Warum sind ihre Augen auch so schlecht??

 

Auf ein neues im diesjährigen  privat Theater, Frau Wortgestoeber , möchte wie an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet neue Kontaktlinsen haben. Dieser Versuch läuft bereits seit Mai dieses Jahres.Eine Odysee beim Optiker.

Nun hatte ich, wie berichtet ja einen neue Optikerin allerdings von der alten Kette.

Inzwischen hatten wir uns geeinigt, die neuen alten Linsen die ihr Vorgänger bestellt hatte wenigstens einmal länger zu probieren.

Sie gab sie mir mit. Das latente Problem in diesem Geschäft, keine Zeit für Käufer, denn man hat Kunden, ist auch hier leider nicht wegzuleugnen. Aber was solls Frau ist auch mit einem mäßigen Erfolg zufrieden, wenn es denn wenigstens irgendwann klappt. Man soll auch nicht zu penetrant werden.

Was hier allerdings auch schwerlich möglich wäre, die ersten beiden Ausprobierlinsen brachten nun den bereits bekannten Erfolg Frau hatte ernsthafte Problem mit Treppen. Weshalb hätte sich dort auch etwas ändern sollen? Die Dioptren waren die gleichen wie beim letzen Mal , sowohl die Augen als auch die Linsen..

Nun wurde die zweite „Konstruktion“ ausprobiert, wobei man wissen muss die Dioptren der Kontaktlinsen ist immer niedriger ,als die Dioptren, die man hat wenn man eine Brille benutzt. Niemals höher.

Niemals?

Nun hier, in diesem Fall war die Dioptren der Kontaktlinse massiv höher, was wie erfahrene Fehlsichtige gern bestätigen werden ,zu Kopfschmerzen führt. Dafür wurde die Dioptren der Kontaktlinse des anderen Auges in einer nicht zu verantwortenden Art heruntergeregelt. Mit diesem Auge liessen sich nicht einmal die Untertitel des TV erkennen, geschweige denn lesen.

Das war also auch ein „Fehlkonstruktion.“ Darauf angesprochen gab es beim ersten mal den Rat, man müsse eben das Auge ,das nun nicht gebraucht werde , einfach zukneifen. Es wären eben auch so schlechte Augen.Ja besser machen, soweit sind wir in der Wiederherstellungschirugie noch nicht.

Da musste Frau Wortgestoeber doch an eine Bloggerin mit Renitis Pigmentosa denken , die wirklich schlechte Augen hat und trotzdem in der Lage ist , dank ihres Optikers das eine oder andere noch zu erkennen. Was würden diese Optiker wohl zu dieser Frau sagen.

Also eines ist klar , man kann nicht immer nur mit einem Auge sehen und das andere zukneifen, wie sieht das denn aus?

Nun der nächste Besuch bei der Optikerin stand an. Die Überlegung war , wenn es dieses mal keine akzeptablen Lösungsvorschläge gibt, wäre wohl die Suche nach einem anderen fähigeren Optiker die nächste Option. Das wurde der Dame auch mitgeteilt zusammen mit den ehrheblichen Mängelrügen, die sich ergeben hatten. Da wird Frau eben doch leider penetrant, schliesslich sollen neuen Kontaktlinsen , wenigstens das gleich leisten wie die alten, mit denn es kein Problem ist, die Untertitel im TV nicht nur zu sehen ,sondern auch zu lesen. Auch Treppen machen mit den alten Linsen keine Probleme, was die Sturzgefahr doch erfreulicherweise erheblich mindert.

Die Optikerin kam nun auf die Idee , auf die sie schon lange hätte kommen können. Sie lies sich den Kontaktlinsenpass zeigen , übigens zum wiederholten Mal und nun sollen neue Linsen bestellt werden, Diesmal in der Stärke, die der Augenarzt auf dem Rezept vorgeschlagen hat.hoffen wir einmal das damit die Lösung einen Schritt näher gekommen ist…

Bis Weihnachten ist ja noch etwas Zeit , auch wenn in einigen Städten schon die Weihnachtsbäume auf den zukünftigen Weihnachtsmärkten aufgestellt werden. Und wenn es bis dahin nicht klappt mit den Linsen meien ich, dann ist ja auch Ostern durchaus noch eine Option.

Warum wollen sie Auto fahren?

 

Wieder ein neues Kapitel im Kontaktlinsendrama.

Nachdem der Kater sich leider als ungeeignet erwies, um zum Blindenführkater ausgebildet zu werden, musste etwas passieren.

Ein Anruf im zuständigen Geschäft der Kette brachte nur die Erkenntnis , höflich ist anders.

Mir wurde mitgeteilt wenn man einen Optiker für Kontaktlinsen habe , würde man sich mit mir in Verbindung setzten..

Nicht so befriedigend das Ergebnis. Also rief ich wieder einmal nach bewährtem Muster die Geschäftführung an,trug meinen vielleicht nachvollziehbaren Wunsch vor, doch freundlicherweise vor Weihnachten die neuen Kontaktlinsen zu erhalten. Man war dort recht aufgeschlossen für diese Bitte.

Wenige Minuten nach diesem Gespräch meldete sich ein Optiker bei mir und bot an einen Termin zu vereinbaren. Nicht im ursprünglichen Geschäft, sondern in einem anderen Geschäft der Kette.

Ich sagte zu.

Eigentlich liess sich alles gar nicht schlecht an. Ich kam in den Laden und die Optikerin brachte die Kontaktlinsen ,die mittlerweile ins andere Geschäft geschickt worden waren. Ich probierte an und sie machte den Sehtest.

Dann war allerdings etwas anderes angesagt.

Zur Erklärung normale Menschen haben ein Sehvermögen von 100% ,bis zu einem Sehvermögen von 70% darf man Auto fahren, wobei das Sehvermögen auch durch entsprechende Sehhilfen erreicht werden kann.

Mein Sehvermögen mit den neuen Kontaktlinsen betrug…..60% . Also erklärte die Optikerin, sie könne mich nicht mehr Auto fahren lassen und müsse mich den Behörden melden….

Was das für Probleme und zusätzliche Kosten verursachen würde, war mir sofort klar und so ..

ich reagierte wie das vielen noch bekannte HB Männchen.

Meine Antwort ,wenn die Firma nicht in der Lage sei ein Sehvermögen von 100% mit Kontaktlinsen herzustellen, habe sie wohl ihren Geschäftszweck völlig verfehlt und jemand anderes müsse die Aufgabe übernehmen.

Nun 60% wäre doch auch schon ein schönes Ergebnis und warum ich denn unbedingt Auto fahren wolle ,fragte die Dame.

Perplex? Sprachlos?Irgendetwas in der Art war auf meinem Gesicht abzulesen.

Meine alten Kontaktlinsen wurde überprüft , Sehvermögen immerhin 90% , also mit Sicherheit ausreichend für den Straßenverkehr. Das sich etwas „verschlimmbessert“ davon habe ich ja schon gehört aber es erleben zu müssen , ist neu.

Sie sah den Auftrag noch einmal nach und ich kontrollierte die verordnung des Arztes. Heraus kam die gelieferten Kontaklinsen entsprachen in keiner Weise der ärztlichen Verordnung und waren mehrere Dioptren zu schwach.

Also auf ein neues, nun aber bitte mit den richtigen vom Arzt festgeschriebenen Werten.

Weshalb man sich nicht an die Verordnung gehalten hat , lässt sich wohl nur damit erklären, daß man es in Kreisen der Optiker nicht gern sieht, sich nunmehr seit Beginn des Jahres an eine neue Situation gewöhnen zu müssen, nämlich sich an von der Krankenkasse vorgegebene Festbeträge halten zu müssen. Nachdem man bisher dem Kunden Kontaktlinsen zu Preisen verkaufen konnte, die teilweise eher an ein Würfelpsiel als an eine normale ,nachvollziehbare Preisgestaltung erinnerten. Es war und ist für Kunden, die nicht unter das neue Gesezt fallen ein Vabanquespiel, ob sie Kontaktlinsen zu einem bezahlbaren Preis bekommen oder vielleicht doch zur Finanzierung einen Kleinkredit aufnehmen sollten.

Wortgestoeber

Sind Sie krankenversichert?

 

Eine merkwürdige Frage denken sicher jetzt viele.
Mir stellte sich heute diese Frage.

Ende April verabschiedete der deutsche Bundestag ein neues Gesetz . Gesetzlich Versicherte haben nun unter bestimmten sehr eng begrenzten Bedingungen Anspruch auf von der Kasse voll finanzierte Kontaktlinsen oder Brillen.Also nicht mehr wie in den letzen Jahren ein bestimmter Zuschuss , sondern die Krankenkasse muss vollumfänglich leisten, dabei darf sie sich allerdings auf sogenannte Festbeträge berufen. Nur wenn man für diese vor vielen Jahren vereinbarte Summe keine Sehilfe bekommt, weil die Preissteigerung auch an Sehhilfen nicht vorüber ging, benötigt man die Kostenvoranschläge mehrer Optiker damit dann die Kasse vollumfänglich zu zahlen verpflichtet ist.

Als erstes ist natürlich ein Besuch beim Augenarzt Pflicht.

Ich erfülle nun leider in mehrfacher Hinsicht die im neuen Gesetz vorgegeben Voraussetzungen.

Also muss ich Kostenvoranschläge von Augenoptkern beibringen, damit die Kasse alles zahlt.

Heute besuchte ich also wieder einmal einen Herrn dieser Zunft.

Ich erklärt ihm , ich wolle einen Kostenvoranschlag in dem der von Kasse bezahlte Festkostenanteil sowie meine Eigenanteil ausgewiesen sei.

Was dann kam war allerdings…. so etwas hatte ich bis dahin nicht erlebt.

Er nahm die Verordnung entgegen und meinte nun müsse er erst einmal überprüfen , ob ich überhaupt berechtigt sei ein solche Verordnung zu besitzen….

Bitte?? Erstaunt fragte ich nach.. Vielleicht brauche ich ja auch noch Hörhilfen, war mein Gedanke.

Ja nun es könnte ja sein das dies eine Fälschung sei und zu diesem Zweck wolle er im Laufe des Tages die Kasse kontaktieren, dann würde er mir morgen meine Unterlagen wozu auch mein Kontaktlinsenpass gehört, abgestempelt zurückgeben..

Ich war… perplex

Eigentlich wollte ich meine Unterlagen weder gestempelt haben ,noch war mir bis dato bewusst das mein Versichertenstatus Anlass zu solchen Unterstellungen bot.

Ich erklärte ihm , das ich die Unterlagen gern wieder mitnehmen wolle, und schlug vor er könne sich ja Kopien machen. Das tat er dann auch, aber meine Unterlagen wollte er trotzdem behalten.

Ich erklärte ihm die Kasse habe ja bereits auf der Rückseite ihr Plazet gegeben, nun wolle ich eben einen Kostenvoranschlag.Schliesslich möchte man doch bevor man eine Anschaffung tätigt den Preis erfahren..Ein unter Kaufleuten durchaus normales Procedere.So langsam machte mir die Verhandlung mit diesem speziellen Vertreter der Optiker Innung fast Spass.

Den Kostenvoranschlag sollte ich auch bekommen ,meinte er. Allein erklärte er, den gäbe es erst morgen und dann müsste ich auf die ausgerechneten Kosten 50% Vorauszahlung leisten.

Ich fragte nach? Dachte ich habe mich vielleicht doch verhört.

Nein, das müsse ich verstehen, er sei ja nicht sicher, ob er von der Kasse sein Geld bekäme,da müsse ich eben für den Kostenvoranschlag 50% der veranschlagten Kosten voraus bezahlen.Und schließlich hätte er dann bereist eine Leistung erbracht, die selbstverständlich honoriert werden müsse.

Die Vorauszahlung bekäme ich ja wieder wenn ich ihm den Auftrag erteilte und sobald die Krankenkasse geleistet hätte.

Ich erklärte ihm, ich hätte gedacht, er wolle Kunden haben. Ja, schon meinte er daraufhin, aber eben nur Kunden, die bar bezahlten..

Da war dann doch so langsam mein Geduldsfaden am Ende, ich bat um umgehende Rückgabe der Unterlagen. Die ,meinte er ,bekäme ich morgen , denn die müsse er ja erst noch prüfen, ob sie denn vielleicht nicht doch…. Fälschungen seien.. Nun war allerdings der Spass , wenn man von Spass sprechen kann restlos vorbei. Ich erklärte , er könne mir die Unterlagen freiwillig sofort herausgeben oder ich würde jetzt auf der Stelle einen Streifenwagen bitten, das für mich zu erledigen. Das wirkte…

Nun so langsam wird mir klar weshalb die Geschäfte der Optiker , wenn es keine Ketten sind, faktisch nie Kundschaft haben zu scheinen..

Ehrlicherweise, ich habe ebenfalls dankend verzichtet mit diesem Herrn ins Geschäft kommen zu wollen. Wortgestoeber