Brief an Jeff Bezos

Dear Mr.Bezos

ich schreibe Ihnen in deutsch, nicht das ich glaube, Sie würden diesen Brief je lesen, egal ob deutsch oder englisch, das ich übrigens ebenfalls spreche. Sollten Sie also entgegen allen Erwartungen und Wahrscheinlichkeiten… es ginge auch in englisch.

Internet könnte so schön sein,wenn es Sie und ihresgleichen nicht gäbe. Eine wirklich große Sache Internet, in meiner Jugend gab es das nicht und seine Erfindung und Verbreitung  wäre eine Bereicherung für unsere Welt.

Soeben erfuhr ich,das Ihr Smartphone wohl geknackt worden sei und Sie auf eine Nachricht angeblich vom saudiarabischen Kronprinzen hereingefallen seien sollen. Da sehen Sie einmal wie es uns „normalen“ geht. Alle sammeln Daten, unsere Daten, davon möglichst viel und alles wird aufgehoben , bis die gefühlt nächsten 100 Jahre.

Wir möchten das nicht, aber das kümmert die von ihnen geschaffene Datenkrake nicht.Die sammelt fleißig weiter.

Nach langer, sehr langer Zeit waren wir gezwungen wieder bei Ihnen zu bestellen.

Nicht ganz freiwillig , wie Sie meinen Worten entnehmen können. Ich hatte eine Guthabenkarte Ihres Unternehmens geschenkt bekommen, die ich nicht verfallen lassen wollte und die Sie ja leider nicht auszahlen.

Stattdessen nutzen Sie diese Karten ,um Kunden noch stärker an Ihr Unternehmen zu binden, um nicht zu sagen zu knebeln. Denn wer möchte schon bares Geld, das sind diese Karten ja letztendlich, allein einer Datenkrake, wie Ihnen schenken, auf das sie noch reicher werden?

Sie werben mit Höflichkeit und dem Versprechen den Kunden immer behilflich sein zu wollen.Nun da steht zumindest bei mir die Bestätigung noch in weiter Ferne.

Ich musste mich mehrfach zu verschiedenen Zeitpunkten anmelden, um verschiedene Käufe und auch, ja ich gestehe es, Rücksendungen abzuwickeln.

Jedes Mal durfte ich mich gut zwei Stunden mit Ihrem Unternehmen beschäftigen, nein , nicht um einzukaufen. Nur um mich einzuloggen.

Allein die Suche nach der Telefonnummer Ihres Unternehmens auf Ihrer Seite nahm wenigstens 45 Minuten in Anspruch.

Dann kam die Hotline. Ihre Mitarbeiter, sind nun sagen wir es nett , gewöhnungsbedürftig. Das Passwort ist mittlerweile wohl wenigstens 10 mal geändert.Eine E Mail mit dem Code zur Verifizierung , die ihr System ständig verlangt. erhalte ich nämlich immer erst ,wenn ich die Hotline kontaktiere und dort wortreich mehrfach versichere ganz sicher, bestimmt keine automatische E Mail erhalten zu haben , auch nicht im Spam. Halten Ihre Angestellten eigentlich die Kunden für so geistig unterbelichtet, das die Kundschaft nicht einmal in der Lage ist ihr eigenes E Mail Postfach zu lesen und auch den Spam zu überprüfen?

Höflichkeit lässt bei Ihren Mitarbeitern wirklich zu wünschen übrig, die von mir so sehr bewunderte amerikanische Höflichkeit, gibt es in Ihrem Unternehmen in Europa offensichtlich nicht.

Nicht das man Ihre Mitarbeiter überhaupt immer auf Anhieb verstehen könnte, denn deren Akzente sind fürchterlich, haben Ihre Mitarbeiter auch wenig erfreuliche Angewohnheiten.

Man pflegt das Gespräch durch abruptes Auflegen zu beenden,wenn es nicht im Sinne Ihrere Firma läuft.

Ich freue mich jedes mal, wenn ich höre, Sie werden wieder einmal bestreikt. Die Gewerkschaften, in den USA Unions genannt, sind hier im Entwicklungsland in Sachen Service Deutschland,stark. Trotzdem gönne ich Ihren Mitarbeitern keine Erhöhung ihres Salärs, denn sie müssten ,um das zu verdienen, erst einmal lernen, was Höflichkeit und Kundenfreundlichkeit heißt.

Ich hoffe nun bald für lange, sehr lange Zeit nichts mehr von Ihrem Unternehmen zu hören, Mr. Bezos. Ich werde , wenn die noch ausstehende Rückabwicklung des letzten Fehlkaufs erfolgt ist, ein Buch bei Ihnen kaufen, dann wird auch endlich das letzte Guthaben , wie ich hoffe , verbraucht sein und wir werden endlich Ruhe vor Ihrem Unternehmen haben.

Sorry. In diesem Sinne

Yours sincerely

Wortgestoeber

Wir hätten gern mehr Respekt, Aishe

 

Die Kinder Allahs wünschen Respekt, wie sie immer wieder zu betonen nicht müde werden.

Aber wie ist das eigentlich?

Respekt, so wie ich das gelernt habe , beruht auf Gegenseitigkeit , nicht auch Einseitigkeit.

Aishe fehlt ganz gewaltig die Erziehung. Sie besitzt nur eines, eine große Portion Frechheit.

Im Forderungen stellen sind die KinderAllahs ganz groß, das Respekt ,den man meint einfordern zu dürfen ,zuerst einmal das respektieren anderer bedingt, hat sich ihnen nie erschlossen .

Wie ich darauf komme?

Immer wieder bemerke ich in Geschäften verschiedene Situationen, die sich in ihrer Aussage durchwegs ähneln.

An der Kasse kassiert eine Tochter Allahs, die eigentlich zu diesem Zeitpunkt ihr gesammtes Interesse auf den vor ihr stehenden Kunden konzentrieren sollte.

Dann kommt Aishe ins Spiel, zügig und ohne jegliche Rücksichtnahme spricht sie ihre Landsmännin in der heimatlichen Sprache an. Und sofort wendet sich deren alleiniges Interesse Aishe zu, der  Kunde kann weiter warten. Erst einmal muss das Gespräch mit Aishe geführt werden . Dabei lässt man sich selbstverständlich lange Zeit und durch nichts aus der Ruhe bringen.

Noch extremer erlebt man es immer wieder an Bedientheken , während dem Kunden ,der eigentlich dran wäre ,seine Bestellung im Halse stecken bleibt, wendet sich die Tochter Allahs hinter der Theke Aishe zu , die sich frech und unverschämt selbstverständlich in der für den deutschen Michel völlig unverständlichen Sprache ihrer Heimat in das Verkaufsgespräch drängt, um nun auch ganz sicher bevorzugt bedient zu werden.

Der Höhepunkt der Unverschämtheit, sie erreicht es auch, denn der Kunde ,der es vielleicht wagt hier darauf hinzuweisen, das ja eigentlch er dran wäre und Aishe vielleicht warten sollte , bis sie an der Reihe ist ,wie alle anderen auch, wird von der Tochter Allahs hinter der Theke brüsk abgekanzelt, ob er nicht sehe, sie sei nun im Gespräch und er müsse warten..man verlange etwas mehr Respekt für das Gespräch und erwarte Rücksichtnahme.

So steht er denn da der  Kunde und wartet denn Gespräche von Allahs Kindern werden bevorzugt in heimatlichem Idiom geführt, es ist also in keiner Weise absehbar, wann sich die Tochter Allahs vielleicht einmal wieder ihren geschäftlichen Aufgaben zuwenden wird, für die sie ja ,wenn ich es richtig sehe , bezahlt werden möchte.

Eigentlich soweit mir bekannt, ist die hiesige Landessprache wohl deutsch, aber es könnte ja sein, das ich in dieser Angelegenheit nicht ganz auf dem neuesten Stand bin und es mittlerweile eine Änderung dahingehend gab, nunmehr die Sprache der Kinder Allahs als alleinige Landessprache zu benutzen. Es kann ja auch sein das ich und mit mir viele andere einer völlig veralteten Vorstellung anhängen, wenn wir davon ausgehen das man sich anstellt , und dann nach der Reihe bedient wird. Mag ja sein, das Ali und Aishe nunmehr, wie ich vermute per Gesetz als die bessern Menschen angesehen werden und immer und überall das Recht haben sich als erste bedienen zu lassen und sich deshalb unverschämt frech vordrängeln.

Mir und wie ich denke vielen anderen sind diese „neuen „Regeln zwar bis dato unbekannt, aber vielleicht werden wir dann zu gegebener Zeit auch davon in Kenntnis gesetzt.

Frage ist nur, bekommen wir dann einen kostenfreien Sprachkurs in der „neuen“ Landessprache? Oder müssen wir den selber finanzieren…

Wortgestoeber

Rechts oder links???

Die Zeitung berichtete neulich , man möchte das Bargeld abschaffen. Vor allem die Münzen stören wohl gewaltig. In einigen Staaten hat  man bereits damit begonnen und es gibt keine 1 Cent  und 2 Cent Münzen mehr.

Nun hier ist die Abschaffung wohl noch weit entfernt. denn während die einen das Bargeld am liebsten ganz entsorgen möchten , haben andere ständig Probleme mit Kartenzahlung. Nein ,das ist den Einzelhändlern ja auch nicht zu zumuten, das sie womöglich eine Karte annehmen könnten, wo doch mit ein wenig Druck auf Kunden Bargeld lacht.

Soll doch der Kunde wieder zur Bank rennen um sich mit neuem Bargeld zu versorgen,Hauptsache unsere wahrlich mittelalterlichen Vorstellungen von Geschäftsbetrieb bleiben uns erhalten, so scheinen einige dieser Herrschaften zu denken.

Weshalb wir auch froh sind, unsere Kreditkarte kostet keine Gebühren, denn die Einsatzmöglichkeiten in Deutschland sind doch  sehr beschränkt.

Wenn man sich wenigstens in Einzelhandelskreisen einig wäre , ab welcher Höhe des Betrages der Kunde dann mit Karte zahlen darf, wäre ja schon viel gewonnen. Man erwartet als Kunde ja gar nicht , das diese Herrschaften vielleicht auch Kreditkarten annehmen würden, das wäre hier in diesem Land eindeutig zu viel verlangt, aber die „normale „EC Karte, das wäre doch einmal ein Anfang, oder?

Die summen ab denen Kunde darf, variieren  haftig. meine Kosmetikerin nimmt die Karte erst ab 100€ an, alles andere sind für sie Peanuts, Nun sucht sie eine neue Kundin.

Mein Juwelier überlegt noch ob er vielleicht am 25€ die EC Karte annimmt , von der Kreditkarte ganz zu schweigen, aber eigentlich er tendiert zu wenigstens 50 €. ich werde die Reparatur und Wartung meiner Uhren und meines Schmuckes, wohl zukünftig einem anderen Mitglied der Zunft anvertrauen müssen.

Ganz extrem ist der KFZ Meister, der nimmt nämlich gar keine Kartenzahlung oder Überweisung an. Deshalb und auch wegen seiner merkwürdigen Arbeitsmoral um nicht zu sagen seiner nicht vorhandenen Geschäftsethik, er macht während der Reparatur etwas kaputt und die Kundin soll es zahlen, werde ich nunmehr einem anderen Kollegen seiner Zunft die Folgeaufträge anvertrauen.

Aber auch ganz „normale“ Geschäfte haben eine merkwürdige Auffassung davon wie man Kundschaft wohl behandeln kann,wenn die mit der EC Karte zahlen möchte . So weigert sich mein Ex-Zoofachgeschäft  die karte für Beträge unter 10€ anzunehmen,

Eben Ex wie auch alle anderen Kandidaten Ex sind und da wundert sich der stationäre Einzelhandel,weshalb die Kundschaft ,wann immer es möglich ist  , ins Internet ausweicht?

Wortgestoeber

Die Firma für zwischendurch

Haben Sie auch so eine Zwischenlösung?

Wir sind ja selbständig. Als solche von Auftraggeber abhängig. Die stellen natürlich Ansprüche, sollen sie auch, denn es ist ja auch ihr Geld, das wir gern haben möchten.

Allerdings man darf sich auch nicht alles gefallen lassen. Wenn es zu heftig wird, muss man auch einmal „nein “ sagen.

Wir trennen uns von Auftraggebern , die meinen mit ihrem Geld haben sie gleichzeitig eine veritablen Haussklaven eingekauft.

So etwas brauchen wir wirklich nicht.

Und da kommt diese spezielle Company ins Spiel.

Wir haben nämlich eine Firma, von der wir uns schon mehrfach getrennt haben

Es geht immer dann nicht, wenn wir andere Auftraggeber haben. Dann kommt es zwischen uns und den Angestellten dieser Company garantiert zu solch heftigen Meinungsverschiedenheiten, das es erst einmal eine längere oder kürzere Sendepause gibt.Und jeder schwört dem anderen , nie wieder!! Wobei der Kontakt von beiden Seiten nie ganz und gar abreißt und sei es nur der jährliche höfliche Austausch von Weihnachtsgrüßen…

Das besondere, an dieser Geschäftsbeziehung. Immer wenn wir einem der anderen Auftraggeber definitiv und ganz sicher für immer die Geschäftsbeziehung kündigen, wozu es wirklich  heftige Vorfälle geben muss, wir sind in dieser Beziehung sehr geduldig und bemühen uns sehr lange geschäftliche Beziehungen zu halten,bringt sich  wieder diese spezielle Company ins Spiel und auf einmal, ist wieder alles wunderbar und wir kommen bestens miteinander aus.

Bis …ja bis wieder ein neuer Auftraggeber bei uns erscheint,

Das merkt unsere“ Zwischenfirma“ gar nicht, wir werden uns hüten beim einen Kunden vom anderen Kunden zu erzählen.Das nennt man schließlich Geschäftsgeheimnis. aber irgendwie es beginnt zu grummeln und wieder endet es wie bekannt, beide Parteien schwören „nie wieder“….

Bis zum nächsten Mal….

 

Wortgestoeber

Verkäuferträume

 

Beruflich haben wir durch unsere Firma ja viel mit Menschen zu tun.

Wir sind für Personalfragen zuständig.

Nun, da kann man durchaus was erleben.

Man hat den Eindruck, nicht jede Kundschaft sei in manchen Geschäften interessant, sondern die Verkäufer selektieren regelrecht die Kundschaft die sie mögen. Dies ist vor allem in kleineren Ketten und Einzelhandelsgeschäften die sich auf bestimmte Produkte spezialisiert haben, immer mehr zu beobachten, wie Fotogeschäfte ,Geschäfte die TV und DAB Radios verkaufen oder auch bestimmte Mode- Kosmetik. und Einrichtungshäuser.Wichtig ist dabei, der Geschäftsinhaber darf nicht selbst in den Verkaufsräumen sein.

Die Auserwählten werden dann bestens bedient, der Rest kann nach Meinung der Verkäufer bitte hingehen ,wo immer sie hin wollen, solange sie nicht mehr die Verkäufer belästigen.

Die trinken nämlich lieber Kaffee, unterhalten sich miteinander, anstatt sich um die Menschen zu kümmern , die durch ihre Einkäufe zur Finanzierung des Gehaltes der Verkäufer beitragen.

Sicher es ist oft nicht viel, was man an den einzelnen Käufen verdient.allerdings macht es in diesem Fall die Masse.

Einige wenige Kunden machen große,teure Einkäufe und noch weniger machen diese Einkäufe sofort und direkt ohne groß zu fragen, einfach auf die Empfehlung der Verkäufer,

Das sind allerdings meist Scheichs aus dem Morgenland und die sind wie jeder weiß selten, auch Lottomillionären sagt man ein solches Verhalten nach, allerdings sind auch die rar gesät.

Das sind die Wunschträume der Verkäufer,die Kunden die sie gern ständig hätten, wenn sie sie denn überhaupt je erlebt haben.

Der Normalkunde erlebt ,wenn er solche Geschäfte besucht, einen überheblichen herablassenden Verkäufer, der sich als besser und wichtiger dünkt , als derjenige der im Geschäft Umsatz machen würde.

Dann stellt sich immer wieder einmal die Frage, warum kaufen die Kunden lieber im Internet?

Nun es könnte doch wirklich sein, die Kundschaft mag nicht mehr von solchen überheblichen Schnöseln bedient werden.

Das nicht aufzuhaltende Ergebnis ist dann das Sterben der Geschäfte.

Sind die das nicht selber schuld?

Nun habe ich feststellen müssen, da gibt es auch ein Nord-Südgefälle beim überheblichen Benimm der Verkäufer.Genauso wie es einen Unterschied zwischen großen und kleineren Städten gibt.

Meist hat man es in kleineren Städten mit nicht so extrem überheblichen Vertretern des Verkaufs zu tun , als in Großstädten, wo man häufig meint die Herrschaften huldigten dem Grundsatz: „kommst Du heute nicht, morgen kommt ein anderer“

Nur irgendwann wird es keine anderen mehr geben, was machen diese Herrschaften, dann?

Arbeitslosengeld kassieren?Eine andere Alternative sehe ich da nicht,wenn sie so weitermachen. Wie gesagt Lottogewinner und Scheichs sind selten, und da braucht man auch nicht so viele von dieser Sorte Verkäufer.

Wortgestoeber

Pleiten . Pech oder Pannen?

 

Nun könnte alos der Kaufhof pleite gehen. Die Gehälter der Mitarbeiter sollen gekürzt werden, Weihnachts und Urlaubsgeld gestrichen werden.

Das beste nun also wieder die 40 Stunden Woche.

Da fällt der frustrationsgewöhnten Käuferin nur ein „recht so“ ein. Denn Kundin möchte die Käuferin nicht genannt werden. Das ist sie nämlich nicht, zumindest wird sie nicht so behandelt. Das mag an der mangelnden Zeit der Verkäufer liegen, aber das soll sich ja nun ändern , wenn es wieder 40 Stunden Woche gibt.

Kunden , müssen andere sein. Nur wer? Das fragt sich die frustrastionsgewöhnte Käuferin.

Sie kann es in keinem Fall sein.

Wann immer Frau im stationären Einzelhandel etwas kaufen möchte, wobei es völlig egal ist ob es sich um die Summe von 5 € oder um die Summe von 110000 € handelt, oder gar Informationen benötigt, um zu einer Kaufentscheidung zu gelangen , hört sie folgenden Satz so oder so ähnlich:

„wir haben KUNDEN, sie müssen eben warten.““ Erst kommen die KUNDEN, dann sie“

KUNDEN , wer zum Kuckuck ist das? Und ist Frau nicht auch… Kundin?? Oder ist sie Marsmensch?

Das ist die Frage die sich die frustrationsgewöhnte Käuferin immer öfter stellen darf.

Eine solche nicht wertschätzende Behandlung der Kundschaft ruft nicht nur bei Frau Frustrationen und Aversionen gegen den Einzelhandel hervor.

Wir sprechen hier nicht von Kleinigkeiten , es ist immer das gleiche sich wiederholende Schema der Kundenvergrätzung,das hier von den Verkäufern des Handels betrieben wird, die sich nicht bewusst sein wollen das ihr gehalt ihre wirtschaftliche Existenz ganz und gar vom Käufer abhängt. Kein Käufer, kein Geschäft, kein Gehalt.

Frau oder eigentlich jeder Kunde ,der das Personal stört, wird wie eine Unperson behandelt.

Der Ärger ist groß, aber was will was kann man machen.

Manchmal hilft es die Geschäftsleitung zu informieren.

Oft stimmt der so behandelte Käufer mit den Füssen ab.

Auf zum nächsten Händler!

Was hierbei vom Handel nicht bedacht wird, wenn potentielle Käufer in dieser geringschätzigen Weise abgekanzelt werden, werden sie sich auch überlegen ,ob sie das Stück wirklich benötigen , also irgenteinem Händler überhaupt das Geld, ihr Geld, geben möchten. So manches Mal wird dann die Entscheidung fallen, brauchen wir eigentlich überhaupt nicht. Also ist der Käufer weg.

Und der Einzelhandel wundert sich und klagt das nun alles im Internet kauft. Was nun wirklich bei dieser Behandlung kein Wunder ist, der Computer sagt nicht „Wier habe KUNDEN, sie müssen eben warten“ Dort wird bedient und raussuchen muss Frau sich die Ware jauauch im stationären einzelhandel selbst, da wird erst an der Kasse die Hand aufgehalten . Das erledigt die Bank mit Hilfe von Überweisung im Internet mit Sicherheit genauso gut und patzt nicht“Wir haben KUNDEN, sie müssen warten“

Dreiste Eiszeit….

 

….Sohn muss man sein

Im nahe gelegenen Discounter kommen mir beim Einkauf ungewöhnliche neue Erkenntnisse, die zu interessanten Überlegungen Anlass geben . Von Anfang an:

Bereits von weitem ist das protestierende Geheul eines Kindes zu hören. Beim Näherkommen bemerke ich eine von Kopf bis Fuss schwarz gewandete Tochter Allahs, zu der offensichtlich der Demonstrant gehört.

Sorgsam betrachtet sie an der Gefriertruhe stehend, jede dort befindliche Packung Eis , prüft von allen Seiten , legt sie wieder zurück in die Truhe. Sofort ertönt wieder das protestierende Geheul.

Dann öffnet Mama eine Packung mit Eis im Hörnchen , entnimmt ein Hörnchen , entfernt sorgfältig das es umgebende Papier, das sie zurück in die Packung steckt und gibt das Eis dem kleinen Schreihals.

Es war wohl nicht das „Richtige“ denn es landet umgehend wutentbrand unter heftigen Geheule und Geschrei auf dem Fussboden. Mama legt die angebrochene Packung zur weiteren Verwendung durch andere Kunden zurück in die Kühltruhe.

Die Suche nach dem „richtigen“Eis geht weiter. Kaum ist die ,dem kleinen Erpresser vermutlich passende Sorte gefunden, beginnt das Schauspiel von neuem . Mama packt das Eis aus, das umgebende Papier wird zurück in die Packung gesteckt. Der kleine Terrorist probiert das Eis. Es scheint zu seiner Zufriedenheit zu sein, jedenfalls landet es nicht auf dem Boden. Mit einem dreisten Lächeln und der Erklärung“es ist ein Junge“, denn nun hat Mama bemerkt das ich sie beobachte, wird nun auch diese angebrochene Packung zum zukünftigen Gebrauch durch andere Kunden in die Gefriertruhe zurückgelegt.Die schlaue Tochter Allahs sucht eine neue Packung des gleichen Eises zum Kauf heraus. Weshalb auch sollte sie vier Eisportionen bezahlen, wenn sich nur noch drei in der Packung befinden?

An der Kasse , wir stehen in der gleichen Schlange, mache ich den Filialleiter auf die Beobachtungen aufmerksam. Seine Reaktion, erstaunt mich nun wieder gar nicht.

Das sei doch kein Problem, meint er und weist eine Verkäuferin an,das herunter geschmissene Eis weg zu räumen. Sonst passiert … gar nichts.

Meine Überlegung nun:

Eigentlich möchte ich ja auch vor dem Kauf mein Eis probieren und es nur kaufen, wenn es mir auch schmeckt. Ob man mir wohl bei meinem nächsten Einkauf wohl genauso verständnissvoll entgegenkommen wird, wenn ich erst einmal das Eis probiere? Oder sollte ich besser meinen Cousin bitten, mich zum Eisstest zu begleiten , denn wie gesagt Sohn muss man sein?