Verkäuferträume

 

Beruflich haben wir durch unsere Firma ja viel mit Menschen zu tun.

Wir sind für Personalfragen zuständig.

Nun, da kann man durchaus was erleben.

Man hat den Eindruck, nicht jede Kundschaft sei in manchen Geschäften interessant, sondern die Verkäufer selektieren regelrecht die Kundschaft die sie mögen. Dies ist vor allem in kleineren Ketten und Einzelhandelsgeschäften die sich auf bestimmte Produkte spezialisiert haben, immer mehr zu beobachten, wie Fotogeschäfte ,Geschäfte die TV und DAB Radios verkaufen oder auch bestimmte Mode- Kosmetik. und Einrichtungshäuser.Wichtig ist dabei, der Geschäftsinhaber darf nicht selbst in den Verkaufsräumen sein.

Die Auserwählten werden dann bestens bedient, der Rest kann nach Meinung der Verkäufer bitte hingehen ,wo immer sie hin wollen, solange sie nicht mehr die Verkäufer belästigen.

Die trinken nämlich lieber Kaffee, unterhalten sich miteinander, anstatt sich um die Menschen zu kümmern , die durch ihre Einkäufe zur Finanzierung des Gehaltes der Verkäufer beitragen.

Sicher es ist oft nicht viel, was man an den einzelnen Käufen verdient.allerdings macht es in diesem Fall die Masse.

Einige wenige Kunden machen große,teure Einkäufe und noch weniger machen diese Einkäufe sofort und direkt ohne groß zu fragen, einfach auf die Empfehlung der Verkäufer,

Das sind allerdings meist Scheichs aus dem Morgenland und die sind wie jeder weiß selten, auch Lottomillionären sagt man ein solches Verhalten nach, allerdings sind auch die rar gesät.

Das sind die Wunschträume der Verkäufer,die Kunden die sie gern ständig hätten, wenn sie sie denn überhaupt je erlebt haben.

Der Normalkunde erlebt ,wenn er solche Geschäfte besucht, einen überheblichen herablassenden Verkäufer, der sich als besser und wichtiger dünkt , als derjenige der im Geschäft Umsatz machen würde.

Dann stellt sich immer wieder einmal die Frage, warum kaufen die Kunden lieber im Internet?

Nun es könnte doch wirklich sein, die Kundschaft mag nicht mehr von solchen überheblichen Schnöseln bedient werden.

Das nicht aufzuhaltende Ergebnis ist dann das Sterben der Geschäfte.

Sind die das nicht selber schuld?

Nun habe ich feststellen müssen, da gibt es auch ein Nord-Südgefälle beim überheblichen Benimm der Verkäufer.Genauso wie es einen Unterschied zwischen großen und kleineren Städten gibt.

Meist hat man es in kleineren Städten mit nicht so extrem überheblichen Vertretern des Verkaufs zu tun , als in Großstädten, wo man häufig meint die Herrschaften huldigten dem Grundsatz: „kommst Du heute nicht, morgen kommt ein anderer“

Nur irgendwann wird es keine anderen mehr geben, was machen diese Herrschaften, dann?

Arbeitslosengeld kassieren?Eine andere Alternative sehe ich da nicht,wenn sie so weitermachen. Wie gesagt Lottogewinner und Scheichs sind selten, und da braucht man auch nicht so viele von dieser Sorte Verkäufer.

Wortgestoeber

Advertisements

Kaltes Wasser ist auch nass

 

. neues vom ehrenwerten Haus

Man hat ja schon länger nichts gehört, aber ich kann versichern, das ehrenwerte Haus steht noch.

Irgendetwas ist mit dem Brenner ,der das Warmwasser produziert, in jedem Fall fällt in letzter Zeit öfter einmal die Warmwasserversorgung aus.

Da kommt das ehrenwerte Haus zum Zuge, denn ohne entsprechende Information kann auch der beste Vermieter keine Schäden reparieren.

Nur wie bekannt, ist das ehrenwerte Haus ja in zwei Parteien geteilt. Die mit dem fliegenden Teppich , auch als Kinder Allahs bekannt und der Rest der Welt.

Die Kinder Allahs haben auch wie sie ständig nicht müde werden zu betonen, wenn mal wieder etwas schief läuft, den Nachwuchs und der muss ja wenigstens dreimal den Tag baden. In ihren Augen die Entschuldigung für nicht putzen ,Krach und alles andere, was sie so anstellen.Überhaupt sind die Kinder Allahs ja sehr sauber, wenn es um sie selber geht, baden also faktisch ständig.

Im ehrenwerten Haus gibt es auch eine Hotline.

Kann man anrufen an Sonn- und Feiertagen den ganzen Tag , 24 Stunden. An den übrigen Tagen nachdem das Büro des Vermieters geschlossen ist, die ganze Nacht.

Die Hotline ist für solche Probleme wie Ausfall der Heizung , Ausfall des warmen Wasser oder was sonst so alles passieren kann ,zuständig. Da wird dann der passende Notdienst geschickt.

Wie gesagt kann man, muss man aber nicht.

Bisher haben immer die Bewohner des Restes der Welt die Hotline über Probleme informiert, aber die mögen nun nicht mehr.

Die von dne fliegenden Teppichen kennen in solchen Fällen kein Pardon.

Für den Rest der Welt bei der Hotline anrufen?

Nicht mit Allahs Kindern!!

Wenn man dafür sorgen könnte das der Rest der Welt dann kein warmes Wasser bekäme, ließe sich ja nach Meinung der Kinders Allahs darüber reden, aber so? Kommt überhaupt nicht Frage!!

So ist mindestens das ganz Wochenende kaltes Wasser auch nass.

Wortgestoeber

Reizend, wirklich ganz reizend

 

…das gibt dann doch zu denken.

Unsere Mischpoche sorgt schon für den einen oder anderen tiefen Einblick in die Abgründe zwischenmenschlichen Verhaltens.

Ab und an telefonieren wir einmal mit dem einen oder anderen „lieben“ Anverwandten.So auch dieses Mal mit Cousine Anna. Die gute erzählt gern, so dass ich mir immer überlege ob und vor allem wann ich sie anrufe , denn ein Gespräch mit ihr dauert unter Garantie mehrere Stunden.Das positive daran, ich muss nicht viel sagen, bei solchen Unterhaltungen und die vermeintlichen Antworten müssen auch nicht tiefgründig sein, ein ab und zu gemurmeltes „Ahh“ oder „Nein wirklich“ genügt völlig als Beitrag zum Gespräch, den Rest erledigt Anna.

Die Unterhaltung plätscherte von Mode, über Kalorien,die richtige Ernährung des Katers zu, wie sollte es anders sein, unseren gemeinsamen Anverwandten.

Anna sprachausgiebig über die verschiedenen Mitglieder der Sippe, vor allem Tante Frieda und ihren Teil der Sippschaft.Cousine Anna klatscht gerne, so kommen auch wir in den zweifelhaften Genuss mehr oder weniger aktueller Informationen.

Das unsere Mischpoche nicht unbedingt von liebenswertem Charme und wohlwollenden Gedanken gegenüber ihren Mitmenschen geprägt ist,sollte regelmäßigen Lesern dieses Blogs eigentlich gegenwärtig sein.

Es herrscht die Eifersucht gepaart mit heftiger Missgunst und die herrschte schon immer unter zahlreichen einzelnen Mitgliedern der Sippe.

Wer hat das größere Haus? Wer fährt den größeren Wagen? Das die sich das leisten kann? Wovon wohl? Wessen Kinder haben die vermeintlich besseren Jobs?

Das war schon immer so, und Pünktchen als auch ich, halten uns aus diesem familiären Kleinkrieg heraus.

Nun allerdings sind wir wirklich empört und sauer.

Bisher beschränkte man sich seitens der Sippschaft auf die uns bereits hinreichend bekannten Eifersuchtsattacken, aber nun nimmt der Krieg eine neue Dimension an.

Man hat sich aus dem lager Tante Friedas und ihrer Sippschaft entschlossen zu übelster böswilliger Nachrede überzugehen. Um nicht zu sagen Hetze.Es geht um meine berufliche Reputation und Qualifikation, was ich wirklich mehr als beleidigend empfinde, sowie darum, das man meint meine Bildung sei nicht dem „hohen Qualitätsstandart und den hohen Qualitätsanforderungen“ der Familie angemessen.

Pünktchen ist empört und ich bin wirklich sauer.. wir werden überlegen, wie wir uns nun gegenüber der Sippschaft verhalten.

Eigentlich bin ich für den radikalen Abbruch der Beziehungen.Pünktchen , die etwas verträglicher ist,meint man sollte vielleicht doch erwägen einen losen Kontakt zu halten.Immerhin es ist Familie, ich finde ja auf eine Familie, die dermaßen bösartig ist, kann man gut verzichten.

Allerdings gibt Pünktchen zu bedenken , das diese bodenlose Frechheit und Beleidigung zwar aus Tante Friedas Lager kommt, man aber auch überdenken sollte , es war nur eine Person, die diese Unverschämtheiten verbreitet, wie ich im Gespräch mit Anna erfahren habe.Der rest der reizenden Sippe beschränkt sich augenblicklich noch auf die altbekannten und bewährte Taktik der Eifersucht und Missgunst.Mit der nicht nur ich sondern auch andere Mitglieder des Clans „beglückt“ werden,

Nun ja , lassen wir das ganze auf uns zu kommen.Weihnachten ist nicht mehr weit, dann wird die Mischpoche um Tante Frieda wohl wieder Ton abgeben, im Sommer haben sie zu meiner nicht geringen Freude nichts von sich hören lassen ….

Fahrradfahren

Ich fahre ja wirklich zu gern mit dem Rad. Immer nur privat, beruflich ist das leider nicht möglich..

Im Frühjahr kann ich es kaum erwarten, bis es wieder möglich ist, mit dem Drahtesel loszuziehen und bisher habe ich immer ,mit großem Bedauern, mein Fahrrad im Winter eingemottet.

Es war und ist einfach nicht die richtige Jahreszeit zum radeln.

Doch diesen Winter würde ich weiterfahren, so hoffte ich.

Ich hatte nämlich heute eine Möglichkeit entdeckt im trockenen, bei ausreichend Licht mein Fahrrad zu nutzen.

Ich werde einfach im  Supermarkt fahren. Das ich da nicht schon früher drauf gekommen bin…

Es war so, ich habe wie  immer in einem großen Supermarkt eingekauft.   Da fuhr ein Junge mit dem Rad drin herum. Ich machte die Eltern , Kinder Allahs, was denn sonst darauf aufmerksam, das so ein Verhalten an diesem Ort sicherlich kontraproduktiv sei. Man erklärte mir das sei ein Junge und der dürfe das. Nun in diesem Land gilt noch das Grundgesetz, das mir die Gleichstellung als Frau verspricht.Also ganz logisch , ich darf dann auch mit dem Rad im Supermarkt fahren und mir das laufen ersparen, es ist nämlich ein großes Geschäft, oder etwa nicht?

Das wollte ich doch genau geklärt haben.

Ich habe den Geschäftsführer gebeten, mir doch bitte auch eine Genehmigung auszustellen , das ich Rad fahren darf in seinem Geschäft. Oder zumindest sollte er mir mitteilen, an wen ich mich bezüglich einer entsprechenden  Genehmigung wenden muss. Denn es gilt ja wohl gleiches Recht für alle, zumindest noch, bis eben das Grundgesetz entsprechend geändert wird. Das dauert zwar sicher nicht mehr lange, aber jetzt gilt noch die „alte Form“ und die besagt eben Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

Der Geschäftsführer sah die Argumentation auch durchaus ein, er hat dem Jungen das Rad fahren verboten .

Auch eine Art der Gleichbehandlung..aber ich habe dabei meinen prima  gerade neu entdeckten Platz zum Radfahren im Winter verloren.

Wortgestoeber

R.I.P

                                                                      R.I.P

Wir trauern um unser

                                                                      W-Lan

14 Tage verausgabte es sich, war Tag und Nacht dienstbereit ,ohne wenn und aber.

Dann entschied es sich nur während der allgemein üblichen offiziellen Bürozeiten von 08:00 H bis 17:00H zu unserer Verfügung zu stehen . Am Wochenende wollte es frei haben.

Seit Beginn dieser Woche gab es nun völlig auf.

Ruhe in Frieden , wir sind untröstlich und nun wieder auf das gute uralte Ethernet angewiesen.

Ein Hoch auf den guten alten Kabelsalat.

In tiefer Trauer

Pünktchen und Wortgestoeber und der kleine Herr Felix

 

Wenn irgendjemand eine akzeptable machbare Lösung weis ,die nicht damit endet , das wir die heilige Nachbarschaft ins jenseits verfrachten, denn an denen  liegt es. Unser Provider ist da nun wirklich völlig unschuldig, bitte melden. Aber bitte dabei bedenken wir sind alle nicht unbedingt für Technik zu haben. Danke

Memorial:Der Leuchter

 

Er steht vor mir goldfarben ,aus Messing, den müsste ich mal putzen . Er gehört in jeden Haushalt.

Oft wird er verwechselt der Chanukka Leuchter ,Chanukkia mit seinen 8 Armen und die Menora mit ihren 6 Armen.

Unser Leuchter ist ein Chanukka Leuchter. Auf jeder Seite vier Arme ,in der Mitte der Stern Davids und zum Abnehmen ,der Diener.

Der Diener ist ein auch ein Kerzenhalter, an seiner Kerze werden alle anderen angezündet.

Hübsch ist er, trotz seiner Vergangenheit.

Aber von Anfang an. In jüdischen Haushalten sind Leuchter üblich, Sabbatleuchter , die am Sabbat also Freitag und Samstag benutzt werden, die Menora und eben die Chanukkia. Menora heißt Licht und meint außer dem bekannten 6 armigen Leuchter eigentlich alle Leuchter.

Chanukka , das wird immer dem christlichen Weihnachtsfest nahe gesetzt. Es wird auch oft im Dezember gefeiert. Das Lichterfest zur Einweihung des zweiten Tempels ,darum auch 8 Arme, man hatte nur noch wenig Öl damals , aber das hat 8 Tage gebrannt so lange bis man neues Öl für den Leuchter im Tempel gepresst hatte.

Die Leuchter in jüdischen Haushalten sind meist aus Silber und oft reich verziert.Sie sind ,wie man so sagt ,wertvoll, nicht nur aus Gründen des Glaubens, sondern auch Geld wert.

Unser Leuchter hat eine andere Geschichte.

In dunkler Zeit,als die Nazis hier regierten , gab es die Verpflichtung für jüdische Familien ihre Wertsachen, also auch die Leuchter, abzugeben.

So war das auch bei der Familie meiner Freundin. Aber die Leuchter waren wichtig für die Familien nicht nur wegen der Feste, sondern auch moralisch.

Also ließ die jüdische Gemeinde an Stelle der verlorenen silbernen Leuchter, diese Leuchter aus Messing anfertigen.Jede Familie die Mitglied der Gemeinde war, bekam ein solches Exemplar

Er ist nicht groß , knapp 20 Zentimeter hoch und sein Wert ist nur ein historischer , Geld würde er bei einem Verkauf , der nicht in Frage kommt, keines bringen. Die Kerzen, die dort hineingesteckt werden können, sind winzig , etwa so groß wie die Geburtstagskerzen , die man auf Kuchen stecken kann.Ich glaube nicht das in ihm je Kerzen angesteckt worden sind.

Sein halbrunder Fuß ,eigentlich zu groß für das filigrane Leuchterchen, hat im Laufe seiner Reise ein paar Beulen bekommen.

Von Stettin nach Shanghai und über Israel zurück in die Bundesrepublik ging seine Reise. Ich denke, er wird bald seine letzte Reise antreten.

Teures Telephon

Seit August haben wir aufgerüstet, privat meine ich.

Nun ist Internet und Telefon per DSL.

Der Anschluss ging wirklich einfach und eigentlich lief auch alles gut.

Bis , ja bis das Ende der Sommerferien näher rückte, dann mussten wir nämlich feststellen wir haben das  wohl teuerste Telefon der Welt. Warum?

Unser Telefon funktioniert 24 Std. am Tag bis jetzt. Das Problem ist das Internet ,das arbeitet nämlich einwandfrei nur nach den allgemein üblichen Bürostunden, also von etwa 08:00H bis etwa 16:00 H höchstens 17:00H , danach fällt es ständig aus. Meist nur ganz kurz im Sekundenbereich nur es gibt Webseiten die nehmen auch dies winzigen Unterbrechungen wirklich übel, man kann dann von vorne anfangen.

Am Wochenende brauchen wir kein Internet meint es,dann kann es woanders aushelfen, denkt es wahrscheinlich, denn bei uns kommt nur eine höchst instabile Leitung an.Und manchmal ist das Netzwerk obwohl der Rechner unmittelbar davorsteht , aus der Liste ganz verschwunden.

Ein Anschluss der nur nach ab und zu arb

Natürlich stehen wir in Kontakt mit dem roten Riesen, unserem Provider, von dort kam jetzt der Tip das Internet von Wireless auf Ethernet umzustellen. Problem ist nämlich nicht die Leitung des Riesen sondern, wie sollte es anders sein die nachbarschaftliche Bande stört. Nun sieht es im Hause Pünktchen und Wortgestoeber aus wie bei den Beduinen, die Kabel gibts nämlich nur in 5 m und 10 m. . …wir benötigen eigentlich ein Kabel mit 6m, also hängt nun überall Kabel herum.Unseren kleinen Herrn freuts Kabel ist für ihn gleich Band und das ist seins.

Eigentlich heißt es ja W-lan also kabelos…nicht so meines, die provisorische Dauerlösung , wenn es denn funktioniert. das ist eindeutig eine potentielle Stolperfalle also Probleme mit Pünktchen, die ja ,wie hier bekannt nicht mehr die aller jüngste ist. Wenn nicht ,darf ich die Alternative zwei nutzen , mein Büro hat Internet am Wochenende ohne Abbruch und funktionierend, hoffe ich zumindest . Am Wochenende ist das allerdings nicht unbedingt der Platz wo ich sein möchte.

Wortgestoeber

Afghanische Lösung……ich platze

 

.neues aus dem ehrenwerten Haus

Jeder der eine Mietwohnung bewohnt ,weiß es trifft ihn in regelmäßigen Abständen. Die Pflicht zu putzen, die Etage und auch auch wie in unsrem Fall die gemeinschaftlich genutzten Räume, wie Kellergänge und Eingangsbereich

Seit etwas mehr als eineinhalb Jahren wohnt eine Afghanin auf unserer Etage nun kam vor einiger Zeit ein Afghane dazu.Die Pflicht zu putzen lehnen beide aus religiösen Gründen ab, für Ungläubige? Da putzt der wahre Gläubige nicht.

Eine Einstellung ,die unter allen Kindern Allahs im Haus die Regel ist. Dank des wenig interessierten Verwalters kommen sie damit durch.

Unser Afghane weist allerdings ein paar Besonderheiten auf. Während seine Mitbewohnerin sich beim Vermieter und im Haus lautstark beschwert, wie schmutzig alles sei , stellen die beiden ihren triefenden ,stinkenden Müll auf die Etage. Der hinterlässt dann natürlich Flecken .

Er stellt sich dann ,während die anderen Parteien den wöchentlichen Hausputz erledigen in seine Tür, ungepflegt, die Haare stehen nach allen Richtungen ab und beobachtet ,während er sich an unsäglicher Stelle ausgiebig kratzt , genau ob die Nachbarn denn auch seinen Dreck wegmachen.

Das haben wir uns ein paar Mal angesehen und dann zu handeln beschlossen. Beim nächsten Hausputz wurde um den afghanischen Dreck , zu seinem nicht geringen Erstaunen, sorgsam herum geputzt. Den Dreck musste er also selber wegmachen oder eben sein Holde.

Nun gab es für dieses wirklich ungebührliche Verhalten unsererseits die Quittung made in Afghanistan.

Pünktchen kam ins Büro , um mich zu fragen ob ich die Sicherungen herausgedreht hätte. Die Wohnungssicherungen waren alle drin. Aber Strom? Zunächst war da natürlich der Gedanke ein Problem mit einem Gerät in der Küche,aber da liefen oder eher liefen nicht, zu dem Zeitpunkt nur zwei Geräte der Kühl-/Gefrierschrank und die Spülmaschine . Ein Blick auf den Rechner offenbarte ,das es wohl  kein Kurzschluss sein konnte, denn der Computer war offensichtlich bereits eine Zeit lang auf Batterie gelaufen, obwohl er ans Netz angeschlossen war.

Also war das Problem im Keller zu finden ,beim Sicherungskasten des Hauses.

Diese Sicherungen waren allerdings ,wie ein Überprüfung ergab, in Ordnung,……. nur eben rausgedreht.

Dafür hatte der Kühlschrank begonnen sich unkontrolliert abzutauen und der Geschirrspüler verlor aus diesem Anlass die Programmierung, weshalb jetzt ein Techniker kommen muss.

So ganz unbemerkt ist er nicht geblieben unser afghanischer Sohn Allahs. , als ich nämlich mal ein wenig nachgeforscht habe, erzählte mir einer der netten Nachbarn, er habe ausgerechnet zu der Zeit, am Nachmittag des bewussten Tages, den afghanischen Sohn Allahs am Sicherungskasten im Keller gesehen, der ihm gegenüber erklärte ,er müsse den Zählerstand des Stromzähler ermitteln. Der Nachbar brachte diese Tatsache erst in Zusammenhang nachdem ich ihm von unserm „Stromausfall“ erzählt hatte.

Das war also die afghanische Lösung…

Wortgestoeber

Telefon und Datenschutzverordnung.

 

Neues von der Mischpoche…..

Des Waldes Dunkel zieht mich an

doch muss zu meinem Wort ist stehen

und Meilen gehen ,bevor ich schlafen kann“

Robert Frost 1922 Stopping by Woods on a Snowy evening

Wir haben ,wie bereits bekannt aufgerüstet .Dabei habe ich es“ geschafft“ diesen Router gut dreimal so zu programmieren, daß das ,was wir wollten ganz sicher nicht passierte. Höhepunkt der ganzen Angelegenheit, wir hatten einen unsichtbaren Router, den nun niemand mehr fand.Ich hatte „SSID“ ausgeschaltet

Das war eindeutig genug.

Ich holte mir Hilfe vom Fachmann, damit der Router endlich genau so lief , wie wir uns das gedacht hatten. Wir möchten mit unserer private Telefonnummer nicht für jeden Heinz und Paul erkennbar sein und wir möchten entscheiden, wann wir telefonisch erreichbar sind und wann eben nicht.

Mit Fachmann war schnell alles in Ordnung und der neue Anschluss sollte ja auch „eingeweiht“werden.

Dafür kam natürlich die Mischpoche in Frage.

Also ich rief Cousine Anna an.

Wie nicht anders zu erwarten, bei der hässlichen Sippschaft, mit der wir geschlagen sind war das nun folgende .sehr grenzwertig.

Man muss dazu wissen, die Sippe legt seit neuestem großen Wert darauf, wem sie ihre Daten anvertraut.Man erhält durchaus nicht unbedingt E Mail Anschrift oder gar Telefonnummer von jedem Mitglied der Mischpoche.Ja selbst mit der Wohnanschrift, man überlegt es sich sehr und lässt gern Post über ein anderes Mitglied der Familie laufen. Kann man ja durchaus nicht jedem anvertrauen , wo man haust und wie man zu erreichen ist.

Jedem das seine.

So aber auch uns.

Wir haben den Router so eingestellt, er sendet keine Telefonnummer . Außerdem haben wir uns entschieden unsere Erreichbarkeit einzuschränken.

Das mag die Sippschaft natürlich ganz und gar nicht. Was für sie gilt, gilt noch lange nicht für andere.

Deshalb durfte ich mir dann einen Vortrag , nein, fast schon einen kleinen Versuch der Erpressung von Anna anhören , weshalb der Router immer nun immer die Telefonnummer senden muss. Denn sonst weis man ja gar nicht ,wer da anruft.

Und dann nimmt man das Gespräch auch nicht an.

Gut und schön nur ,wie war das eigentlich früher?

Einer meiner Lieblingsfilme ist der in Deutschland so genannte Film „Telefon“ mit Charles Bronson und Lee Remick, Zu Inhalt , kurz eine sowjetischer Spion ruft in den USA Menschen an die ohne es zu wissen Agneten eines Spionagenetzwerkes in den USA sind. Die Aktivierung der Agenten erfolgt per Telefon ….Mit Hilfe des oben genannten Zitats…

Alexander Graham Bell erfand das praktische Teil 1876.

Telefon gibt’s also schon recht lange.

Wie hätten wohl die „Schläfer“ genannten Agenten in meinem Lieblingsfilm „Telefon reagiert, wenn sie auf ihrem Display hätten sehen können, wer sie anruft?

Nein, all die Jahrzehnte war es beim Telefon so, das es klingelte und man spielte ein Vabanquespiel, war ein Freund dran, das Finanzamt oder gar noch sonst jemand garstigeres?

Das ließ sich nur erfahren ,wenn man den Hörer abnahm.

Und so wird es bei Pünktchen und Wortgestoebers auch bleiben. Wir rufen sie an, wer dran geht sei uns willkommen und wer eben meint, er braucht vorher Informationen, der hat Pech gehabt.

Wortgestoeber

Memorial: Der Teller

 

Vor mir liegt ein kleiner Teller, wenigstens 100 Jahre alt, ein Stück Geschichte.

Der Teller hat eine weite Reise hinter sich, die noch nicht zu Ende ist.

Er macht Zwischenstation bei uns , auf seinem Weg an sein endgültiges Ziel.

Auf weißem Grund ein blauer Davidstern in der Mitte, darin ein Schriftzug , hebräisch.

Das kann ich nicht lesen.Einen Rand in blau und gold hat er. Er ist nicht sehr groß, nur wenig größer als eine 2€ Münze.

Ursprünglich war er wohl ein Geschenk der jüd. Gemeinde , so genau habe ich das leider nie erfahren.

Einst begleitete er einen Soldaten an die Front des ersten Weltkrieges.

Der Soldat fiel an der Somme, in einer der großen Schlachten des 1. Weltkrieges. In der Hand hatte er den Teller, das schrieb zumindest der Kommandeur an die Mutter des Soldaten, als er ihr den Teller zuschickte.

Er wurde in Ehren gehalten, der Teller. Die Erinnerung an einen Gefallenen des 1 Weltkrieges.

Die Nichte des Soldaten nahm den winzigen Teller mit auf ihre abenteuerliche Flucht.

So sah der Teller Schanghai, wohin es die Familie ein paar Jahre verschlug.

Als Maos Truppen nach dem 2. großen Krieg näherrückten ,ging der Teller wieder auf die Reise. Über Israel kam er mit der Nichte des Soldaten und ihrer Familie zurück nach Deutschland.

Bald wird er ,wie wir hoffen seine letzte Reise antreten, in ein Museum, als Erinnerung an eine hier fast versunkene Kultur.

Wortgestoeber