Ein hilfreicher Hinweis

 

Anmerkung

Wie Sie wissen ist Frau Wortgestoeber im Augenblick auf Grund der widrigen Umstände nicht in der Lage, sich um diesen Blog angemessen zu kümmern, weshalb mich Pünktchen bat ,dies für sie zu übernehmenFrau Wortgestoeber schrieb diesen Text , wie alle ihre Texte vor, Pünktchen und ich haben uns während der Ostertage bemüht, die nicht immer sehr lesbare Handschrift zu entziffern , um diesen Text hier im Blog zugänglich zu machen.  Anna

Ja , das könnte schön sein, ein Häuschen mit Garten….“so singt sehnsüchtig einer der Räuber in der 50 er Jahre Komödie „Das Wirtshaus im Spessart“.Wir suchen immer noch ein Tigerkatzenbaby. Bei unserer „Reise“durch die wundersame Welt des Tierschutzes, sahen wir uns auch im benachbarten Ausland um.

Zuerst fanden wir , Internet machts möglich,eine wunderschöne, kleine Tigerkatze. Die vom Tierschutz verlangte darauf folgende ausführliche ,schriftliche Bewerbung wurde , obwohl es zunächst ganz positiv aussah, abschlägig beschieden.

Wir fragten nach.Könnte die Ursache vielleicht der Tatsache geschuldet sein, das wir Deutsche sind?Nein, nein wiegelte man ab, es sei einfach so, wir seien zu spät gekommen, aber ,so machte man uns Hoffnung ,es gebe ja noch andere Katzen, wenn wir täglich fleißig die Internetseiten des betreffenden Tierschutzes besuchen würden, wäre früher oder später die passende Katze dort zu finden. Dann müssten wir uns nur ganz schnell bewerben, damit sie bald bei uns einziehen könnte.

So ganz überzeugt waren wir ja nicht, aber ein Versuch war es wert.

Und siehe da, frech sah sie aus, mit ihren leicht seitlich gelegten Öhrchen, richtig abenteuerlustig, die Katze , die nun ,wie wir hofften recht bald ,bei uns einzöge. Also Bewerbung rausschicken und warten…. Lange dauerte die Warterei nicht, die Absageerfolgte zügig Nein, nicht jemand anderer, so einfach war es nicht.Da war dann doch eine Nachfrage fällig , meinten wir.Warum also?

Nun die Antwort machte uns zunächst einmal sprachlos.

Wir vermitteln junge Katzen ausschliesslich zu Menschen mit Haus und Garten. Die Katzen brauchen das so“

Perplex ist wohl das richtige Wort für unsere Reaktion, ob dieser auf der internen Hitliste der Frechheiten der Tierschützer von uns auf Platz eins gesetzten Argumentation. Wie sollen wir das leisten in einer Großstadt bei den Preisen für Grund und Boden? Die Menschen im Nachbarland haben auch nicht alle eine Häuschen mit Garten , Großstädte gibt es dort auch.

Wir fragten weiter nach, denn die Argumentation, weshalb ein etwa 30 cm großes , vielleicht 5 KG schweres Tierchen solche Ansprüche stellen sollte, war denn doch nicht ganz uninteressant.“ Ja,das verlangen sie so , sie möchten im Garten spielen und wenn Sie das nicht leisten können , dann verlegen Sie ihren Wunsch nach einem Tier vielleicht am besten auf eine andere Art, die in Wohnungen gehalten werden kann, wie zum beispiel Fische“ bekamen wir dann erklärt.

Da verlangt also ein kleines ,pelztragendes Tierchen ein Häuschen mit Garten? Soll es eine Villa ein, oder genügt ein „normales Reihenhaus“?

Oder sprechen wir , was wohl wahrscheinlicher ist, von den großkotzigen Phantasien eines von seiner allmacht überzeugten Tierschutzvereins?

Das erscheint uns jedenfalls wahrscheinlicher.

wortgestoeber

 

Herr ich rufe Dich an…..

…neues von der Sippschaft

 

Nun steht der große Tag von Tante Frieda ins Haus.. die schriftliche Einladung liegt vor, spät kam sie ,sehr spät., da ist der Zeitdruck groß.

Tante Frieda benötigt die ganze Woche ,um ihren großen Tag zu feiern, was für die meisten liebenden Anverwandten nicht so ganz einfach ist. Schließlich , wir sind fast alle berufstätig. Drücken gilt normalerweise nicht..es sei denn die Anreise ist eindeutig zu weit oder man hat wie ein gewisser Cousin Charlie das Glück… „leider leider der Dienst unaufschiebbar,  der Flieger fliegt nicht allein nach Hong Kong“….miese Ratte ,Verräter, Du, mein lieber Charlie wusstest ganz genau wann Tante Frieda wieder ihren großen Tag hat, aber wer Pilot ist kann sich drücken,wir anderen dagegen, uns ereilt das unausweichliche Schicksal, zumindest diejenigen die nicht ganz ganz weit weg wohnen und zu dieser ,von uns sehr beneideten, Gruppe gehören wir dummerweise leider nicht.

Zuerst einmal die Überlegung, was schenkt man, ist es so recht? Oder wird etwas anderes erwartet?

Wir haben uns für Blumen entschieden. Auch kein einfaches Unterfangen, denn Tante Friedas Mischpoche , die nun einmal unvermeidlich zu unserem Pech auch unsere Mischpoche ist, meint sehr anspruchsvoll zu sein. Da genügt es nicht einfach ein passendes Sträußlein zu erwerben, nein das erfordert schon größere Anstrengungen, genau muss überlegt werden welche Blumen, in welcher Anzahl , Farbe, womit gebunden, wie weiter dekoriert, Und nehmen wir nun das Glaspapier , das Frau Wortgestoeber als sinnlose Umweltverschmutzung empfindet, oder trauen wir uns und benutzen Papier?

Dazu kommt von einem weiter entfernt wohnenden Mitglied der Sippe wurden wir beauftragt auch für ihn bei Tante Frieda ein gutes Wort in Form eines Blumengebindes abzuliefern..

Nun Pünktchen überlegt seit Tagen…wo man welches Grünzeug vielleicht erwerben könnte.

Unsere Lieblingsfloristin schloss ,von uns ausserordentlich bedauert ,vor einiger Zeit ihr Geschäft, Sie ging in den wohlverdienten Ruhestand. Damals ,als es ihr Geschäft noch gab, war alles einfach. Ein Anruf, wohl eher ein Hilferuf und das Problem wurde von ihr gelöst. Man musste nur die Umstände, den gewünschten Stil und die Preisvorstellung mitteilen ,sowie eventuelle Animositäten bezüglich bestimmter Gewächse.. Das wars, hinfahren, bezahlen, abholen fertig. Seelige Zeiten. Nun müssen wir wieder selber denken, d.h.eigentlich das Pünktchen. Sollen es Rosen sein? Welche ? Große oder lieber doch mittlere, die man auf den Tisch stellen kann und trotzdem die Chance hat das Gegenüber noch zu sehen ? Welche Farbe? Oder doch lieber Nelken, aber sind die nicht zu billig? Nein Orchideen , der Vorschlag von Frau Wortgestoeber , die waren früher immer so praktisch, kommen nun ganz und gar nicht Frage, die hat heute jeder…

Vielleicht doch Gerbera?

Herr hilf!! aber beeil dich, sonst schaffen wir es nicht mehr bis zum Tag ..

„Und das Du an den Tagen“, ja wir sprechen von Tagen, „keine Termine verabredest ,die weit entfernt sind , sonst kommen wir vielleicht nicht pünktlich, wenn du in einen Stau kommst.“,wird Frau Wortgestoeber schon zum ungezähltem Mal vom besorgten Pünktchen ermahnt…

Und überhaupt ,man kann nicht nur mit Blumen da ankommen, meint das Pünktchen, also geht die Überlegung weiter, was dazu, eine CD , nein nicht das richtige ganz sicher treffen wir nicht gewünschten Musikgeschmack, ein Buch, die Ahnin ist betagt, das mit dem lesen … lassen wir es lieber..also fällt die Entscheidung zu Gunsten der immer passenden Pralinen.

Welche Sorte? Welche Firma? Welche Menge? Mit oder doch lieber ohne Alkohol?

Die Überlegungen des Pünktchen gehen hin ud her. Von der Confisserie? Handgemacht? Oder lieber doch eines der renomierten Fabrikate?

Herr, bitte hilf noch mal, sonst sehe ich kein Land am Ende des Tunnels..aber beeil Dich.

„Und überleg Dir, was Du anziehst“ mahnt das Pünktchen Frau Wortgestoeber „und lass das Auto waschen“ Nein das Auto ist nicht dreckig nur eben nicht frisch gewaschen und das geht doch nicht wenn die Sippe das unter ihrem strengen Blick beäugt.

Nein, Frau Wortgestoeber ist auch nicht schlampig oder schusselig angezogen, geht ja gar nicht wenn man ein Geschäft führt, das Problem des Punktes ist, es bestehen gute Aussichten das Frau Wortgestoeber es wieder einmal fertigbringt in Businessgarderobe auf zu treten, was selbstverständlich, bei der Mischpoche Anlass zu heftiger Kritik geben würde.

Herr, ich rufe Dich an ,mach das diese Tage an uns vorübergehen, schnell, bitte. Sonst…

Nun ,es wird Zeit ,Herr der Post, der Postwege, der Briefkästen und des Versandes mach das die angekündigte Karte noch rechtzeitig ankommt, damit wir sie an den auftragsgemäß zu besorgenden Blumenstrauss anheften können,viel Zeit ist nicht mehr…..Sonst muss so ein Teil auch noch besorgt werden…damit die weietr entfernt wohnende Mischpoche sich auch in entsprechend zu würdigendem Umfang der Tante Frieda empfehlen kann…es wäre ja ein Katastrophe wenn diese Karte nicht rechtzeitig ankäme und Frau Wortgestoeber gezwungen wäre, entsprechende würdigende Worte zu finden, um sie in Stellvertretung auf eine noch zu besorgende Karte zu schreiben.

Ein wenig Zeit ist noch…

Herr bitte, wenn es nicht zu viel verlangt ist, hilf nochmal, sonst wird diese Sache von Anbeginn an ein Katastrophe….Wortgestoeber

Kinder, Kinder..

 

… wie Samtpfötchen zu uns kam

Unsere Prinzessin verließ uns nach 23 Jahren und nachdem eine angemessene Zeit vergangen war entschieden wir uns wieder einer Katze anzubieten zu uns zu ziehen.

Zuerst einmal mussten Pünktchen und ich uns darüber klar werden , was genau wir suchen.

Die Entscheidung fiel zu Gunsten einer Tigerkatze ,weiblich, mit rosa Nase und jung sollte sie sein.

Damals wurde so etwas in den entsprechenden Tiersendungen im TV und in der Zeitung angeboten.

Nun also auf, verschiedene Tierschutzorganisationen „warteten“ auf unseren Besuch.

Die mir ja schon bekannte Veteranen Parade würden wir schon zu verhindern wissen, meinte Pünktchen, mit dem ihr angeborenen grenzenlosen Optimismus.

Was in den einzelnen vereinen auf uns zukam will ich hier nur anhand zweier mir sehr im Gedächtnis gebliebenen Erlebnisse schildern.

Wir besuchten eines der umliegenden Heime und äußerten den Wunsch, die dort ansässige Katzenfamilie zu besuchen, was uns gerne erlaubt wurde. Es kam zu Fragen nach unsere Wohnsituation und ob die Katze denn die Möglichkeit hätte, ein eigenes Revier zu besetzten. Im jedem Fall waren unsere Antworten nicht im Sinne der Tierschützer und man erklärte uns die ansässige Katzenfamilie käme in gar keinem Fall in Frage es geben nur die Möglichkeit , nun dort hinten hinter den Hundezwingern hätte man noch ein Katzengruppe ,davon wäre man bereit ein Tier abzugeben. Wir könnten sie uns ja einmal ansehen. Nun muss ich dazu erklären, aus welchem Grund auch immer, die meisten Katzen mögen mich und lassen sich gern auf ein Kennenlernen mit mir ein.

Dort,ein Trampelpfad führte durch bewaldetes Gelände zu einer Hütte, saßen also Katzen.

Ein wunderschöner britisch Kurzhaar Kater( die Katzen aus der Katzenfutterwerbung) fiel mir sofort ins Auge. Ich trat auf ihn zu , stellte mich vor, er ließ sich gnädig dazu herab, mich zu begrüßen und … biss mich heftig in den Unterarm.

Nun kein großes Ding war der erste Gedanke von Pünktchen und mir, am Abend dachten wir anders.

Der Arm schwoll beängstigend an. Da war wohl ein Besuch in der Krankenhaus Notaufnahme fällig, und die behielten mich zur Beobachtung gleich da. Sicher Tierschutz Tiere sind wohl alle gegen Tollwut geimpft und wir beide sind Dank des Verantwortungsbewusstsein unseres Hausarztes natürlich gegen Tetanus geimpft Aber das ganze war den Medizinern im Krankenhaus denn doch irgendwie suspekt…sicher am nächsten Tag habe ich mich selbstständig zu meinem Hausarzt entlassen, der dann 14 Tage täglich meinen Besuch erwartete… Die Tierschützer bestätigten übrigens auf die dringende ,mit heftigen Vorhaltungen was ihnen sonst blühen würde, Anfrage meines Hausarztes das Tier war geimpft..

Wir nahmen die Suche wieder auf ,eine neue Tierschutztante bat uns zur Besichtigung ihrer bei sich beherbergten Katzengruppe. In einem großzügigen Einfamilienhaus wurden wir in ein Zimmer unter dem Dach geführt. Hier sollte sich die Katzengruppe befinden. Pünktchen erinnert sich noch wie ich, alles war mit schwarzen Velours Teppichboden ausgelegt und es gab Würfel und Rampen und tonnenähnliche Gegenstände, alles mit schwarzen Velours Teppichboden belegt. Wir sollten still sitzen wurden wir angewiesen, dann kämen die Katzen, dann verließ uns die Dame. Leider hatte sie vergessen, das auch ihren Schützlingen zu erklären.Wir säßen heute noch da, es zeigte sich kein Tier.

Die Dame kehrte nach angemessener Zeit zurück und erklärte sie wüsste, was ich genau suchen würde. Ich wurde in eine helles großzügiges Wohnzimmer geführt, dort saß in einem Korb eine stolze Katzenmama mit ihren niedlichen Jungen. Ich erinnere mich genau, sogar ein kleines Tigerkind war dabei. Die wollte ich zu gern haben, nur wie die Dame mir erklärte, die würden zwar abgegeben, aber eben nicht an uns. Wir wären nun mal nicht die richtigen Adoptiveltern für so ein kleines Tigerkind. Für uns kämen nur die oben unter Dach in Frage ,die scheuen Streuner, die würden schon mit der Zeit zahm…Ich ging nach oben ,war tot unglücklich, weinte und Pünktchen entschied , wir gehen, der Versuch wird abgebrochen, es reicht.

Unser Samtpfötchen bekamen wir dann durch den Tip einer Freundin, die riet nach Katzenkindern in einem der damals modernen Anzeigenbättern zu suchen und ausschießlich von privat.

Pünktchen fand dann in einem dieser Blätter eine Anzeige ,die zu passen schien und rief die Familie an. Ich durfte kommen , das Ergebnis war.. man denkt es sich schon unsere geliebte Samtpfote.

Parkplatzsuche a la Pünktchen

 

Die Parkplatzsuche in den Städten ist ja sowie so nicht ganz ohne, je nachdem wo man hin möchte.

Pünktchen stellt allerdings besondere Anforderungen an einen Parkplatz.

Ihr Parkplatz muss nahe beim Ort sein ,den sie aufsuchen möchte.Ausserdem muss er einfach an zu fahren sein und eine ausreichende Parkplatzgröße ist ebenso erforderlich , wie ausreichend Platzkapazität.

Deshalb ist strategische Planung nicht zu umgehen.

Am liebsten parkt das Pünktchen auf den Parkplätzen großer Discounter oder Verbrauchermärkte. Sie muss nicht rückwärts einparken, für sie ein nicht zu verachtender Vorteil.

Ausserdem ist hier meist genügend Kapazität vorhanden ,so das sie sich den Platz aussuchen kann.

Unschlagbar natürlich auch der preisliche Vorteil, meist sind diese Plätze ja kostenfrei.

Während die Parkhäuser sonst wenig Angst haben auch 3 € die Stunde zu verlangen. Aber nicht mit dem Pünktchen, dieses Raubrittertum, macht sie nicht mit. Zumindest wenn sie es verhindern kann.

So eine Fahrt wird schon zu Hause genau geplant. Also wo man da parken kann. Meist erklärt Pünktchen dann , „Du da ist der ABC Markt da …..“was sie bei ihren Überlegungen und Planungen natürlich souverän außen vor läßt, ist das diese von ihr eindeutig bezugt präferierten Plätze ja eigentlich nicht unbedingt für längere Aufenthlte ohne das Geschäft zu besuchen vorgesehen sind.

Das sorgt unter uns immer wieder für Diskussionen, wenn ich Pünktchen die Philosophie der Ladeninhaber  näher zu bringen versuche, das sie wirklich nicht unbedingt erbaut davon seien werden den ganzen Tag , so schön es auch sei, das Auto zu beherbergen, ohne die mindeste Aussicht ein, wenn auch nur ganz kleines, Geschäft zu tätigen . Pünktchen sieht das anders..Sie meint, die haben die Plätze, die werden sowieso in den meisten Fällen nicht voll, also sieht der Laden doch zumindest gut besucht aus, wenn da Autos vor parken.

Wenn nun kein vom Pünktchen eindeutig präferierter Platz zur Verfügung steht, wird das ganze Projekt problematisch. Wo soll das Auto hin?

Es gäbe die Möglichkeit ein Parkhaus aufzusuchen, was aber mit teilweise nicht unerheblichen Kosten verbunden ist. Da heißt es erst einmal feststellen, welche Kosten auf Pünktchen zukommen, und wie das mit den umliegende Parkhäusern ist. Sind die viellecht preiswerter? Das Internet gibt da nun G´tt sei Dank Auskunft.

So war sie neulich, als sie mit mir durch die die Innenstadt fuhr, sehr erfreut festzustellen , es gibt ein Parkhaus das nimmt nur 90 cent die Stunde. Leider hatte Pünktchen das Kleingedruckte nicht so schnell lesen können. Ein Einkauf ist fällig mit dem Mindestwert von 5 € und die 90 Cent ,das gilt nur 1 Stunde. Als sie das erfuhr war sie heftig betrübt, wieder Essig mit dem billigen Parken.

Ausserdem was nützt ein billiger Parkplatz ,wenn der Platz zum parken und rangieren nicht ausreicht? Also hat sich in diesem Zusammenhang bewährt, lieber neuere Parkhäuser zu bevorzugen ,dort ist die Chance eindeutig besser, den von Pünktchen benötigten Platz zum rangieren vorzufinden.

Ganz schlecht ist für Pünktchen, wenn nur Laternen parken möglich ist. Auf der Straße, wohlmöglich noch bei fließendem Verkehr( nach Ansicht des Punktes ist fließender Verkehr bereits bei zwei Fahrzeugen erreicht)..  ein Alptraum.Pünktchen benötigt den Platz eines LKWs um dort sicher hineinzurangieren und der nachfolgende Autofahrer kann noch so freundlich und geduldig sein. Pünktchen denkt immer, sie würde von ihm bedrängt und das macht sie natürlich nervös , was den Einparkkünsten nicht gerade förderlich ist…

Nun ja sollen sich die lieben Mitbürger ruhig ein wenig aufregen, wenn sie mit bald 90 noch Auto fahren, können sie sich glücklich schätzen..

Wortgestoeber

Gewinner…oder?

 

 

Pünktchen meinte „jetzt haben sie gewonnen“ Meine Frage „wer??“, beantwortete sie mit „die Kinder Allahs.“

Da mussten wir doch beide überlegen.

Also Auslöser der Bemerkung war die Pressekonferenz der Kölner Oberbürgermeisterin Recker und des Kölner Polizeipräsidenten Mathies. Die beiden erklärten dabei das Sicherheitskonzept und die Auffassung der Stadt zu den beginnenden Karnevalstagen.Solche erklärungen gab es nicht nur von den Kölner verantwortliche , auch die Verantwortlichen von düsseldorf Dortmund und vielen kleineren Orten aüßerten sich in den letzten Tagen über die geplanten Konzepte der Karnevalstage

In Oberhausen tritt der türk.Ministerpäsident Yilderim auf, deshalb muss ein Fussballmatch abgesagt werden, es gibt einfach nicht genug Polizei. Wie die Abgeordnete der Linken im Budestag Dagdelen erklärte , muss für die politsche Kundgebung des Herrn Yildirim eine Genehmigung der Landesregierung also der Ministerpräsidentin Kraft oder des nordrheinwestfälischen Innenministers Jäger vorliegen.

Nächste Woche ist ,wie gesagt, Karneval. Köln setzt über 2000 Polizisten an Weiberfastnacht ein. Um die Sicherheit zu gewährleisten und dazu gibt’s Straßensperren, damit es kein Attentat mit dem LKW gibt. Entsprechende Plätze wo Frauen Schutz vor Übergriffen finden ,sind auch eingeplant.

Kleinere Orte müssen ihre Umzüge absagen, weil alle Polizisten in den großen Städten gebraucht werden. Die Kinder Allahs könnten wieder etwas anstellen wollen. Wie der verantwortliche für einen abgesagten Karnevalsumzug erklärte, man kann da keine Haftung für übernehmen wenn etwas passiert und wohl möglich eine Bombe per Drohne in den Zug geworfen wird.

Ob man zum Karneval geht ist wirklich eine wichtige Frage, vor allem eine Frage der Sicherheit und wann man sich wo, wie lange aufhält ist ganz sicher eine nicht zu übersehende Frage…

Das muss wohlüberlegt sein.

Die Weihnachtsmärkte haben wir , wie viele großzügig gemieden, nicht nur aus bekanntem Grund sondern auch aus einem Gefühl der Unsicherheit, und wir hatten leider Recht…

Die einzigen ,die reichlich überall dort vertreten sind? Die Kinder Allahs… da hat doch das Pünktchen recht. Sie haben es geschafft ihre Auffassungen, wie sie sich das Leben hier vorstellen durch zusetzten und die anderen? Die geben mehrheitlich auf. Was soll man auch sagen?

Happy Börsday ,Burtzeltag …wie auch immer..

 

 

Pünktchen vertritt seit Jahrzehnten die Ansicht man sollte seinen Mitmenschen zum Geburtstag gratulieren.So werden bei uns seit Jahr und Tag übres Jahr reichlich Geburtstagsgrüße versandt.

Ich habe an meinem Geburtstag renoviert.

Zur Kenntniss nehmen ? Es kam keine Karte ,kein Anruf auch das moderne Internet .. schwieg.

Die Sippe hatte ,wie erwartet wieder einmal weder Telefon, noch Kugelschreiber gefunden. Muss man ja auch nicht bringt ja keinen Nutzen , so der vielleicht nachvollziehbare Gedanke. Ich hatte keine Erwartung , dann kann man auch nicht enttäuscht werden. Nur das Pünktchen das ist sehr enttäuscht.

Letztes Jahr wollte unser Samtpfötchen seinen ,wie wir nun wissen, letzten Geburtstag feiern. Brav hatte es jedem gratuliert , in der Hoffnung nun auch… aber warum sollte man, und ich musste sie trösten ,so enttäuscht war die kleine Tigerkatze, ihr erklären warum jemand den Geburtstag ,ihren Geburtstag zu Kenntniss nehmen sollte und das eben nicht tat, ist doch schliesslich nur eine kleine Tigerkatze, da machts doch nichts, ist doch egal.. Nun mir war sie nicht egal, ich habe ihr zum Geburtstag geschrieben ,auch einfach im Namen der andern , Samtpfötchen bekam Karten und einen Geburtstagskuchen und eine Geburtstagsfeier, auch wenn ich dafür ein paar Leutchen einspannen musste, denen ich erst einmal den Sinn der ganzen Sache erklären musste. Mir war das nämlich sehr wichtig! Und mir war auch das Tigerkatzenkind wichtig, so wichtig ,das ich einfach ein bisschen gemogelt habe!

Nun steht bald der Geburtstag des Pünktchens an. Letztes Jahr war schon eine große Enttäuschung sie wurde 90 .

Die Sippe? Wie immer..

Man legt allergrößtenWert darauf ,selbst ausgiebige Gratulationen entgegenzunehmen..

Zum Telefon greifen oder zum Kugelschreiber oder wenn es denn gar nicht anders geht über Internet??

Warum sollte man? Bringt das Vorteile? Wohl kaum.

„Wir fanden den Weg nicht ,die Umleitung nicht“ war die Ausrede der nun hier gut bekannten Ahnin der Sippschaft. „ein Stau war uns im Wege, der dauerte Stunden“ Ja ,meine Liebe, ich habe leider die Verkehrsnachrichten gehört und wenn ich das einmal sagen darf ,ein solcher sich über Stunden hinziehender Stau wurde nun wirklich nicht gemeldet ,weder am Geburtstag noch am Tag davor oder dannach… Und der wäre gemeldet worden.. Und die Ausrede den Weg nicht zu finden ,sonst findet ihr den ja auch, wenn ihr was wollt, die Straße hat sich seit Jahrzehnten nicht geändert. Und Navigationsgeräte habt ihr auch alle in euren Autos, die zeigen auch Umleitungen an..

Letztes Jahr bin ich dann mit dem schwer enttäuschten Pünktchen , sie hatte den Tisch festlich gedeckt. Kuchen gebacken und so weiter … Wir durften danach über viele Tage Kuchen essen , der Teil ,der nicht eingefroren werden konnte…in die Stadt gegangen.. Was soll ich nur dieses Jahr machen?

Es werden wieder keine Gratulationen kommen..und mogeln wie beim Samtpfötchen, das geht in dem Fall auch nicht..

Nein, verreisen wäre zu auffällig und einen passenden Wasserschaden, um wieder etwas renovieren zu müssen, kann ich nun wirklich nicht herbeizaubern..

Nicht wichtig?

Mir ist das wichtig, mir ist wichtig das es keine Enttäuschung gibt.

Durch alters reduzierten IQ bedingte Wahrnehmungsstörung..

 

….neues vom ehrenwerten Haus.

Au weia ,nun haben wir den Salat, Pünktchen und ich leiden laut Vermieter an einer durch alters reduziertem IQ bedingten Wahrnehmungsstörung..

Man kann es auch simpel ausdrücken, laut des Vertreters unseres Vermieters sind wir bedingt durch unser nicht mehr ganz jugendliches Alter langsam dabei voll  zu verblöden.

Aber erst einmal von Anfang an.

Wir stellten seit geraumer Zeit einen vermeintlich rasanten Anstieg im Verbrauch von Leuchtmitteln fest.

Nein, wir sprechen hier nicht, wie nun einige vermuten von Kerzen..

Eine nach der anderen hauchte in den verschiedenen Räumen wie wir meinten vermeintlich die Glühbirnen ihr Leben aus.

Als das ganze epidemische Züge annahm, entschlossen wir uns zunächst einmal festzustellen ob es sich hierbei um den endgültigen Tod oder nur eine Ohnmacht des jeweiligen Leuchtmittels handelt.

Es stellte sich heraus , wenn das jeweilige Leuchtmittel in eine andere Lampe der Wohnung eingeschraubt wurde, erwachte es unverzüglich wieder zum Leben..

Pünktchen und ich waren demnach in der gesamten Wohnung unterwegs um die unterschiedlichen ohnmächtigen Glühbirnen durch umsetzen in andere Lampen wieder zum Leben zu erwecken..

Auch eine Möglichkeit den Abend zu verbringen.

Ein Wackelkontakt ist eigentlich auszuschließen, da sich die Ohnmachtsanfälle in unterschiedlichen Räumen sowohl bei Lampen mit Stecker als auch bei fest montierten Decken – bzw. Wandleuchten ereignen..die können ja nun wirklich nicht alle einen Wackelkontakt haben.

Zu viel wurde uns allerdings die Angelegenheit, als auch noch unser Kühlschrank Probleme machte.

Er zeigte an ,er könne die eingestellte Temperatur nicht halten und auch das drücken der Schnellkühltaste sorgte nicht dafür, das nach angemessener Zeit nun die Warnung erlosch.

Gewitzt geworden durch unsere ohnmachtsanfälligen Glühbirnen kamen wir auf die Idee, den Guten einmal an eine andere Steckdose in einem anderen Raum anzuschließen, nach gegebener Zeit tat unser Kühlschrank wieder als sei nichts gewesen seinen Dienst..Die von ihm benutze Steckdose wies auch keinerlei für die beiden Laien auffälligen Problem auf , ein hier zur Prüfung angeschlossene Lampe tat anstandslos ihren Dienst.

Wir entschlossen uns den hiesigen Vertreter des Vermieters mit diesem Problem und der Möglichkeit seiner Lösung zu konfrontieren.. Ein Elektriker ist schließlich in solchen Fällen zwar hilfreich, aber auch teuer, außerdem wohl die Angelegenheit des Vermieters und uns drängte sich die Vermutung auf ,es könne jemand der unter uns wohnenden Bewohner des ehrenwerten Hauses ,vielleicht ohne die Folgen zu bedenken an den elektrischen Leitungen manipuliert haben.

Der hiesige Vertreter des Vermieters kam auch, leider ohne Hausmeister oder gar Elektriker. Er hörte sich auch unser Problem an, aber natürlich es wäre nicht das ehrenwerte Haus , wenn man nun glauben würde ,es wäre zur Überlegung gekommen wie Abhilfe zu schaffen ist.

Statt dessen erklärte der junge Mann diese Probleme seien unmöglich , schließlich habe er keine entsprechenden Meldungen von anderen, unter uns wohnenden Mietern des Hauses erhalten. Ein Schaden in den Leitungen sei somit völlig auszuschließen , die einzigen die dieses Problem haben seien wir.  Und wir wären in einem Alter in dem mit Wahrnehmungsstörungen zu rechnen sei und würden deshalb Dinge, die völlig normal sein, als Problem sehen.

Es kann ja auch kein anderer Mieter dieses Problem haben, denn über uns ist nur noch das Dach und das benötigt keinen Strom..

Aber soweit zu denken, das kann man nun wirklich nicht von einem so jungen Mann erwarten , dem doch  junge Leute einfach näher stehen..

Nun warten wir ,was sein Arbeitgeber dazu meint, wenn unser Anwalt ihn mit dem Problem und der unkonventionellen Lösung seines cleveren Mitarbeiters konfrontiert..

Wortgestoeber

Haben sie einen Pass?? Grüße aus Absurdistan

 

 

Wie hier im Blog ja bekannt Samtpfote ist krank und ich bin nachvollziehbar nicht unbedingt ganz toller Laune..

Heute musste ich etwas einkaufen und Pünktchen bat mich doch ihr Rezept einzulösen. Es handelt sich dabei um ein flüssiges Schmerzmittel, das sie unbedingt braucht.

Da sie mit der Dosierung so ihre Probleme hat, bevorzugt sie eine Flasche mit Pumpe..

Also erst einmal zu Postfach, das Rezept abholen, das der Doktor uns zuschickte

Dann zur Apotheke.

Da ist natürlich erst einmal die Frage zu klären, welche? Normalerweise lassen wir alles über die Versandapotheke schicken. In diesem Fall war das ausnahmsweise nicht möglich..

Es kam nur die Apotheke mit der Parkmöglichkeit in Frage..

In der Apotheke wird das Rezept zunächst einmal durch eine einem Scanner ähnliche Aparatur geschickt..

Dann kommt sie mit dem Medikament. Ich frage ob das denn auch eine Pumpe habe.

Da beginnt eine Diskussion , die an absurdes Theater erinnert.

„Nein das ist eine normale Flasche „ bekomme ich zur Antwort. „Ich hätte aber gern eine mit Pumpe“ „Das hat der Arzt nicht aufgeschrieben“ bekam ich zur Antwort, ( schreibt der immer auf)“Ob ihre Kasse das zahlt“ kommt dann zweifelnd hinterher. „Hören Sie ich zahle das , dies ist ein reguläres Rezept, also können sie das liefern, ich regele das mit der Kasse“ „Na ja“ kam die Antwort“das muss bestellt werden, das ist heute nachmittag da““Können sie das dann bitte liefern?“ es geht um die Lieferung ein paar Straßen weiter „Na ja , sie sind bei uns nicht als Kunde registriert, da müssen sie mir unterschreiben, das wir dem Fahrer ihre Lieferdaten geben dürfen“ „Dann geben sie mir eben den Zettel ,ich unterschreibe“ Nein so geht das nicht“, werde ich belehrt“Haben sie ihre Versichertenkarte dabei“ „Nein, das ist auch nicht für mich das ist für Pünktchen“  Auf dem Rezept steht das Geburtsdatum das kann also nicht für mich sein“ Nein, dann muss Pünktchen das unterschreiben“ Leicht reichlich entnervt gebe ich auf, „Dann hole ich das eben ab“ Nein „kommt da die Antwort „ das geht nicht, da müssen sie sich ausweisen und eine schriftliche Vollmacht von Pünktchen haben , die muss hier aber erst ihre Unterschrift hinterlegen“ Nun ist eindeutig Schluss mit lustig. Ich greife über den Tresen ,bemächtige mich des Rezeptes und bin im gehen. Dann wird’s restlos absurd,“Das bekommen sie in keiner anderen Apotheke, das muss Pünktchen selber abholen , außerdem ist da nun unser Stempel drauf“ wird mir mitgeteilt..

Ich hole das Medikament heute nachmittag ab, in einer anderen Apotheke, da brauche ich keinen Pass. Und wenn die auch Theater machen, lass ich den Dokotor ein Machtwort sprechen mit dem Apotheker wegen dieses Hilfspersonals. Die Damen in der Apotheke sind nämlich fast alle keine studierten Apothekerinnen sondern bessere Verkäuferinnen und spielen sich leider entsetzlich auf.

Wortgestoeber

Der Engel und das Pünktchen..

 

 

Wir besitzen einen „Engel“.  Keinen er, eine sie. Jedes Jahr erst ist sie ganz kahl, dann beginnt sie mit dem wachsen, treibt riesige Blätter aus und sonst nichts…

Und jedes Jahr steht das Pünktchen ab August vor ihr… dann sind die beiden etwa glaich groß und droht mehr oder minder heftig.. sie wird massakriet, entsorgt. Die Drohungen werden mit dem fortschreiten des Jahres immer heftiger und auch öfter.

Ich fürchte immer ernstlich um das weiterleben unserer wunderschönen Engelstrompete, genannt Engel.

Die entschließt sich nämlich Jahr für Jahr recht spät ihre wunderbar duftenden Blüten zu öffnen und Pünktchen ist leider nicht immer so geduldig. Dieses Jahr war es besonders schlimm…

Der „Engel“ hatte „Besuch „ von Schnecken und Pünktchen hatte den Gedanken ,“ der blüht bestimmt nicht mehr, nun kommt er weg.“

Die Rettung gestaltete sich schwierig, der „Engel“ wollte und wollte nicht.

Aber ich denke , es ist für dieses Jahr geschafft. Ich habe bis jetzt vier Blütenknospen gezählt..dsc04109

Wortgestoeber

Fast wie die königliche Familie…

 

eine Freundin schickte mir einen Artikel zu, in dem unser Käferchen als Ikone der Automobilgeschichte bezeichnet wurde.

Nun fast königlich fühlt man sich auch, wenn man mit Käferchen unterwegs ist. Man fällt auf, viele Autofahrer bemerken uns wohlwollend. Oft erhellt ein Lächeln die Gesichter.

Zuerst dachte ich Samtpfote, die auf dem auf äusserste Postion vorgestellten Beifahrersitz hockt , die Pfötchen auf der Frontablage und hinaussieht , würde diese Aufmerksamkeit erregen. Sieht man schliesslich nicht alle Tage eine kleine Tigerkatze, die begeistert Auto fährt.

Aber es war anders , als Pünktchen mich begleitete , war ebenfalls diese Begeisterung bei anderen Autofahrern zu bemerken.Wir fühlen fast königlich.

Nun Pünktchen und Samtpfote schenken sich nur das köngliche Winken. Aber es macht natürlich viel Freude , wenn wie neulich erst geschehen .ein Porsche absichtlich so langsam fährt , das unser Käferchen überholt. Der Fahrer wollte das kleine Autochen wohl ganz in voller Schönheit bewundern.

Nun ist es so ,erst einmal sollte ich wohl Käferchen ein wenig vorstellen .

Er ist über 30 Jahre alt , davon die meiste Zeit in unserem Besitz, was auch noch recht lange so bleiben soll und fährt den Berg runter mit Rückenwind eine Spitzengeschwindigkeit von 115 KM/H.

Früher war das für viele Autofahrer , ein Problem. Man ließ Käferchen nicht gern die Spur wechseln , weil man auch in der Stadt, nicht gern so einen langsamen Wagen vor sich hatte. Das Ergebnis war dann, wir „durften“ eine oder auch zwei Ausfahrten weiterfahren, ehe wir auf die passende Spur kamen. Ich musste mit Käferchen „Raubritterqualitäten“ entwickeln, damit wir ohne von andern verursachte „Umwege“ unser Ziel erreichten. Der Trick war einfach, wenn möglich bereits lange bevor es akut wurde und die Ein- oder Ausfahrt anstand, ohne den Blinker zu setzen raus oder rein zu fahren. Sonst wurde häufig extra beschleunigt und dann die Nachbarspur „besetzt“ gehalten, damit wir nur ja nicht auch auf die Spur kamen. Mit unserem „Raubrittertrick“ gelang es uns ganz gut auf kürzestem Weg unser geplantes Ziel zu erreichen.

Ich höre noch das empörte Hupen . Nein, wir hatten uns nicht in die Spur gedrängelt, wir fuhren lediglich auf der rechten Spur, meist schon eine ganze Weile, aber wir waren im Weg . Die anderen meinten es wäre besser Käferchen könnte doch auf der Standspur fahren..Man war zu faul auf die linke Spr zu wechseln und es brauchte Nerven wenn ein großer dann so weit auffuhr, das man im Spiegel den Eindruck hatte, er würde gleich auf der Rückbank Platz nehmen wollen.

Nun das ist alles vorbei, nun ist das kleine Autochen alo eine Ikone der Automobilgeschichte

und wenn wir blinkend die Spur wechseln möchten, lässt man uns heute gern die Vorfahrt und wartet bewundernd.

Classic Car zu sein ist nicht nur vorteilhaft, obwohl es schmeichelt schon , wenn fremde Menschen unser Käferchen bewundern und nach seinen Daten fragen . Oft kommt dann bei Älteren die nostalgische Erinnerung , als man selber vor vielen Jahren einen Käfer sein eigen nannte.

Bei den Jüngeren sieht man häufig das Erstaunen über dieses Relikt einer vergangenen Zeit.

Käferchen hat zu unserer Freude bisher nicht viele Reparaturen in seinem Autoleben nötig. Letztes Jahr war allerdings eine große fällig. Bei diesen Fahrzeugen ist es leider nicht so einfach den richtigen Fachmann zu finden, ganz abgesehen von den doch recht hohen Preisen, die dem Restaurator zu zahlen sind. Es gibt nicht viele Restauratoren für Oldtimer , so das es durchaus der Fall sein kann , das man quer durch die gesamte Republik zum passenden Fachmann reisen muss.

Wir hatten letztes Jahr „Glück“ und fanden einen Fachbetrieb für die Restauration von Käfern in „erträglicher“ Entfernung nur rund 70 KM von unserem Wohnort.

Nun ist Käferchen wieder ganz hergestellt und ein bischen stolz fahren wir, Pünktchen und ich mit unserer Samtpfote im Käferchen spazieren ,natürlich vorzugsweise bei gutemWetter. Wortgestoeber