Miau Veteranengeschichten …. wie die erste Katze zu uns kam

 

Unsere geliebte Samtpfote war nicht meine erste Katze.

Ich habe immer eine samtpfötige Freundin haben wollen, nur war das in meiner Kindheit leider unmöglich, „Tierhaltung verboten“ stand damals in Mietverträgen.

Das änderte sich erst als Studentin mit Freund in der kleine Studentenbude. Dieser Vermieter hatte nichts gegen den Einzug einer maunzenden Hausgenossin.

Die Suche nach dem Hausgenossen konnte losgehen, völlig unbedarft , naiv , unwissend , jung und leicht einzuschüchtern machten wir uns in einschlägigen Kleinanzeigen der örtlichen Zeitungen auf die Suche. Was wir wussten war ,es sollte eine junge Katze mit schwarzen Fell sein.

Das man eine Babykatze nehmen könnte, kam uns gar nicht in den Sinn, wir glaubten nicht das ausgerechnet wir so etwas schönes haben dürften.

Wir fielen wie nicht anders zu erwarten in die Fänge der zahlreichen örtlichen Tierschützer und eine traurige Parade Straßenkampf erprobter Katzenveteranen zog bei uns ein. Längst hatte man uns seitens der cleveren Tierschützer klar erklärt ,unser Wunsch nach einer  jungen ,schwarzen, weiblichen Katze, sei völlig vermessen.

So nahmen wir, was bekamen ,was uns zugeteilt wurde. Zerfranste Ohren,die Schwänze geknickt, einäugig oder gar nur noch die hälfte des Gebisses, dazu Flöhe, Würmer und Milben, Eine recht mitleid erregende Schar alter Kämpen.

Zu unserem Glück gab es um die Ecke einen netten Tierarzt ,der wohl irgendwann Mitleid mit den immer wieder betrogenen und belogenen jungen Leuten hatte, er nahm dann keine Gebühr mehr, wenn wir wieder einmal mit einem angeblich erst ein Jahr alten Haudegen vor seiner Tür auftauchten . Und er uns wieder einmal erklären musste , das die rührselige Geschichte, die uns von den Tierschützer über den Lebenslauf des jeweiligen“ Ritters von der traurigen Gestalt“ erzählt worden war, wieder einmal von vorn bis hinten aus den Märchen der Gebrüder Grimm entnommen sein musste.

Er erklärte dann immer das mit der Haltung dieses Veteranen diverser Katzenkriege hohe Tierarzt- kosten auf uns zu kämen, was sich die Studenten natürlich nicht leisten konnten. Also gaben wir die Katzen wieder zurück.

Leider hatten wir auch von der ordentlichen Katzenhaltung nicht so ganz viel Ahnung und so glaubten wir ein Klo mit Streu , Futter und ein Schlafplatz würde eine Katze so entzücken ,das sie selbstverständlich bei uns bliebe.

Wir wohnten in einem Haus mit durchgehenden Balkonen, die nur durch Glastrennwände vom Nachbarn getrennt waren und es war Sommer.

Es kam wie es kommen musste , ein Tierschützer hatte uns diesmal ein Veteranen Pärchen angedreht und über Nacht wir hatten die Balkontür auf, entschlossen sich die beiden lieber wieder in ihr altes Leben zurückzukehren, als unsere Gastfreundschaft weiter in Anspruch zu nehmen. Sie verschwanden über den Balkon auf das Dach eines Anbau , wie wir vermuteten. Das wars..

Nach diesem Erlebnis gaben wir erst einmal auf . Schlimmer konnte es nicht mehr kommen glaubten wir.

Aber wir irrten gewaltig. Eines Sonntags schellte es Sturm, eine Furie stand vor der Tür ,erzwang sich Einlass, wir waren so geschockt, das wir starr vor Schreck unfähig waren uns zu bewegen . Die Furie erklärte, nachdem sie alle Ecken und Winkel der kleinen Studentenwohnung durchsucht hatte, was nur wenige Minuten dauerte, sie wäre von der Polizei und wo den nun die beiden Veteranen seien. Wir erklärten, sie hätten unsere Gastfreundschaft leider verschmäht und sich über den Balkon lieber wieder in ihre altvertraute Umgebung begeben, Das wurde uns böse angekreidet ,die Furie in weiblicher Gestalt sprach ein Tierhaltungsverbot aus und drohte auch damit es sorgsam zu kontrollieren..

Das tat sie dann auch , sie beobachtete mich ,verfolgte mich beim einkaufen, sprach mich auch in Geschäften immer wieder laut an, verwarnte mich, nie wieder ein Tier. Die Nachbarn erklärten mir eines Tages , überall in der Umgebung würden ,wie es aussah ,selbstgemachte Plakate hängen mit unseren Namen ,dem genauen Wohnort darauf und einer Schilderung der vermeintlichen Geschehnisse und der Bitte um Hinweise, wenn wir wieder… Die Nachbarn, damals ganz liebe Menschen , schritten zur Tat und rissen diese Plakate einfach ab, wenn sie sie fanden. Mein Freund und ich überlegten den Studienort zu wechseln, was ganz und gar nicht einfach gewesen wäre. Ich vertraute mich meiner besten Freundin an, die meinte ,ich solle doch einfach einmal meinen Lieblingsprofessor die ganze Angelegenheit erzählen. Der wusste sofort Rat und beendete mit Hilfe des zuständigen Bezirksbeamten der Polizei den Spuk, der nur durch unsere Naivität und das ausnutzen unserer jugendliche Unerfahrenheit möglich geworden war.

Eine Katze hatten wir aber immer noch nicht und waren nach diesen Erlebnissen auch ganz mutlos noch eine samtpfötige Freundin zu finden.

Da kamen uns der im Viertel bekannte Tierarzt und der Polizeibeamte zu Hilfe, sie nannten uns ein kleines Tierheim, privat betrieben und empfahlen uns dort einmal unverbindlich vorstellig zu werden.

Wir fanden unsere schwarze Prinzessin, eine echte Katzendame im wörtlichen Sinn, die uns 23 Jahre viel Freude machte. Länger als die Liebe zu meinem damaligen Freund hielt…Wortgestoeber

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Die Mörder sind unter uns

 

Heute errreichte uns ein Anruf meiner besten Freundin. Ihre geliebte Tigerkatze Schmuser,leider ein Leukose positiv, was meine Freundin allerdings immer wusste, ist fast seit dem auch unsere Samtpfote krank war ,schwer krank. Schmuser mag nichts fressen, magerte masssiv ab.

Natürlich war meine Freundin bei verschiedenen Tierärzten mehrfach und hat dort viel Geld gelassen. Aber Schmuser wurde nicht gesund. Immer wieder hat sie die Tierärzte darauf hingewiesen, das ihrere Meinung Schmuser etwas an den Zähnchen hat, genauer an den hinteren Backenzähnen.

Ihr wurde erklärt das wäre eine Halsentzündung, als Schmuser dann Blut spukte, erklärte man ihr das wäre eben wegen der Leukose, das wäre das letzte Stadium..

Meine Freundin entschloss sich nachdem sie Schmuser über Wochen mit der Hand ganz winzig kleine Häppchen durchgedreht gefüttert hatte, ihre geliebte Schmuser zu erlösen.

Dafür war ein Termin bem Tierarzt notwendig, der sollte gestern sein.

Über das Wochenende bemerkte meine Freundin dann den flehentlichen Blick ihrer Schmuser. Wie sie mir sagte, war es als ob Schmuser sagen wollte „hilf mir doch endlich, ich will nicht sterben“

Meine Freundin rief am Sonntagmorgen alle Bekannten mit Tieren an, ob sie eine  Idee hätten welche Hilfe für Schmuser zu bekommen sei.

Man riet ihr eine Tierklinik in einer Stadt 50 Km von uns entfernt aufzusuchen, dort müsse sie aber eine Tremin vereinbaren.

Gestern morgen rief meine Freundin an ,erklärte ihr Problem

Schmuser wurde zum Notfall, sie durfte sofort kommen.

Zuerst wurde Schmuser allgemein untersucht, soweit nichts auffallendes außer ihre krankheitsbedingte Unterernährung.

Dann öffnete eine Tierzahnärztin das Mäulchen, eine sogenannet Maulsperre wurde einführt.

Nun sah man die Miesere.. alle Zähnchen Schmusers waren hochgradig vereitert, Blut war im Mäulchen von diesen Zähnchen und wo man seitens der niedergelassenen Herrschaften zunächst als eine Halsentzündung und später die Leukose im letzten Stadium zu erkennen meinte. Es waren drei ganz besonders heftig vereiterte Zähnchen. Meine Freundin sah sich genötigt mehrfach zu versichern , sie sei mit Schmuser bei diversen Tierärzten gewesen.

Nun muss Schmuser eine Zahnoperation über sich ergehen lassen, alle Zähnchen außer den Reisszähnen werden entfernt . Bevor das passieren kann muss die kleine Schmuser erst einmal an der Tropf damit sie die OP übersteht , weil sie ja so unterernährt ist. Sei muss bis wenigstens Freitag in der Klinik bleiben.

Aber alle Tierärzte dort versicherten meiner Freundin Schmuser wird wieder ganz gesund, und die Leukose ist nun gar kein Problem.

Meine Freundin ist nun wütend und empört. Einmal wegen der heftigen Kosten, die entstanden ohne das Schmuser geholfen wurde, was ja ganz einfach ohne große Kosten und großen Aufwand möglich gewesen wäre am Anfang. Und natürlich auch das es nun solche enormen Kosten bedeutet , das von diesen niedergelassenen Herrschaften verursachte Desaster zu beseitigen. Sie ist wütend, das es seitens der niedergelassenen Tierärzte, wie es scheint nur darum geht ,möglichst viel ,möglichst schnell Geld zu machen und in gar keinem Fall um das Wohl der Tiere. Das scheint nämlich alles egal zu sein.

Man ist auch noch so wenig interessiert an dem tierischen Patienten, das man noch nicht einmal konkreten Hinweisen des Besitzers nachgeht, statt dessen werden die besorgten Tierhalter belogen, betrogen und als dumm und dämlich dargestellt. Man erdreistet sich seitens dieser Tierärzte sogar das Einschläfern eines eigentlich einfach zu heilenden Tieres in Kauf zu nehmen , der Mamon lockt.

Wenn diese niedergelassenen Herrschaften ,die sich Tierarzt nennen dürfen , meinen sie verdienten zu wenig Geld, was ja durchaus relativ ist, dann sollten sie vielleicht lieber einen anderen ihnen mehr Geld versprechenden Beruf ergreifen. Dazu passend ist ein Artikel des Weserkuriers, Bremen von Sonnabend 14 .Januar 2017 „tierisch beliebt“. Wenn man diesen Artikel liest ,erweckt dies im erstaunten Leser den Eindruck man sollte für die armen Tierärzte mit dem Hut durch die Praxis gehen ,damit sie sich ein Stück Brot leisten können. Eine, wie alle Tierbesitzer bestätigen völlig irrige Annahme.Wortgestoeber

Postscriptum:

Schmuser hat gestern eine 2 stündige OP  überstanden , wobei sich herausstellte das der Eiter schon in den Knochen gegangen war. Heute frisst sie wieder, wie meine Freundin mir per Telephon überglücklich erklärte.

Willkommen in der Bananenrepublik

 

 

Jeder von uns weis, es gibt nichts geschenkt.

Aber wir alle hoffen und erwarten doch eigentlich , wenn uns jemand etwas empfiehlt, vor allem wenn es sich hierbei um einen Meinungsführer oder eine so beschriebene Autoritätsperson handelt, das er oder sie von der Qualität überzeugt sind.

Genauso erwarten wir, wenn wir bestimmte Wünsche äußern, was oder wie etwas gemacht werden soll, das wir ja bezahlen müssen, das dies dann in unserem Sinne nach unserem Wunsch erledigt wird.

Nur von solchen Idealen sollte man sich verabschieden, schnell verabschieden, wenn man in dieser Bananenrepublik einigermaßen gut durchkommen möchte.

Die Prämien , Provisionen, das Bakschisch locken .

Dafür tun viele alles , auch das in sie und ihren Berufsstand gesetzte Vertrauen zu missbrauchen.

Das fiel mir wieder auf als, wir unser Samtpfötchen verloren haben.

Eine Bemerkung des Bestatters stieß mich geradezu darauf und ich setze mich nochmals mit ihm in Verbindung um ein wenig näheres zu erfahren.

Die Praktiken , die er mir erklärte , muss ich schon sagen , haben mich mich wirklich schockiert.

Ein Besuch bei einem befreundeten praktischen Arzt brachte weitere,nicht unbedingt erwünschte , aber doch reichlich erschreckende Erkenntnisse.

So zum Beispiel dieses.

In Deutschland sind wie wohl allen bekannt, die Taxis beige, mit Schild auf dem Dach, individueller Nummer und Taxameter ausgestattet.

Wieso kommt es dann in Hotels und Arztpraxen immer wieder vor, das der Kunde bittet ein Taxi zu bestellen und nach einer verhältnismäßig langen Wartezeit( oft ist der nächste Taxistand nur ein paar hundert Meter entfernt) erscheint ein nicht gekennzeichneter , miest nicht mit einem Taxameter ausgestatteter Privatwagen, der durch nichts außer seinem amtlichen Kennzeichen , und wer merkt sich so etwas schon, identifizierbar ist.

Der Kunde wird förmlich vom Hotelpersonal , vom Personal der Arztpraxis und vom Fahrer des PKWs genötigt, dieses Fahrzeug als Taxi zu akzeptieren. Ein Mietwagen ,wie viele schon richtig erkannt haben.

Aber was haben die Beteiligten davon? Nun ganz einfach , der Mietwagen Betreiber oder Fahrer muss den Beteiligten ein recht ansehnliches, nun nennen wir es „Honorar“ für die Beschaffung der Kundschaft zahlen. Und das möchten natürlich alle Beteiligten nicht verlieren, wenn der Kunde lieber ein zugelassenes, kontrollierbares ,echtes Taxi benutzen möchte.

Eine ähnliche Praxis wird in Arztpraxen verwandt.

Wobei man differenzieren muss, zwischen Humanmedizinern, Zahnärzten und Tiermedizinern.

Haben sie sich nicht auch schon oft gewundert, warum der Arzt immer egal was man hat ein Blutbild ,eine Ultraschalluntersuchung ,ein Blutdruck messen oder was auch immer für angebracht hält?

Nun die Erklärung ist einfach, wenn auch etwas vielschichtiger. Er muss die notwendigen Geräte kaufen und das ist nicht billig. Also muss sich die ganze Angelegenheit amortisieren.

Also muss alles was als Patient reinkommt , das Gerät benötigen, dann kann man prima abrechnen.

Der Arzt hat aber auch noch andere Möglichkeiten sein „karges“ Einkommen aufzubessern. Er verschreibt die Medikamente einer bestimmten Firma, das gibt es dann satte Vergütungen immaterieller Art, wie Reisen ( angeblich zu Vorträgen, dann kann man es von der Steuer…), Essen gehen usw.

Auch der Zahnarzt hat da so Möglichkeiten seinen „kärglichen“ Lohn ein wenig aufzubessern, wer nur mit einem Labor exklusiv arbeitet, erklärt eben den Patienten , nur und ausschließlich dieses Labor zu benutzen , dann müssen die eben den Preis zahlen.

Besondere Kapriolen treibt bei diesen Praktiken der Tierarzt.

Vertrauensvoll kommen die Menschen mit ihren Lieblingen in seine Praxis.. eine Maschine zum Geld drucken.

Erst einmal wird den Besitzern erklärt, das arme Fellbündel dürfe nun unter gar keinen Umständen mehr dieses oder jenes futtern, das wäre ja so schädlich.. natürlich glaubt der Besitzer das, zumindest erst einmal.

Was soll er auch sonst glauben..nun muss das Felltier also die vom Tierarzt vorgeschriebene Kost essen, die es nicht mag, was niemanden interessiert, es muss das eben. Das teuere Produkt gibt es natürlich nur ausschließlich beim … Tierarzt.

Kaum jemand von den Tierbesitzern schafft es, seinem Liebling regelmäßig das Gebiss zu kontrollieren… Eine neue Einnahmequelle tut sich für den Tierarzt auf. Denn nun kann er den Besitzern erklären ,das Tierchen benötige eine Zahnreinigung, da das mit einer Vollnarkose verbunden ist… herrliche Zeiten für Tierärzte..ständig wiederholbar, was das haben wir erst vor zwei Monaten gemacht? Macht nichts ist eben schon wieder so weit….

Peinlich nur wenn es herauskommt, so hat bei uns einmal ein Tierarzt versucht eine Zahnreinigung für eine knapp 2 Monate alte Katze zu verkaufen.. Schade nur, das es noch Milchzähnchen waren und wir das genau wussten.

Aber damit ist den Möglichkeiten noch lange nicht genug getan, es gibt schließlich Apotheken in diesem Land, die teilweise auch Tiermedikamente verkaufen. Oft zu erkennen an dem Schild mit stilisiertem Hund und Katze.

Nur wenn das Medikament dort erworben würde, läge die Preisgestaltung beim Apotheker und der Tierbesitzer wüsste ja auch welches Medikament gegeben würde. Das geht natürlich nicht, also hat der Tierarzt selbst eine Apotheke… alles in einer Hand,, damit das mit dem aufbessern des“ kargen“ Verdienstes gut funktioniert.

Nun irgendwann ist es mal so weit und der traurige Besitzer muss sich überlegen wohin mit Mizzi oder Wuffi. Die wenigsten von uns haben einen Garten oder einen netten Freund mit einem solchen, wo man Mizzi oder Wuffi begraben kann. Aber der nette Tierarzt hilft natürlich auch hier gern. Er arbeitet mit einem ganz bestimmten Tierbestatter zusammen, was nicht anderes heißt als er kassiert mehr oder minder dickes Bakschisch von diesem. Und natürlich ist dieser Tierbestatter ,der einzige, der in Frage kommt, da wird der Kunde ganz hart unter Druck gesetzt. Es ist ja auch immer eine Zeitfrage, so etwas muss im Falle schnell geklärt werden und die Praxis hilft nur wenn ,ja ,wenn das Bakschisch stimmt..

Bakschisch, Honorare, Provisionen wie immer man diese unter der Hand gezahlten Gelder nennen möchte, sind ein weites Feld , mal versteckt mal offen ,in jedem Fall der Kunde … der wird wenn er nicht ganz genau aufpasst in dieser Bananenrepublik an jeder Ecke von cleveren Gaunern über den Tisch gezogen .

Sicher, ich will hier nicht alle Humanmediziner, Zahnärzte , Miet Droschkenfahrer , Tierbestatter und Tierärzte wie man so sagt „über einen Kamm scheren“,hier wurden nur einige  ganz gängige Praktiken der „schwarzen Schafe“ einmal beleuchtet.

Wortgestoeber

Stromkasten 16

                                                         Stromkasten 16

Wir bedanken uns  für die vielen lieben Wünsche zur Genesung unserer Samtpfote und bringen nun alle Freunde auf den neuesten Stand.

Nachdem wir Mittwoch bei unsere Tierärztin waren und Katze Spritze und homöopathische Medizin bekommen hatte, sollte sie auch noch Bezo Pet jeden Tag einnehmen , dabei ist zu sagen die Mieze wird täglich sorgsam gebürstet , und Bezo Pet ist gegen Bezoare ein Zeug Konsistenz wie Weichspüler und  wahrlich irre Klebefähigkeit. Für unser Katzenmädchen eigentlich ungeeignet

2 Tage hielt ich durch, es sollte immer besser werden meinte die TA die ich täglich anrief zum bericht, gestern musste ich dann dank Bezo pet die Katze, mich und das Bad reinigen, alles klebte.

Dazu kam Samtpfote hatte fressen, trinken und Klogang für kleine Katzen eingestellt.

Wir sind mit ihr heute zum Nottierarzt sie bekam 2 Spritzen Antibiotika und muss nun 8 Tage Antibiotika einnehmen, was einfach ist , weil Tabletten, die nimmt sie unbesehen. Kein Bezo pet mehr!!

Als wir nach Hause kamen, hat sie getrunken und einen Protest in Form von für kleine Katzen losgelassen. ich habe es noch nie so gerne weggemacht..

 

Nun müssen wir Daumen drücken morgen soll sie etwas essen.. damit sie wieder  in Ordnung kommt.

 

 

Wo liegt Kamtschatka?

 

Mau. Ich bin eine Kamtschatka Katze, das ist eine äußerst seltene wertvolle Rasse.

Diese Züchtung ist eine Kreuzung aus der Wladiwostok Katze und der Orel Katze.Ebenfalls äußerst seltene, wertvolle Rassen.

Wenn ich nur wüsste, wo dieses Kamtschatka liegen soll?

Nein , mau, ich bin nicht restlos durchgedreht. Ich habe auch nicht den Höhenflug.

Des Rätsels Lösung ist ganz einfach.

Meine Mami nimmt mich doch nun mit. Immer wieder treffen wir große Zweibeiner ,die haben oft kleine Zweibeiner dabei , wenn sie mich sehen ,sagen die großen zu kleinen „sieh mal eine Katze, die kannst du streicheln“ ich mag das aber nicht so gerne.Meine Mami mag das auch nicht, wer weiß schon was die vorher angefasst haben und das kommt dann alles auf mein sauberes Pelzchen . Mami meint diese Menschen sind akustische Analphabeten. Das sind eben Menschen die nicht richtig hören können , ohne richtig taub zu sein, die nur einfach etwas machen , ohne zu akzeptieren, wenn man das nicht mag.

Ich wasche mich ja mit der Zunge , Mami hat Angst , das ich mir was ,wie sie es nennt „einfange“.

Übrigens ich möchte mal die Zweibeiner sehen, vor allem die weiblichen ,wenn ich ihnen einfach ungefragt so in die wohl frisierte Frisur fasse, da wäre aber der Protest groß.

Sie wollen nicht hören ,wenn meine Mami sagt , sie möchte nicht, das ich angefasst werde. Dann kommt immer „das macht doch nichts“

Da haben Mami und Frauchen eben die Kamtschatka Katze entwickelt und wenn mich nun wer einfach so anfassen möchte ,sagt die Mami , „das ist eine sehr wertvolle Katze, eine Kamtschatka Katze , ich möchte nicht das sie angefasst wird.“ Wenn die dann immer noch keine Ruhe geben, macht die Mami die darauf aufmerksam , das wenn diese wertvolle Katze sich, durch das anfassen etwas „fängt“,derjenige für die Tierarztkosten verständlicherweise aufkommen muss und bittet um Namen und Anschrift.

Mau, das hilft meistens, ich habe meine Ruhe , kann alles beobachten und werde nicht angefasst..

Ich möchte nämlich selbst bestimmen ,wer mich wann streicheln darf.. Ist doch klar , oder?

Nur wo die „Wurzeln der Familie“ liegen, das habe ich immer noch nicht heraus.Miau

Das muss Frauchen mir zeigen, auf dem Atlas. Samtpfote