Generation Smart..

 

Das wars dann wohl

Die Nachbarin ist gestorben, schon Ende letzten Jahres.

Mit ihren Kinder verstand sie sich zeitweilig gar nicht gut. Die sahen sie nämlich nur als Quelle ständigen Ungemachs und als Möglichkeit finanziell zu profitieren.

Wenn trotz sehr gutem Gehalts wieder einmal die Wünsche größer waren, als die Einnahmen.

Das geliebte Haustier der Mutter wurde gnadenlos ins Tierheim abgeschoben, kostet ja Geld so ein Tier,Futter und Tierarzt, das Geld kann man besser für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse ausgeben, also weg damit.

Nun wurde die Wohnung geräumt. Das von der Großmutter über den Krieg und vor den Russen gerettete KPM Geschirr , von der Mutter all die Jahre gehütet und wertgeschätzt , ist nicht spülmaschinenfest, also weg damit.

Der Entrümpler wurde beauftragt. Zwei Tage waren die Männer beschäftigt. Rissen grob ein Leben auseinander. Sortierten in noch brauchbar , wertvoll und kann gleich in die Müllentsorgung. Überall standen die Bauschütten herum, in die passend sortiert wurde.

Das KPM trug der Entrümpler noch sehr vorsichtig davon, er wusste ,was es wert war.

Den Erben …. hat er es sicher nicht gesagt.

Die mussten für die Entrümplung zahlen, heftig zahlen.

Mama hatte ja auch nur Schrott in ihren, gut und teuer eingerichteten ,Wohnung, meinten die Erben.

Wenn man in diesen Tagen das Haus betrat, fand man oft einen Haufen zerbrochener grob zerstörter Gegenstände vor der Tür. Der Teil der Wohnung den der Entsorger nicht für wert befand, in sein Lager aufgenommen zu werden.

Was bleibt übrig von der Mutter, vom Leben der Mutter, die ihre Kinder lange Jahre in den Sechzigern allein groß zog, ihnen alles was möglich war ermöglichte, bis sie erst spät ihren zweiten Mann kennen lernte?

Das Geld , das man ererbte und was die Kinder einzig interessierte, wird schnell weg sein.

Wichtige Wortklaubereien….

 

Ich habe das gute Wetter genutzt und mein Rad wieder für dieses Jahr in Betrieb nehmen wollen.

Letztes Jahr hatte ich zum Saisonende einen erheblichen Schaden . Mir war das Kugelgelenk in der Radnabe hinten ausgebrochen. Nicht zu reparieren, ein neues Hinterrad musste her.. Bemerkt hatte ich das, als mir auf einer Tour die Kette abgesprungen war .Als ich dann den nächsten händler aufsuchte, damit die Kette wieder dran kam , stellte sich dieses Problem heraus.

Gar nicht so einfach, das Rad hat keine heute gängige Radgröße..

Das Problem mit der Nabe hatte auch eine Vorgeschichte . Meine Schaltung funtionierte nicht mehr und ich trat immer einmal wieder … ins leere, also es fühlte sich an, als ob das Zahnrad unten nicht alle Kettenglieder greifen würde. Aber alle Zacken am Zahnrad waren dran und auch in Ordnung..

Nun das Rad wurde repariert ,die Schaltung funktionierte wieder, wenn auch erst einmal nur ein paar Stunden, dann stand ich mitten in der Innenstadt und durfte die Schaltung in Position halten, da sie nicht mehr einrastete.. Nun ich fuhr am nächsten Tag zum Händler das Problem wurde mittels etwas Kriechöl aus der blauen Dose gelöst..

Hurra.

Im Winter entschied mich dann für rund 100€ ein neues, sicheres Fahrradschloss zu erwerben, wo ? Natürlich bei ihm, dem Händler..

.Ich erhoffte mir damit den hier sehr begehrten Status als Kundin zu verdienen.

Nein, Sie irren nicht jeder der ein Geschäft betritt und sein Geld dort lässt ist ein Kunde/in ,die meisten sind schlichte Käufer

Nun also die erste Ausfahrt und es stellte sich heraus, das Problem ins leere treten trat wieder auf, also nutzte ich die Fahrt zum Besuch bei ihm ,dem Händler.

Mein Problem war schnell erklärt.

Nun zuerst einmal wurde mir erklärt was die, die das Rad repariert hatten, alles falsch gemacht hatten.

Ich wandte ein, das seien seine eigenen Mitarbeiter gewesen..

Um das Prozedere abzukürzen ,erinnerte ich ihn auch an meinen Einkauf im Winter.

Nun das Rad kann natürlich repariert werden. Keine Frage.

Nur andere Menschen haben auch entdeckt, das die Sonne scheint und zuerst muss er die Räder von Kunden in Ordnung bringen ,die sind natürlich zuerst dran.

Meine vorsichtige Frage, wann ich denn mit der Reparatur rechnen könne, erklärte er dann so , also zuerst kämen eben die Kunden dran, also im März wäre mit der Reparatur nicht zu rechnen und im April ..da plagten ihn doch erhebliche Zweifel, vielleicht im Mai. Wenn das Wetter es zulässt, ganz, ganz sicher ist das Rad im September wieder funktionsfähig ,vielleicht auch schon , wenn nicht etwas dazwischen kommt, eventuell da dürfte ich mich aber nicht drauf kaprizieren ,im August…

Ja , ich habe eben doch noch nicht den begehrten Status Kundin erreicht.

Ach, Sie fragen sich, wie man Kundin wird?

Nun ganz einfach , ich habe es mir von einem Freund, der sehr gewitzt ist , wenn es darum geht die heimlichen Regeln dieser Stadt zu kennen ,erklären lassen, Diese ,nicht ganz ernst gemeinte, Erläuterung, möchte ich hier niemandem vorenthalten:

„Sie kaufen ihr Rad bei einem Händler, halten sich bezüglich des Modells und der daraus resultierenden Preisvorstellung strickt an die Empfehlungen des Händlers, denn der weiß am besten ,was sie brauchen . Bleiben Sie ihm absolut treu. Werden ihm auch beim Kauf von so lästigem Zubehör wie Schloss , Helm und Korb nicht untreu. Auch hier sind die Empfehlungen des Händlers als absolut bindend zu betrachten , wenn sie den begehrten Status erlangen möchten. Vergessen Sie niemals ihren Händler wenigstens zweimal pro Jahr aufzusuchen unter Hinterlassung einer anständigen Summe, damit der Händler nicht verhungert. Dann werden sie vielleicht ..in seiner Kartei als Kunde /in geführt…“

 

Diesen Status kann ich leider niemals erlangen,denn mein Fahrradhändler, der mir dieses Rad verkaufte, hat bereits vor ein paar Jahren zu gemacht, Offiziell aus Altersgründen, oder  hat er die Technik der „Kundenbindung“ nicht so ganz perfekt beherrscht?

Wortgestoeber

Jahrmarkt der Versprechen

 

„Treten sie näher, kommen Sie, hier werden Sie genauso bes….sen, wie nebenan“ so oder so ähnlich könnte oder würde es klingen, wenn die zahnmedizinsch ausgebildeten Herrschaften ihre Dienste am Markt bewerben würden.

Pünktchen und ich mussten zum jährlichen Besuch beim Zahnarzt, den Stempel abholen.In diesem Heft fehlt nun nur noch einer, dan ist es voll. Wir sind also regelmäßige Besucher, wobei allerdings die Frage nach dem Sinn und Nutzen dieses Bonusheftchen genannten Teiles regelmäßig auftaucht.

Sicher damals als es eingeführt wurde ,hieß es wer kontinuierlich die Vorsorgeuntersuchungen nachweist, erhöht prozentual den Zuschuss bei Zahnersatz, damals hieß es auch seitens der Kassen, das selbstverständlich Füllungen also sogenannte Plomben weiterhin bezahlt werden. Das bestätigten die Kassen mir auch diese Jahr auf nachfrage.

Nur unserem Zahnarzt hat man wohl, bei Erteilung der kassenärztlichen Zulassung, vergessen diese Tatsachen mitzuteilen.

Wie anders ist es sonst erklärlich, das trotz Bonusheft , ordentlich geführt und Aussage der Kasse für Plomben und ,übrigens nur vom Zahnarzt projektierten, Zahnersatz, massivste Zuzahlungen fällig zu werden drohen?

„ Das zahlt die Kassen nicht“ ist die gern gebraucht Ausrede des Herrn. Stimmt, seine wunderlichen Ideen zum reichlichen Gelderwerb, tragen die Kassen eindeutig nicht.

Trotzdem gehen wir Jahr um Jahr hin.

Holen den Stempel und ärgern uns, ob der Dreistigkeit mit der er versucht über die Finanzen seiner Patienten zu verfügen. Wir fragen uns , wovon lebt lebt der?

Denn seine große Praxis ist immer leer.

Dieses Jahr konnte ich wundersamerweise sogar den projektierten Termin aus verschiedenen zeitnahen Terminen auswählen. Die exakte Zeit durfte ich ebenso auswählen. Ein Zeichen für einen vergleichsweise dünnen Terminkalender, für einen sehr geregelten, um nicht zu sagen mageren Zulauf an Patienten.

Also was kann der Zahnarzt nebenbei machen? Denn von irgendwas muss er doch leben, oder lebt er etwa, wie eingangs vermutet ..“hier werden Sie genauso bes…sen,wie nebenan“ vom kreativen Umgang mit den Finanzen seiner noch verbliebenen Patienten, in dem er ihnen unnötige Behandlungen zu extrem hohen Preisen unter kreativer Umgehung der kassenärztlichen Leistungen in Rechnung stellt?

Eine Frage die sich lohnen würde näher untersucht zu werden, wenn ich nicht hierzu zu faul wäre und meine freie Zeit lieber mit anderen Dingen fülle.

Wortgestoeber

Eine Lizenz zum Geld drucken wäre wohl unser aller Traum

Ich habe gerade die Flatrate für die Internetnutzung diesen Monat verlängert. 30 Tage…Weil wir seit ein paar Wochen einen neuen Provider haben, kann ich nun erstmalig nachsehen , wie viel von den 5 GB ,die wir monatlich zahlen , wir eigentlich wirklich verbrauchen, nicht wenn wir wir wieder einmal ein neues Windows herunterladen, das wird wohl so schnell nicht wieder vorkommen, hoffen wir wohl alle. Sondern ganz normal, in einem ganz normalen Monat, wie viel verbrauchen wir eigentlich?

Nun , Pünktchen und ich waren ganz erstaunt… wie viel Internet noch da war, als schon der Monat vorbei war…

…und mussten feststellen, eine Maschine zum Geld drucken für den Provider. Warum? Man kann nur jeweils bestimmt Kontingente buchen , die nächst niedrigeren Kontingente sind so niedrig , damit kommen wir nicht hin…

Das ist genauso ,wie wir beide im nächsten Leben, Besitzer eines Parkhauses werden möchten. Auch hier eine ganz simple Erklärung.Ich parke jede Woche mit Sicherheit 20 mal im Parkhaus. Immer in verschiedenen. Auch in verschiedenen Städten. Für alle Häuser typisch ist, das sie trotz Erfindung des Computers nicht in der Lage sind , die  Parkzeit exakt nach Minuten abzurechnen. Wenn man „Glück“ hat , darf man in Intervallen von 20 Minuten zahlen , meist allerdings muss man stundenweise bezahlen. Und genau das ist der Grund weshalb Pünktchen und ich im nächsten Leben unbedingt Besitzerinnen eines Parkhauses werden möchten. Man stelle sich vor und das ist allen schon mehr als einmal passiert. Man kommt ins Parkhaus und ist 5 Minuten über die Zeit, also muss man eine ganze Stunde mehr Parkgebühr zahlen, diese Stunde könnte man länger in der Stadt bleiben, macht aber wohl niemand,die meisten haben ja gar nicht die Zeit dazu.Also zahlt man, schimpft oder auch nicht und fährt raus. Der nächste kommt, stellt sich auf den soeben verlassenen Parkplatz und ….. zahlt wieder.Besonders in der nun bald bevorstehenden Weihnachtszeit , eine Goldgrube , die Lizenz zum Gelddrucken, so ein Parkhaus…und man muss, nachdem man es gebaut hat, gar nicht mehr viel daran machen. Autos verlangen keinen neuen Fußboden oder Extras , wie normale Mieter…

Wortgestoeber

 

Los gehts Schilda und grüß auch Till Eulenspiegel

Heute ist mir eine Merkwürdigkeit passiert .Ich war am Geldautomaten meiner Bank und habe Geld gezogen . Eigentlich ganz normal .Der Angestellte an der Kasse sah mich auch. Leider hatte der Automat nicht die Scheine , die ich wollte und so bat ich den Angestellten mir doch, mein soeben am Automaten gezogenes Geld ,in die von mir benötigte Stückelung zu wechseln. Das wollte er auch gern machen , aber dazu benötigte er, wie er mir erklärte, meine EC karte. Ich fragte nach , warum… Er meinte, die würde mich als Kundin der Bank ausweisen… Mein völlig irritierter Blick sorgte dann für eine nähere Erklärung. Geld wird nur für Kunden der Bank gewechselt, wurde mir erklärt.  Ähnliches war mir schon bei einer anderen großen Bank  vor einiger Zeit  passiert, die ich ebenfalls darum gebeten hatte , mir doch bitte Geld zu wechseln, das war, wie mir der Angestellte damals versicherte, nicht möglich, dazu müsse ich ein Konto haben. Darauf würde dann das Geld eingezahlt und mir in der von mir gewünschten Stückelung wieder ausgezahlt… Liebe Grüße von Till Eulenspiegel an Schilda kann ich da nur sagen. Nein , wir reden von 1000 Euro Scheinen, die gibts ja nicht, auch nicht von 500 Euro Scheinen, noch nicht einmal von einfachen 100Euro ist hier die Rede…Ich frage mich nur, was sind das für neue Sitten, sind die Angestellten der Banken nun schon so schlecht ausgebildet, das sie nicht mehr in der Lage sind die Blüten , die ihnen die Kundschaft unterjubeln möchte zu erkennen? Wir sprechen auch nicht von Schilda, obwohl da fühlt man sich doch wie in Schilda oder bei Till Eulenspiegel.

wortgestoeber

Wir habe etwas sehr nützliches wieder gefunden …. Aua…

Hat jemand ein paar Finger und einen Arm abzugeben??;-) Dann bitte bei mir melden.

Ich habe ,mal wieder ,sollte ich sagen, eine Sehnenscheidenentzündung, diesmal ganz was neues , auch noch in Daumen und Zeigefinger der rechten Hand. So ein … und so weiter und das , wenn man gewöhnt ist per 10 Fingersystem zu schreiben nun sind es noch 7 . Ganz schön dusseliges Gefühl, kann ich nur sagen.

Nach unserm zweiten ,nicht erfolglosen Versuch ,das Bad unter Wasser zu setzten , kam doch die Frage auf , wie man nun die Schäden an Mobiliar und Fußboden beseitigt.

Pünktchen kam auf die Idee , man könnte doch mal …. wir zahlen so viel Versicherungen..da gibt es doch noch.. die haben wir nie… also wir haben unsere Hausratsversicherung wiederentdeckt, eigentlich neu entdeckt,  bisher wurde sie nie in Anspruch genommen und wir haben immer nur brav gezahlt.

Die selbstverständlich von Pünktchen sorgfältig abgeheftete Broschüre, die den Sinn dieser Versicherung erklärt, ist durchaus lesenswert. Meine augenblickliche Lieblingslektüre:-)

Ich habe herausgefunden, die zahlt bei vielen kleinen Problemchen, die man sich im Haushalt so zulegt. Eine wirklich  bisher sehr unterschätzte Versicherung.

Sie zahlt Gardinen und Bücher und wenn es wieder einmal heißt „Wasser marsch“ aus Geschirrspüler oder Waschmaschine, auch wenn der Fehler in der Maschine liegt,sie zahlt die Lampe und den TV wenn er implodierte, wenn meine Handtasche den Taschendieb nicht übersteht, die Hausrat bringts in Ordnung , sie zahlt nicht nur den ( armer Dieb) mageren Inhalt( ich nehme immer nur mit , was ich unbedingt brauche) sonder auch das auswechseln der Schlösser und  das Bargeld das drin war….. eine wirklich tolle Versicherung..

Aber im Augenblick mußten wir unser Problem mit der Überschwemmung in Ordnung bringen. Ich habe die Versicherung, sicher es war nicht ganz einfach einen Menschen da ans Telephon zu bekommen, angerufen. Erst einmal spricht der Computer, was nicht so meins ist. Aber dann , ich dachte immer wenn ich in Meermonds Blog las, das die Dänen alles per Email und Computer machen, na ja das sind die Dänen, hier ist das anders.  Pünktchen und ich sind eben manchmal altmodisch( und wann hat man mal mit der Versicherung zu tun), früher machte man das alles per Brief , da hätte man sich mal wagen sollen der Versicherung anzubieten , ihr das ganze per Email zu schicken.

Heute, der sehr nette Mitarbeiter versetzte mich in Erstaunen: „Dann machen Sie eben schnell die Fotos und senden uns das ganze per EMail“ bekam ich zu hören. Meermond ich muß Abbitte tun, was ich gern mache, hier sind die zuständigen doch auch ganz modern, nur die Behörden ,die sind immer noch wie zu Zeiten“ Kaiser Wilhelms“ meinte Pünktchen, als sie das hörte.

Ihr stand nämlich bevor ,das ganze schreiben zu müssen.Tippen auf dem Rechner geht ja noch, aber den Drucker… da verließen sie das Pünktchen…

Zu den Fotos kommen Kostenvoranschläge für Möbel und Teppich .Dann wird nach Prüfung durch die Versicherung alles überwiesen, so wurde es mir erklärt. Unbürokratisch ,oder?

Wortgestoeber