Macht mal Platz….

 

….Ali braucht Parkplatz.

Das kennt wohl jeder Bewohner eines Ortes von mehr als 100.000 Einwohnern. Ali hat das parken in zweiter Reihe eingeführt, denn Ali mag, wie allgemein bekannt, nicht gern einen Schritt zu viel laufen. Direkt vor dem Ort seines Begehrens möchte Ali parken, Egal ob erlaubt , störend oder Feuerwehreinfahrt, Ali parkt.

Da sind wir nun alle wohl schon dran gewöhnt.

Ich denke auch die Radfahrer sind mittlerweile gut trainiert im Schlangenlinie fahren, denn Ali kennt keinen Radweg , wenn er wo parken möchte.

Nun kann man eine neue Dimension erleben in der allgemein bekannten Rücksichtslosigkeit von Ali, Aishe und ihren Freunden.

Die Kinder Allahs haben ,leider muss man wohl sagen ,Rad fahren für sich entdeckt. Die Verkehrsregeln kennen sie selbstverständlich immer noch nicht, genauso wenig wie sie im Auto Rücksicht nehmen auf andere Verkehrsteilnehmer, genauso sehr ist ihnen die Rücksichtnahme mit dem Rad auf andere Verkehrsteilnehmer fremd.

Das Rad war mit einer Kette an einem Fahrradständer angeschlossen. Ali benötigte den Platz unbedingt, um sein Rad dort an zuschließen. Also wurde das Rad mal eben umgeworfen, was mit dem Spiel das die Schließkette hat , kein großes Ding ist.Macht ja nichts, Hauptsache Ali hat sein Rad angeschlossen. Leider stand ich dabei, dieses Mal und kam nicht wie die Male zuvor erst dazu, als man das Rad einfach umschmiss.

Mein lauter nicht eben druckfähiger Protest gegen diese Behandlung des Rades wurde von Ali auch erwidert, weshalb denn das Rad dort angeschlossen sei, schließlich ich hätte gesehen ,das Ali dort sein Rad anschließen wollte, da hätte ich ja mal mit dem Rad weggehen können.

So eine Frechheit aber auch ,Ali den Platz zu verwehren. Wo Ali doch bekanntermaßen nicht parken kann, auch kein Rad.

Mittlerweile bin ich Stammkunde beim Fahrradhändler, der ständig die durch das rüde umschmeißen verursachten Schäden , wie z.B. rattert wie eine defekte Nähmaschine, ( der Kettenschutz war an die Kette gedrückt worden durch das umschmeißen) reparieren darf. Bis jetzt ist er kulant und die Kaffeekasse der Monteure füllt sich.

Wortgestoeber

Tu mir nix…ist neureich

 

… vom Rad fahren

Bisher fand ich die Klagen der Radler über das Benehmen der Autofahrer doch recht übertrieben und war auch der Meinung Radler hätten, wenn sie sich denn an die Verkehrsregeln halten würden, was viele von ihnen leider nicht oder nur unzureichend tun, nicht viel von Autos zu befürchten. Ich hatte als Radler immer nur beste Erfahrungen mit Autofahrern gemacht. Nett, freundlich, rücksichtsvoll, so kannte ich die Autofahrer.

Nun es gibt ja immer eine erstes Mal.

So auch in diesem Fall.

Ich fuhr also dieser Tage eine der kleineren Hauptstraßen mit dem rad entlang. Links abbiegen mit dem Fahrrad vermeide ich tunlichst, ich steige lieber ab und schiebe das Rad dann eben über die Strasse, wenn ich nach links möchte.

So auch in diesem Fall, ich wollte auf die gegenüberliegende Straßenseite.

Dort versuchte gerade ein großes Cabrio einer deutschen Nobelmarke rückwärts in  eine Parklücke zu fahren. Nun muss man dazu sagen ,diese Fahrzeuge sind alle mit Rückwärtspiepern ausgestattet und haben eigentlich auch alle eine Rückwärtskamera die dem Fahrer die Maus hinter seinem KFZ deutlich sichtbar anzeigt. Wenn er denn hinsieht und hinhört. Ganz abgesehen davon , dass auch diese Teile selbstverständlich mit Spiegeln ausgestattet sind.

Nun das Auto fuhr also rückwärts die Pieper im Innern müssen einen Höllenlärm gemacht haben, denn ich war mit dem Fahrrad hinter dem Wagen vielleicht 5 cm vom Heck entfernt , schnell brachte ich Rad und auch mich in Sicherheit. Das störte die Fahrerin leider ganz und gar nicht , sie rückte mir unbarmherzig auf den Pelz, die Situation wurde für das Rad und vor allem mich unhaltbar, also klopfte ich auf den Wagen. Sie streckte den Kopf raus, erfasste die Situation und meinte „ macht doch nichts“

Ich war perplex. Aber das war noch nicht das Ende unserer Geschichte, denn das Rad schloss ich am Laternenpfahl vor ihrem Parkplatz an , das passte der Dame überhaupt nicht. Als ich schon dachte, sie sei ihres Weges gegangen ,kam sie zu mir, erklärte ich hätte das Rad am Fahrradständer 50 m weiter an zuschließen. Ich erklärte ihr ,das Rad bliebe , wo es sei, denn der Fahrradständer , da habe ich ein paar Tage vorher schlechte Erfahrungen gemacht , mein Rad wurde rücksichtslos umgeschmissen,damit man besser an das eigene Rad herankam , als ich dazu kam ,meinte man ganz nonchalant“macht doch nichts“ Macht schon was, das Rad nahm einen Schaden, muss nun zum Händler in Reparatur.

Aber zurück zu unserm Cabrio also zu seiner Fahrerin, Minirock, höchstens 40 cm, braun gebrannt vom Sonnenstudio, blond gefärbte Harre, sah man gut denn oben wars tiefstes grau, gold Schühchen und goldene Tasche . Mindestens 65 Jahre alt,so stand Frau Neureich wutbebend vor mir. Ihr Cabrio könnte durch die Anwesenheit meines Rades Schaden nehmen, so war ihre Intension. Ich machte ein Foto, denn ich hatte im Gegenzug Angst, das 2 T Gefährt würde mein Rad beim ausparken beschädigen.

Passte der Frau Neureich nun ganz und gar nicht ,sie beschwerte sich lauthals bei den anderen Passanten, über Räder im allgemeinen und mein Rad im ganz besonderen.

Ich ging in ein Geschäft und hast Du nicht gesehen, die Neureich kam hinterher und machte mir im Laden eine Szene wegen des Rades und des Parkens an der Laterne.Was im übrigen gang und gäbe ist ,wie jedermann weis. Nun war es aber gut, ich ging mit ihr auf die Straße und riet ihr dringend an ganz schnell ihres Weges zu gehen ,sonst müsste ich doch noch die Polizei bitten ,damit sie dann in ihrem Garten mit ihrem Cabrio Autofahren üben könnte. Das sie versucht hatte, mich mit ihrem neureichen Auto umzufahren , das war in ihren Augen von keinerlei Relevanz, das mein Rad dort stand wo auch ihre 2t Dreckschleuder stand, das störte doch erheblich.

Ich fahre selbst jedes Jahr viele tausend KM, unfallfrei ,seit Jahrzehnten. Wenn ich einen Radler in so eine Bredouille gebracht hätte , ich hätte mich entschuldigt und wäre überglücklich ,das nichts passiert ist ,meiner Wege gegangen. Aber Neureiche meinen ja, sie haben die Vorfahrt mit dem Auto gekauft , wenn sie das überhaupt gekauft haben , denn heutzutage kauft man ja Autos nicht mehr , sondern finanziert sie und lässt sie nach drei Jahren auf dem Hof des Händlers zurück , Auf ein neues!

Sicher solche Autofahrer sind die nicht die Mehrheit, aber wenn man solche Neureichen erlebt, ist man auf einmal ganz schnell bei denen, die mehr Schutz für Rad- fahrer fordern.

Wortgestoeber

Osten gaanz nah.

 

Das Öl kommt ja überwiegend aus dem nahen Osten, wie wohl hinreichend bekannt ist.

Was wir nur leider in letzter Zeit feststellen mussten, ist nicht nur das Öl schicken die Scheichs nach Westen ,nein sie senden auch gleich die dazu passenden Bevölkerungskreise mit.

Leider und die haben an den Tankstellen offensichtlich das Gefühl das Öl ist ihr Öl und darum können sie sich auch benehmen wie die Scheichs der Wüste.

Die Rüpeleien an den Tankstellen nehmen langsam teils apokalyptische Formen an.

Man drängelt ,fährt von der falschen Seite auf die Tankstelle, um dann schnell eben dem auf der richtigen Seiten wartenden Fahrzeug vor den Kühler zu fahren, steigt grinsend und feixend aus und beschimpft möglichst noch den Fahrer, der sich korrekt an die geltenden Spielregeln hält.

Kann man sich ja locker erlauben, die Tankstelle gehört einem ja, so erweckt man seitens der Wüstensöhne zumindest den Eindruck. Was, sie möchten vielleicht Luft für ihre Reifen haben ?Aber bitte, stellen sie sich hinten an und warten sie, bis wir unser Gespräch beendet haben, so in etwa 2-3 Stunden.So kann man es momentan ständig erleben. Die ganze Straße ist nach einer Richtung „gesperrt“ warum? Allahs Kinder stellen die Fahrzeuge so vor die Tankstelle. das niemand einfahren kann, sie müssen nämlich erst herausbekommen ,wo in welcher Spur der erste Kunde an der Zapfsäule wegfährt , dann in geradezu halsbrecherischer Aktion muss der Wüstensohn diesen Platz ergattern ,danach können die andern ja dann auch in die Tankstelle aufsuchen. Ach , ihnen gefällt so ein Verhalten nicht, macht nichts, in der Wüste gilt das Recht des Stärkeren und Unverschämten und das ist mit Sicherheit der Sohn Allahs. Obwohl auch Allahs Töchter holen auf.

Zwar sind sie den Herrn der Schöpfung Gehorsam schuldig ,aber das hindert sie nicht gegenüber anderen frech und unverschämt zu werden,besonders wenn sie Auto fahren . Nicht nur das parken wird an manchen Stellen der Großstadt zum Vabanquespiel, denn Allahs Töchter haben immer Vorfahrt und setzen sich frech und dreist schnell in Parklücken, während der andere noch dabei ist einzuparken. Nein ,sie verlangen auch dreist und unverschämt den Vortritt beim tanken. Da wird sich eben schnell in wahrhaft akrobatischen Aktionen quer über die Tankspuren hinweg vor ein einfahrendes Fahrzeug gedrängt. Das bei einem Unfall durchaus mehr passieren kann als „nur der Blechschaden“, das die ganze Tankstelle in die Luft fliegen kann, das interessiert doch Allahs Tochter nicht. Vielleicht hat sie Recht, sie ist dann auch schneller bei Allah.

So rauchen auch Allahs Kinder ganz ungeniert an den Tankstellen, warum auch nicht?

Der Freiflug zu Allah ist ihnen sicher, dafür tun sie ,wie es scheint. alles.

Wortgestoeber

Fahrradfreude-Fahrradpein, das leidige Parkproblem

Zahlreiche Städte möchten zur Zeit „Fahrradfreundlich“ werden.

Damit werben sie . Sie propagieren im Sinne des Umweltschutzes doch bei kleineren Wegen aufs Rad umzusteigen. Damit wird der verkehr in den Innenstädten reduziert. Es gibt weniger Staus , ist gesund und umweltschonend ist es außerdem

Größtes Problem bei diesem Wunsch ist allerdings nicht, das die Wege für Fahrräder gefährlich sind. Es schon mal keine Fahrradwege gibt , so das die Räder auf der Straße zusammen mit dem normalen Autoverkehr fahren müssen.

Vielfach gibt es für diese Probleme mit ein wenig gutem Willen und nachdenken auch Lösungen .Ein kleinerer Umweg über die weniger befahrene Seitenstraße kann da schon die Lösung sein.

Das Hauptproblem, das nicht zu umgehen ist, ist allerdings wo parke ich das Rad wenn ich am Ziel angekommen bin??

Sicher es gibt Fahrradständer und Poller, die die Städte zur Verfügung stellen. Leider sind die allerdings meist schon völlig voll gestellt.

Dann gibt es Laternenmasten, da kann man das Rad auch… könnte. Denn die sind ,wie ich diversen Städten feststellen musste, leider auch bereits… besetzt.

Bleiben die Pfähle der Verkehrsschilder, davon haben wir ja in allen Städten reichlich, sollte man meinen, nur die sind … man ahnt es schon, auch alle besetzt.

Die nächste Möglichkeit wären dann Zäune und Gitter, wobei auch diese leider…besetzt sind..

Im Ergebnis bleibt nur das Rad „nur abzuschließen“ und darauf zu hoffen, es bei der Rückkehr noch vorzufinden und bitte ohne einen Verlust von wesentlichen Bestandsteilen

Eine Option, die beim Anschaffungspreis von mehreren hundert Euro eines Fahrrades nicht unbedingt jedermanns Sache ist.

Also nun hier die Bitte an die Verantwortlichen der Städte , wenn ihr schon nicht mehr Stellplätze für Räder einrichten wollt, weshalb stellt ihr nicht wenigstens mehr Verkehrsschilder auf, die Pfähle dieser Schilder werden von Radlern ebenso gern genommen ,wie die Masten von Laternen. Übrigens ihr könntet ja die Pfähle auch prophylaktisch zur späteren Nutzung aufstellen, es muss wirklich nicht unbedingt oben ein Verkehrsschild dran sein.Und gegen mehr abendliche Beleuchtung hat mit Sicherheit auch kein Bürger etwas, so dunkel wie unsere Städte oftmals sind. Das man als Fußgänger schon teilweise mit Taschenlampe gehen muss, um nicht über irgendwelche Löcher und Unebenheiten zu stolpern, die man beim schwachen Schein der Straßenlaternen nicht sah.

Ihr hättet eine multifunktionale Nutzung und auch noch ein „gutes Werk“ gegen den grassierenden Fahrraddiebstahl getan.

Übrigens noch ein Tip, bei des desolaten Einnahmesituation vieler Städte, wie wäre es ,wenn ihr Parkgebühren für Räder einführen würdet? Viele wären sicher bereit einen entsprechenden Obolus für die Aufbewahrung ihrer Vehikel zu entrichten ,so lange eure Wunschträume der Einnahmen pro Rad nicht in den Himmel wachsen und wenn das Rad dann sicher untergebracht ist.

So ,liebe Städte ,wie ihr es im Augenblick anstellt , die Menschen zur vermehrten Nutzung des Fahrrades zu animieren, sehe ich wenig Zukunft für dieses Projekt. Denn was soll ich mit dem Rad fahren , wenn ich nachher nicht weiß wohin damit??

Wortgestoeber

Familie Schleicher und Verwandtschaft

 

Vor einiger Zeit beschrieb ich an dieser stelle das Verhalten des Herrn Schleicher und seiner Gattin im Parkhaus.

Nun stelle ich ein weiteres Mitglied der Familie vor.

Immer wieder trifft man beispielsweise den Neffen „Ali Ichdarfdas“an.

Ali hat zwar seinen Führerschein gemacht, aber die Theorie hat er danach ganz schnell vergessen.

So kann man Ali auf der Straße beim eifrigen telefonieren beobachten. Lässig lenkt er mit einer Hand und unter kräftigem Gas geben sein Auto durch den heftigen Verkehr. Ali hat es eilig.Und die andere Hand braucht er ja um sein Mobil Telephon festzuhalten. Kann man doch verstehen, oder?

Der“liebe „ „Ichdarfdas“ hat leider auch wenig Hemmungen beim unvermittelten Wenden mitten im stärksten Verkehr. Wenn ihm überraschend einfällt, dass er nun doch lieber in die Gegenrichtung fahren möchte, dreht er eben einfach mitten im fließenden Verkehr auf der Hauptstraße einfach um. Er vertraut auf die anderen Verkehrsteilnehmer, die werden schon dafür sorgen das „Ichdarfdas“ nichts passiert. Immerhin die anderen möchten ihr Auto ja heil und ganz behalten.

Auch die Regel „Feuerwehrzufahrt bitte freihalten“ist unserm Protagonisten völlig unverständlich, wer will auch schon von ihm verlangen, diese auch so praktische Lücke nicht für seine Zwecke zu nutzen?

Darauf aufmerksam gemacht, das sich dort eine Feuerwehrzufahrt befindet, meint unser Freund er wäre doch, wenn denn die Notwendigkeit vor läge , in 10 Minuten vor Ort um sein Fahrzeug zu entfernen.

Die Regel 5 m vor der Straßenecke nicht zuparken , ist ebenfalls für die anderen gemacht, sicher nicht für Ali. Es ist ja von ihm auch nicht zu erwarten vielleicht ein paar Straßen weiter zufahren, um einen regulären Parkplatz zu erhalten, wenn Ali doch hier in dieser Straße an dieser Ecke seiner projektierten Tätigkeit nachgehen möchte. Der reine Neid, das diese Cleverness von „Ali Ichdarfdas“ nicht genügend gewürdigt wird.

Auch Tor oder Garageneinfahrten sind für den schlauen „Ali Ichdarfdas“ nichts anderes als Einladungen zu parken, denn wer einen regulären Parkplatz sucht und dafür wohl möglich ein paar Straßen zu Fuß geht, ist eben nicht klug, meint er. Ali ist da viel schlauer.Wortgestoeber