Donald Duck braucht Geld


Nun ist es also soweit neue Coronaregeln, wieder einmal.
Wie NRW Gesundheitsminister Laumann heute verkündete ,muss in Zukunft jeder der in Restaurants oder ähnlichen Örtlichkeiten seine persönlichen Daten nicht korrekt und vollständig angeben möchte, mit einem Bußgeld von 250€ rechnen.
Das ist nun der Verfolgung von Ansteckungswegen wegen der Coronakrise geschuldet.
Eigentlich auch gar nicht nicht so schlecht. Aber eben nur eigentlich.
Denn da kommen doch ein „paar kleine Fragen“ auf.
Was geschieht mit den so erlangten Daten? Wie bereits seit Wochen bekannt werden diese nicht nur zum eigentlichen Zweck benutzt, nein die so erhobenen Daten werden auch dreist von der Polizei zur Verfolgung von strafbaren Handlungen genutzt, um Zeugenaussagen zu erlangen . Das gab die Polizei sogar im öffentlich rechtlichen TV zu.
Die Daten werden auch privat genutzt, wie sich herausstellte. Um Menschen mit Hilfe der von ihnen zwangsweise hinterlegten Daten mit Versicherungsangeboten, Zeitschriftenabos oder anderen Dingen zu belästigen. Ein Kellner entblödete sich nicht einmal seiner „Herzensdame“ an deren Daten er durch die Schusseligkeit des Gastronomen gelangt war per E Mail und auch persönlich zu belästigen, Und war dann sehr erstaunt, als diese ihm eine Anzeige ins Haus schickte.

Datenschutz oft und viel beschworen, sieht nun wirklich ganz anders aus.

Aber es ergibt sich auch eine andere Frage. Die nämlich nach dem Rechtsstaat, Unserem Rechtsstaat, dem in dieser Zeit so oft und vollmundig beschworenen.. Der Rechtsstaat der angeblich seine Bürger in Frieden und Freiheit leben lässt.
Für mich wie wohl für viele Mitmenschen, entwickelt sich dies alles immer mehr zu Überwachungsstaat. Es wird geprüft , wo ich wann mit wem hingehe. Wie lange ich wo aufhalte … Immer schön unter dem Deckmäntelchen Corona. Man will mir eine App aufzwingen, die dann auch noch genau meine Wege aufzeichnet, immer schön unter dem Deckmäntelchen Corona.
Es fragt sich für den kleinen Normalverbraucher in wie weit diese Handlungsweise noch mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung vereinbar ist.

Für mich steht jedenfalls fest, nein danke , es gibt keine App und ganz sicher keinen Besuch an egal welchen Orten, wo meine persönlichen Daten erhoben werden, wo ich nicht sicher weis, wofür die genutzt werden, oder vielmehr das damit nicht andere Dinge geschehen , in die ich weder eingewilligt habe, noch über die ich genau informiert bin. This ist not my Land!!!

Da fehlt nur der Geburtstag

Eigentlich planten wir für heute einen Kinobesuch. Eigentlich..
Laut Internet sollte das auch ab 16:30H möglich sein, allerdings… nun erst einmal stand vor dem Besuch des Lichtspieltheaters das Problem der Daten…
, also eigentlich die Erhebung unserer Daten, genauer die Menge der Daten die erhoben werden sollten. Das war nämlich eine Menge, was die da wissen wollten , nicht nur Name , Anschrift, nein man wollte auch Telefonnummer sowie E Mail Adresse erfahren., es fehlte nur die Angaben über Arbeitgeber und der Geburtstag, dann wäre das Profil komplett gewesen.. Der gläserne Mensch… nun denn wir machten uns ans ausfüllen, natürlich Alias Namen und Daten, denn wer will schon überall einen virtuellen Fußabdruck hinterlassen? Wir jedenfalls in gar keinem Fall, wer weis denn ,was mit den so erhobenen Daten passiert.. Nein, da ist Vorsicht schon angesagt.
Nun denn wie das Kino es gerne gehabt hätte online Tickets bestellen kam ja schon mal gar nicht in Frage. Wir waren entschlossen bar zu zahlen.Denn nur Bares ist wahres.
Das hätte auch gut geklappt, nur…. mittlerweile hatten sie die Anfangszeiten für den vorgesehenen Film massiv verändert, Nicht wie wir im Internet erfahren haben glaubten um 16:30 H nein nun hatte man ishc entschlossen das ganze auf 20:30 H zu legen… Das musste man , wie die Dame an der Kasse erklärte eben kurzfristig im WWW recherchieren..
Nun wir entschlossen uns ebenso kurzfristig es geht sehr gut ohne die Hinterlassung von Daten… so wichtig und interessant kann kein Film sein.

Donald Duck

Ich habe es geahnt, nun hat es sich bestätigt. Wer im Lokal einen Kaffee trinken oder essen gehen möchte, muss sich wie bekannt, in entsprechende Listen eintragen. Namen , Anschrift und E Mail Anschrift werden genauso verlangt . Es wird die exakte Verweildauer festgehalten. Alles um im Falle des Falles ,sollte ein Coronafall auftreten, die anderen Gäste warnen zu können.
Klingt gut..klingt logisch, was stört mich also?
Ganz einfach die Sicherheit meiner Daten erschien mir nie so ganz gewährleistet. Was verdammt noch mal passiert mit meinen Daten, wer bekommt die?
Die bisherigen vollmundigen Erklärungen der dabei involvierten Parteien Dehoga, Regierung , Gastwirte erschienen mir immer ein wenig zweifelhaft.
Nun ist es raus.
Gerade höre im WDR TV ,man hat die im Restaurant erhobenen Daten benutzt um Menschen anzusprechen , die Zeugen für ein ein Verbrechen sein sollen.
Wer? Die Polizei, und das hat sie auch sehr selbstbewusst als ihr gutes Recht
reklamiert.
Ich möchte selbst entscheiden , ob oder ob ich nicht als Zeugin in irgendwelchen Akten von Straftätern genannt werde.
Sicher wie die Polizei erklärt man muss… nur … nur als Überlegung. Diese Akten werden auch den Verteidigern der potentiellen Täter zur Verfügung gestellt. Da kann dann jeder Täter die Anschrift sehen und was bitte sollte ihn hindern seine Freunde zu bitten mich zu besuchen?
Die Polizei? Die muss ich erst rufen und da benötige ich sichere, unumstößliche Beweise. Sonst bleibe ich mit meiner Angst und auch meinem Schaden allein. Und wann darf ich damit rechnen das meine Daten wer weis wem noch zu Verfügung gestellt werden?

Nee, das ist mir zu unsicher. Ab sofort gibt es für diese Besuche , wenn sie denn notwendig werden sollten, eine passende E Mail Anschrift , man könnte auch Fake Anschrift dazu sagen und der Name, der wird dann eben genauso wie die postalische Anschrift auch Donald Duck oder eben passend lauten.

Der Spion……

Wir haben einen Spion im eigenen Haus,
Wie wir jetzt feststellen mussten, spioniert unser Tablett uns aus.
Weserkurier ,Kurier am Sonntag 1.März 2020.Netzendecker

Wir wissen, was du denkst

Was dort beschrieben steht ,kam uns nicht ganz unbekannt vor. Sicher es ist allgemein bekannt, man bezahlt mit seinen Daten und Google ist nun einmal ein ganz große Datenkrake.Aber wie groß, das war uns bisher einfach nicht so bewußt. Wir haben z.B. einen VPN Dienst installiert, der zu unserer nicht geringen Verwunderung , auch wenn das Tablett nichts tat , ständig anzeigt, es wurden Daten verschickt und auch empfangen. Nur welche? Das war die Frage.
Aufklärung in dieses Mysterium brachten mehrere Ansätze. Zunächst einmal der Artikel des Kuriers am Sonntag, dann hatte ich Maps getestet und stellte zu meinem Erstaunen fest, der hat sich auch gemerkt ,wo ich wie lange gewesen bin, ohne das ich ihm die Adresse eingegeben habe.
Dann besuchten wir Herrn Bezos Am….zon. Auf unsere Suche nach Wäscheklammern wurde uns auf einmal ,angeblich basierend auf dem Verlauf unseres Browsers ,Karnevalsmode im 20er Jahre Stil angeboten.Stimmt wir hatten uns über die 20er Jahre informiert, aber ganz sicher hatten wir keine Karnevalsmode gesucht oderangesehen.

Der Verlauf des Browsers wird doch mehrfach am Tag gelöscht und auch sonst haben wir diverse Sicherheits- und Reinigungsprogramme installiert.
Trotzdem… das Tablett hatte offensichtlich wie E.T: nach Hause telefoniert.

Die  doch recht überraschende Erkenntnis , das wir uns anstatt ein praktisches Hilfsmittel, einen Spion ins Haus geholt haben,erschreckt nun doch.

Es fragt sich wie viele Menschen das so schnell nicht merken oder auch so ignorant sind und sich diese Spionage ,sowie die daraus für sie resultierenden Konsequenzen gar nicht bewusst machen.
Wir jedenfalls sind im Augenblick dabei jede einzelne App zu überprüfen ,was macht die und was darf die , vor allem was können wir ihr verbieten.
Maps hat so zum Beispiel gelernt das „nach Hause“ telefonieren , wie weiland E.T. in diesem Haus nicht erwünscht ist.
Ach und das Tablett, wenn es nicht arbeitet , hat es einen neuen Modus gelernt.Den Flugmodus, alles mit einem Klick abschalten.

Sicher uns ist durchaus bewusst , man kann , wenn man diese Geräte nutzt und nicht nur herumstehen haben möchte, es kaum verhindern, das sie Daten an die krake Google senden, aber ich hoffe doch mit den passenden restriktiven Einstellungen, können wir verhindern, das Google und seine Kumpane , die wie man es im Prinzip sehen sollte auf unsere Kosten zu Multmilliardären wurden, indem sie unser aller Daten , die wir ihnen ganz sicher in den meisten Fällen nicht freiwillig zur Verfügung stellten ,für ihre Geschäfte nutzen oder nutzten.

Wortgestoeber

Brief an Jeff Bezos

Dear Mr.Bezos

ich schreibe Ihnen in deutsch, nicht das ich glaube, Sie würden diesen Brief je lesen, egal ob deutsch oder englisch, das ich übrigens ebenfalls spreche. Sollten Sie also entgegen allen Erwartungen und Wahrscheinlichkeiten… es ginge auch in englisch.

Internet könnte so schön sein,wenn es Sie und ihresgleichen nicht gäbe. Eine wirklich große Sache Internet, in meiner Jugend gab es das nicht und seine Erfindung und Verbreitung  wäre eine Bereicherung für unsere Welt.

Soeben erfuhr ich,das Ihr Smartphone wohl geknackt worden sei und Sie auf eine Nachricht angeblich vom saudiarabischen Kronprinzen hereingefallen seien sollen. Da sehen Sie einmal wie es uns „normalen“ geht. Alle sammeln Daten, unsere Daten, davon möglichst viel und alles wird aufgehoben , bis die gefühlt nächsten 100 Jahre.

Wir möchten das nicht, aber das kümmert die von ihnen geschaffene Datenkrake nicht.Die sammelt fleißig weiter.

Nach langer, sehr langer Zeit waren wir gezwungen wieder bei Ihnen zu bestellen.

Nicht ganz freiwillig , wie Sie meinen Worten entnehmen können. Ich hatte eine Guthabenkarte Ihres Unternehmens geschenkt bekommen, die ich nicht verfallen lassen wollte und die Sie ja leider nicht auszahlen.

Stattdessen nutzen Sie diese Karten ,um Kunden noch stärker an Ihr Unternehmen zu binden, um nicht zu sagen zu knebeln. Denn wer möchte schon bares Geld, das sind diese Karten ja letztendlich, allein einer Datenkrake, wie Ihnen schenken, auf das sie noch reicher werden?

Sie werben mit Höflichkeit und dem Versprechen den Kunden immer behilflich sein zu wollen.Nun da steht zumindest bei mir die Bestätigung noch in weiter Ferne.

Ich musste mich mehrfach zu verschiedenen Zeitpunkten anmelden, um verschiedene Käufe und auch, ja ich gestehe es, Rücksendungen abzuwickeln.

Jedes Mal durfte ich mich gut zwei Stunden mit Ihrem Unternehmen beschäftigen, nein , nicht um einzukaufen. Nur um mich einzuloggen.

Allein die Suche nach der Telefonnummer Ihres Unternehmens auf Ihrer Seite nahm wenigstens 45 Minuten in Anspruch.

Dann kam die Hotline. Ihre Mitarbeiter, sind nun sagen wir es nett , gewöhnungsbedürftig. Das Passwort ist mittlerweile wohl wenigstens 10 mal geändert.Eine E Mail mit dem Code zur Verifizierung , die ihr System ständig verlangt. erhalte ich nämlich immer erst ,wenn ich die Hotline kontaktiere und dort wortreich mehrfach versichere ganz sicher, bestimmt keine automatische E Mail erhalten zu haben , auch nicht im Spam. Halten Ihre Angestellten eigentlich die Kunden für so geistig unterbelichtet, das die Kundschaft nicht einmal in der Lage ist ihr eigenes E Mail Postfach zu lesen und auch den Spam zu überprüfen?

Höflichkeit lässt bei Ihren Mitarbeitern wirklich zu wünschen übrig, die von mir so sehr bewunderte amerikanische Höflichkeit, gibt es in Ihrem Unternehmen in Europa offensichtlich nicht.

Nicht das man Ihre Mitarbeiter überhaupt immer auf Anhieb verstehen könnte, denn deren Akzente sind fürchterlich, haben Ihre Mitarbeiter auch wenig erfreuliche Angewohnheiten.

Man pflegt das Gespräch durch abruptes Auflegen zu beenden,wenn es nicht im Sinne Ihrere Firma läuft.

Ich freue mich jedes mal, wenn ich höre, Sie werden wieder einmal bestreikt. Die Gewerkschaften, in den USA Unions genannt, sind hier im Entwicklungsland in Sachen Service Deutschland,stark. Trotzdem gönne ich Ihren Mitarbeitern keine Erhöhung ihres Salärs, denn sie müssten ,um das zu verdienen, erst einmal lernen, was Höflichkeit und Kundenfreundlichkeit heißt.

Ich hoffe nun bald für lange, sehr lange Zeit nichts mehr von Ihrem Unternehmen zu hören, Mr. Bezos. Ich werde , wenn die noch ausstehende Rückabwicklung des letzten Fehlkaufs erfolgt ist, ein Buch bei Ihnen kaufen, dann wird auch endlich das letzte Guthaben , wie ich hoffe , verbraucht sein und wir werden endlich Ruhe vor Ihrem Unternehmen haben.

Sorry. In diesem Sinne

Yours sincerely

Wortgestoeber

Datenkrake ahoi

 

Neues zum Thema wie man wo ihre oder unsere  Daten sammelt.

In meinem vorhergehenden Post beschrieb ich die Probleme des Log in, beim großen Internetversender.

Die haben sich leider muss man sagen nicht gebessert.Jedes Mal , wenn ich mich in meinen Account einloggen möchte, darf ich erst einmal gut zwei stunden einplanen, bis es endlich geklappt hat. Allein die Suche nach der Servicetelephonnummer auf der Seite des Internetversandhauses nimmt bereits gut und gerne eine ¾ Stunde in Anspruch.

Schließlich finde ich sie diesmal in meinem Router, Das wird natürlich nicht mehr passieren, denn nun habe ich sie aufgeschrieben. Immerhin eine Stunde weniger Zeitaufwand, wenn man mit dem Internetkaufhaus kommunizieren muss.

Und das scheint ja nun einmal mein dauerndes Schicksal zu sein.

Nun erfuhr ich diesmal allerdings auch einige interessante Neuigkeiten, die ich empört zur Kenntnis nehmen musste.

Vor Jahren war ich einmal bereits Kundin des Hauses ,hatte mich dann aber abgemeldet.

Interessant, die damaligen Daten ,vor allem meine damalige E Mail Adresse ,waren noch vorhanden.

Spannend war allerdings auch folgende Information.

Ich rief mit einem Telefon das die Rufnummer unterdrückt. Diese Funktion war auch eingeschaltet, ganz sicher ,kein Irrtum möglich, da diese Funktion an diesem Telefon nie ausgeschaltet wird.

Nun erhielt ich die interessante Mitteilung, meine Telefonnummer, mit der ich beim Internetkonzern anrief, war für die Mitarbeiter sichtbar!!!!!

Kann so etwas richtig sein? Wo bleibt da der so oft propagierte und hochgelobte Datenschutz??Ich jedenfalls bin empört und werde mich wohl an der Landesdatenschutzbeauftragten wenden, denn meine Daten gehören mir.

Vor allem werden ich auch ein Wörtchen mit dem Telefonprovider sprechen müssen, so ist das ganz sicher nicht in meinem Sinne.

Ahoi und die Datenkrake sammelt weiter fleißig Informationen…

Schöne neue Datenwelt…nicht nur Facebook hat ein Datenproblem

 

Das Telephon klingelt, ich hebe ab. Melde mich „Frau Wortgestoeber“

Erst einmal nichts. Eigentlich will ich schon wieder auflegen da ertönt eine fröhliche ,positive männliche Stimme : Hier ist ihr Optiker die von Ihnen bestellte Ware ist angekommen,bitte holen Sie sie ab. Eventuelle Termine zu Anpassung von Kontaktlinsen bleiben bestehen. Danke „

Nichts ungewöhnliches meinen sie? Nun die fröhlich ,optimistische Stimme war ein Computer.

Das ist schon gewöhnungsbedürftig.

Das man sich nun nicht einmal mehr die Zeit nimmt ,den Kunden persönlich zu informieren, das seine Ware angekommen ist, sondern diese Aufgabe einem Computer überlässt.

Schöne neue Datenwelt.

Noch besser ist allerdings die nun folgende Geschichte.

Um ins Internet zu gehen nutzen wir, wie ja bereits hinreichend bekannt, einen entsprechenden Surfstick.

Ich bestelle ab und an im Internet und lasse mir die  Ware dann in die Filale liefern.

So kann ich die Ware prüfen und behalte nur ,was ich wirklich mag.Ohne mich um Rücksendeung und Rechnungen kümmern zu müssen

Allerdings ich mag kein Konto bei den Händlern anlegen, bestelle also als Gast.

Dieses Mal bestellte ich bei einem großen Kaffehändler, wie üblich als Gast.

Schnell alles dazu nötige ausgefüllt und noch einmal die Adresse und die übrigen verlangten Daten überprüft.

Nur ich denke, ich seh nicht recht.

„Wir rufen sie unter dieser Nummer an., wenn die Ware in der Filiale ist“stand da.und dann die Nummer.

Hatte ich ganz sicher nicht ausgefüllt, die Nummer… war mir nicht vertraut.

Eine Mobilnummer. Meine Mobilnummern kenne ich, also diese?

Aufklärung brachte ein Blick in den Surfstick, die auf der Seite des Händlers sichtbare Nummer war die Nummer der SIM Card im Surfstick.

Moment einmal, ich habe den Rechner mit einen entsprechenden Schutzprogramm abgesichert. Wie kommen die also an die Nummer? DasProgramm scheint sie jedenfalls nicht abzuhalten, in meinem Computer danach zu suchen.

Wenn die schon diese Nummer herausbekommen, wie sicher sind dann meine Steuerunterlagen odre sonstige auf dem Rechner gespeicherten Daten für diese Art von „Big Brother is watching you“.?

Ich habe dort noch nie online bestellt und die Nummer der Sim Card im Surfstick wird niemals verwendet. Man kann dort nicht erfolgreich anrufen..

Ich habe die Nummer geändert, damit ich wenigstens informiert werde, wenn die Bestellung angekommen ist.

Schöne neue Datenwelt…nicht nur Facebook hat ein Datenproblem ,das Internet hat ein ganz großes Datenproblem und einige Händler scheinen bei der Beschaffung ihrer Daten nicht unbedingt von großen Skrupeln geplagt zu sein so renommiert ihr Ruf auch immer sein mag.

Übrigens angerufen haben sie dann doch nicht, sondern schön brav den üblichen Weg über E Mail genommen.Fragt sich nur , was wollen die mit der Telefonnummer? Wenn nicht…. Datenhandel soll sich lohnen.

Wortgestoeber

C ´est fini

 

Da sollen wir also , so meint der Tierschutz, eine Katze als Familienmitglied aufnehmen. Sie soll, so wird es explizit verlangt, aufs Sofa dürfen.

Durfte Samtpfote immer, die war, wie auch unsere andere Katze , selbstverständlich ein Familienmitglied.

Man weist besonders dauf hin, die Tiere werden 20 Jahre und auch ein wenig älter. So lange sollen wir für sie sorgen und aufkommen.

Um eine Katze zu Hause begrüßen zu dürfen, stehen unterschiedliche komplizierte Aufnahmerituale an.

Das neueste von dem wir Kenntniss erlangten sieht vor, das der zuküftige Katzenmensch einen Aufnahmetest zu absolvieren hat. Die Bewerber sollen hier ausführlich Auskunft über häusliche und finanzielle Gegebenheiten und ihren beruflichen , sowie familiären Status geben.

Was selbstredend dann einer Überprüfung unterzogen wird.

Nach der gestrengen Bewertung durch den Tierschutz, wird dann Seitens der Tierschützer ein

Ihrer Meinung nach passender zukünftiger Mitbewohner ausgewählt.

Es handelt sich hierbei um eine nicht verhandelbare Vorgabe, wenn denn überhaupt der Auswahltest bestanden wird.

Hallo?

Wo bin ich ?

Wo kann ich sein? Wo will ich sein?

Will ich diese doch hochsensiblen Daten, die ich nicht einmal mir bestens bekannten

Kunden zur Kenntnis bringe, ( warum auch?) mir völlig unbekannten , nicht entsprechend als von entsprechenden Stellen vertrauenswürdig verifizierten Personen einfach so offenlegen?Was passiert da mit meinen Daten?

Was also fast 40 Jahre gut genug genug war um Katzen ein fröhliches, glückliches Leben zu bescheren, ist plötzlich nicht mehr gut genug.

Aber einfach einmal etwas ganz anderes , was die Tierschützer nun so ganz und gar nicht gern hören werden.

Trotzdem , wer solche Ansprüche meint stellen zu dürfen oder zu können, muss sich auch eine Gegenrechnung gefallen lassen.

Ich las auf einer der zahlreichen Tierheimseiten die Information, der Unterhalt für eine Katze sei pro Monat mit etwa 400€ zu veranschlagen.

Nun denn, dies ist ein Geschäftshaushalt, wir sind Kaufleute.

Da haben wir allein von Berufs wegen gelernt eine Kostenrechnung aufzustellen .

Machen wir also eine Rechnung.

400€ wie veranschlagt pro Monat, das macht dann jährlich eine Gesamtsumme von 4800€ aus.

Davon kann man gut mit zwei Personen eine Kreuzfahrt machen.

Hochgerechnet auf die vom Tierschutz ebenfalls projektierten 20 Jahre Lebenserwartung, macht das die Summe von 96000€ .

Eine stolze Summe.

Dafür bekommt man einen Mittelklassewagen des oberen Preissegmentes.

Weshalb sollten wir also, sollte irgend jemand, der bereit ist diese wirklich nicht geringe Summe zu investieren, sich solchermaßen massive Vorschriften machen lassen?

Kein Kunde würde sich vom Kreuzfahrtunternehmen vorschreiben lassen, wo er wie , was bucht und was er dann während der Kreuzfahrt unternimmt, isst oder trinkt, mit wem er sich unterhält.

Der Autohändler, der versuchen würde einem potentiellen Kunden vorzuschreiben welches Fahrzeug er in welcher Ausstattung und Farbe kaufen muss und vor allen wie er es später nutzen darf, gäbe sich der Lächerlichkeit preis . Er würde seine Betrieb auf diese Weise zügig in die verdiente Insolvens fahren.

Weshalb sollen wir uns also ein derartiges Verhalten von irgentwelchen Laien, die meinen sie wären Tierschützer , bei einer derartig hohen Investitionssumme bieten lassen?

Einen entsprechenden Verein kann jeder aufmachen , man benötigt 4 Mitstreiter und eine passende Vereinssatzung, solange man keine Gemeinnützigkeit beantragt, ist es nach deutschem Recht einfach einen Verein zu gründen. Ein Sachkunde Nachweis wird nicht verlangt.

C´est fini. So langsam reicht es..

Wortgestoeber

 

 

Ketchupfleck und Majospritzer

Böse Kunden!Immer beklauen sie harmlose ,nette ,freundliche Einzelhändler!Was denken die sich sich bloß dabei?

Pfui. Da muss doch der ordentliche ehrliche Einzelhändler etwas machen.

Videoüberwachung! Die Lösung, das hilft gegen die böse Kundschaft.

Ups , ich habe ´nen Ketchupfleck. Haben Sie es schon bemerkt? Überall auch wo es gar nicht nötig ist, wie in der sogenannten System Gastronomie, wird der Kunde Video überwacht.Wir zahlen dort vor Erhalt der Ware und werden überwacht. Und mein Ketchupfleck , wie Ihr Mayospritzer,geht in die Geschichte ein.Möchte ich das?Möchten sie das?  Auch bei so privaten Tätigkeiten , wie essen, überwacht werden?  Ich komme nicht daran vorbei, die machen es einfach.Gegen den Datenklau, die Vorratsdatenspeicherung und wie immer das heißt , machen wir mobil.Heiße Diskussionen in Medien und Internet entbrennen über das dürfen und nicht dürfen. Motto: Meine Daten gehören mir! Stimmt ja auch.Aber diesen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen , den lassen wir uns klaglos gefallen.

Und ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte ist es, wenn wir auf Video aufgezeichnet werden, ohne wirklich zwingenden Grund.Wo es nicht nötig ist, es gibt ja nichts zu klauen in der System Gastronomie. Das wird so hingenommen von den Kunden. Glauben Sie bitte nicht, diese „Filmchen“ würden gelöscht.Erst einmal werden die aufgehoben. Archiviert, für Tage oder gar Wochen.Das kann jeder , der lesen kann , so erfahren . In Zeitungen und Medien wird immer wieder darauf hingewiesen , das Firmen der Polizei bei bestimmten Straftaten ihre Videoaufzeichnungen zur Verfügung stellen.Da ist es vielleicht nicht schlecht bei der Bekämpfung von Straftaten.

Aber ist nicht Preis, der in der permanenten Überwachung Unschuldiger liegt, dafür zu hoch?Darüber sollte unsere Gesellschaft einmal nachdenken und sich wehren , endlich gegen diese permanente Unterstellung Böses im Sinne zu haben, diese Sammelwut einzelner Konzerne, gegen diesen permanenten Eingriff in die Persönlichkeitsrechte.

Mein Ketchupfleck gehört mir und geht niemanden etwas an!

wortgestoeber