Verkäuferträume

 

Beruflich haben wir durch unsere Firma ja viel mit Menschen zu tun.

Wir sind für Personalfragen zuständig.

Nun, da kann man durchaus was erleben.

Man hat den Eindruck, nicht jede Kundschaft sei in manchen Geschäften interessant, sondern die Verkäufer selektieren regelrecht die Kundschaft die sie mögen. Dies ist vor allem in kleineren Ketten und Einzelhandelsgeschäften die sich auf bestimmte Produkte spezialisiert haben, immer mehr zu beobachten, wie Fotogeschäfte ,Geschäfte die TV und DAB Radios verkaufen oder auch bestimmte Mode- Kosmetik. und Einrichtungshäuser.Wichtig ist dabei, der Geschäftsinhaber darf nicht selbst in den Verkaufsräumen sein.

Die Auserwählten werden dann bestens bedient, der Rest kann nach Meinung der Verkäufer bitte hingehen ,wo immer sie hin wollen, solange sie nicht mehr die Verkäufer belästigen.

Die trinken nämlich lieber Kaffee, unterhalten sich miteinander, anstatt sich um die Menschen zu kümmern , die durch ihre Einkäufe zur Finanzierung des Gehaltes der Verkäufer beitragen.

Sicher es ist oft nicht viel, was man an den einzelnen Käufen verdient.allerdings macht es in diesem Fall die Masse.

Einige wenige Kunden machen große,teure Einkäufe und noch weniger machen diese Einkäufe sofort und direkt ohne groß zu fragen, einfach auf die Empfehlung der Verkäufer,

Das sind allerdings meist Scheichs aus dem Morgenland und die sind wie jeder weiß selten, auch Lottomillionären sagt man ein solches Verhalten nach, allerdings sind auch die rar gesät.

Das sind die Wunschträume der Verkäufer,die Kunden die sie gern ständig hätten, wenn sie sie denn überhaupt je erlebt haben.

Der Normalkunde erlebt ,wenn er solche Geschäfte besucht, einen überheblichen herablassenden Verkäufer, der sich als besser und wichtiger dünkt , als derjenige der im Geschäft Umsatz machen würde.

Dann stellt sich immer wieder einmal die Frage, warum kaufen die Kunden lieber im Internet?

Nun es könnte doch wirklich sein, die Kundschaft mag nicht mehr von solchen überheblichen Schnöseln bedient werden.

Das nicht aufzuhaltende Ergebnis ist dann das Sterben der Geschäfte.

Sind die das nicht selber schuld?

Nun habe ich feststellen müssen, da gibt es auch ein Nord-Südgefälle beim überheblichen Benimm der Verkäufer.Genauso wie es einen Unterschied zwischen großen und kleineren Städten gibt.

Meist hat man es in kleineren Städten mit nicht so extrem überheblichen Vertretern des Verkaufs zu tun , als in Großstädten, wo man häufig meint die Herrschaften huldigten dem Grundsatz: „kommst Du heute nicht, morgen kommt ein anderer“

Nur irgendwann wird es keine anderen mehr geben, was machen diese Herrschaften, dann?

Arbeitslosengeld kassieren?Eine andere Alternative sehe ich da nicht,wenn sie so weitermachen. Wie gesagt Lottogewinner und Scheichs sind selten, und da braucht man auch nicht so viele von dieser Sorte Verkäufer.

Wortgestoeber

2 Gedanken zu “Verkäuferträume

  1. Das Sterben der Geschäfte hat viele Gründe.
    Mangelnde Freundlichkeit ist sicher ein Grund, aber eben auch Preis, Verfügbarkeit, Erreichbarkeit der Läden (Auto ?), Sortimente.

    Die Geiz ist geil-Mentalität war der Funke zu diesem Trend. Das Verschwinden der Tante-Emma Läden eher ein Phänomen der Verfügbarkeit von großem Sortiment.

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