Am 15. September ist Corona vorbei

Nein, ich bin nicht unter die Verschwörungstheoretiker gegangen. Ich spinne auch nicht und habe ganz sicher keine Kristallkugel.

Des rätsels Lösung ist ganz einfach.Pünktchen benötigte, wie einen Monat zuvor ich, einen neuen Personalausweis.

Das machte wieder einmal einen Termin und natürlich einen Besuch beim Amt nötig. Wie immer herrschte in der Meldehalle gaähnenede Leere. wo sind bloss all die Leute hin?

Na ja, vielleicht hat die Mehrheit einfach keine Lust sich erst einmal online durch die Seiten der Stadt zu manöverieren um einen Termin zu vereinbaren.

Nun wir waren jedenfalls dort. Und am Ende der Prozedur, es ist ein Witz , der Computer der Stadt ist nur sehr schwer zu überreden Fingerabdrücke zu akzeptieren,da braucht es immer zahlreiche Anläufe, Was soll so ein System, wenn es dermaßen kompliziert ist zu bedinenen? Nun zu guter letzt erfolgten die Hinweise, wie es nun weitergeht und wann man den Ausweis denn nun abholen kann. Als ich dort war erklärte man mir, ich müsse bevor der abgeholt werden könnte erst einmal anrufen um einen Termin zu vereinbaren, Das hat mich reichlich Zeit gekostet , es gab nur eine Leitung , also wirklich nur ein Telephon und das war, wie zu erwarten, ständig besetzt.

Nun die freundliche Dame am Schalter meinte   zu Pünktchens Ausweis, den könne man ab dem 15. September abholen , wenn der Brief mit der PIN da sei, kein Termin mehr , das sei alles nicht nötig…..Hallo dann ist wohl ab dem 15. September für die  Stadt  Corona Vergangenheit….

Ob das Corona Virus das auch weis???

Zitat,Zitat,zitieren

 

…..neues von der Sippe

So wie es aussieht hat die Mischpoche beschlossen, uns nicht zu vergessen.Ob sie wohl an das nächste Fest ,Ostern,gedacht haben? Und Grüße erwarten?
Wohl eher nicht.
Viel wahrscheinlicher, es ist einmal wieder so weit, man möchte unangenehmes an Pünktchen und Wortgestoeber abschieben. Sonst möchte man ja möglichst nicht in der Ruhe gestört werden. So erreichte uns im vergangenen Jahr kein Geburtstagsgruß und auch keine Karte zur Weihnacht.
Aber,oh Schreck, vor ein paar Tagen klingelte das Telephon.
Cousine Hannelore , ihr Wunsch war das Pünktchen zu sprechen. meine Frage nach dem Grund , denn ohne triftigen Grund,wird diese Dame sich nicht bequemen hier anzurufen, meinte sie nur, das wäre ihre Angelegenheit.
Nun, ich kann es mir denken, Tante Frieda muss wieder einmal unterhalten werden, wozu ihr unser Teil der Familie gerade recht kommt. Dazu hat Hannelore nämlich keine Lust,genau wie unser lieber Charlie.Dazu sind wir gerade gut genug. Und so sollten wir, wie ich annehme , wieder einmal zur Ahnin zitiert werden.
Die Frage ,ob wir Lust oder Zeit haben ,ist bei diesem Befehl von untergeordneter Bedeutung für die hässlich Sippe. Seit Jahr und Tag sind sie daran gewöhnt ,sie zitieren uns herbei und Pünktchen eilt zur Ahnin.
Nun haben sie sich allerdings verrechnet.
Pünktchen ist , wie sich viele denken können , ganz sicher nicht mehr die Jüngste , ja ,sie ist sogar ein Jahr älter ,als die hier viel zitierte Tante Frieda.
Und wenn ich nicht wissen darf ,worum es geht…Pünktchen ist nicht mehr so belastbar und stabil,ich muss und will sie schützen. Dazu greife ich nun auch zu nicht ganz so feinen Mitteln.
Cousine Hannelore bekam also von die Antwort, wenn sie mir nicht sagen könne oder wolle, weshalb sie Pünktchen sprechen wolle, müsse sie auf dieses Gespräch verzichten. Das passte Hannelore natürlich ganz und gar nicht, sie versuchte mit Autorität ihren Willen durchzusetzen..Erfolglos.Arme Mischpoche!!Sie erleben zum ersten Mal Widerstand . Ja ,der Versuch  klappt nun einmal nur eine gewisse Zeit,seine Mitmenschen, auch wenn es Verwandte sind, zu dominieren oder man kann es auch umgangssprachlich sagen ,auszunutzen.Irgentwann wehren die sich und dann hat man Pech. So wie Hannlore nun.Sie wird sich selbst bemühen müssen.Hier kommt sie jedenfalls mit diesen Methoden nicht mehr an.

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Kleinvieh macht auch Mist…..

 

…neues von der Sippe

Cousine Anne:………… steht noch aus

Tante Frieda:……………..steht noch aus

Cousin August:…………..ja, der hat

Cousine Inge:…………….ja, die hat

Cousin Hotte:…………….ja hat auch

Cousine Hannelore: .. ,,steht noch aus

….und so weiter und so fort.

Was ich hier mache?

Pünktchen und ich haben vor Weihnachten heftige Aktivitäten entwickelt, wie viele von uns.Wir verfassten Weihnachtspost an die „geliebte“Mischpoche.Mehr oder weniger brav, wie man es erwarten kann, schrieben wir jedem ein paar Zeilen.

Jetzt sehen wir täglich in den Briefkasten, könnte ja was drin sein,oder?

2019 erreichte uns der letzte Weihnachtsgruß etwa zur Osterzeit.Es bestehen also noch Aussichten.

Wir haben uns nämlich entschieden, wer uns nicht schreibt, bekommt auch 2020 keine Post von uns.

Schließlich einen Briefkasten findet man bald an jeder Ecke und Porto gibt’s zur Not im Internet. Ist also nicht so schwierig , zu schreiben. Einen Stift hat jeder und wenn es nur ein Bleistift ist, wie auch ein Stückchen Papier, vor allem jetzt, wo man an jeder Ecke einen Kassenbon erhält, wäre das doch eine sinnvolle Zweitverwendung des Papiers.

Die Länge und Menge der Zeilen des Grußes richtet sich dann nach dem Umfang des Einkaufs.

Wir rechnen jedenfalls mit einer Ersparnis im Bereich der Portokosten.Vielleicht nicht erheblich, aber Kleinvieh macht auch Mist.Sollte unsere Mischpoche nicht bis November 2020 geschrieben haben, geben wir die Warterei auf und nehmen die entsprechenden Streichungen auf der Weihnachtsliste vor. Irgendwann muss schließlich ein Stichtag sein, oder?

Gutes Benehmen ist übrigens auf entsprechende Grüße umgehend zu reagieren, aber wer aus unserer hässlichen Sippe hätte schon je guten Benehmen an den Tag gelegt?

Uns ist niemand bekannt, aber wir lassen uns gern positiv überraschen….

Neues von der Sippe…. einmal im Jahr

Es ist mal wieder so weit Weihnachten naht  und die  Weihnachtskarten erreichen so langsam ihre Empfänger.

Mitbürger von denen man das ganze Jahr wenig, bis gar nichts hört, raffen sich auf. Eben wenigstens einmal im Jahr.

Unsere Regel bei dem ganzen Kartenversand.“ schreibst Du mir, schreib ich Dir“

So kommt es, das uns wieder einmal eine Karte mit Familienereignissen des vergangenen Jahres im Telegrammstil Onkel Augusts erreicht. Der gehört zum schreibfaulen Teil der Sippe und läßt das ganze Jahr buchstäblich nichts von sich hören.

Dieses mal teilt uns August mit das Heinrichs( sein Sohn) Frau nunmehr zum zweiten mal nieder gekommen ist, ein Mädchen bereichert nun die Familie. auch Augusts Tochter Edelgard bekam nun Nachwuchs und noch ein kleines Mädchen erweitert den Kreis der August´schen Sippe. Ansonsten geht es allen gut erfahren wir noch

Gruß Onkel August Mehr ging wohl nicht auf die Kart und Augusts sprichwörtliche Sparsamkeit ,um nicht zu sagen sein Geiz , beendetet die Nachrichten von der Sippschaft abrupt.

Ich bespreche mich mit Pünktchen , sollen wir , wollen wir oder gar müssen wir nunmehr reagieren? Und wenn wie, in welcher Weise?

Pünktchen denkt da pragmatisch. August ,so erklärt sie, lässt das ganze Jahr nichts von sich hören , sein Sohn … hat uns seine Frau nicht vorgestellt, noch haben wir eine offizielle Nachricht zum ersten oder zum gar zweiten Kind erhalten.

Edelgard ist nun noch ein ganz anderes Thema, da stellt sich laut Pünktchen die Frage ,gibt es einen Vater zum Kind oder nur einen Erzeuger? Weder Vater, also Heirat noch Kind wurden uns offiziell mitgeteilt. Also ,so meint Pünktchen ,warten wir bis wir eine entsprechende offizielle Anzeige erhalten haben ,  was bei der Schreibfaulheit der Sippschaft ewig dauern wird,dann können wir immer noch gratulieren, wenn wir es für nötig halten sollten.

Sonst liebe Sippe,  bis zum nächsten Jahr…

Wortgestoeber

 

 

 

Allahs Sohn ,Rundreise und Rätsel

Rundreise gefällig? Oder lieber doch ein Rätsel lösen? Etwa beides? Das geht nicht, meinen Sie? Geht doch.

Werden Sie Mitglied der großen D*D Familie. Dann haben Sie sowohl“ Rundreise“ als auch „Rätselspass“.

Alles kein Problem, Sie müssen sich nur ein Paket von diesem großen Dienstleister zusenden lassen.

Wir wurden recht unfreiwillig Familienmitglieder der D*D Familie, denn meistens kann man ja leider nicht mitbestimmen , mit welchem Versender ein Paket geliefert wird.

Zunächst erwarteten wir die Rücksendung eine Pfanne, die wir bei Hersteller in Reparatur gegeben hatten, das bescherte uns die Bekanntschaft mit dem rührigen Transportdienstleister. Die Pfanne war wie wir aus den beliegenden Papieren des Herstellers entnehmen konnten, am 5 Nov. dem Transportdienstleister anvertraut worden. Nachdem wir uns langsam misstrauisch geworden, ob die Pfanne vielleicht neu geschmiedet werden musste, beim Pfannenhersteller erkundigten, erfuhren wir das sie bereits „längst“ bei uns eingetroffen sein sollte. Sie kam dann ,von einem höchst unwilligen Sohn Allahs gebracht,zwei Tage später, Der Versender hatte  massiv Druck gemacht.

Damit begann unser unfreiwillige Karriere als Mitglieder der großen D*D Familie. die nächste Lieferung  wurde uns nämlich per Zettel „Ich war da:-)“ angekündigt. Nun nicht nur er war da , wir waren auch da…. Also zunächst erst einmal das Rätsel lösen, wo ist     denn nun die Sendung. Nach Investition von genügend Zeit und 0,58Cent pro Minute erfuhren wir ,wohin unser Sendung entschwunden war. Wir machten uns auf, die Sendung suchen und abholen. Leider befand sich die uns genannte Anschrift in einen Gebiet , wo das parken nicht ganz einfach ist, also zu Fuss. Wir durften dann das „Rätsel“ lösen, welcher Shop die uns genannte Anschrift sein könnte. Der genannte Name stand nämlich leider nicht dran. Nun gut das“ Rätsel“ ließ sich mit Hilfe von Fragen bei der Nachbarschaft des Laden lösen.

Dieses Paket war unser!!! Aber wir waren leider weiter ein unfreiwilliges Mitglied der großen D*D Familie. und das nächste“lustige Rätsel“ ließ nicht lange auf sich warten.

Wieder fand sich im Briefkasten ein Zettel mit den magischen Worten“Ich war hier:-)“ verdammt noch mal, aber eine Klingel hast Du offensichtlich nicht gefunden, sonst hättest Du sie benutzen können und Dir wäre geöffnet worden, was uns erhebliche Probleme erspart hätte. Allerdings hätte ein solches Tun auch die innige Bekanntschaft mit den ortsansässigen Kindern Allahs eindeutig sehr beschränkt, was ich sicherlich in keinem Fall bedauert hätte.

Nach dem übliche Procedere  „Rätselraten“ und Anruf ging es auf zum abholen an schon bekanntem Ort, dachte ich.Leider war das so nicht in den „Spielregeln“ vorgesehen. Der örtliche Sohn Allahs wollte den Personalausweis,den ich nun einmal nicht bei mir hatte. also zurück, das teure Stück holen. Leider hatte sich Allahs Sohn zwischenzeitlich  entschlossen, sein Geschäft für den Tag zu schließen, um 17:00H. Interessante Arbeitszeiten.

Neuer Tag neues Glück, neuer Versuch. Nun wollte Allahs Sohn noch ein Vollmacht von Pünktchen, da das Paket auf ihren Namen( der Nachname ist mit meinem identisch)kam. Also wieder unverrichteter Dinge zurück, die Vollmacht ausgeduckt und die Rundreise begann von vorn.

Leider ist noch kein Erfolg ersichtlich, denn nun möchte Allahs Sohn auch noch Pünktchens Personalausweis . Seine nächsten Forderungen überlegt er sich noch, wahrscheinlich eine Geburtsurkunde von uns beiden….. unser Paket….wird wohl retourniert werden,denn auch meine Zeit ist beschränkt und ich bin nicht mehr bereit, diese“ Reise“ fortzusetzen, vor allem ,wo in den Bestimmungen die letzte Forderung unseres Sohnes Allahs nun ganz sicher NICHT auf geführt ist und ich das Paket mit Ausweis und Vollmacht hätte erhalten müssen.

Wortgestoeber

 

 

 

 

 

Qualität versus Quantität?

 

Wir benötigen für den Wasserhahn in der Küche eine kleine Schlauchverlängerung mit „Perlator“genanntem Ventil unten.

Kein großes Problem , sollte man meinen, die Teile gibt es in jedem Baumarkt, mit Plastikschlauch, mit metallummanteltem Schlauch, in jeder Preislage.

Überall preisen die Hersteller ihre „herausragende „Qualität. an.

Pünktchen jammert mich an, es ist einen neue Schlauchverlängerung des Küchen- wasserhahns fällig. Ich soll die bitte besorgen.Mache ich ja auch gern.

Nur dieses Jahr wäre das dann die Nummer drei und das Jahr ist noch nicht zu Ende.

Egal ob wir teuer, billig, aus Plastik oder mit Metallmantel kaufen, Ob Baumarkt oder Fachhändler, der natürlich vollmundig verspricht so etwas passiert ,bei seiner Ware ganz sicher niemals.

Nach ein paar Monaten platzt der Schlauch auf die eine oder andere Art und Weise.Beim Plastik zeigt sich eine höchst verräterische Beule, bei Metall spritzt das Wasser aus allen Seiten, nur nicht unten , wo es eigentlich fließen soll.

Qualität, beziehungsweise der Anspruch Qualität zu produzieren ,scheint bei den Herstellern zugunsten schneller , billiger Quantität gewichen zu sein. Eine zweifelhafte Auffassung.

Wie viel einfacher ist es doch billigen Schund teuer zu verkaufen, der Kunde muss ja wiederkommen.

So scheint die allgemein verbreitete Auffassung unter den Herstellern zu sein.

Wenn sie sich da mal nicht täuschen ,irgendwann werden wir eine Armatur finden die diese Schlauchverlängerung überflüssig macht, und dann war es das mit dem innigen Wunsch der Händler die Kundschaft in dieser Art über den Tisch zu ziehen.

Wortgestoeber

Seeliges auswandern?

… noch mehr von der Sippschaft

Nun war es passiert, ich hatte Tante Frieda erklärt, es wären Hotelzimmer gebucht. Was eine Teilnahme an dem von ihr geplanten „wundervollen Event“leider ausschloss.

Das die Ahnin dies nicht so einfach hinnehmen würde, wurde mir spätestens klar, als ich den Hörer auflegte und Pünktchens entsetztes Gesicht sah.

Was tun?

Wilde Phantasien kamen bei Pünktchen und mir auf.Vielleicht ein Flug in die USA oder lieber gleich nach Australien, die Fidschi Inseln kämen auch durchaus in Betracht.

Die einzige Frage war, werden die Grenzbeamten den kleinen Herrn , der selbstverständlich mit fliegen muss, das steht ja völlig ausser Frage, die Einreise erlauben?

Also war diese Lösung so kurzfristig nicht unbedingt kompatibel.

Es musste etwas praktisches näherliegendes her, als einem kleinen Kater eine reise im Flugzeug um die halbe Welt zu zumuten nur um Tante Frieda und ihrer schrecklichen Mischpoche zu entgehen.

Pünktchen äußerte die Idee, im Router einfach die Zeiten zu ändern , in denen wir angerufen werden können. Statt wie bisher nur nachts , wir legen schließlich Wert auf eine ungestörte Nachtruhe, nun also während der Feiertage auch tagsüber.

Was sich beim näheren Hinsehen auch nicht als praktisch erwies, denn dann können uns auch andere Menschen nicht erreichen.

Hilfe brachte eine intensive Untersuchung des Programms des Routers.

Da gab es doch noch eine Funktion „Rufnummernsperre.“

Hatten wir bisher nicht benutzt. Getreu dem Motto meines verstorbenen Mannes , „wenn Du nicht weist wie etwas funktioniert, probiere es aus.“ machten wir uns ans Werk.

Testtelephon war das eigene Handy. Wir gaben die Nummer ein, speicherten ab. Und probierten . Nichts kein Erfolg, das Telephon klingelte.

Kurzes Nachdenken führte zu der Erkenntnis , vielleicht ist die Nummer nicht ganz richtig, also wurde per copy und paste die Nummer aus der Anrufliste in die Liste der „Rufnummernsperre“ übertragen. Das mochte der Router allerdings gar nicht.

Die Meldung „ungültige Nummer“ erschien.

Also doch Australien?Das kann es wirklich nicht sein, nicht für diese hässliche Sippschaft. Es muss eine Lösung geben, da waren Pünktchen und ich uns einig, denn Tante würde ganz sicher während der Feiertage überprüfen was es mit dem angeblich gebuchten Hotel auf sich hatte, und wer hat schon Lust sich bei kleinen Notlügen erwischen zu lassen?

Die Nummer ist ganz sicher gültig,da waren wir sicher. Also warum nimmt dieser Router die nun nicht an?

Schließlich kam der Geistesblitz, vielleicht sollten wir die Nummer mit der Vorwahl Deutschland händisch eingeben?

Gesagt getan und ein neuer Versuch. Sieh da es klappt.

Tschüss Frieda Australien, USA und Fidschi Inseln, wir bleiben hier.

Einzige Frage war nun, nur noch, sollen wir nun alle Nummern der Mischpoche mit Deutschlandvorwahl in die Rufnummernsperre eingeben oder lieber doch bei einzelnen nur die Nummer ohne Deutschlandvorwahl?

Wir sind auch Nummer sicher gegangen und haben beide Versionen eingeben.

Und hoffentlich damit Sicherheit vor Tante Frieda und und ihrer Sippschaft, so hoffen wir…

Fröhliche Funkstille…

 

…Neues von Sippschaft

Ich fiel fast vom Stuhl, das Telephon klingelte.

Dran war unsere liebe Tante Frieda. Die hat sich monatelang nicht gemeldet. War auch nicht nötig, wir waren ihr auch deswegen nicht böse, sondern sehr zufrieden mit der herrschenden Funkstille.

Wie ja alle hier wissen, unsere Mischpoche ist nun wirklich nicht so ganz einfach.

Nun also Tante Frieda. Die Ahnin war wieder einmal auf der Suche nach Opfern ,die sie in ihre Haus zitieren konnte, denn ganz geheuer..

Aber von Anfang an.

Cousine Hannelore zog ja vor einiger Zeit bei der Ahnin ein, zusammen mit Brüderchen und Schwesterchen.

Die Tante wollte es, aber irgendwie auch nicht. Denn Hannelore ist sehr dominant.

Sie schafft es durch ihre“ nette ,freundlich Art“, alle anderen in Blitzgeschwindigkeit in die Flucht zu schlagen. Auch Pilot Charlie findet wie die Tante bitterlich klagt immer wieder eine Möglichkeit der heimeligen, gemütlichen Atmosphäre in Tantens Haus zu entfliehen.

Er hat eben passend Dienst.

Wer möchte sich auch schon mit dieser reizenden Sippschaft längere Zeit auseinandersetzten. Wenn sie nicht untereinander streiten ,gehen sie ganz sicher geschlossen gegen unschuldige Dritte vor. Tante Google und dem Lexikon sei in diesem Zusammenhang ewiger Dank, denn dort kann man sich wundervoll über ein Thema informieren, von dem der andere ganz sicher keine genaue Ahnung hat, das man dann als Gesprächsthema lanciert, um dem andern  im Vollbesitz seiner neu erworbenen Kenntnisse nun klar zu machen ,wie ungebildet er ist. Ein Lieblingsspiel der Mischpoche, das sie seit Jahrzehnten mit jedem spielen, der  auf ihre Hinterhalte hereinfällt.   Streit selbstverständlich vorprogrammiert, wenn man denn wieder einmal auf die schlau ausgelegten hinterhältigen Fallen der hässlichen Sippe hereinfällt.

Tante weis das ,aber tut nichts.

Sie bewundert Hannelore und Brüderchen und Schwesterchen ob ihrersubtielen oder manachmal auch recht direkten Niederträchtigkeiten, mit denen sie andere hereinlegen.

Andere sehen das selbstverständlich ganz anders, und so hat auch der Wunsch der Tante nunmehr ihre vorgesehenen Opfer, nämlich Pünktchen und mich, zum Weihnachtsfest zu sich zu zitieren, nicht unbedingt Begeisterung bei uns ausgelöst.

Schließlich sollen wir nur kommen, damit Charlie ,Hannelore ,Brüderchen und Schwesterchen sich nicht untereinander streiten und vielleicht Charlie etwas länger bleibt. Man nennt so etwas ein Bauernopfer. Und dazu habe ich an Weihnachten nun wirklich ganz sicher keine Lust.

Pünktchen ,die das Gespräch mit der Ahnin führte, drückte sich nachdem diese den Wunsch geäußert hatte, sehr vorsichtig aus. Sie müsse zunächst einmal überlegen und ich hätte da etwas gesagt, aber so genau …

Nun ich rief dann die Tante zurück, erklärte meine“ Freude“ über diese „wundervolle Einladung“, man muss ja wenigstens, …so tun als ob.

Aber meine Frage nach dem genau konzipierten Termin für dieses“ bezaubernde Event“,brachte dann die Überraschung Am ersten Weihnachtstag beschied mir die Ahnin. Leider, leider sind zu diesem Termin bereits die Hotelzimmer für einen Kurzurlaub gebucht. Also wird die schreckliche Mischpoche allein feiern müssen.

Tante Frieda konnte es gar nicht fassen, das das nicht für sie und ihre Wünsche abgesagt wurde, Unmöglich. Das hätte es zu früheren Zeiten nicht gegeben, da hätten wir uns solch ein Benehmen ganz sicher nicht getraut, meint sie.

Nun, da sind wir nur nicht auf die Idee gekommen. Aber man lernt ja dazu…

Und so hoffen wir bis nächstes Jahr auf eine Wiederaufnahme der fröhlichen Funkstille.Wir werden ganz sicher nichts vermissen.

Das fängt ja gut an

 

2018 hat gerade erst begonnen. Ganze 5 Tage ist das Jahr alt, trotzdem stellt sich bereits die Frage , wenn es so weitergeht, was kommt dann noch?

360 Tage stehen noch an, ehe sich herausstellt , ob 2018 nur einen holperigen Beginn hatte, oder ob es generell ein Horrorjahr werden wird.

Begonnen hat der Horror bei der Bank. Leider hat die im neuen Jahr das komplette Personal in unserer Filiale ausgetauscht. Nun sind nur noch Söhne Allahs dort tätig.Was wie sollte es auch anders sein, sofort Anlass zu heftigen Rüpeleien seitens Allahs Söhnen, da sie einfach nicht begreifen wollen, das Kunden keine Bittsteller vor den „großen Sultanssöhnen“ sind, denen dann „huldvoll“ Gnaden erwiesen werden, wenn den Söhnen Allahs  danach ist, sondern diejenigen , die dafür „sorgen“ das auch Allahs Söhnen das Gehalt gezahlt werden kann, mit anderen Worten das sie Dienstleister sind, die sich höflich, freundlich, zuvorkommend aufzuführen haben.

Nun in jedem Fall waren die Rüpeleien so massiv, das ich mich gezwungen sah, kaum nach Hause zurückgekehrt, die Geschäftsführung der Bank davon in Kenntnis zu setzten. Schließlich habe ich keine Lust mich bei meinen weiteren Besuchen in dieser Filiale wiederholt in übelster Weise beschimpfen zu lassen und möchte das aus nachvollziehbaren Gründen in gar keinem Fall dem Pünktchen zumuten, die sich allein auf Grund ihres hohen Alters noch weniger  gegen solche Zumutungen wehren kann.

Das habe ich der Geschäftsführung auch unmissverständlich klar gemacht.

Es wird wohl im günstigststen Fall auf einen Wechsel der Filiale auslaufen, wenn die dann günstig liegt und vor allem einen freien Safe hat. Sonst steht uns wohl in absehbarer Zeit doch der Wechsel zu einer anderen Bank in Haus.

Dann brachte ich Pünktchen zum Hausarzt und kam auf die „glorreiche“ Idee dort auch gleich meine Versichertenkarte einlesen zu lassen, wobei der Cerberus der Praxis , die Praxishelferin mir mitteilte , ich sei ihren Unterlagen zufolge seit September nicht mehr krankenversichert, weshalb meine Behandlung nun nicht möglich sei. Mir war das bis dahin völlig unbekannt und die zur Rede gestellte Krankenversicherung meinte nur , man habe mir die neue Versichertenkarte doch im Juli bereits zugestellt, nur ich wusste leider nichts davon , angekommen ist das Ding nämlich leider nie.

Vielleicht kommt also in 10 Tagen eine neue Karte , so ganz genau weis das die Versicherung leider nicht.Warten wir es ab, ob die Post gewillt ist, diese zu zustellen.

Pünktchen kann seit Weihnachten nicht mehr richtig laufen weshalb …. aber das lasse ich den kleinen Herrn Felix berichten , der findet das Ergebnis nämlich sehr erfreulich für Kater.

Dann mal eben schnell zur größten Musikalienhandlung der Gegend, es sollte ein Stück von W.A. Mozart werden, KV 256. Man sollte doch annehmen, das die Mitarbeiter dort nicht nur wissen wer ihr Gehalt letztendlich zahlt ,sondern auch über eine gewisse Sachkenntnis verfügen.

Leider war auch das eine Enttäuschung, nicht nur das man den Wunsch speziell dieses Mozartstück erwerben zu wollen ,als lächerlich abtat, da es nach Meinung der Mitarbeiter Weihnachtsmusik sei . Sicher in Deutschland wird auf einen Teil der Melodie das Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann gesungen“ das wurde aber erst lange nach Mozarts Tod darauf gedichtet und ist so auch hauptsächlich in Deutschland und Österreich bekannt, was Mitarbeitern eines Fachhändlers durchaus wissen sollten.

Auch hier wird wohl ein anderer Händler das Geschäft machen.

Es scheinen sich einige Mitmenschen als guten Vorsatz für das Neue Jahr vorgenommen zu haben , nun ganz besonders unfreundlich zu ihren Mitmenschen zu sein.

Wie lange halten eigentlich gute Vorsätze?

Wortgestoeber

Weihnachten ist wirklich am 24. Dezember…

 

Es ist viel passiert, seit wir das letzte mal von der  Sippschaft berichtet haben.

Cousine Hannelore  ging nun in die Pleite und suchte mit Brüderchen und Schwesterchen, ihren Kindern bei Tante Frieda Unterschlupf.

Zwei Haushalte in einen Einzigen zu integrieren ist schon im normalen Leben nicht einfach. Fast unmöglich wird es , wenn auch noch keinerlei Ambition dazu besteht, die Umzugskisten auszuräumen. Wobei wir in diesem Fall nicht nur vom letzten Umzug, nein auch noch von den beiden vorangegangenen Umzügen sprechen. Cousinchen ist nämlich eine Wiederholungstäterin.

Dies ist bis jetzt Umzug Nummer drei , seit der Trennung vom liebenden Gatten vor fast zwei Jahrzehnten und nie hatten sie oder die Kinder Lust ,die Umzugskartons vollständig auszupacken.

Wobei ausserdem dazu kommt, die Kartons wurden nie ordentlich sortiert gepackt oder ihr Inhalt , wie es eigentlich üblich ist aussen drauf angeschrieben.

So war und ist immer suchen angesagt.Wozu natürlich weder Hannelore, noch die lieben Kinderchen je die geringste Notwendigkeit sahen. Wenn etwas fehlte, das dringend benötigt wurde, es gab und gibt Geschäfte.

Auch eine Möglichkeit zur Förderung der Wirtschaft, die leider auch die vorhersehbare Pleite des einzelnen impliziert.

So kam was kommen musste, Tante Frieda rief das Pünktchen an.

Gesucht werden im Chaos des Heimes der Friedafamilie, die üblichen Utensilien zum feiern der Weihnacht. Als da sind Christbaumschmuck, Ständer, Beleuchtung und die üblichen Kleinigkeiten.In Hannelores Chaos ,so klagte die Ahnin ,sei nichts, aber auch gar nichts aufzufinden.

Pünktchen bedauerte sie heftig, Kann man ja machen, kostet ja nichts. Sie riet der Tante zur Neuanschaffung , was die sparsame Dame nun ganz und gar nicht gern hörte. Man hofft nun auf das rechtzeitige Wiederauftauchen der Utensilien.

Leider ist damit das Problem der Ahnin noch nicht erledigt. Es mangelt nämlich auch am zur Weihnacht unbedingt benötigten Gebäck. Nun das könnte man ja , käuflich erwerben. Denn Cousine Hannelore macht, genau wie ihre Tochter Schwesterchen, keinerlei Anstalten dem Mangel durch backen abzuhelfen, den Kauf lehnt die Tante allerdings völlig ab. Zur Weihnacht hat die Ahnin , man denkt es sich schon, die unansehnliche Bande vollständig herbeizitiert. Da muss natürlich bei Tante Frieda aufgetischt werden, und dazu gehört nun einmal seit Menschengedenken, selbst gebackenes Gebäck. Tante kann in ihrem Alter natürlich nicht mehr backen.

Nun kam die reizende Mischpoche ,wie sich herausstellte nach reichlichem Nachdenken auf die zündende Idee, wie man an selbstgebackenes kommen könnte, ohne auch noch persönlich am Ofen stehen zu müssen.

Frau Wortgestoeber hat ,wie in der Sippe hinreichend bekannt ,die alljährlich wiederkehrende Plage des weihnachtlichen Backens bereits zu größten Teilen im November erledigt.

Das sie auch nicht gern backt ist hierbei für die unansehnliche Bande von keinerlei Relevanz , genau so wie das Frau Wortgestoeber gerade im Dezember reichlich mit Broterwerb , sprich beruflichen Verpflichtungen eingedeckt ist. Großzügig übersieht die Sippe auch, das sie ja das, was Frau Wortgestoeber so backt ,gar nicht mag. Wenn nur, ja wenn nur, die Tante das Pünktchen überzeugt Frau Wortgestoeber dazu zu bringen, die lästige Backerei noch einmal, diesmal zum Wohle der Mischpoche, zu wiederholen.

Das die liebe Sippschaft da einem massiven Irrglauben aufgesssen ist , erklärt sich hier wohl von selbst. Das hat auch das Pünktchen zu ihren „tiefsten Bedauern“ der Tante Frieda erklären müssen.

Nun warten wir mal ab, es ist ja noch ein paar Tage bis der 24.12 unwiederruflich anbricht.