Dreiste Eiszeit….

 

….Sohn muss man sein

Im nahe gelegenen Discounter kommen mir beim Einkauf ungewöhnliche neue Erkenntnisse, die zu interessanten Überlegungen Anlass geben . Von Anfang an:

Bereits von weitem ist das protestierende Geheul eines Kindes zu hören. Beim Näherkommen bemerke ich eine von Kopf bis Fuss schwarz gewandete Tochter Allahs, zu der offensichtlich der Demonstrant gehört.

Sorgsam betrachtet sie an der Gefriertruhe stehend, jede dort befindliche Packung Eis , prüft von allen Seiten , legt sie wieder zurück in die Truhe. Sofort ertönt wieder das protestierende Geheul.

Dann öffnet Mama eine Packung mit Eis im Hörnchen , entnimmt ein Hörnchen , entfernt sorgfältig das es umgebende Papier, das sie zurück in die Packung steckt und gibt das Eis dem kleinen Schreihals.

Es war wohl nicht das „Richtige“ denn es landet umgehend wutentbrand unter heftigen Geheule und Geschrei auf dem Fussboden. Mama legt die angebrochene Packung zur weiteren Verwendung durch andere Kunden zurück in die Kühltruhe.

Die Suche nach dem „richtigen“Eis geht weiter. Kaum ist die ,dem kleinen Erpresser vermutlich passende Sorte gefunden, beginnt das Schauspiel von neuem . Mama packt das Eis aus, das umgebende Papier wird zurück in die Packung gesteckt. Der kleine Terrorist probiert das Eis. Es scheint zu seiner Zufriedenheit zu sein, jedenfalls landet es nicht auf dem Boden. Mit einem dreisten Lächeln und der Erklärung“es ist ein Junge“, denn nun hat Mama bemerkt das ich sie beobachte, wird nun auch diese angebrochene Packung zum zukünftigen Gebrauch durch andere Kunden in die Gefriertruhe zurückgelegt.Die schlaue Tochter Allahs sucht eine neue Packung des gleichen Eises zum Kauf heraus. Weshalb auch sollte sie vier Eisportionen bezahlen, wenn sich nur noch drei in der Packung befinden?

An der Kasse , wir stehen in der gleichen Schlange, mache ich den Filialleiter auf die Beobachtungen aufmerksam. Seine Reaktion, erstaunt mich nun wieder gar nicht.

Das sei doch kein Problem, meint er und weist eine Verkäuferin an,das herunter geschmissene Eis weg zu räumen. Sonst passiert … gar nichts.

Meine Überlegung nun:

Eigentlich möchte ich ja auch vor dem Kauf mein Eis probieren und es nur kaufen, wenn es mir auch schmeckt. Ob man mir wohl bei meinem nächsten Einkauf wohl genauso verständnissvoll entgegenkommen wird, wenn ich erst einmal das Eis probiere? Oder sollte ich besser meinen Cousin bitten, mich zum Eisstest zu begleiten , denn wie gesagt Sohn muss man sein?

Autohandel

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Zur Zeit habe ich reichlich mit Autohändlern zu tun.

Was mir dabei auffällt, ist die kaum zu überbietende Dreistigkeit dieser Spezies.

Da will oder würde Frau ja gern ein Auto kaufen. Natürlich soll „er“ neu sein. Und selbstverständlcih ist Frau dabei auch bewußt was so etwas kostet.

Da kann man doch auch erwarten, das Frau entsprechend freundlich, höflich und zuvorkommend behandelt wird.

Was für ein böses Erwachen, wenn dann der Händler aufgesucht wird.

Nein, das vorgesehene, nachgefragte Fahrzeug wird nicht pysisch vorgestellt. Von der Möglichkeit des Angebotes einer Probefahrt träumt Frau nur. Oder gar vielleicht , wie sie hörte , das erträumte Fahrzeug über das Wochenende in aller Ruhe ausprobieren? Wie es bei männlichen Kunden durchaus möglich ist? Der Traum ist eine zerplatze Hoffnung.

Normal ist folgendes: Frau besucht den Händler. Ohne Termin? Einfach so? Nicht unbedingt ratsam. Also nach erfolgter Terminabsprache besucht Frau den Händler. Der  stellt zunächst , nachdem er erfahren hat ,welches Modell Frau in Erwägung zieht ,die für ihn natürlich strategisch wichtige Frage , welche Zubehörteile Frau denn meint dazu kaufen zu wollen. Es ist seiner Meinung nach nicht genug? Nun dann schreitet der Händler zur „Beratung“. Ziel des Gesprächs möglichst viele Extras zu verkaufen. Sein absoluter“ Hauptgewinn“ ein Auto in der vom Werk vorgesehenen Basisvariante mit so vielen Extras zu verkaufen, daß sich bei normaler Rechnung die Topausstattung , bei der werksmäßig fast alle Extras enthalten sind ,lohnen würde zu kaufen. Nur die ist natürlich billiger, als alles extra zu verkaufen. Natürlich wird der „Gute“ nach Möglichkeit keine Probefahrt anbieten, sollte es doch zu einer entsprechenden Nachfrage der Kundin kommen, wird dieses Unterfangen möglichst durch unmögliche Terminangaben faktisch torpediert. Unser Autohändler hat natürlich einen zeitnahen  Termin, wenn die Kundin nicht selbst als Kundin auftritt, sondern einen Mann bittet, dies für sie zu erledigen. Dann ist eine Probefahrt auch über das Wochenende möglich…. plötzlich..Auch die entsprechenden Konditionen, zu denen ein Autokauf möglich ist, ändern sich erstaunlicherweise, wenn ein Mann nachfragt…  Soviel zu Emanzipation…. oder war das doch der Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetztes???

w.