Wir haben einen Zweitblog

Nun haben wir eine zweiten Blog in der Familie:

Katzenagent0034.wordpress.com

Katzenagent 003/4

so sollte er richtig heißen nur leider WordPress sieht es anders..

 

 

wir freuen uns sehr und laden alle ein sich dort einmal umzuschauen, auch wenn noch nicht viel zu sehen ist, was sich ganz sicher ändern wird.

 

Danke

Pünktchen und Wortgestoeber

Allah singt mit Rohrpost

Allah singt mit Rohrpost

Feiertage im ehrenwerten Haus.

Dürfen wir Sie einladen? Erleben Sie Ostern im ehrenwerten Haus, Spaß, Freunde und ungewöhnliches erleben sind garantiert.

Wo möchten Sie wohnen links oder rechts? Nehmen sie rechts, raten wir, sie werden dann von denen ,die links wohnen ,glühend beneidet werden.

Morgenstund hat… na das Sprichwort wollen wir bitte nicht zu sehr vertiefen. Um 06:00H ist die Nacht vorbei, zumindest für links. Die einen starten die Vorbereitungen mit den kleinen Holzschuhen, die Ihnen noch öfter bei ihrem Besuch begegnen werden, die anderen kochen Kaffee und beneiden rechts.. Um 06:15H ist auch rechts die Nacht vorbei .Trampeln mit den kleinen Holzschuhen ist nun nicht mehr zu überhören und „Allah in allah…“ oder wie immer er heißen mag , der Weckruf Allahs vom Tonträger ,startet in den Tag und mit ihm das gesamte Haus. Merkwürdig gedrungen klingt diese Musik, als ob jemand dem Sänger den Hals umdrehen wollte, was auch zu dieser frühen Stunde wohl so manch einer im ehrenwerten Haus nicht ablehnen würde. Trotzdem man hilft sich … eine merkwürdige Kakophonie der Töne hört man im und auch ein wenig außerhalb des Hauses. Mozart , die 50er Jahre und auch sehr moderne Interpreten kann man da hören. Warum, fragen sie? Nun das Haus hilft sich mit entsprechenden Tönen und leider regiert der Grundsatz machst Du Deine Musik an, mach ich meine lauter…das kann man sehr ausdauernd betreiben…wie jeder weiß.

Später , das Haus vernimmt eine lebhafte Geräuschkulisse, der Betonwurm beginnt mit seiner Bohrmaschine den Tag. „Die bohren schon wieder „klagt die Nachbarin. Erst einmal abwarten. Nach angemessener Zeit begibt sich eine Nachbarschaftsdelegation zum Betonwurm mit Bohrmaschine. Er hat Verständnis, ja , schließlich ist Feiertag, aber leider , leider , nicht für ihn, Er ist Moslem. Mit der beruhigenden Versicherung seitens des Betonwurms mit Bohrmaschine, wenn er fertig ist, wird er aufhören, entlässt er die Delegation.

Also warten.

„Allah in allah..“ dringt durch Haus , die Holzschuhträger sind auch wieder wach ,trampeln und kreischen, bis Mitternacht.

Der nächste Morgen bricht an. Allah weckt nicht nur seine Anhänger, nein, die nehmen die Aufgabe ernst und erledigen das auch für die Ungläubigen, wie Sie nun bereits wissen.

Es erwartet uns der Specht mit Hammer . Ein Mülltonnenkonsilium der Nachbarschaft berät, was soll man tun. Vielleicht nun doch, oder lieber nicht? Die Herrschaften in blau werden nicht zu Hilfe gebeten. Man hat Angst vor den Konsequenzen, wenn diese unseren Specht und seine Genossen zur Ordnung rufen, schließlich haben die Herrschaften in blau hier keine mobile Wache eingerichtet.

Also werden die Herrschaften besser  nicht gebeten entscheidet das Konsilium, stattdessen wird eine Delegation vorstellig beim Specht . Der ist begeistert über den Besuch,liebenswürdig und freundlich. Leider kann er die Delegation nicht hereinbitten, denn man sieht ja , und hebt den Hammer ,er hat zu tun. Wohlwollend nimmt unser Specht das Anliegen zur Kenntnis. Natürlich, ja ,es sei Feiertag. Und sicher man würde gern die Feiertagsruhe einhalten. Nur , er habe keinen Feiertag, er sei ,wie die Delegation wisse ,Moslem.Selbstverständlich werde man sich bemühen den Feiertag der anderen zu achten und mit dem hämmern anzuhören, wenn ja, wenn die Arbeit denn getan sei.

„Hoch befriedigt“zieht die Delegation ab, es ist Morgen . Und der Specht braucht zum Bau einer neuen Spechthöhle bis zum späten Nachmittag.

Feiertägliche Ruhe kehrt nun ein untermalt vom ständigen traptrapptrapp der Holzschuhe und hohen und höchsten kreischenden Tönen bis 0:30H.

Nun ist´s genug , ein Mitbewohner beendet den Feiertag mit dem ,wohl im Hause bekannten, Konzert ,“Hammer auf Heizungsrohr“. Ruhe kehrt ein. Morgen 06:00H….

Wortgestoeber

Das überlegen wir uns noch…

eine Unsitte macht die Runde. Der Spruch:“Wir können nicht zusagen, wir melden uns…“Den hört man so , oder so ähnlich immer mehr.

Nicht nur ausgeschriebene Aufträge sind in der Vergabe nicht mehr sicher. Früher konnte man davon ausgehen, wenn ein Auftrag mit entsprechendem Vergabedatum ausgeschrieben war, wurde er auch sicher zu diesem Datum vergeben. Heute“wir melden und, wir wissen nicht…“ Was? „Wir müssen uns erst einmal überlegen, ob wir den Auftrag überhaupt vergeben möchten“ Das sind keine kleinen Kleckerfirmen ,die solch ein Verhalten an den Tag legen, hier ist die Rede von weltweit agierenden, internationalen Firmen.

Genauso ergeht es einem bei privaten Verabredungen und Einladungen. Egal wie früh oder wie zeitnah am projektierten Termin diese getroffen werden soll, es kommt immer häufiger die Antwort:“wir melden uns, wir wissen nicht…“

Da ist keinerlei Planung mehr möglich, Weder privat noch beruflich.

Hält man die projektierte Zeit für den Auftrag oder die Einladung frei, kann es einem passieren, daß man Leerlauf hat.

Nimmt man andererseits einen anderen Auftrag oder eine andere Einladung an und die „Wir melden uns“ Fraktion beschließt dann doch einen in ihrer Planung zu berücksichtigen, steht man vor einem Problem. Beruflich ist es fast unmöglich einen Auftrag dieser Fraktion abzulehnen, daß vergessen die nämlich nie.. Weil sie sich ja mit ihrer „Technik“ im Recht fühlen.Machen ja schließlich alle so.

Und privat?Was sage ich jemandem , den ich eingeladen habe, der ich bis zur letzten Minute mit seiner Zusage warten ließ?Vorbereitungen für eine solche Einladung sind nicht möglich, ich bliebe ja je nach dem auf Speisen und Getränken sitzen.Aber Gäste aus dem „Stegreif zu bewirten geben wohl die meisten Haushalte nur äußerst beschränkt her.

Was denken sich solche Menschen, die solches Verhalten an den Tag legen?

Es sit anmaßend und äußerst unhöflich sich in dieser Form zu verhalten. Man zeigt mit solchem Verhalten seine Mißachtung dem anderen gegenüber.

Diese Menschen möchten sich alle „Optionen  offenhalten“Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was besseres findet“ sagt schon Friedrich Schiller in seinem Lied von der Glocke und das ist über 200 Jahre her.

Aber genauso ist es in meinen Augen äußerst anmaßend, jemanden kurzfristig, von einem auf den anderen Tag anzurufen um ihn,  ja ich habe immer das Gefühl ,zu sich „zu zitieren“. Der Anrufende nennt es „Einladung“und hat die Erwartung , man sagt freudig alle anderen Termine ab, nur weil er anrief und auf einmal „Interesse“ für einen hat.

Ich empfinde beide Formen,das kurzfristige „Zitieren“ sowohl als auch die Fraktion“Wir melden uns“ als äußerst unhöflich, es gibt dem anderen das Gefühl der „Lückenbüßer „zu sein.jemand mit der Option“Wenn mir nichts besseres einfällt, kannich ja mal dich in Erwägung ziehen“

Privat bin ich soweit, daß ich solch ein Verhalten rigoros goutiere und solche „Verabredungen“ nicht mehr akzeptiere und auch dann nicht mehr bereit bin solche Menschen noch einmal einzuladen. Ich finde ein solches verhalten kann man sich zwei mal bieten lassen,das erste und das letzte Mal.

Beruflich kommt man leider um solche eingebildeten Lackel von Auftraggebern nicht immer herum

Und leider Seuchen verbreiten sich schnell, darum heißen sie ja Seuchen.

 wortgestoeber