Wir sitzen auf dem Trockenen

 

…….neues vom ehrenwerten Haus.

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ja neues vom Kontaktlinsenkampf der nun schon seit Mai andauert berichten.

Nun kommt dies dazwischen.

Wir sitzen wortwörtlich auf dem trockenen. Kein Wasser. Ohne jegliche Erklärung oder Vorankündigung hat man dem gesamten Haus das Wasser abgestellt. Es ist weg, plötzlich war es weg.

Merken wo überall das Wasser gebraucht wird, tut man eigentlich erst wenn es weg ist. Kein spülen, kein kochen ,keine Toilette und auch keine Möglichkeit sich zu waschen. Wann es wiederkommt? Wir wissen es nicht, erfahren es auch nicht. Unser Vermieter hüllt sich in

vornehmes Schweigen über Ursache und voraussichtlichen Termin wann es denn wieder kommt.

Er wird nur unverschämt, wenn man ihn anruft , das man ihn anruft.

Dann beginnen die Angestellten die Mieter zu beschimpfen, das die überhaupt die Frecheit besitzen die Herrschaften in ihrer ihnen zustehenden Ruhe während der Arbeitszeit zu stören. Nun es ist Freitag und in wenigen Stunden spätestens um 14:00 H werden diese Herrschaften in ihr wohlverdientes Wochenende gehen. Ob wir wieder Wasser bekommen? Warten wir es ab…sonst wird wohl doch eine Pilgerfahrt zum grossen Fluss fällig, wenn wir nur genug verschließbare Gefässe finden.

Wortgestoeber

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Mitternacht ist auch ein Tag

… neues vom ehrenwerten Haus

 

Das ehrenwerte Haus ist ganz gespannt.

Seit nunmehr gut 5 Monaten steht im ehrenwerten Haus eine Wohnung leer.

Wobei man wirklich von unbewohnt sprechen kann. Ein Name steht dran, also vermietet ist sie. Nur einziehen, das tut niemand.

Wir haben alle auch noch nie jemanden in die Wohnung gehen sehen, die letzten Monate.

Dafür finden wir fast täglich neue Gegenstände im zur Wohnung gehörenden  Keller. .

Am Abend sind sie noch nicht da und am Morgen stehen sie plötzlich da.

Alles rätselt wer wohl sein Gesicht nicht zeigen mag, dass er fast täglich um Mitternacht den Keller seiner neuen Wohnung besucht.Der Geist der Pariser Oper vielleicht? Sollte er die schöne Stadt verlassen und nun hier in Deutschland wohnen wollen? Oder ein geheimnisvoller Promi?

Nun wir wissen es nicht. Jedes Wochenende steigt die Spannung, ob denn nun die neuen einziehen.Bis jetzt überlassen sie uns allen großzügig ihre Pflichten im Haus, als da sei die wöchentliche sogenannte kleine Reinigung und nun schon die zweite große Hausreinigung , die jeder Mieter alle 15 Wochen erledigen muss.

Dafür finden wir ständig  am Morgen Reste und Spuren des merkwürdigen Einzugs im Keller.

Nun ja, reich müssen sie in jedem Fall sein, denn das der Hausbesitzer auf seine Miete verzichtet, ist wohl nicht zu erwarten und sie werden ja wohl auch jetzt irgendwo wohnen, wo sie Miete zahlen müssen. Unter den Brücken werden sie ja wohl nicht schlafen, wenn sie schon eine Wohnung haben, nur weil sie sich nicht trauen einzuziehen.

Wortgestoeber

Durch alters reduzierten IQ bedingte Wahrnehmungsstörung..

 

….neues vom ehrenwerten Haus.

Au weia ,nun haben wir den Salat, Pünktchen und ich leiden laut Vermieter an einer durch alters reduziertem IQ bedingten Wahrnehmungsstörung..

Man kann es auch simpel ausdrücken, laut des Vertreters unseres Vermieters sind wir bedingt durch unser nicht mehr ganz jugendliches Alter langsam dabei voll  zu verblöden.

Aber erst einmal von Anfang an.

Wir stellten seit geraumer Zeit einen vermeintlich rasanten Anstieg im Verbrauch von Leuchtmitteln fest.

Nein, wir sprechen hier nicht, wie nun einige vermuten von Kerzen..

Eine nach der anderen hauchte in den verschiedenen Räumen wie wir meinten vermeintlich die Glühbirnen ihr Leben aus.

Als das ganze epidemische Züge annahm, entschlossen wir uns zunächst einmal festzustellen ob es sich hierbei um den endgültigen Tod oder nur eine Ohnmacht des jeweiligen Leuchtmittels handelt.

Es stellte sich heraus , wenn das jeweilige Leuchtmittel in eine andere Lampe der Wohnung eingeschraubt wurde, erwachte es unverzüglich wieder zum Leben..

Pünktchen und ich waren demnach in der gesamten Wohnung unterwegs um die unterschiedlichen ohnmächtigen Glühbirnen durch umsetzen in andere Lampen wieder zum Leben zu erwecken..

Auch eine Möglichkeit den Abend zu verbringen.

Ein Wackelkontakt ist eigentlich auszuschließen, da sich die Ohnmachtsanfälle in unterschiedlichen Räumen sowohl bei Lampen mit Stecker als auch bei fest montierten Decken – bzw. Wandleuchten ereignen..die können ja nun wirklich nicht alle einen Wackelkontakt haben.

Zu viel wurde uns allerdings die Angelegenheit, als auch noch unser Kühlschrank Probleme machte.

Er zeigte an ,er könne die eingestellte Temperatur nicht halten und auch das drücken der Schnellkühltaste sorgte nicht dafür, das nach angemessener Zeit nun die Warnung erlosch.

Gewitzt geworden durch unsere ohnmachtsanfälligen Glühbirnen kamen wir auf die Idee, den Guten einmal an eine andere Steckdose in einem anderen Raum anzuschließen, nach gegebener Zeit tat unser Kühlschrank wieder als sei nichts gewesen seinen Dienst..Die von ihm benutze Steckdose wies auch keinerlei für die beiden Laien auffälligen Problem auf , ein hier zur Prüfung angeschlossene Lampe tat anstandslos ihren Dienst.

Wir entschlossen uns den hiesigen Vertreter des Vermieters mit diesem Problem und der Möglichkeit seiner Lösung zu konfrontieren.. Ein Elektriker ist schließlich in solchen Fällen zwar hilfreich, aber auch teuer, außerdem wohl die Angelegenheit des Vermieters und uns drängte sich die Vermutung auf ,es könne jemand der unter uns wohnenden Bewohner des ehrenwerten Hauses ,vielleicht ohne die Folgen zu bedenken an den elektrischen Leitungen manipuliert haben.

Der hiesige Vertreter des Vermieters kam auch, leider ohne Hausmeister oder gar Elektriker. Er hörte sich auch unser Problem an, aber natürlich es wäre nicht das ehrenwerte Haus , wenn man nun glauben würde ,es wäre zur Überlegung gekommen wie Abhilfe zu schaffen ist.

Statt dessen erklärte der junge Mann diese Probleme seien unmöglich , schließlich habe er keine entsprechenden Meldungen von anderen, unter uns wohnenden Mietern des Hauses erhalten. Ein Schaden in den Leitungen sei somit völlig auszuschließen , die einzigen die dieses Problem haben seien wir.  Und wir wären in einem Alter in dem mit Wahrnehmungsstörungen zu rechnen sei und würden deshalb Dinge, die völlig normal sein, als Problem sehen.

Es kann ja auch kein anderer Mieter dieses Problem haben, denn über uns ist nur noch das Dach und das benötigt keinen Strom..

Aber soweit zu denken, das kann man nun wirklich nicht von einem so jungen Mann erwarten , dem doch  junge Leute einfach näher stehen..

Nun warten wir ,was sein Arbeitgeber dazu meint, wenn unser Anwalt ihn mit dem Problem und der unkonventionellen Lösung seines cleveren Mitarbeiters konfrontiert..

Wortgestoeber

Traurig

Meine Mami mag nicht schreiben, das müsst ihr verstehen, die ist ganz fix und fertig , die hat heute mittag einen Schnaps gebraucht, so mies gings ihr, und die trinkt doch fast gar nix..und ganz sicher nicht mittags..

Aber es soll mir an der Kragen gehen..

 

Ich habe Angst mein zu Hause zu verlieren..

Die be.. Nachbarschaft hat sich beschwert, weil ich kleine Katze „mau“ sage..Der Vermieter war da

Mami hat den angefaucht und die blöde Nachbarin auch und ich kam dazwischen und da hat sie sich nachdem Mami und Frauchen schon alles mögliche angestellt haben sollen , was sie nicht gemacht haben, sie waren ja gar nicht da, auch noch über mein Mau auf dem Balkon beschwert..

 

Vielleicht erzählt Mami das mal….Wenn sie nicht mehr so durchgedreht ist, die schafft das nämlich nicht wenn mir was passiert.

Samtpfote

 

 

 

 

Schönes Wochenende…

 

….neues vom ehrenwerten Haus

Im ehrenwerten Haus kochen die Emotionen hoch. Der Vermieter ist aufgewacht, leider oder wie einige es sehen G´tt sei Dank ,ist er nicht völlig wach, aber zumindest dem , bei ihm normalerweise üblichen Tiefschlaf, entrissen.

Wir bemerkten es, als uns Post von ihm erreichte.

Es wurde im dem Schreiben auf die Einhaltung des wöchentlichen Putzgebotes hingewiesen. Unter Androhung gar fürchterlicher Strafen mit dem absoluten Höhepunkt der Kündigung, weist also der Vermieter darauf hin, das Putzen integraler Bestandteil der Hausordnung und damit des Mietvertrages jeder im ehrenwerten Haus wohnenden Partei ist.

Wäre ja auch schön, wenn der Vermieter dann seine fürchterlichen Strafen fürs nicht putzen auch einmal konsequent gegen jedermann durchsetzten würde.

Er setzt schon durch, nur an Konsequenz , da mangelt es ihm erheblich.

Seine Aufmerksamkeit entgeht nämlich leider völlig, daß in unserer Verfassung, dem Grundgesetz, ein Gleichbehandlungsgrundsatz verankert ist.

Dort steht nicht, und ich habe das ganze Grundgesetz gelesen“die Kinder Allahs sind gleicher und haben besondere Rechte“ von den Kindern Allahs waren die Mütter und Väter des Grundgesetzes weit entfernt..deshalb wurden und werden die auch nicht im Grundgesetz erwähnt .

Nur im ehrenwerten Haus hat das Grundgesetz ja nicht unbedingt Geltung. Und Allah hat, wie die eine Partei des ehrenwerten Hauses der anderen glaubhaft zu vermitteln versucht, seinen Kindern erklärt ,sie seien das auserwählte Volk, waren das nicht ursprünglich… aber lassen wir das , und deshalb würden  für sie die Kinder Allahs besondere Rechte gelten.

Weshalb bei der Androhung der fürchterlichen Strafen seitens des Vermieters unsere Kinder Allahs ganz sicher nicht gemeint sein können, verkünden sie.

Man wird sehen. Er gab uns die Zeit, von der Eile hat er nichts gesagt.

Die Parteien des ehrenwerten Hauses sind bereits auf dem Kriegspfad. Wer putzt wer nicht und was passiert nun mit dem der nicht? Es werden bereits die ersten Fallen ausgelegt um ganz sicher zu sein, das man sieht wer hat und wer nicht.

Wortgestoeber

Verständnis und Toleranz … Konsequenz ist relativ

…neues vom Ehrenwerten Haus

Ich kam  nach Hause und fand ein erstauntes Pünktchen vor.

Der Vermieter hat geschrieben, eigentlich das nun auch schon sattsam bekannte, hiesige Büro des Vermieters. Diesmal ging es um die Hausordnung.

Ein integraler Bestandteil des Mietvertrages. Nach ausgiebigem lesen des Briefes, war auch ich ein wenig perplex.Konsequenz scheint relativ zu sein.

So ganz … versteh ich das immer noch nicht .

Es geht um „gegenseitiges Verständnis und Toleranz“…Das wurde angemahnt…

Also, bisher mußten die Mieter abwechselnd die Hausreinigung und die Reinigung ihrer Etagen erledigen. Dafür gab und gibt es einen genauen Plan, soweit so gut. Leider gibt es immer wieder Mitbürger, die des Lesens nur in Teilen ,nämlich in den Teilen, die ihnen zum Vorteil gereichen, mächtig sind. Deshalb wurde das pünktliche erfüllen der Reinigungspflichten auch seitens des Vermieters überprüft. Nun soll es auf einmal ohne gehen. Man soll Toleranz üben mit denen , die eben nicht …

In der Hausordnung steht, man darf keine Satellitenschüsseln außen sichtbar an den Balkonen anbringen…. Ich zähle dann mal eben….. es ist einfacher die Balkone zu zählen wo sich an die Hausordnung gehalten wird zu zählen, da brauche ich  nur die Finger einer Hand….. Pünktchen rät zur Toleranz;-)

In der Hausordnung, die es übrigens gleichlautend seit vielen Jahren gibt, ist vermerkt, das man nicht mit Holzkohle auf dem Balkon grillen darf….. ich habe da , aus dem letzten Sommer andere Erinnerungen ….. Pünktchen mahnt  Verständnis an..;-) Nicht jeder kann eben….. lesen wollen

Ich frage Pünktchen, ob man denn nun noch putzen muß…. sie meint eigentlich wäre es ja Bestandteil des Mietvertrages….aber so wie es aussieht …. scheint das wohl auch toleranzbedingt ,ab sofort nur noch eine Möglichkeit zu sein…. wenn man eben nicht weiß ,was man sonst mit seiner Zeit und seinem Geld( wenn man  putzen läßt) machen könnte…

Also bei unserem ehrenwerten Haus eher nicht, oder doch , oder was?

wortgestoeber

 

Alles rosa…. sie blüht

Pünktchen wollte nur die Entwicklung der Blüten der japanischen Kirschen bei uns am Haus aufnehmen. Ich finde es ist etwas geworden, oder?

Übrigens , wie jedes Jahr auch das „ehrenwerte Haus“ nimmt regen Anteil am aufblühen der beiden japanischen Kirschen vor dem Haus. es mag die beiden Bäume nämlich gar nicht, sie verzaubern für ein paar Tage unsere Gehwege mit ihren abgefallen Blütenblättern und das muß man ,,, wie sollte es anders sein wegfegen…. gar nicht gut für das „ehrenwerte Haus“ da kann man statt sich daran zu freuen wieder heftig … und versuchen den Vermieter anzustiften die Bäume doch bitte endlich…..

Wir sollten lieber Pünktchens Bilder ansehen…

So fing es an

Macht sich doch , oder?

 

Es ist so weit….

pünktchen und wortgestoeber

Ein Diener Paar stellt sich vor….

Wir sollten uns eigentlich einmal vorstellen….

Dieser Blog sollte eigentlich“Samtpfote und ihre Diener Puenktchen und Wortgestoeber“ heißen, aber das ist eindeutig zu lang.

Pünktchen und ich sind nämlich eigentlich das leider nicht ständig verfügbare, nicht immer gute erzogene , devote Diener Paar einer meist freundlichen, gestrengen Samtpfote.

Wir halten sie für sehr intelligent wofür sie sich hält, wollen wir lieber nicht so genau wissen..

Meist assistiert sie beim kochen , aufräumen oder am Computer und überwacht unser tun.

Angestellte sollte man ab und zu in ihrem Tun überprüfen, damit verdiene ich unter anderem mein Geld. Diener muß man überwachen! so die Meinung der Samtpfote.Unbotmäßigkeiten kleiner Art werden sofort unnachgiebig geahndet, dann kommen 5 kleine Enterhaken aus der Samtpfote und man wird unnachgiebig für seine Missetat bestraft. Größere Missetaten der Dienerschaft werden auf andere Weise bestraft, wie längere Zeit der Nichtbeachtung, was noch milde ist..

Oft kann sich die Samtpfote nicht recht entscheiden. Soll sie beim kochen durch ihre Anwesenheit helfen? Oder doch lieber beim aufräumen die Ordnung in den schränken überprüfen?

Wir leben als Untermieter ( wobei wir die Miete zahlen dürfen)unserer Samtpfote in einem 15 Parteienhaus in einer großen Wohnanlage. Von den im Hause wohnenden Mitmietern, kommen wir mit etwa 6-7 Parteien sehr gut aus. Wir alle mögen uns. Der rest fällt unter die Kategorie „ehrenwertes Haus“.. In der Anlage kennen wir zahlreiche Mieter, die wie wir auch, schon lange dort leben. Alle kann man nicht kennen und will man auch nicht  kennen. Unser vermieter, hat ein Büro in der Anlage und tauscht seine Mitarbeiter regelmäßig aus. Mal kommt man gar nicht schlecht mit Ihnen aus, mal  fallen auch sie unter die Kategorie“ehrenwertes Haus“… Die Situation haben wir im Augen blick..

Puenktchen fotografiert gern und wie ich finde gut. Ich schreibe lieber..

wortgestoeber

Pünktchen ist eingesperrt

                                oder neues aus der Nachbarschaft…

Pünktchen ist im Augenblick nicht so ganz beweglich. Es muß Krücken benutzen.

Ich fuhr auf der Autobahn zu einem geschäftlichen Termin, da erreichte mich der Anruf des betrübten Punktes. Pünktchen wollte, wie es mir erklärte, das Haus verlassen, aber es war nicht möglich. Aus der Wohnung war kein Problem, aber im Eingangsbereich standen ….kreuz und quer, in großer Anzahl, Kinderwagen und für Pünktchen gab es keine Möglichkeit , die aus dem Weg zu schieben, um das Haus zu verlassen. Nun muß man wissen, die meisten unserer Nachbarn, die hätten helfen können, arbeiten, waren also nicht zu Hause. das Pünktchen wandte sich also an den Verursacher, bat doch bitte die Wagen zu entfernen und ihm die Möglichkeit zu geben , das Haus zu verlassen.

Das wurde abgelehnt, Pünktchen könne ja warten bis die Kinderwagenbesitzerinnen das Haus wieder verließen. Nun war guter Rat teuer.

Ich fuhr auf den nächsten Parkplatz und begann zu telephonieren. Mit dem der Wohnung nahegelegenen Büro des Vermieters, mit der Bitte doch zu helfen, das wurde abgelehnt. Pünktchen wurde darauf verwiesen, sich höflich und freundlich an die Verursacher zu wenden, dann würde ihm schon geholfen.. Der Einwand, das sei bereits erfolglos passiert, verhallte ungehört…

Meine nächste Idee , war die Feuerwehr um Hilfe zu bitten…. davon nahm ich dann Abstand, das kann man doch nicht machen wegen einer solchen Angelegenheit, überlegte ich weiter…

 

Also blieb nur noch unsere beste Freundin anzurufen,die 10 KM entfernt wohnt und ihr die Misere zu schildern… Zum Glück hat man solche netten Freunde, die auch noch zu Hause sind, die versprach nämlich sich sofort auf den Weg zu machen und dem Pünktchen zu helfen.

Anmerkend  sollte ich wohl diese „ehrenwerte“Nachbarschaft einmal ein wenig vorstellen. Bis vor wenigen Jahren war es eine nette Gruppe von Menschen, die  mit unterschiedlichen Interessen, eine Gruppe von Mietshäusern bewohnte. Keiner tat dem anderen etwas, man war nicht gerade befreundet, aber nie unfreundlich oder gar verfeindet. Man half sich untereinander, nahm gegenseitig die Pakete an und übernahm die Pflege von Blumen und Wohnung, wenn der Nachbar eben nicht da war. Also ganz normal. Dann änderte sich alles und heute kann von all dem leider keine Rede mehr sein. Aber umziehen, … das Pünktchen ist da nicht so von begeistert und es ist ja auch die Frage, ob es anderswo anders ist.Also „schlagen“ wir uns mit der sehr geänderten Nachbarschaft herum. Manchmal lustig , unfreiwillig komisch manchmal sehr Nerv tötend , wie im Augenblick.

wortgestoeber

 

 

Schuhe, Schuhe, Schuhe

Wir stolpern über Schuhe.Unmengen von Schuhen , auf jeder Etage, die wir herauf oder hinunter gehen.©DSC06757

Nicht ordentlich hingestellt, an die Wand. Nein, durcheinander, so wie sie ausgezogen wurden, stehen oder liegen sie als Stolperfallen auf den Etagen. Ab und zu müssen Feuerwehr und Rettungsdienste  mal ins Haus. Und die bemängeln diese Stolperfallen sehr.Genauso wie die anderen reichlich im Hausflur angestellten Gegenstände. Feuerwehr und Rettungsdienst sprechen von Rettungswegen in diesem Zusammenhang.

Mieter die darauf angesprochen werden, das daß man kaum und manchmal auch gar nicht durchkommt , erklären , das dürften sie, das sei ihr gutes Recht und das sei eben ihre Kultur, ihre vielleicht, aber sicher nicht unsere.Meist wird so etwas in recht agressivem Ton verkündet.

Aber wie ist das eigentlich? Dürfen die das? Nein, sagt die Dame, die unseren Vermieter vertritt, das dürfen die nicht.Nein, sagt auch die Feuerwehr. Hausflur und Keller sind Gemeinschaftsräume, die hat man nicht gemietet. Die darf man betreten und an bestimmten vom Vermieter genau ausgewiesenen Stellen in bestimmten Rahmen benutzen , wie Fahrradkeller und Wäschkeller. Aber man darf nicht frei nach eigenem Gutdünken etwas hinstellen.

Was hat man eigentlich gemietet, wenn man eine Wohnung gemietet hat? Diese Frage stellte sich bei uns. Und auf der Suche nach Antworten, habe ich mal die  nette Dame ( Wohnungswirtin, wie sie sagt)gefragt, die unseren Vermieter vertritt.

Was „darf“ man und was nicht?

Nun, da gibt  zunächst der, von allen Beteiligten unterschriebenen Mietvertrag ,Auskunft. Da steht genau aufgelistet , was man eigentlich gemietet hat. Die Anzahl der Räume, die Größe der Räume, die Nebenräume.

Nebenräume? Na ja, damit ist der private Keller gemeint, sagt die Dame im hiesigen Büro unseres Vermieters.Und dann gibt es noch die Hausordnung , sagt sie. Da steht genau drin, wie man sich verhalten soll, was man darf , was man muß( putzen) und was man nicht darf. Die ist integraler Bestandteil des Mietvertrages und wird jedem neuen Mieter bei Vertragsabschluss ausgehändigt. Und auch genau erklärt.

Nun also zu unserm Schuhproblem…da wird seitens des Vermieters geschrieben und wieder geschrieben. Briefe an alle Bewohner, an diese speziellen Bewohner, nur lesen können diese speziellen Bewohner wohl nur, wenn es um ihre Rechte geht. Von Pflichten habe sie noch nichts gehört.

W.