nutzung des Postfaches ,zu beenden.Die Post war erstaunlicherweise umgehend einverstanden und eine wahre Flut von Briefen, die Kündigung betreffend, ergoss sich über uns.

Wir teilten nun allen, die uns über die Postfachadresse schrieben mit, das man doch bitte ab sofort die Wohnanschrift benutzen solle. Die Post schickte nun einen Brief wann die Schlüssel abzugeben seien. Am 28. Februar war es soweit, zum letzten Mal zum Standort des Postfaches in einem Geschäft, man wusste dort nichts von unserer Kündigung, nahm aber die Schlüssel entgegen.

Die Post hatte uns versichert eventuell noch im Postfach ankommende Briefe nachzusenden.

Im Laufe der Monate vermissten wir Kontoauszüge, eine Beschwerde bei der Bank , die ihre absolute Unschuld beteuerte, aber Besserung gelobte, folgte.

Irgendwann kamen die Kontoauszüge wieder regelmäßig.

Rechnungen, wie die vom Telefon wurden G´tt sei Dank abgebucht, nur sie erreichten uns nie.

Belege verschwanden im Dunkel des nirgendwo.

Gestern fand ich im Briefkasten wesentlich mehr Post als üblich vor.

Erstaunt mussten Pünktchen und ich feststellen, die Post scheint Schnecken mit akuter Leseschwäche eingestellt zu haben.

Wie anders ist die Tatsache sonst zu erklären das uns nun korrekt auf die Hausanschrift adressierte Briefe aus dem März erreichen? Schmerzlich vermisste Kontoauszüge , längst bezahlte Rechnungen und Belege fanden sich wierder an, auch ein wenig Privatpost , deren Nicht beantwortung uns schon übel genommen wurde, lag plötzlich ganz unschuldig im Briefkasten.

Zwischen Versand und dem eintreffen bei uns liegen somit meherer Monate. Deise Briefe scheinen den Frühling im Postfach zugebracht zu haben,

Nun hoffen wir das weitere, ebenfalls vermisste, Post vielleicht doch bis Weihnachten zugestellt wird.

Wir gehen auch davon aus ,das die Geburtsanzeige unseres im April dieses Jahres geborenen Neffen uns vielleicht bis er sein Studium abgeschlossen haben wird, erreicht . Selbst die Postschnecken können nicht 30 Jahre für eine einfache Zustellung benötigen. obwohl… wer weis?

Wortgestoeber