Mitternacht ist auch ein Tag

… neues vom ehrenwerten Haus

 

Das ehrenwerte Haus ist ganz gespannt.

Seit nunmehr gut 5 Monaten steht im ehrenwerten Haus eine Wohnung leer.

Wobei man wirklich von unbewohnt sprechen kann. Ein Name steht dran, also vermietet ist sie. Nur einziehen, das tut niemand.

Wir haben alle auch noch nie jemanden in die Wohnung gehen sehen, die letzten Monate.

Dafür finden wir fast täglich neue Gegenstände im zur Wohnung gehörenden  Keller. .

Am Abend sind sie noch nicht da und am Morgen stehen sie plötzlich da.

Alles rätselt wer wohl sein Gesicht nicht zeigen mag, dass er fast täglich um Mitternacht den Keller seiner neuen Wohnung besucht.Der Geist der Pariser Oper vielleicht? Sollte er die schöne Stadt verlassen und nun hier in Deutschland wohnen wollen? Oder ein geheimnisvoller Promi?

Nun wir wissen es nicht. Jedes Wochenende steigt die Spannung, ob denn nun die neuen einziehen.Bis jetzt überlassen sie uns allen großzügig ihre Pflichten im Haus, als da sei die wöchentliche sogenannte kleine Reinigung und nun schon die zweite große Hausreinigung , die jeder Mieter alle 15 Wochen erledigen muss.

Dafür finden wir ständig  am Morgen Reste und Spuren des merkwürdigen Einzugs im Keller.

Nun ja, reich müssen sie in jedem Fall sein, denn das der Hausbesitzer auf seine Miete verzichtet, ist wohl nicht zu erwarten und sie werden ja wohl auch jetzt irgendwo wohnen, wo sie Miete zahlen müssen. Unter den Brücken werden sie ja wohl nicht schlafen, wenn sie schon eine Wohnung haben, nur weil sie sich nicht trauen einzuziehen.

Wortgestoeber

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Erstaunlich… und fragen kann man ja mal….

Ich bin ein ganz großer Fan unseres Kellers, genauer gesagt des dort vorhandenen Trockenraumes für Wäsche.

Alles wird in diesem Raum schnell trocken, viel schneller ,als es ja in der Wohnung trocken wird, was natürlich besonders im Winter praktisch ist. Im Haus wohnen viele Familien, auch mit kleinen Kindern. Früher gab es eine Trockenraumbenutzungsordnung, da war genau geregelt wer wann seine Wäsche aufhängen durfte. Die gibt es schon lange nicht mehr, braucht auch niemand im Haus. Wir sind die einzigen, die diesen Raum regelmäßig benutzen.
Und das bringt mich zur Frage: Wie machen die das? Die anderen Mieter meine ich. Ihre Wohnungen sind nicht größer als unsere. Wäsche müssen sie waschen, schließlich man kann nicht immer alles neu kaufen.

Sie müssen auch gemessen an der Größe ihrer Familien reichlich Wäsche haben.

Sicher im Sommer kann man auf dem Balkon trocknen, aber wie geht das im Winter vor sich? Da will mir niemand was zu sagen, es ist für Pünktchen und mich ein Mysterium, wie man ohne den Trockenraum zu benutzen seine Wäsche trocknen kann. Wie geht das, wenn auch mangels Vorhandensein der Garten ausfällt?

Aber damit nicht genug .

Ich probiere das jetzt einfach mal und frage mal meine Leser:

Seit ich wieder radfahre, sehe ich immer Menschen mit bunten Pflastern, sogenannten Tapes. Hat da jemand Erfahrung mit? Ich wüsste auch gern , haben die verschiedenen Farben eine Bedeutung? Und wie klebt man die überhaupt?Nützen die?

 

wortgestoeber

 

Ein Diener Paar stellt sich vor….

Wir sollten uns eigentlich einmal vorstellen….

Dieser Blog sollte eigentlich“Samtpfote und ihre Diener Puenktchen und Wortgestoeber“ heißen, aber das ist eindeutig zu lang.

Pünktchen und ich sind nämlich eigentlich das leider nicht ständig verfügbare, nicht immer gute erzogene , devote Diener Paar einer meist freundlichen, gestrengen Samtpfote.

Wir halten sie für sehr intelligent wofür sie sich hält, wollen wir lieber nicht so genau wissen..

Meist assistiert sie beim kochen , aufräumen oder am Computer und überwacht unser tun.

Angestellte sollte man ab und zu in ihrem Tun überprüfen, damit verdiene ich unter anderem mein Geld. Diener muß man überwachen! so die Meinung der Samtpfote.Unbotmäßigkeiten kleiner Art werden sofort unnachgiebig geahndet, dann kommen 5 kleine Enterhaken aus der Samtpfote und man wird unnachgiebig für seine Missetat bestraft. Größere Missetaten der Dienerschaft werden auf andere Weise bestraft, wie längere Zeit der Nichtbeachtung, was noch milde ist..

Oft kann sich die Samtpfote nicht recht entscheiden. Soll sie beim kochen durch ihre Anwesenheit helfen? Oder doch lieber beim aufräumen die Ordnung in den schränken überprüfen?

Wir leben als Untermieter ( wobei wir die Miete zahlen dürfen)unserer Samtpfote in einem 15 Parteienhaus in einer großen Wohnanlage. Von den im Hause wohnenden Mitmietern, kommen wir mit etwa 6-7 Parteien sehr gut aus. Wir alle mögen uns. Der rest fällt unter die Kategorie „ehrenwertes Haus“.. In der Anlage kennen wir zahlreiche Mieter, die wie wir auch, schon lange dort leben. Alle kann man nicht kennen und will man auch nicht  kennen. Unser vermieter, hat ein Büro in der Anlage und tauscht seine Mitarbeiter regelmäßig aus. Mal kommt man gar nicht schlecht mit Ihnen aus, mal  fallen auch sie unter die Kategorie“ehrenwertes Haus“… Die Situation haben wir im Augen blick..

Puenktchen fotografiert gern und wie ich finde gut. Ich schreibe lieber..

wortgestoeber

Schuhe, Schuhe, Schuhe

Wir stolpern über Schuhe.Unmengen von Schuhen , auf jeder Etage, die wir herauf oder hinunter gehen.©DSC06757

Nicht ordentlich hingestellt, an die Wand. Nein, durcheinander, so wie sie ausgezogen wurden, stehen oder liegen sie als Stolperfallen auf den Etagen. Ab und zu müssen Feuerwehr und Rettungsdienste  mal ins Haus. Und die bemängeln diese Stolperfallen sehr.Genauso wie die anderen reichlich im Hausflur angestellten Gegenstände. Feuerwehr und Rettungsdienst sprechen von Rettungswegen in diesem Zusammenhang.

Mieter die darauf angesprochen werden, das daß man kaum und manchmal auch gar nicht durchkommt , erklären , das dürften sie, das sei ihr gutes Recht und das sei eben ihre Kultur, ihre vielleicht, aber sicher nicht unsere.Meist wird so etwas in recht agressivem Ton verkündet.

Aber wie ist das eigentlich? Dürfen die das? Nein, sagt die Dame, die unseren Vermieter vertritt, das dürfen die nicht.Nein, sagt auch die Feuerwehr. Hausflur und Keller sind Gemeinschaftsräume, die hat man nicht gemietet. Die darf man betreten und an bestimmten vom Vermieter genau ausgewiesenen Stellen in bestimmten Rahmen benutzen , wie Fahrradkeller und Wäschkeller. Aber man darf nicht frei nach eigenem Gutdünken etwas hinstellen.

Was hat man eigentlich gemietet, wenn man eine Wohnung gemietet hat? Diese Frage stellte sich bei uns. Und auf der Suche nach Antworten, habe ich mal die  nette Dame ( Wohnungswirtin, wie sie sagt)gefragt, die unseren Vermieter vertritt.

Was „darf“ man und was nicht?

Nun, da gibt  zunächst der, von allen Beteiligten unterschriebenen Mietvertrag ,Auskunft. Da steht genau aufgelistet , was man eigentlich gemietet hat. Die Anzahl der Räume, die Größe der Räume, die Nebenräume.

Nebenräume? Na ja, damit ist der private Keller gemeint, sagt die Dame im hiesigen Büro unseres Vermieters.Und dann gibt es noch die Hausordnung , sagt sie. Da steht genau drin, wie man sich verhalten soll, was man darf , was man muß( putzen) und was man nicht darf. Die ist integraler Bestandteil des Mietvertrages und wird jedem neuen Mieter bei Vertragsabschluss ausgehändigt. Und auch genau erklärt.

Nun also zu unserm Schuhproblem…da wird seitens des Vermieters geschrieben und wieder geschrieben. Briefe an alle Bewohner, an diese speziellen Bewohner, nur lesen können diese speziellen Bewohner wohl nur, wenn es um ihre Rechte geht. Von Pflichten habe sie noch nichts gehört.

W.