1903 und frohe Pfingsten

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…das schreibe ich nur, damit niemand auf dumme Gedanken kommt, eigentlich sollte es Antiwerbung heißen oder Negativwerbung

Nein, ich spreche nicht vom Jahr 1903, obwohl da war die Welt noch in Ordnung .Ich spreche, mal wieder , von unser aller geliebten Windows.

Nachdem unser Windows bei uns allein 12 mal versuchte das Funktionsupdate 1809 zu installieren, was wie zu erwarten vergeblich war, kam es an den Pfingsttagen zum „show down“. Windows meinte wieder einmal , es stünde, ja was wohl,ein wichtiges Funktionsupdate bereit.

Die Begeisterung ob dieser Nachricht heilt sich in Grenzen, sehr engen Grenzen.

Also wieder einmal Stunden mit dem Rechner verbringen, den Rechner nicht nutzen , denn es soll ja ein Update geben.

Ich dachte , es sei das neue, gerade erst herausgekommene Update, und machte mir Hoffnungen, also die Hoffnung stirbt ja zuletzt, es könnte ja vielleicht eventuell schneller gehen.

Pfingstsamstag verbrachten wir also damit den Rechner zu überreden zu überzeugen doch bitte das update zu nehmen. Funktionsupdate Nr 13 schlug fehl und Nr 14 war auch kurz davor nun endgültig den Geist aufzugeben. Inzwischen hatte ich herausbekommen es handelte sich bei dem ach so wichtigen Funktionsupdate um unseren altbekannten und bewährten Feind Nummer 1809.

Nun nachdem mir die Idee kam , erst einmal Windows Update Reparatur anzuwerfen , bekamen wir das Update herunter. Felix und ich schalteten den Computer morgens um 5:00H hochzufrieden aus. Nein wir hatten nicht so lange gewartet, Felix wachte um 5:00 H auf und weckte mich,damit der Rechner, der über Nacht was weiß denn ich, was Rechner nachts machen, ausgeschaltet werden konnte.

Wir sahen uns das Update an, meinten nun sei alles gut. aber die rechnung war ohne Windows also Microsoft gemacht, denn es wurde ein weiteres wichtiges Funktionsupdate angekündigt. 1903.

Nun Montagmorgen 10:24H wurde der Rechner gestartet Zunächst traf er Vorbereitungen das dauerte bis 12:20H. er blieb bei der Bemerkung „100% wird aufgeladen“ stehen und bewegte sich keinen schritt mehr.Um 15:30 wandte ich mich , da ich alles versucht hatte ,den Rechner dazu zu bewegen noch die letzten Bits zu holen ,entnervt an Microsoft, Angeblich konnten sie mir nicht helfen, aber irgendetwas müssen sie getan haben, denn auf einmal waren auch die letzten Bits geschafft. Blieb noch der Download des eigentlichen Updates und die Installation. dazwischen gab dann der Bildschirm zeitweise auf. aber es schien etwas zu passieren, denn die beiden Aktivitätslämpchen am Rechner leuchteten blau, also schlafen war er wohl nicht gegangen der Rechner.

Heute morgen um 5:00 H weckte mich Felix.

Als ich auf dem Rechner wahllos tasten drückte in der Erwartung nun den Bildschirm wieder zum Leben zu erwecken, gab es die Möglichkeit das Update 1903 zu installieren. das Angebot war unschlagbar..Morgens um 7:00H war es fast geschafft. nun nur noch schnell die Sicherung erledigen und um 8:30H war auch das erledigt.

Was denkt sich Microsoft eigentlich dabei? Wer hat soviel Zeit und ist willens die auch noch für solche Aktionen einzusetzen? Es funktioniert doch nur an Weihnachten Ostern und Pfingsten,sich tagelang mit dem Update von Windows auseinanderzusetzen.

Wortgestoeber

 

 

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So ´n Pech aber auch

 

 

. neues von der Mischpoche

Das gab es ja schon länger nicht mehr, aber keine Angst Tante Frieda, ihre Hausgenossen und der Rest der Sippschaft sind noch recht lebendig.

Kaum hat das Pünktchen Geburtstag,stellt sich die Mischpoche ein. Allen voran die „liebe“ Tante Frieda. Fast ein ganzes Jahr blieben wir weitgehend von ihr und ihrer Sippe verschont., Weihnachten hatten wir uns ,wie man weiß, bestens aus der Affäre gezogen.Aber Frieda und Mischpoche entgeht man leider nicht dauerhaft.

Es begann mit einem „harmlosen „klingeln des Telephones. Ich werde mir doch angewöhnen müssen, erst die anrufende Nummer zu prüfen und dann das Gespräch annehmen oder eben nicht..

Obwohl das hält Frieda und Sippe nicht ab, die rufen dann einfach mit unterdrückter Nummer an.

Frieda am Telephon. Ihre „Anfrage“ seien wir nett, nenne wir es so, da Pünktchen ja Geburtstag habe, (stellen Sie sich vor, weiß ich bereits seit Jahren), nun denn man überlege, man denke nach, also kurz und gut der Überfall der Sippe wurde eingeleitet.

Damit man sich nicht umsonst auf den Weg machen würde, hatte man beschlossen , den Überfall mit Vorankündigung zu tätigen..

Man kann in solchen Fällen schlecht nein, sagen, vor allem bei unserer Mischpoche wäre das auch wenig sinnvoll, die haben nämlich die Angewohnheit, dann eben später den projektierten Überfall zu starten.

Also schnell alles vorbereiten den Kuschen, das Abendessen.

Konnten die nicht früher Laut geben? Nun musste alles schnell gehen, denn der Anruf erfolgte mit nur zwei Tagen Vorlaufzeit.

Jeder der mehrere Gäste zu bewirten hat, wird mir in diesem Fall Recht geben, es ist sehr kurzfristig.

Vor allem, wo auch noch Vorlieben und persönliche Eigenheiten zu beachten sind, der eine isst bevorzugt Fleisch, die andere hasst das und speist ausschließlich vegetarisch. Natürlich gibt es außerdem den Fischfreund und den Fischfeind zu beachten.

Man wünscht frische Sahne , nein, nicht mit der heimischen Küchenmaschine geschlagen, die muss schon vom Konditor geholt werden, sonst taugt die ja nichts.

Das bedeutet erst in letzter Minute und Parkplatzprobleme.

Also es standen uns die Ahnin Tante Frieda, mit Hannelore ,Brüderchen und Schwesterchen ins Haus.

Nicht unbedingt die Sorte Besuch ,die man unbedingt vermisst, wenn sie nicht erscheint..Nun am angegebenen Tag war zuerst einmal warten angesagt, Tante Frieda und Sippschaft zeichnen sich nicht unbedingt durch Pünktlichkeit aus. Dann erfolgte, spät natürlich der Anruf , man wolle die ganze Sache doch vertagen, denn Hannelore habe nun da sie den Tag gearbeitet habe , keine Lust mehr Auto zu fahren. Danke nehmen wir gern zur Kenntnis.

Sie kamen später am nächsten Tag und als erstes musste Felix… aber von Anfang an.

Felix hat ,wie wir alle wissen ,einen gesunden Katerverstand, Eer stand der Sippe von Anfang an misstrauisch gegenüber. Er hat wohl gemerkt ,die sind nur für Hunde. Methode „sitz Bello“und dann tut er das oder eben nicht. Kann man mit Katern ja nicht machen.

Zunächst wurde die Mischpoche zu Begrüßung angefaucht, die waren ihm nämlich zu laut. Das wurde selbstverständlich bemängelt, was sollte man auch anders erwarten? Dann beschlossen Brüderchen und Schwesterchen, trotz meines energischen Einspruchs und dem Hinweis den kleinen Mann in Ruhe zu lassen, mit dem Herrn zu spielen, War leider nicht so sein Ding,also fuhr mein kleiner Mann, ganz Kater, die Kralle aus. Hannelore trat auf den Plan , ihre „lieben Kinderlein“ waren vom  Kater  kunstgerecht vermöbelt worden, das ging natürlich nicht , also sollte Felix nun dafür Strafe erhalten

Man sollte vielleicht an dieser Stelle erklären, die „lieben Kinderlein“ sind fast ,beziehungsweise ganz erwachsen!!

Stehen kurz vor dem Abitur oder studieren bereits.

Ich wurde massiv energisch, meinen Felix bestraft niemand!

Also bekam Hannelore den guten Rat doch irgendwo anders auf Tante zu warten. Den nahm sie natürlich nicht an. Felix einsperren geht auch nicht, denn das ist der kleine Herr ganz und gar nicht gewöhnt.

Die Ahnin sprach ein Machtwort, Felix blieb unversehrt.Sonst wäre die Sippe auch hochkant aus der Wohnung geflogen. Und Felix ging seine Freundin in der Nachbarschaft besuchen,da hatte ich schon vorher gefragt, ob das eventuell möglich wäre.

Nach heftiger Kritik an der Sahne , die natürlich mit heimischen Mixer aufgeschlagen worden war,anstatt vom Konditor, genoss man dann ein Gläschen Sekt, Hannelore schaffte die ganze große Flasche allein , der Rest der Sippe nahm mit Sherry vorlieb.Wir hatten extra den Süßen besorgen müssen, den trinkt sonst nie jemand bei uns. Nein ,man kann sich nicht auf eine Sorte Getränk einigen. Brüderchen verlangte, ganz der junge Großkotz ,nun einen Whiskey. Den konnten wir allerdings nicht bieten, den so etwas trinkt wirklich absolut niemand bei uns. Er ließ sich gnädig auf einen Cognac ein.

Das Abendessen wurde dann gewürzt mit den üblichen Grabenkriegen über die „richtige Wurst“ die Salami war von der falschen Firma, dem servieren von Wurst und Schinken überhaupt, der Vegetarierin war dabei unwohl. Dazu kommt die liebe Cousine ist eine Kämpferin für das Tierwohl. Ja, sie lesen richtig. Der kleine Herr Felix ist da leider nicht mit eingeschlossen. Aber dafür die lieben Kühe und Schweinchen. Zu unserer nicht geringen Freude waren wir wenigstens von Cousin Charlie verschont geblieben.

Als uns die Mischpoche endlich verließ blieb,nach diesem Stress nur noch völlig fertig in Bett zu fallen. Nicht ohne vorher den kleinen Herrn abzuholen ,ausgiebig zu beruhigen ,denn der hatte sich ,wie man sich denken kann, am meisten über diesen Überfall aufgeregt. Hoffen wir nun das die Mischpoche uns bitte wieder für den Rest des Jahres vergisst. So einen Überfall ertragen wir alle nur in äußerst homöopathischen Dosen.

Diamanten, Smaragde und weiße Pfötchen..

 

neues vom ehrenwerten Haus

Diamanten sind der beste Freund eines Mädchens singt Marylin Monroe. So oder so ähnlich dachte wohl auch das ehrenwerte Haus.

Vielen Dank liebe „Kinder Allahs“ für die reizende Überraschung, wir werden uns bei sich bietender Gelegenheit gern revanchieren.

Heute morgen ging unser Telefon, meine gegenüber wohnende Nachbarin gab mir die folgende kryptische Anweisung ,den Felix einzusperren und Besen und Kehrschaufel mitzubringen.

Ich tat wie mir geheißen.

Vor der Wohnungstür erwartete mich ein Meer von kleinen Glassplittern, weis und grün, wie Diamanten und Smaragde und meine liebe Nachbarin, die beim weg kehren half.

Hintergrund war wohl, die im Haus lebenden „Kinder Allahs“ hatten ausgiebig den Sieg des“ Sultans vom Bosporus“ gefeiert. Da es sich bei diesem Herrn um ihren Präsidenten, handelt nicht um unsern, waren wir der Meinung etwas zu reichlich.

Im ehrenwerte Haus leben, wie bekannt ,verschiedene Nationen. Wenn es gegen die Deutschen geht ,solidarisieren allerdings alle „Kinder Allahs“ und da werden natürlich die Siege auch aus reiner Sympathie zusammen gefeiert.

Wir hatten gegen Mitternacht das Gefühl mitfeiern zu sollen, an schlafen war  nicht zu denken.

Also luden wir ein reizendes Duo in blauen Anzügen über die bekannte 110 ein, unsere „Herzlichen Gratulationen“ darzubringen.

Vielleicht waren die nicht herzlich genug, jedenfalls folgte die „Danksagung “ auf dem Fuße. Wer weis? Nun heute hatten wir die Bescherung vor der Tür.

Unser Kater Felix geht schon mal gerne vor die Wohnungstür, deshalb die Warnung der Nachbarin, ebenfalls Mutter eines Katers, der sich auch ganz gern einmal die Pfötchen vor der eigenen Wohnungstür vertritt.

Heute hätte das böse enden können.

Aber liebe Nachbarschaft, das sei euch zum Trost gesagt, es ist noch nicht aller Tage Abend und das liebenswürdige Duo in Blau kann auch schreiben, was heute morgen ausgiebig erledigt wurde.

Wortgestoeber

Kinder Allahs, Kuriositäten und der kleine Herr Felix

 

Neues vom ehrenwerten Haus….

 

Im Frühjahr zogen  Kinder Allahs ein. Das heisst eigentlich, es war schon etwas kurios.

Man zog zwar ein, was aber nichts anderes hiess, als das man seine Sachen in Wohnung und Keller unterbrachte.

Die Miete im ehrenwerten Haus ist nicht gerade billig ,es können also keine armen Menschen sein, die dort einziehen und dann die Wohnung ungenutzt lassen.

Na ja, nicht ganz ungenutzt.

Asl erstes wurde die Hausgemeinschaft davon in Kenntniss gesetzt, das nun alles nach den Wünschen der jungen  Kinder Allahs zu gehen hätte, sie hatten Vorfahrt im Aufzug , beim Eintreten ins Haus, auf dem Kellergang, sonst wurde man entsprechend angepöbelt.

Dann erfolgte Schritt zwei, eine rauschende Party wurde angekündigt und auch gefeiert..

Dann nichts mehr.

Es wurden weder die Hausreinigungspflichten erledigt, noch sah man sich genötigt auf der Etage zu putzen.

Dafür wurden die Hausbewohner immer wenn man einmal da war ,um den Briefkasten zu leeren, etwa alle 4 Wochen ,wenn sie den neuen Kinderns Allahs in die Quere kamen, heftig angepöbelt, es sei nicht leise genug ,nicht sauber genug, und so weiter. Dabei waren sie nie da und beteiligen sich auch nicht and en Üblichen häuslichen Pflichten.

Nun es regt sich wieder etwas . Neulich wurde das ehrenwerte Haus durch heftiges bohren und hämmern zur Tagesschauzeit aus seiner beschaulichen Ruhe gerissen. Die Kinder Allahs hatten Möbel gekauft, die nun aufgestellt werden mussten Als dann die mittlerweile bestens bekannte Beschimpfung erfolgte, musste niemand mehr nachforschen. Die Kinder Allahs hatten wieder einmal ihre Wohnung aufgesucht.

Es war Pünktchen, die es dieses Mal getroffen hatte. Unser lieber Felix hatte wohl wieder etwas angestellt, wenn ich nur wüsste was? Das er aus der Wohnug huschte ,als Pünktchen die Post, die bei uns immer spät zugestellt wird, holen wollte, ist vielleicht nicht richtig und es soll auch nicht sein, aber das kann ja wohl kein Grund sein. Pünktchen wollte den kleinen Herrn ja auch zurück in die Wohnung scheuchen,da ging das Gezeter schon los, wie sie mir aufgebracht erklärte.

Als ich mein Telephonat aprupt wegen des lauten Wortwechsels beendet hatte, fand ich die Wohnungstür weit offen , davor eine mir nicht näher bekannte Person lauthals schimpfend, meinen Kater ,der mit einem Flaschenbürstenschwanz fauchend auf dem Treppenabsatz stand, sowie ein Pünktchen das sich versuchte gegen die verbal Injurien der Person zu wehren und gleichzeitig den kleinen Herrn einzufangen.

Also waren erst einmal Taten gefragt. Ich schnappte der kleinen Herrn und verfrachtete ihn ins Bad.

Dann nahm ich Pünktchen am Arm und dann war die Tür zu. Die Kinder Allahs veranstalteten dann ein Konzert mit Schelle und Fuss, was mich allerdings nur zu dem Hinweis animierte ,entweder sei nun Ruhe oder die Herrn mit blauem Dienstanzug würden angerufen.

Sie entschieden sich dann doch ,das Konzert abzubrechen. Dafür konnte ich dann einige Zeit später zunächst durch den Türspion, am nächsten morgen in Realität, die Auffassung von putzen wenn man etwas verdreckt hat dieser Menschen bewundern. Ein Mann in  verteilte nämlich die beim auspacken der Möbelteile entstandenen Krümel und Reste sorgsam mit einem Besen auf dem gesammten Treppenabsatz. Damit wer immer auch mit putzen dran ist, nun auch wenigstens etwas zu tun hat. Nur er vergass, die Hausreinigung diese Woche haben sie selbst.Wortgestoeber

Tag des gemeinsamen… Sängerkrieges

 

neues vom ehrenwerten Haus

Tag der deutschen Einheit, ein Feiertag, wie man wohl wissen sollte nicht „Tag der Moschee“, das wüsste ich .

Aber „adoptiert“ von den Kindern Allahs,

Das ehrenwerte Haus feiert mit.

Nicht den Tag der deutschen Einheit, nein den Tag der Moschee.

So wie mir gsagt wurde.

Was interssierte der Nationalfeiertag der Deutschen? Uns nicht. Wir feiern…. die Moschee..

So der O Ton meiner „lieben Mitbewohner ,der Kinder Allahs“

Und so werden wir beschallt..

Mit Jauelmusik. Allahs Jauelmusik.

Sogar der kleine Felix kann besser singen. Was ja auch kein Problem ist.

Problem ist:

Wir feiern ,obwohl das den Kindern Allahs nicht bekannt sein dürfte, den „Sängerstreit auf der Wartburg“.

Wir haben Musik an ,die haben Musik an, Die alles entscheidende Frage ,die sich hier dem neutralen Beobachter stellt, welche Stereoanlage ist leistungsfähiger?

Oder exakt welche Stereoanlagen sind leistungsfähiger? Ein nicht näher definierbares Konvolut von Tönen erreicht mein Gehör, was nun alles spielt lässt sich leider nicht heraushören, jeder spielt seine Musik. Der Rest  der Bewohner ist auf der Flucht

Weil die Kinder Allahs uns alle beschallen möchten, wehren sich die anderen Bewohner in dem sie ihre Musik… nun es ist laut und auch wir werden diese „gastliche Stätte“ nun verlassen, nehmen den Felix mit und suchen uns ein ruhigeres Plätzchen..

Viel Spass beim austragen des „Sängerkrieges“ liebes ehrenwertes Haus

Wortgestoeber

Brieftauben , Flaschenpost und reitende Boten

 

Mau ,sagt der Felix, ich mag ja am liebsten Brieftauben, die kann der kleine Kater fressen. Mhhh ,das schmeckt gut…

Aber mal im Ernst, wir erwägen die umgehende Anschaffung von Brieftauben. Flaschen sammeln wir auch schon, nur mit dem reitenden Boten, da müssen wir uns noch umhören.

Wir leben seit ein paar Wochen im telephonischen Nirgendwo.

Beruflich sind hier leider zahlreiche Auslandsgespräche notwendig.

Die werden ,wie bei vielen Mitbürgern wohl auch , bevorzugt mit dem mobil Phone erledigt. Wenn sie denn erledigt werden könnten..Per Standleitung  leiden wir selbstverständlich am gleichen Problem.

Normalerweise hat sich eigentlich folgende Routine eingebrügert.

Anruf Versuch eins , es klingelt nur der Gesprächspartner geht nicht dran, nach einigerZeit gibt das Mobil Phone auf. Der Gesprächspartner ist da und wartet auf den Anruf, ginge also sicher ans Telephon , wenn es denn …klingeln würde.. Bei weiteren Versuchen teilt dann der Provider mit die Nummer sei nicht vergeben und man möge bitte die Auskunft anrufen…Hallo, ich weis ganz genau welche Nummer ich anrufe, mein Gesprächspartner ist nicht auf den Mars ausgewandert , sondern sitzt wie es sich gehört ,erwartungsvoll ob des projektierten Gesprächs, in seinem Büro.

Die nächste Stufe des Versuchs meinen Gesprächspartner zu erreichen, beginnt dann damit das der Partner wirklich abhebt….nur wir würden gern miteinander kommunizieren, das sieht allerdings das System nicht vor..

Entnervt geben wir dann auf. Und bitten den Partner per Mail ,doch bitte uns anzurufen. Das funktioniert etwas besser, nach wenigstens zwei Versuchen, wo es zwar läutet aber wir wieder nichts hören, haben wir dann beim Dritten vielleicht eine Chance ,doch unser Gespräch zu führen..

Nein ,es liegt nicht am Mobil Phone, unser Problem ist nämlich auf sämtlichen Mobil Phones das gleiche und der Provider scheint auch nicht der Schuldige zu sein, denn es sind verschiedene Provider, genauso wie es verschiedene Staaten sind ,mit denen wir kommunizieren möchten..Eine Änderung der Anrufzeiten brachte leider nicht den gewünschten Erfolg. Vielleicht würde es Nachts funktionieren, was allerdings nur sehr eingeschränkt praktikabel ist, bei geschäftlichen Telephonaten.

Sicher ,wir könnten natürlich zur Erledigung unserer geschäftlichen Anrufe einfach den Standort wechseln , dann funktioniert die Verbindung einwandfrei, wir haben es probiert. Aber das ist schlecht durchführbar, da wir auch Unterlagen benötigen und nicht unbedingt jeder Hans und Ali geschäftliche Gespräche mit anhören sollte.

Wir denken doch, am besten wäre der Transport von Nachrichten per Flaschenpost, wenn der Empfänger dann ebenfalls an großen Flüssen wohnt ,kann er sich vielleicht mit einem Netz bewaffnet auf einer Brücke positionieren und die Post herausfischen.

Sonst scheinen Brieftauben ein adäquates Mittel der Wahl zu sein.

Obwohl einen reitenden Boten einzustellen ,scheint auch durchaus nachdenkenswert., Nur wo bringen wir das Pferd unter, wenn der Bote nicht gebraucht wird?

Unser Problem ist nämlich leider nicht nur das Telephon, nun muckt auch das Internet ab und zu auf..

„Tal der Ahnungslosen“ ,so nannte man früher zu DDR Zeiten die Gegend um Dresden….Tal haben wir also „Tal der Kaum Errreichbaren“ und das in einem Gürtel von Großstädten, nicht auf dem Land irgendwo auf Hallig Hoge( tut mir leid liebe Halligbewohner, ihr lebt eben so abgelegen)sondern im Rheintal.

Wortgestoeber

Mein Kater und Billy Wilder

Felix hat strenge Vorstellungen wie ,was, wann zu passieren hat.

So ist er pünktlicher, als jeder Wecker. Allmorgendlich  ist um 6:50H für den Herrn Felix Aufstehzeit und somit auch für seine Mami, da ist der kleine Mann kompromisslos.

Genausowenig können Pünktchen und ich das schwarz weisse Fellbündel überzeugen, wann Schlafenszeit ist. Für Felix beginnt die Nacht um 22:00H. Punkt , Ende , Schluss, Licht aus.

Wenn Pünktchen nicht hören will, schleppt der kleine Kerl ganz energisch erst einmal Schuhe an, dann geht er zu anderen, ihm passend erscheinenden Kleidungsstücken über. So auch gestern Abend als Pünktchen noch einen Film über Billy Wilder sehen wollte. Als Felix dann immer noch nicht seinen Willen bekam und wir lieber den Film über Wilder weitersehen wollten, folgte Katersport der Extraklasse.

In rasender Geschwindigkeit flog der winzige Kerl vom Sofa ins Schrankfach, über den Tisch, auf den Sessel und zurück. Immer noch keine Ambition ins Bett zu gehen?

Nun Kater können auch ganz anders, nun werden Arme Beine Zehen gebissen.ganz schnell anspringen, zwicken und weg.

Blitzschnell.

Nun aber hopp ins Bett.

Wir gaben wie immer auf.

Wortgestoeber

 

Ein Wasserfall

 

Als Felix zu uns kam , war er zwar munter und lebhaft nur die Sache mit dem Miau sagen, die hatte sich ihm noch nicht richtig erschlossen.

Er öffnete sein Schnäuzchen und ein stummes Miau kam.

Wenn er dann damit, was öfter passierte, nicht zum Zuge kam mit dem was er gerade wollte , weil wir ihn einfach nicht hörten, fing er an zu beissen um sein Wünsche durchzusetzten.

Er fauchte auch nicht. Kann unser Kater überhaupt fauchen, fragten Pünktchen und ich uns?

Vielleicht ist der arme Kerl ja taub, kam die nächste Überlegung. Nun diese Sorge nahm uns die Tierärztin. Felix hört ausgezeichnet.

Und das mit dem Miau?

Felix sagt mittlerweile laut und deutlich und nicht zu überhören i

Was waren das noch für angenehme Zeiten als unser Kater sich als Stummfilmstar profilieren wollte.Obwohl ohne beißen wären sie sicher noch angenehmer gewesen, aber man kann nicht alles haben.

Nun redet er,wie ein Wasserfall, muss alles und jedes mit seinem i kommentieren, auch nachts

Es kommen wohl harte Zeiten auf uns zu. Ich werde von i geweckt. Fragend ,fordernd , wissend oder nur neugierig..so viele unterschiedliche Bedeutungen nur mit dem Buchstaben i

Auch fauchen klappt mittlerweile ausgezeichnet. Was Felix nicht mag wird höchst unhöflich … angefaucht, ob es der Staubsaugerschlitten, ein Computerprogramm das ihm nicht angenehme Töne produziert oder ganz oft das Radioprogramm, das nach Meinung des Katers die „falsche Musik“bringt, ist.

Aber das ist ein anders neues Thema, für eine andere Geschichte im Blog.

Wortgestoeber

Misshandlung misshandelt miss…. was?

Nun liest und hört man immer wieder von Misshandlungen. Ein großes Wort. Es gibt Kindesmisshandlung… aber die ist hier nicht gemeint, da möchte ich mich jeder Äußerung zu enthalten.

Es gibt Tiermisshandlungen , da kann man mal anfangen. Erst einmal gibt es die die Tiere schlagen oder ertränken oder sonst wie verletzten. Die sind hier auch nicht gemeint.

Da lese ich Roncalli möchte keine Tiernummern mehr im Programm anbieten. Ob die Tiere sich bei guter Haltung so schlecht gefühlt haben ,möchte ich bezweifeln.Ist denn das noch Zirkus?  So wie wir Pünktchen und ich Zirkus kannten ist das ganz sicher kein Zirkus, sondern wohl eher Varieté. So wird wieder etwas schönes einfach so kaputt gemacht. Ich mochte die Pferde und die Ponys und die Tiger von Rene Strickler mochte ich auch. Den habe ich nämlich in Roncalli kennengelernt und bewundere ihn immer noch sehr.

Da wurden wir angegriffen weil wir nur eine Katze wollten. Misshandlung schallte es uns entgegen. Ich glaube nicht ,das Herr Felix sich so schlecht hier fühlt. Er spielt,  schläft und putzt sich und wächst.

Unser aller „Lieblingsdiscounter“ bietet Billigfleisch an. Große Empörung. Misshandlung von Tieren durch Massentierhaltung. Kann man denn sicher sein das die Tiere deren Fleisch der Metzger verkauft besser gehalten wurden?   Nur wer von den Menschen kann denn noch den Metzger bezahlen? Wohl die wenigsten. Und nicht alle möchten Vegetarier werden. Nein halt, nach Meinung einiger Mitmenschen sollten wir ja alle Veganer werden. Wer es mag… dem sei es unbenommen.Heute gibt es so viele Menschen hier, da bleibt nur die Tierhaltung in großen Mengen übrig. Wenn viele gern Fleisch möchten und das scheint ja doch der Fall zu sein, wenn man die zahlreichen Griller an schönen Sommertagen in den Parks betrachtet. Die grillen keine Gemüse, jedenfalls meistens nicht, die grillen Fleisch.

Nur ist es nicht auch Misshandlung , wenn man seine Mitmenschen dermaßen beschimpft, nur weil sie nicht einer Meinung mit einem sind.

„Willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir ..“. wir wollen nicht weiter mit dem alten Spruch machen, sonst heißt es noch Aufruf zu Gewalt.

Was liegt da drin wenn Menschen Fleisch essen möchten , die sich den teuren Metzger nicht erlauben können oder möchten? Sind das dann schlechte Menschen, nur weil sie nicht vegetarisch /vegan essen?

Eine recht einseitige Sicht der Dinge oder?

Aber deswegen diesen Menschen vorzuhalten sie betrieben Missbrauch von Tieren, ist eine Frechheit.

Das Wort Missbrauch wird in meinen Augen viel zu oft gebraucht und damit wird das was es ursprünglich ausdrücken soll völlig verwässert. Es heißt dann irgendwann“ Ach Missbrauch…“ und es wird darüber hinweg gegangen, was dort passiert ist.

Man sollte vorsichtig mit solchen Ausdrücken umgehen , sie verlieren sonst ihre Wirkung…

Wortgestoeber

 

 

 

Dem kleinen Herrn passiert eine Katastrophe

Felix ist schon seit zwei Wochen bei uns. Ich kann es gar nicht fassen wie schnell die Zeit vergeht.

 

Gestern war eindeutig nicht sein Tag.

Ich hatte versuchsweise eine Blechdose hochwertiges Kittenfutter gekauft. das sollte Felix gestern essen.Hat er auch gemacht.

Es sah in der Dose gar nicht übel aus. Die angegebene Zutatenliste entsprach dem was auf seinem Futter in Beuteln steht.

Also eigentlich es hätte gut gehen sollen.

Ich frage mich, was die Hersteller da rein tun, denn  kaum hatte er  sein Futter ein Viertel der Dose gegessen, kam es auch schon komplett wieder.

Zu schnell hatte er sicher gegessen und zu kalt konnte es auch nicht sein, schließlich es hatte nicht im Kühlschrank gestanden..

 

Aber es kam eben wieder. Felix hat sich so sehr geschämt das er sich auf der Toilette verkrochen hat. Ich habe ihm erklärt, so etwas kommt eben schon einmal vor. Und das es eben Katzen gibt die Dose nicht vertragen… Nur das ist schon die zweite Katze die Dose nicht verträgt und eine Hund kenne ich auch der Dose nicht verträgt.

Heute morgen , ich hatte den Rest in Plastikboxen umgefüllt, das Futter …. stank

Ich habe es weg geworfen, natürlich. Nur ich würde zu gern wissen  was sich die Hersteller dabei denken etwas auf den Markt zu bringen das so mies ist, das die Konsumenten das nicht vertragen…

Nun Felix wird da wenig Kummer mit haben , ich koche selbst für ihn, dann weis ich wenigstens was drin ist. Wortgestoeber