Parkplatzsuche a la Pünktchen

 

Die Parkplatzsuche in den Städten ist ja sowie so nicht ganz ohne, je nachdem wo man hin möchte.

Pünktchen stellt allerdings besondere Anforderungen an einen Parkplatz.

Ihr Parkplatz muss nahe beim Ort sein ,den sie aufsuchen möchte.Ausserdem muss er einfach an zu fahren sein und eine ausreichende Parkplatzgröße ist ebenso erforderlich , wie ausreichend Platzkapazität.

Deshalb ist strategische Planung nicht zu umgehen.

Am liebsten parkt das Pünktchen auf den Parkplätzen großer Discounter oder Verbrauchermärkte. Sie muss nicht rückwärts einparken, für sie ein nicht zu verachtender Vorteil.

Ausserdem ist hier meist genügend Kapazität vorhanden ,so das sie sich den Platz aussuchen kann.

Unschlagbar natürlich auch der preisliche Vorteil, meist sind diese Plätze ja kostenfrei.

Während die Parkhäuser sonst wenig Angst haben auch 3 € die Stunde zu verlangen. Aber nicht mit dem Pünktchen, dieses Raubrittertum, macht sie nicht mit. Zumindest wenn sie es verhindern kann.

So eine Fahrt wird schon zu Hause genau geplant. Also wo man da parken kann. Meist erklärt Pünktchen dann , „Du da ist der ABC Markt da …..“was sie bei ihren Überlegungen und Planungen natürlich souverän außen vor läßt, ist das diese von ihr eindeutig bezugt präferierten Plätze ja eigentlich nicht unbedingt für längere Aufenthlte ohne das Geschäft zu besuchen vorgesehen sind.

Das sorgt unter uns immer wieder für Diskussionen, wenn ich Pünktchen die Philosophie der Ladeninhaber  näher zu bringen versuche, das sie wirklich nicht unbedingt erbaut davon seien werden den ganzen Tag , so schön es auch sei, das Auto zu beherbergen, ohne die mindeste Aussicht ein, wenn auch nur ganz kleines, Geschäft zu tätigen . Pünktchen sieht das anders..Sie meint, die haben die Plätze, die werden sowieso in den meisten Fällen nicht voll, also sieht der Laden doch zumindest gut besucht aus, wenn da Autos vor parken.

Wenn nun kein vom Pünktchen eindeutig präferierter Platz zur Verfügung steht, wird das ganze Projekt problematisch. Wo soll das Auto hin?

Es gäbe die Möglichkeit ein Parkhaus aufzusuchen, was aber mit teilweise nicht unerheblichen Kosten verbunden ist. Da heißt es erst einmal feststellen, welche Kosten auf Pünktchen zukommen, und wie das mit den umliegende Parkhäusern ist. Sind die viellecht preiswerter? Das Internet gibt da nun G´tt sei Dank Auskunft.

So war sie neulich, als sie mit mir durch die die Innenstadt fuhr, sehr erfreut festzustellen , es gibt ein Parkhaus das nimmt nur 90 cent die Stunde. Leider hatte Pünktchen das Kleingedruckte nicht so schnell lesen können. Ein Einkauf ist fällig mit dem Mindestwert von 5 € und die 90 Cent ,das gilt nur 1 Stunde. Als sie das erfuhr war sie heftig betrübt, wieder Essig mit dem billigen Parken.

Ausserdem was nützt ein billiger Parkplatz ,wenn der Platz zum parken und rangieren nicht ausreicht? Also hat sich in diesem Zusammenhang bewährt, lieber neuere Parkhäuser zu bevorzugen ,dort ist die Chance eindeutig besser, den von Pünktchen benötigten Platz zum rangieren vorzufinden.

Ganz schlecht ist für Pünktchen, wenn nur Laternen parken möglich ist. Auf der Straße, wohlmöglich noch bei fließendem Verkehr( nach Ansicht des Punktes ist fließender Verkehr bereits bei zwei Fahrzeugen erreicht)..  ein Alptraum.Pünktchen benötigt den Platz eines LKWs um dort sicher hineinzurangieren und der nachfolgende Autofahrer kann noch so freundlich und geduldig sein. Pünktchen denkt immer, sie würde von ihm bedrängt und das macht sie natürlich nervös , was den Einparkkünsten nicht gerade förderlich ist…

Nun ja sollen sich die lieben Mitbürger ruhig ein wenig aufregen, wenn sie mit bald 90 noch Auto fahren, können sie sich glücklich schätzen..

Wortgestoeber

Familie Schleicher und Verwandtschaft

 

Vor einiger Zeit beschrieb ich an dieser stelle das Verhalten des Herrn Schleicher und seiner Gattin im Parkhaus.

Nun stelle ich ein weiteres Mitglied der Familie vor.

Immer wieder trifft man beispielsweise den Neffen „Ali Ichdarfdas“an.

Ali hat zwar seinen Führerschein gemacht, aber die Theorie hat er danach ganz schnell vergessen.

So kann man Ali auf der Straße beim eifrigen telefonieren beobachten. Lässig lenkt er mit einer Hand und unter kräftigem Gas geben sein Auto durch den heftigen Verkehr. Ali hat es eilig.Und die andere Hand braucht er ja um sein Mobil Telephon festzuhalten. Kann man doch verstehen, oder?

Der“liebe „ „Ichdarfdas“ hat leider auch wenig Hemmungen beim unvermittelten Wenden mitten im stärksten Verkehr. Wenn ihm überraschend einfällt, dass er nun doch lieber in die Gegenrichtung fahren möchte, dreht er eben einfach mitten im fließenden Verkehr auf der Hauptstraße einfach um. Er vertraut auf die anderen Verkehrsteilnehmer, die werden schon dafür sorgen das „Ichdarfdas“ nichts passiert. Immerhin die anderen möchten ihr Auto ja heil und ganz behalten.

Auch die Regel „Feuerwehrzufahrt bitte freihalten“ist unserm Protagonisten völlig unverständlich, wer will auch schon von ihm verlangen, diese auch so praktische Lücke nicht für seine Zwecke zu nutzen?

Darauf aufmerksam gemacht, das sich dort eine Feuerwehrzufahrt befindet, meint unser Freund er wäre doch, wenn denn die Notwendigkeit vor läge , in 10 Minuten vor Ort um sein Fahrzeug zu entfernen.

Die Regel 5 m vor der Straßenecke nicht zuparken , ist ebenfalls für die anderen gemacht, sicher nicht für Ali. Es ist ja von ihm auch nicht zu erwarten vielleicht ein paar Straßen weiter zufahren, um einen regulären Parkplatz zu erhalten, wenn Ali doch hier in dieser Straße an dieser Ecke seiner projektierten Tätigkeit nachgehen möchte. Der reine Neid, das diese Cleverness von „Ali Ichdarfdas“ nicht genügend gewürdigt wird.

Auch Tor oder Garageneinfahrten sind für den schlauen „Ali Ichdarfdas“ nichts anderes als Einladungen zu parken, denn wer einen regulären Parkplatz sucht und dafür wohl möglich ein paar Straßen zu Fuß geht, ist eben nicht klug, meint er. Ali ist da viel schlauer.Wortgestoeber

Die erste Weihnachtskarte

 

 

Die Einschläge kommen immer näher…

Weihnachten steht sozusagen in den Startlöchern.

Nein, nicht nur Lebkuchenberge und Schokoweihnachtsmänner im Supermarkt. Das gibt es ja schon, kaum das die Sommerferien zu Ende sind.

Nein, der ganz normale Wahnsinn beginnt Formen anzunehmen.

Heute kam… die erste Weihnachtskarte. Eine Firma wollte ganz sicher , bestimmt die Erste sein. Nun es ist ihr gelungen. Soll ich ihr nun antworten?? Sie ist eindeutig die Erste! Applaus, Applaus!!

Aber auch sonst ,Wahnsinn hat Methode und ist mit Beginn der Weihnachtszeit eindeutig steigerungsfähig. Nur ist der Start immer früher.

Mir begegnen schon jetzt gestresste Mitmenschen, die ihren Frust bevorzugt an ihren Mitbürgern auslassen. So der Busfahrer, der ununterbrochen hupend hinter meinem Fahrrad herfuhr, das allerdings auf dem hierfür extra ausgewiesenen Teil der Straße fuhr.

Die Autofahrer, meist junge Männer wie ich beobachten kann, die an der roten Ampel so nah an den Randstein fahren, das ihrere Meinung nach , das Fahrrad dahinter belieben muss und dann empört hupen , wenn das Rad kurz nach links wechselt und sie in ihren stehende Strassenrennwagen überholt.

Gut war auch die Dame , die ich neulich in einem kleineren Lebensmittelgeschäft „erleben“ durfte.

Sie stellte ihren Wagen in den engen Gang, ging dann um sich ausgiebig ein Produkt zu betrachten. Wenn dann der Wagen verschoben wurde, eilte sie empört zurück, um ihn wieder an die „richtige „Stelle zu schieben. Das ging ein paar Mal so, dann explodierte sie, da leider ich diejenige war, die partout nicht bereit war demütig hinter ihrem Wagen zu warten, bis sie sich entschloss ihren Gang durchs Geschäft fortzusetzten, bekam ich auch die heftigen Grobheiten ab, die sie von sich gab, als nun leider nichts nach ihrem Willen ging.

Weihnachtsstress ? Schon jetzt? Es sieht ganz so aus..

Heute habe ich dann „falsch“ geparkt, nach Meinung der gestressten Mitmenschen.Ein ganz normaler mit weissen Strichen unterteilter Parkplatz. Kaum steht mein Auto und ich öffne die Tür um auszusteigen höre ich „Nein, hier können sie nicht stehen blieben“Warum? Mein Auto ist ein ganz normaler PKW und das ist ein ausgewiesener Parkplatz. „Wir kommen hier nicht raus , Verschwinden sie ,aber plötzlich“ Neben mir , durch zwei leere Parkplätze getrennt stand längs( man muss quer einparken) ein Gespann, Pkw und Anhänger, und blockierte gut drei Parkplätze.. als ich keine Anstalten mache nun aber rapide schnell mein Autochen zu entfernen, beginnt die Schimpfkanonade mit Grobheiten, was sich noch steigert, als ich ihnen sage dann müssen sie eben warten, bis ich zurück bin..

Weihnachtsstress??

So langsam beginne ich mich vor Weihnachten zu fürchten. Nicht vor dem Fest, sondern wie schlimm es noch wird in der voranschreitenden Vorweihnachtszeit. Welche Grobheiten sich gestresste Mitbürger noch einfallen lassen…

Wortgestoeber