Kennen Sie Göde??

 

 

Nein? Der Computer auch nicht, was zu erheblichen Problemen führen kann.

Ich habe gerade gehört es gibt eine neue Studie über die kindliche Intelligenz , beziehungsweise wie auch die viel beschworene Pisa Studie , versucht man in dieser Studie zu erfahren, was die Kinder in der Schule lernen und wo Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern bei seinem Bildungssystem steht .

Nun weit kann es damit leider nicht her sein.

In einer in Deutschland reichlich vertretenen Kettenbuchhandlung hatte ich vor kurzem folgendes Erlebnis.

Ich suchte, nun ja, einen Klassiker. Da der nicht auffindbar in den Regalen, ja ,ich gebe zu ich mochte auch nicht lange suchen, wandte ich mich an die Dame, die im Geschäft der Kundschaft mit Fachkenntnis hilfreich zur Seite stehen soll.

„Ach bitte, ich suche Goethe, die italienische Reise,“ so begann das Gespräch“ Wen?“ und griff in die Computertasten , „haben wir nicht, gibt’s nicht, sind Sie sicher das sie den Titel richtig genannt haben“ „Eigentlich schon und den muss der Großhändler haben“ „Hat er aber nicht, sehen sie selbst“ ich blickte auf den Rechner …. nun „Göde „ als Author war auch mir nicht bekannt.

Ich wollte in einem ebenfalls in Deutschland reichlich vertretenen Geschäft die Qualität eines kabellosen Lautsprechers testen. Der wird mit Hilfe einer Computerapp bedient und man muss also auf dem Display der App angeben was man genau hören möchte.

Hierbei kam es dann zu folgendem Dialog.

„Können sie bitte auf dem Lautsprechern einmal klassische Musik abspielen?“ Welches Musikstück hätten sie denn gern?“ „Wie wäre es mit Mozart?“ frage ich hoffnungsvoll, man soll ja das Personal nicht überfordern.. „Mozart, haben wir nicht. Wie heißt der denn mit Vornamen?“ „Wolfgang Amadeus“ erkläre ich „Und was für ein Stück hat der geschrieben?“ „Nun „setzte ich an und wollte gerade erklären was unter vielem anderen Mozart geschrieben hatte. Da entdeckte ich auf dem Display seines Computers die , nun gewöhnungsbedürftige Schreibweise…. „Mosard“ Ich bat ihn den Computer selbst bedienen zu dürfen und gab Mozart ,kleine Nachtmusik ein, die hatte der Computer natürlich, nur der Verkäufer ,der kannte weder diese doch sehr bekannte Musik, noch den weltberühmten Komponisten..

Was lernen also die Kinder in der Schule??

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Ey , Alter voll krass, nicht…

Pünktchen und ich waren in der Oper. Don Giovanni. Über die Qualität kann ich nichts sagen, da versteh ich zuwenig von,  schön wars.

Aber halt, von Anfang an.

Also Oper heißt in diesem Fall die Kölner Oper, ( wir wohnen im Rheinland so günstig , wir dürfen uns zwischen verschiedenen Städten und Häusern entscheiden) diesmal also Mozart Don Giovanni.. Die Kölner Oper wird seit ein paar Jahren saniert, weshalb das Ensemble jede Spielzeit ein anderes Ausweichquartier hat. Diese Jahr ist es das Staatenhaus in der Messe.

Man hat sich sehr bemüht , muss ich sagen. überall rot gekleidete „Führer“ der Oper , die dem Publikum den richtigen Weg zu Plätzen ,Garderobe und allem was man sonst noch so braucht weisen. Sehr angenehm. Sicher die Stühle… mein Rücken lässt ausrichten, er überlegt Schadenersatz zu beantragen…also nicht so unbedingt das ,was sich der Besucher wünscht.

Das Bühnenbild, nun die Oper hat einfach reichlich längs- und quersprossige Edelstahlgitter als Bühnenbild verwandt. Sie hat etwa die halbe Tagesproduktion eines Gitterherstellers aufgekauft. Schreibtisch und Chefsessel mit Rollen vervollständigten dann das Bühnenbild.

Don Giovanni braucht kein Fitnessstudio, das hat der Darsteller allabendlich in der Vorstellung, wenn er die meiste Zeit irgendwo auf dem Gitter herumturnt.

Eine der besten Szenen war, als das Orchester teilweise direkt auf der Bühne stehend zum Tanz aufspielte. Aber auch eine andere Art Vorstellung  war wieder, wie soll es anders sein , erheiternd.Das Publikum, das heißt einige Besucher lassen uns doch eigentlich nie im Stich.

Zunächst einmal musste die Oper die Besucher“entwaffnen“denn einige waren der Meinung , sie seien wohl beim Karneval und hatten deshalb entsprechend große „Kamelenbüggel( Bonbonbeutel) in Form riesiger Rucksäcke mitgebracht. Die sollten natürlich mit auf den Platz, was die Oper zu verhindern wusste.

Das man Plätze auf den Karten zugewiesen bekommt und sich nicht setzten kann wo man mag, war für einige Besucher auch wieder ein, ihnen völlig unverständliches, Phänomen.

Am niedlichsten war diesmal das Aufeinander treffen von konventionellen Opernbesuchern in entsprechender Gesellschaftskleidung( die Minderheit) mit der mehrheitlich Jeans- Parka-T-Shirt tragenden Fraktion, die möglichst das Haupt mit wenn gepflegt aussehenden Langhaar mit einer sogenannten „Beanie“ Mütze verschönte.

„Ey ,Alter voll krass“hörte ich einen, nun nennen wir ihn „Berufsjugendlichen“ etwa 30jährigen Jeans- Beanie- Mützen Träger zu einem etwa 70 jährigen , in korrekter Gesellschaftskleidung ( schwarzer Anzug, Hemd, Fliege) auftretenden Herrn sagen , während er ihn verwundert betrachtete.

„Voll krass“, ja so könnte man auch das Erscheinen und Benehmen einiger Besucher nennen. Pünktchen und ich führen in solchen Fällen gern , nur zu unserer Unterhaltung, eine „best gekleideten und eine schrecklich gekleideten „Liste.  Platz eins und Platz zwei nahmen in diesem Fall in der“ best gekleideten Liste“ die Direktorin der Oper, sowie die Darstellerin der Donna Elvira ein. Beide in chicer Abendgarderobe. Die Liste mit „schrecklich gekleidet“ gaben wir bald auf, es gab zu viele Aspiranten.

Wortgestoeber

Allah singt mit Rohrpost

Allah singt mit Rohrpost

Feiertage im ehrenwerten Haus.

Dürfen wir Sie einladen? Erleben Sie Ostern im ehrenwerten Haus, Spaß, Freunde und ungewöhnliches erleben sind garantiert.

Wo möchten Sie wohnen links oder rechts? Nehmen sie rechts, raten wir, sie werden dann von denen ,die links wohnen ,glühend beneidet werden.

Morgenstund hat… na das Sprichwort wollen wir bitte nicht zu sehr vertiefen. Um 06:00H ist die Nacht vorbei, zumindest für links. Die einen starten die Vorbereitungen mit den kleinen Holzschuhen, die Ihnen noch öfter bei ihrem Besuch begegnen werden, die anderen kochen Kaffee und beneiden rechts.. Um 06:15H ist auch rechts die Nacht vorbei .Trampeln mit den kleinen Holzschuhen ist nun nicht mehr zu überhören und „Allah in allah…“ oder wie immer er heißen mag , der Weckruf Allahs vom Tonträger ,startet in den Tag und mit ihm das gesamte Haus. Merkwürdig gedrungen klingt diese Musik, als ob jemand dem Sänger den Hals umdrehen wollte, was auch zu dieser frühen Stunde wohl so manch einer im ehrenwerten Haus nicht ablehnen würde. Trotzdem man hilft sich … eine merkwürdige Kakophonie der Töne hört man im und auch ein wenig außerhalb des Hauses. Mozart , die 50er Jahre und auch sehr moderne Interpreten kann man da hören. Warum, fragen sie? Nun das Haus hilft sich mit entsprechenden Tönen und leider regiert der Grundsatz machst Du Deine Musik an, mach ich meine lauter…das kann man sehr ausdauernd betreiben…wie jeder weiß.

Später , das Haus vernimmt eine lebhafte Geräuschkulisse, der Betonwurm beginnt mit seiner Bohrmaschine den Tag. „Die bohren schon wieder „klagt die Nachbarin. Erst einmal abwarten. Nach angemessener Zeit begibt sich eine Nachbarschaftsdelegation zum Betonwurm mit Bohrmaschine. Er hat Verständnis, ja , schließlich ist Feiertag, aber leider , leider , nicht für ihn, Er ist Moslem. Mit der beruhigenden Versicherung seitens des Betonwurms mit Bohrmaschine, wenn er fertig ist, wird er aufhören, entlässt er die Delegation.

Also warten.

„Allah in allah..“ dringt durch Haus , die Holzschuhträger sind auch wieder wach ,trampeln und kreischen, bis Mitternacht.

Der nächste Morgen bricht an. Allah weckt nicht nur seine Anhänger, nein, die nehmen die Aufgabe ernst und erledigen das auch für die Ungläubigen, wie Sie nun bereits wissen.

Es erwartet uns der Specht mit Hammer . Ein Mülltonnenkonsilium der Nachbarschaft berät, was soll man tun. Vielleicht nun doch, oder lieber nicht? Die Herrschaften in blau werden nicht zu Hilfe gebeten. Man hat Angst vor den Konsequenzen, wenn diese unseren Specht und seine Genossen zur Ordnung rufen, schließlich haben die Herrschaften in blau hier keine mobile Wache eingerichtet.

Also werden die Herrschaften besser  nicht gebeten entscheidet das Konsilium, stattdessen wird eine Delegation vorstellig beim Specht . Der ist begeistert über den Besuch,liebenswürdig und freundlich. Leider kann er die Delegation nicht hereinbitten, denn man sieht ja , und hebt den Hammer ,er hat zu tun. Wohlwollend nimmt unser Specht das Anliegen zur Kenntnis. Natürlich, ja ,es sei Feiertag. Und sicher man würde gern die Feiertagsruhe einhalten. Nur , er habe keinen Feiertag, er sei ,wie die Delegation wisse ,Moslem.Selbstverständlich werde man sich bemühen den Feiertag der anderen zu achten und mit dem hämmern anzuhören, wenn ja, wenn die Arbeit denn getan sei.

„Hoch befriedigt“zieht die Delegation ab, es ist Morgen . Und der Specht braucht zum Bau einer neuen Spechthöhle bis zum späten Nachmittag.

Feiertägliche Ruhe kehrt nun ein untermalt vom ständigen traptrapptrapp der Holzschuhe und hohen und höchsten kreischenden Tönen bis 0:30H.

Nun ist´s genug , ein Mitbewohner beendet den Feiertag mit dem ,wohl im Hause bekannten, Konzert ,“Hammer auf Heizungsrohr“. Ruhe kehrt ein. Morgen 06:00H….

Wortgestoeber

Alla turca,Othello und noch mehr Mumpitz…

Wir  sollten  die Musik und die Literatur ein wenig umschreiben …. im Namen der Political Correctness.Ich sehe ja ein, das „Pippi Langstrumpf „von Astrid Lindgren nun Südseeprinzessin ist. Auch in Ottfried Preußlers „Kleine  Hexe“ verkleiden sich die Kinder heute nicht mehr als Chinesenmädchen, Türke und Neger. Das ist eben Political Correctness.Sehe ich ein, da mußten die Verlage ran, das musste geändert werden. Geht ja auch nicht. Aber wie ist das  lieber Verlag mit Harriet Beecher Stowe: Uncle Toms Cabin? Wird da nun von“ Maximal Pigmentierten“ die Rede sein, oder verlegt ihr das ganze in die Südsee? Nur mal so, damit wir informiert sind,über eure Pläne. Immerhin auch rassistisch dieses Buch…. Obwohl , kann man das eigentlich so sagen Harriet Beecher Stowe war zu ihrere Zeit als Abolotionistin ( Gegenerin der Sklaverei ) bekannt, muss man nicht unbedingt wissen, kann aber hilfreich sein.

Können wir eigentlich noch guten Gewissens Mozarts Piano Sonata KV 331 alla turca und seine Entführung aus dem Serail hören?Mozart war doch bestimmt ein Rassist? Oder? Na ja gelebt hat er die meiste Zeit seines Erwachsenen Lebens in Wien, aber der osmanische Sultan, das der vor den Toren Wiens stand, das war schon gut 100 Jahre her. Zu Mozarts Zeit blieb  der Sultan netterweise in Istanbul und hatte seine Ambitionen die damalige Welt zu erobern erst mal hintenan gestellt. War Mozart also Rassist? Wir wissen es nicht, fragen können wir niemanden mehr, seine Frau Constanze und seine Kinder sind auch schon lange nicht mehr unter uns. Ich denke ,er folgte mit seine Musikstücken einer Moderichtung…. aber das hindert uns ja nicht nun die Namen im Zuge der Political Correctness zu verändern…zumal es niemanden aus der Familie Mozart gibt, der vielleicht Einspruch einlegen könnte, praktisch nicht?

Und erst Shakespeare, viel wissen wir ja nicht von ihm, es gibt keine authentisches Bild von ihm. Die Wissenschaft überlegt sogar zeitweise , ob das nicht eher eine Autorenkollegium war, das seine Stücke geschrieben hat und Shakespeare eben ein Pseudonym für die alle war. Aber können wir noch guten Gewisses in heutiger Zeit „Othello“   und „Der Kaufmann von Venedig“ ansehen?  So wie diese Stücke den Rassismus zeigen. War Shakespeare vielleicht im Grunde seines Herzens ein Rassist? Wir wissen es nicht.Im Zeichen der Political Correctness sollte man solche Stücke wohl modernisieren, wenn man sie weiterhin spielen möchte. Genauso wie der Zigeunerbaron, auch der verdient ein Modernisierung, wie konnte Strauss auch so etwas… erst recht Gershwin mit „Porgie and Bess“, der hätte es doch nun wirklich besser müssen, ebenso wie Oscar Hammerstein und Jerome Kern mit „Showboat“ wie die Inhaber der Rechte das wohl alles umbenennen werden, müssen sie ja im Sinne der Poltical Correctness vielleicht wird Porgie and Bess, dann auch in die Südsee verlegt…. bis die Südseebewohner sich auch beschweren und wieder die stunde der Political Correctness schlägt   ….. aber Schluss damit, ….in diesem Sinne

wortgestoeber