Am 15. September ist Corona vorbei

Nein, ich bin nicht unter die Verschwörungstheoretiker gegangen. Ich spinne auch nicht und habe ganz sicher keine Kristallkugel.

Des rätsels Lösung ist ganz einfach.Pünktchen benötigte, wie einen Monat zuvor ich, einen neuen Personalausweis.

Das machte wieder einmal einen Termin und natürlich einen Besuch beim Amt nötig. Wie immer herrschte in der Meldehalle gaähnenede Leere. wo sind bloss all die Leute hin?

Na ja, vielleicht hat die Mehrheit einfach keine Lust sich erst einmal online durch die Seiten der Stadt zu manöverieren um einen Termin zu vereinbaren.

Nun wir waren jedenfalls dort. Und am Ende der Prozedur, es ist ein Witz , der Computer der Stadt ist nur sehr schwer zu überreden Fingerabdrücke zu akzeptieren,da braucht es immer zahlreiche Anläufe, Was soll so ein System, wenn es dermaßen kompliziert ist zu bedinenen? Nun zu guter letzt erfolgten die Hinweise, wie es nun weitergeht und wann man den Ausweis denn nun abholen kann. Als ich dort war erklärte man mir, ich müsse bevor der abgeholt werden könnte erst einmal anrufen um einen Termin zu vereinbaren, Das hat mich reichlich Zeit gekostet , es gab nur eine Leitung , also wirklich nur ein Telephon und das war, wie zu erwarten, ständig besetzt.

Nun die freundliche Dame am Schalter meinte   zu Pünktchens Ausweis, den könne man ab dem 15. September abholen , wenn der Brief mit der PIN da sei, kein Termin mehr , das sei alles nicht nötig…..Hallo dann ist wohl ab dem 15. September für die  Stadt  Corona Vergangenheit….

Ob das Corona Virus das auch weis???

I´m waiting

Corona treibt seltsame Blüten.
Ich habe einen Personalausweis bestellt. Dazu war ja zunächst ein Termin bei der Stadt nötig , den gab es einen Monat später.
Nun soll er da sein, sagt die Bundesdruckerei. Also theoretisch könnte er abgeholt werden. Also nur rein theoretisch. Da hat nämlich der Gott der Beamten erst noch … eine erneute Terminvereinbarung für vorgesehen… und daran scheiterte bisher die Abholung..
Seit eineinhalb Tagen versuche ich nämlich durch permanente Anrufe diesen Termin zu vereinbaren. Nein, online geht leider nicht, Hier siegt noch das gute alte Telefon. Es gibt eine Nummer im zuständigen Bezirksamt, die ist dafür zuständig und wenn sie nicht besetzt ist….fliegt man aus der Warteschleife. „Im Moment haben wir ein hohes Anrufer aufkommen“tönt es dann nach endlosem“Bitte warten sie“ aus dem Hörer und „versuchen sie es später noch einmal“ Würde ich ja , mache ich ja , aber leider seit nunmehr zwei Tagen nicht unbedingt erfolgreich.
Was ein Glück ,wir haben Corona, da hat der Mensch, dank Homeoffice und Auftragsrückgang, Zeit. Und sonst nichts vor.
Da kann er doch die nächsten Tage am Telefon verbringen ,unermüdlich die Nummer des Bezirksamts wählen und vielleicht, aber wirklich nur ganz vielleicht , irgendwann, bevor er entnervt im Irrenhaus Quartier bezieht, den Erfolg haben , das sein Anruf von einer Mitarbeiterin entgegengenommen wird.
Man darf doch mal hoffen, oder? Und dann,dann winkt vielleicht das unglaubliche Glück einen Termin zur Abholung vereinbaren zu dürfen,so in einem Monat oder so.
Also…wenn sie weiter nichts hören,wir telefonieren….und sei es um einen Platz im Irrenhaus.

Ich hätte gern Flügel…

 

Da fährt sie nun in ihrer blauen Jacke mitten auf der Fahrbahn. Die Radfahrerin.

Es interessiert sie keine Stück , das es einen ausgewiesenen Radweg gibt. Das es ein Rechtsfahrgebot in der STVO gibt. Trotzig radelt sie mitten auf der Fahrbahn.

Und erwartet das die hinter fahrenden Autos sich ihrem Zotteltrab anpassen.

Sobald als möglich überhole ich sie . An der nächsten Ampel nicht weit entfernt setze ich den Wagen nach rechts. Schließlich die zahlt mir meine Kratzer am Lack nicht, wenn sie sich vorbei drängelt.Die kriege ich gar nicht schnell genug, um sie haftbar zu machen.

Wie alle Radfahrer ist sie in dieser Situation klar im Vorteil.

Im Rückspiegel kann ich dann beobachten diese Sorge war vergebens, Dreist setzt sie ihr Rad auf den Fußweg und radelt ihres Weges. Ach, eine rote Ampel war im Weg? Die kann doch gar nicht für Radfahrer gelten , so scheint sie wenigstens zu denken.

Ich wünsche mir Flügel und nicht nur für mich ,sondern für alle Fussgänger.

Denn wo sollen wir hin?

Einen großen Teil der Straße beanspruchen die Autos für sich, zu Recht , denn sie benötigen auf Grund ihrer Größe nun einmal den meisten Platz. Die Radfahrer wollen nicht zurückstehen und beanspruchen eben soviel Platz. Wenn sie ihn nicht von den Autofahrern bekommen, indem denen eine Spur weggenommen wird, holen sie ihn sich , indem sie dreist und frech die Fußwege okkupieren.

Und wo bleibt der Fußgänger?

Breitere Straßen“ schreien fordernd die Radfahrer mit ihrer lauten , für die Notwendigkeiten, die nicht die Radler betreffen, unverständigen Lobby, einverstanden. Nur die Stadt abbrechen, damit der Platz für Autos und Radfahrer und vielleicht auch noch ein paar sehr mutige Fußgänger reicht, geht wohl kaum

Die Radler , die in der Mehrheit alle einen Führerschein haben und in den allermeisten Fällen des Lesens mächtig sein sollten, erdreisten sich auch in ausgewiesenen Fußgängerzonen ihrem zweifelhaften Hobby Fußgänger zu jagen, nachzugehen. Es klingelt hinter einem , man weiß gar nicht ,wie es einem geschieht, schon rast ein Radler an einem vorüber. Kinder und Alte , die nicht schnell genug dem radelnden Rowdy Platz machen können,müssen sich auf wüste Beschimpfungen gefasst machen.

Da wünscht sich der normale Mensch einfach Flügel,

nur damit man ganz sicher schnell genug Platz machen kann , für die radelnden Egomanen.

Sie können alle keine parallelen Seitenstraßen fahren , nein, es müssen die Hauptverkehrswege sein,wo sich bereits die Autos drängen.

Wenn man das sagt , muss man natürlich mit Gegenwind der radelnden Egoisten rechnen, ich sage es trotzdem. Das Gegenargument , die Autofahrer sollten ÖNVP benutzen oder eben auch radeln, zieht nämlich nicht. Mit welchem Recht meint eine Gruppe Öko-Egomanen über meine Zeit und mein Leben bestimmen zu können?

Das lasse ich mir nicht gefallen.

Ich werde weiterhin ,dorthin wo ich hin muß oder möchte , das Auto nehmen, Es geht schnell und ist recht sicher.

Übrigens ,für alle die , die jetzt meinen meckern zu müssen, ich fahre auch Rad. Allerdings nur auf Radwegen und wenn ich mit dem Rad in die Stadt fahre, benutze ich Seitenstraßen , wo ich den Verkehr nicht aufhalte, ich weiß, das ich auf dem Rad langsamer bin, als ein Auto und in Fußgängerzonen schiebe ich das Rad, denn die Fußgänger haben dort eindeutig das Recht auf ihrer Seite.

Fußgänger aus dem Weg klingeln ist auch nicht so meine Masche, ich habe die Zeit zu warten, denn noch haben die Fußgänger leider keine Flügel um sich hinwegzuheben.

Wortgestoeber

Freie Fahrt für freie…

Bürger?

Nein, nicht ganz, nicht für alle.

Es gibt Menschen und  Bürger und…. Radfahrer.

Aber erst einmal zur Orientierung. Die Kölner Ringe , die „sogenannte“ Prachtstraße Kölns hat eine neue Verkehrsführung bekommen.

Früher war das so, zwei Autospuren pro Fahrtrichtung,dann einen Parkstreifen, dann ein Fahrradweg und dann ein Fußgängerweg. Oft waren  die beiden Fahrtrichtungen noch durch einen großzügigen  Baum bestandenen Mittelstreifen mit Gehweg in Mitte getrennt nicht überall, aber häufig

Alles schön großzügig.

Nun kann man folgende Aufteilung besichtigen. eine Fahrspur pro Richtung , dafür ein Radweg so breit wie die Fahrspur, dann der Parkstreifen dann der zweite Radweg dann der Fußgängerweg.

Problem bei der Sache es müssen weiterhin die Geschäfte beliefert werden , das war schon früher so, weswegen auch früher eine der beiden Fahrspuren nicht immer durchweg zu Verfügung stand.

Nun habe die Radler also 2 Fahrspuren eine davon eben recht breit, das nutzen sie natürlich weidlich aus, man fährt nebeneinander zu dritt zu viert. geht ja auch locker.ach und wenn man überholen möchte?

Nun dann wird eben auf die einzige verbliebene Autospur gewechselt. Könne die Autos ja mal hinterher tuckern.Immer schön mit der Ruhe, Dein Platz im Stau ist Dir sicher . Richtig heftig wird die Sache, wenn die  Autos aus Seitenstraßen in den Ring einbiegen möchten.

Flügel sind denen nämlich noch nicht gewachsen, wird ja vielleicht noch…

Aber bisher muss der Autofahrer sich quer auf die Radspur stellen, um erst einmal den Verkehr zu beobachten ,damit er im passenden Moment in die einzig verbliebene Fahrspur einschwenken kann, was den Radlern natürlich nicht passt. denn freie Fahrt für frei Radler ist angesagt.Das wird auch von den Radlern  durch heftige Beschimpfungen lauthals dokumentiert.

Ein ähnliches Konzept der Stadt kann man an der Cäcilienstraße in der Innenstadt , betrachten auch hier wurde dem Autoverkehr eine Spur weggenommen, der Stau ist selbstredend vorprogrammiert, und die Mitbürger die sich erdreisteten in der  dort beheimateten Tiefgarage zu parken oder parken zu wollen, haben auch hier mit dem erbitterten Protest der Radler zu rechnen.Die selbstverständlich freie fahrt für freie Radler verlangen.

Mein Auto hat noch keine Flügel, kann mir vielleicht jemand verraten wo die vielleicht erwerben könnte? Der Gedanke meine beruflichen Verpflichtungen demnächst radelnd erledigen zu sollen, schreckt mich doch etwas ab, es würde unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch nehmen genauso wie die Benutzung des ÖNVPs, was ja auch von den ökologisch geprägten Irren ,die diese Regelungen in der Stadt durchsetzten empfohlen wird.

Vielleicht sollten wir Köln einzäunen und sämtliche Irren mit Öko Ideen dort unterbringen dann kann man  im Rest der Republik wenigstens seinen Beruf normal ausüben.

Ich fahre auch Rad, sogar sehr gerne, allerdings bevorzuge ich dafür die Freizeit und benutze dafür normale Radwege . Ich verlange nicht ,das man extra Radwege anlegt indem  man die Autofahrern  den sowie in einer großen Stadt schon knappen Platz wegnimmt.Aber ich bin ja auch „nur “ Bürger…

Wortgestoeber

 

 

 

Das kann ja wohl nicht wahr sein!!

Was ist nur mit der Stadt los? Welcher Irre reitet die??

Ich bin empört. Pünktchen wollte zum Arzt, während ich Fahrrad fahren war. Eigentlich hätte sie nicht zu Hause sein dürfen, als ich zurück kam. Aber es kam anders, ich fand das Pünktchen ziemlich bedröppelt vor. Mit einem „Veilchen“ und auch sonst allerlei Blessuren. Meine erschrockene Frage, was passiert sei, beantwortete es mit einem kläglichen“ich bin gestürzt“ Nun erst einmal heraus bekommen, ob sie sonst noch Verletzungen hat, was G´tt sei Dank nicht der Fall war. Aber auf meine Frage ,wo das ganze wie passiert ist, kam die Auskunft, sie hat durch die reichlich heruntergefallenen Blätter die hochstehenden Kanten der Platten auf dem Gehweg nicht sehen können.

Nein, da ist kein Hausbesitzer für zuständig, da ist die Stadt für zuständig. Es gib nämlich keinen Anlieger an dieser Stelle, den man dafür verantwortlich machen könnte. Früher war es selbstverständlich, das die Gehwege, für die die Stadt zuständig ist, auch von ihr entsprechend sauber gehalten wurden , bzw. von Laub befreit wurden. Und natürlich waren Platten auf Gehwegen, die hochstehen, auch ein Grund das ganze zügig zu reparieren.Das Pünktchen ist nämlich zu Anfang des Jahres an der gleichen Stelle schon einmal gestürzt.So langsam könnte man das also repariert haben, oder?

Da sind doch die Fragen oben wohl zu Recht gestellt,oder?

wortgestoeber