Tu mir nix…ist neureich

 

… vom Rad fahren

Bisher fand ich die Klagen der Radler über das Benehmen der Autofahrer doch recht übertrieben und war auch der Meinung Radler hätten, wenn sie sich denn an die Verkehrsregeln halten würden, was viele von ihnen leider nicht oder nur unzureichend tun, nicht viel von Autos zu befürchten. Ich hatte als Radler immer nur beste Erfahrungen mit Autofahrern gemacht. Nett, freundlich, rücksichtsvoll, so kannte ich die Autofahrer.

Nun es gibt ja immer eine erstes Mal.

So auch in diesem Fall.

Ich fuhr also dieser Tage eine der kleineren Hauptstraßen mit dem rad entlang. Links abbiegen mit dem Fahrrad vermeide ich tunlichst, ich steige lieber ab und schiebe das Rad dann eben über die Strasse, wenn ich nach links möchte.

So auch in diesem Fall, ich wollte auf die gegenüberliegende Straßenseite.

Dort versuchte gerade ein großes Cabrio einer deutschen Nobelmarke rückwärts in  eine Parklücke zu fahren. Nun muss man dazu sagen ,diese Fahrzeuge sind alle mit Rückwärtspiepern ausgestattet und haben eigentlich auch alle eine Rückwärtskamera die dem Fahrer die Maus hinter seinem KFZ deutlich sichtbar anzeigt. Wenn er denn hinsieht und hinhört. Ganz abgesehen davon , dass auch diese Teile selbstverständlich mit Spiegeln ausgestattet sind.

Nun das Auto fuhr also rückwärts die Pieper im Innern müssen einen Höllenlärm gemacht haben, denn ich war mit dem Fahrrad hinter dem Wagen vielleicht 5 cm vom Heck entfernt , schnell brachte ich Rad und auch mich in Sicherheit. Das störte die Fahrerin leider ganz und gar nicht , sie rückte mir unbarmherzig auf den Pelz, die Situation wurde für das Rad und vor allem mich unhaltbar, also klopfte ich auf den Wagen. Sie streckte den Kopf raus, erfasste die Situation und meinte „ macht doch nichts“

Ich war perplex. Aber das war noch nicht das Ende unserer Geschichte, denn das Rad schloss ich am Laternenpfahl vor ihrem Parkplatz an , das passte der Dame überhaupt nicht. Als ich schon dachte, sie sei ihres Weges gegangen ,kam sie zu mir, erklärte ich hätte das Rad am Fahrradständer 50 m weiter an zuschließen. Ich erklärte ihr ,das Rad bliebe , wo es sei, denn der Fahrradständer , da habe ich ein paar Tage vorher schlechte Erfahrungen gemacht , mein Rad wurde rücksichtslos umgeschmissen,damit man besser an das eigene Rad herankam , als ich dazu kam ,meinte man ganz nonchalant“macht doch nichts“ Macht schon was, das Rad nahm einen Schaden, muss nun zum Händler in Reparatur.

Aber zurück zu unserm Cabrio also zu seiner Fahrerin, Minirock, höchstens 40 cm, braun gebrannt vom Sonnenstudio, blond gefärbte Harre, sah man gut denn oben wars tiefstes grau, gold Schühchen und goldene Tasche . Mindestens 65 Jahre alt,so stand Frau Neureich wutbebend vor mir. Ihr Cabrio könnte durch die Anwesenheit meines Rades Schaden nehmen, so war ihre Intension. Ich machte ein Foto, denn ich hatte im Gegenzug Angst, das 2 T Gefährt würde mein Rad beim ausparken beschädigen.

Passte der Frau Neureich nun ganz und gar nicht ,sie beschwerte sich lauthals bei den anderen Passanten, über Räder im allgemeinen und mein Rad im ganz besonderen.

Ich ging in ein Geschäft und hast Du nicht gesehen, die Neureich kam hinterher und machte mir im Laden eine Szene wegen des Rades und des Parkens an der Laterne.Was im übrigen gang und gäbe ist ,wie jedermann weis. Nun war es aber gut, ich ging mit ihr auf die Straße und riet ihr dringend an ganz schnell ihres Weges zu gehen ,sonst müsste ich doch noch die Polizei bitten ,damit sie dann in ihrem Garten mit ihrem Cabrio Autofahren üben könnte. Das sie versucht hatte, mich mit ihrem neureichen Auto umzufahren , das war in ihren Augen von keinerlei Relevanz, das mein Rad dort stand wo auch ihre 2t Dreckschleuder stand, das störte doch erheblich.

Ich fahre selbst jedes Jahr viele tausend KM, unfallfrei ,seit Jahrzehnten. Wenn ich einen Radler in so eine Bredouille gebracht hätte , ich hätte mich entschuldigt und wäre überglücklich ,das nichts passiert ist ,meiner Wege gegangen. Aber Neureiche meinen ja, sie haben die Vorfahrt mit dem Auto gekauft , wenn sie das überhaupt gekauft haben , denn heutzutage kauft man ja Autos nicht mehr , sondern finanziert sie und lässt sie nach drei Jahren auf dem Hof des Händlers zurück , Auf ein neues!

Sicher solche Autofahrer sind die nicht die Mehrheit, aber wenn man solche Neureichen erlebt, ist man auf einmal ganz schnell bei denen, die mehr Schutz für Rad- fahrer fordern.

Wortgestoeber

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Quo vadis… wohin führt das?

 

Neues vom ehrenwerten Haus.

Wohin gehst Du? Man könnte auch sagen „wohin führt das?“

Eis 2 Packungen 6,00€,

Rinderbraten 1KG 12,90 €.

Sahnejoghurt 1 KG 1,59,

1KG Rinderhack 5,96€ ,

diverse Schinkenauflage 9,95€

diverse Wurstauflage 12,95€,

Huhn für Kater 3.99€

Käse 12,95€

Fisch gefroren für Kater

Fisch für uns….. und so weiter

Nein ,ich mache hier leider keine Werbung für Lebensmittel. Ich habe auch nicht vor an dieser Stelle meine Einkaufszettel zu deponieren.

Ich rechne zur Zeit aus ,was der „Spaß „kostet.

Wobei die Überlegung dahin geht , reche ich zusammen was alles ..

Aber von Anfang an…

Es gibt Zuwachs im Ehrenwerten Haus.Neue sind eingezogen. Kinder Allahs , was sonst?

Ich brachte Pünktchen zum Arzt und danach war der Einkauf fällig. Ein recht großer Einkauf mit vielen Produkten, die der Kühlung bedurften.

Nun wollte ich zuerst einmal den Einkauf nach Hause bringen und verstauen, danach sollte Pünktchen abgeholt werden.

Aber es kam alles ganz anders.

Zuhause angekommen, kam ich leider nicht ins Haus , denn die neuen feierten, ja was? Nennen wir es eine Babyparty der Kinder Allahs. Das Ergebnis war der Eingang war so mit diversen Kinderwagen zugestellt , das es nicht möglich war die Haustür von außen zu öffnen.

Da war die Not schon groß . Heiß, wie es zur Zeit ist.

Also der Einfachheit halber bei allen Bewohnern des ehrenwerten Hauses geklingelt.

Leider sind die meisten um diese Zeit arbeiten und unsere Partybesucher? Die machten ,wie das bei den Kindern Allahs üblich ist ,nicht auf, also kamen nicht an die Sprechanlage.

Blieb nur der Vermieter, denn unser Hausmeister ist telefonisch nicht zu erreichen.

Ich rief meine Kollegen an, damit die mir alle Nummern der Vermieters auf dessen Internetseite durchgeben konnten, denn meine Freundinnen arbeiten ja auch zu dieser Zeit

Der Vermieter, man hatte in der Zentrale durchaus Verständnis für mein Dilemma und verband mit dem zuständigen regionalen Vertreter vor Ort.

Da war es allerdings vorbei mit dem Verständnis, denn man erklärte mir kurz und bündig ,dann müsse ich eben warten, irgendwann würden die Muttis die Kinderwagen schon entfernen, wenn sie nach Hause gehen würden mit den lieben Kleinen und dann könnte ich ja auch wieder ins Haus.

Es herrschte bei mir, ob solcher Frechheit, Sprachlosigkeit.

Wie kann ich es auch wagen , morgens einkaufen zu gehen? Schließlich die Geschäfte haben bis 22:00H teilweise 24:00H auf, da kann man auch dann gehen , wenn die Kinder Allahs nicht gestört werden.

Erinnert mich das an etwas? Ja eigentlich schon , Es gab schon einmal eingeschränkte Einkaufzeiten, weil die eine Gruppe die anderen nicht stören sollte. ich will ja nichts gesagt haben, aber man darf sich doch erinnern, auch wenn man zu dieser Zeit noch nicht geboren war, schließlich gibt es Menschen ,die ihre misslichen Erinnerungen weitergegeben haben.

Ich musste erst einmal überlegen was nun?

Ich machte Fotos vom Problem,. G´tt sei Dank ,ich habe faktisch immer eine Kamera dabei.

Quo vadis?

Im Kofferraum sah es bedenklich aus.Inzwischen hatten die ersten Lebensmittel ihre Konsistenz doch massiv verändert. Wir sollen doch, so wird uns immer wieder gesagt ,Lebensmittel achtsam behandeln und nicht verschwenden.Aber vielleicht täuscht mich da mein Gedächtnis.

Also erst mal beim Arzt anrufen , das man Pünktchen dort ein Weilchen behält.

Meine Termine, musste ich absagen , also verschieben.

An der „Türfront“ tat sich immer noch nichts, Klingeln brachte leider keinen Erfolg, den Versuch startete ich mehrfach….

Ich entschied erst einmal Pünktchen abzuholen und in einem Café unterzubringen.

Das bekam den Lebensmitteln nicht unbedingt gut, wie man sich nun denken kann.

Macht auch nichts, denn auf der Fahrt zum Arzt fand ich die Lösung.

Wozu hat man eigentlich einen Rechtsanwalt?

In meinem Fall hieß das, nachdem ich mit ihm Kontakt aufgenommen hatte, eine heftige Rechnung für den Vermieter wird erstellt werden, denn nicht nur Lebensmittel, die verdorben oder vermutlich verdorben sind, (wir möchten in diesem Fall ungern ausprobieren ,ob es gutgegangen ist,da die Kühlkette nicht mehr gewährleistet war,) sondern es riecht auch merkwürdig im Auto.

Da muss wohl die Werkstatt ran, der Autoaufbereiter . Da brauche ich einen Leihwagen, denn das Fahrzeug benötige ich für meinen Beruf.Meine verschobenen Termine lasse mir auch bezahlen. Außerdem muss ich jetzt, da ich im Augenblick keine Zeit habe, die Lebensmittel selbst wieder neu zu besorgen, meine bevorzugten Lieferanten anrufen ,das mir die ganze Angelegenheit ins Haus gebracht wird.

Die Rechnung steigt…

So geht’s wenn man sich Kinder Allahs mit Kinderwagen ins Haus holt

Ach, wann wir wieder ins Haus kamen, wollen Sie wissen ? Die Party war dann nachmittags wohl vorbei, leider zu spät um noch viele Lebensmittel retten zu können.. Und übrigens , wir weigern uns von Dosen zu leben,damit so etwas nicht noch einmal passiert. Das war nämlich der „Rat“ des Hausverwalters als ich ihm erklärte ,dass ich Tiefkühlware dabei hätte, die bei der Hitze verderben würde.

Wortgestoeber

 

Wo bist Du??????

 

Oi weh,unser Alptraum wurde einmal mehr wahr.

Hinter mir Herr Kater, jämmerlich maunzend,Er suchte ihn, seinen Meckie.

Wer je einen Kater nach seinem Lieblingsspielzeug suchen sah, weiß was wir nun durchmachten.

Denn der kleine Mann wusste beim besten Willen nicht, wo er den Meckie hingebracht hatte,

Eben noch lag das Teil im Korb auf dem Balkon.

Als wir zu Bett gehen wollten, der Meckie war weg!

Die perfekte Katastrophe. Darauf hoffen , er wird ihn schon finden, ist eindeutig kontraproduktiv. Denn Kater schläft nicht ,bis er, der Meckie wieder da ist und also wir auch nicht.

Da hilft nur Taschenlampe und suchen. Vorzugsweise mit System.Erst einmal den Boden in allen Räumen. Kater maunzt klagend.

Nun die Möbel, unter die der Meckie schon einmal kann einzeln hoch kippen, nichts.Kater schleicht laut nach Meckie maunzend hinterher.Nun unter die Möbel, die man nicht hochheben kann, sehen.

Ausleuchten mit der Lampe.Kater springt auf die Schulter, laut klagend, Meckie wo bist du????

Endlich hinter dem Fuß des Schreibtisches hinten etwas braunes mit roten Hut, Meckie!!!Wir sind gerettet und Kater? Der ist glücklich, sein Meckie ist wieder da.

Er trägt seinen Schatz gleich in Sicherheit.Bis zum nächsten Mal, wenn wir Meckie wieder vermissen.

Wir werden Kunde…

Einer unserer Lieblinge ind der Küche ist der Schnellkochtopf. unser Modell ist 40 Jahre alt und tut immer noch seinen Dienst. Nur die Dichtung, die bedarf doch ab und an der Erneuerung.

Wie alle Produkte hat auch dieses Teil im Laufe der Jahre eine Wandlung durchgemacht.Es erhielt immer wieder eine neue Produkt -oder Bestellnummer.

Ich mag den amerikanischen Handelsriesen nicht, das ist bekannt.Aber als Informationsquelle kann man ihn ganz gut nutzen. Kaufen kann man ja woanders, wenn es das gewünschte Produkt dann woanders gibt.

Es war mal wieder so weit, ein neuer Dichtungsring war fällig  und die im Dichtungsring eingeprägte Nummer auf der Webseite des Riesen eingegeben.

Die seite verwies auf einen andere Produktnummer.

Ob die wohl stimmt, fragten wir uns..

Wenn nicht, fliegt uns unser Liebling sprichwörtlich um die Ohren.

Na, da schreiben wir uns das Angebot vom Ami lieber auf- bestellen wollten wir bei ihm sowieso nicht und rufen mal lieber den Hersteller unseres Küchenfreundes an.

Die Überraschung konnte nicht größer sein.

Nicht nur das unsere Dichtung dort beim Hersteller billiger war, sondern sogar die Lieferung ist kostenlos auf Rechnung mit 30 Tagen Zahlungsziel.

mein erstaunen war allerdings groß , als ich fragte womit wir denn diese in heutiger Zeit wirklich ungewöhnliche Großzügigkeit verdient hätten.Die  Antwort lautete schlicht: weil Sie Kunden sind.

Wortgestoeber

 

1903 und frohe Pfingsten

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…das schreibe ich nur, damit niemand auf dumme Gedanken kommt, eigentlich sollte es Antiwerbung heißen oder Negativwerbung

Nein, ich spreche nicht vom Jahr 1903, obwohl da war die Welt noch in Ordnung .Ich spreche, mal wieder , von unser aller geliebten Windows.

Nachdem unser Windows bei uns allein 12 mal versuchte das Funktionsupdate 1809 zu installieren, was wie zu erwarten vergeblich war, kam es an den Pfingsttagen zum „show down“. Windows meinte wieder einmal , es stünde, ja was wohl,ein wichtiges Funktionsupdate bereit.

Die Begeisterung ob dieser Nachricht heilt sich in Grenzen, sehr engen Grenzen.

Also wieder einmal Stunden mit dem Rechner verbringen, den Rechner nicht nutzen , denn es soll ja ein Update geben.

Ich dachte , es sei das neue, gerade erst herausgekommene Update, und machte mir Hoffnungen, also die Hoffnung stirbt ja zuletzt, es könnte ja vielleicht eventuell schneller gehen.

Pfingstsamstag verbrachten wir also damit den Rechner zu überreden zu überzeugen doch bitte das update zu nehmen. Funktionsupdate Nr 13 schlug fehl und Nr 14 war auch kurz davor nun endgültig den Geist aufzugeben. Inzwischen hatte ich herausbekommen es handelte sich bei dem ach so wichtigen Funktionsupdate um unseren altbekannten und bewährten Feind Nummer 1809.

Nun nachdem mir die Idee kam , erst einmal Windows Update Reparatur anzuwerfen , bekamen wir das Update herunter. Felix und ich schalteten den Computer morgens um 5:00H hochzufrieden aus. Nein wir hatten nicht so lange gewartet, Felix wachte um 5:00 H auf und weckte mich,damit der Rechner, der über Nacht was weiß denn ich, was Rechner nachts machen, ausgeschaltet werden konnte.

Wir sahen uns das Update an, meinten nun sei alles gut. aber die rechnung war ohne Windows also Microsoft gemacht, denn es wurde ein weiteres wichtiges Funktionsupdate angekündigt. 1903.

Nun Montagmorgen 10:24H wurde der Rechner gestartet Zunächst traf er Vorbereitungen das dauerte bis 12:20H. er blieb bei der Bemerkung „100% wird aufgeladen“ stehen und bewegte sich keinen schritt mehr.Um 15:30 wandte ich mich , da ich alles versucht hatte ,den Rechner dazu zu bewegen noch die letzten Bits zu holen ,entnervt an Microsoft, Angeblich konnten sie mir nicht helfen, aber irgendetwas müssen sie getan haben, denn auf einmal waren auch die letzten Bits geschafft. Blieb noch der Download des eigentlichen Updates und die Installation. dazwischen gab dann der Bildschirm zeitweise auf. aber es schien etwas zu passieren, denn die beiden Aktivitätslämpchen am Rechner leuchteten blau, also schlafen war er wohl nicht gegangen der Rechner.

Heute morgen um 5:00 H weckte mich Felix.

Als ich auf dem Rechner wahllos tasten drückte in der Erwartung nun den Bildschirm wieder zum Leben zu erwecken, gab es die Möglichkeit das Update 1903 zu installieren. das Angebot war unschlagbar..Morgens um 7:00H war es fast geschafft. nun nur noch schnell die Sicherung erledigen und um 8:30H war auch das erledigt.

Was denkt sich Microsoft eigentlich dabei? Wer hat soviel Zeit und ist willens die auch noch für solche Aktionen einzusetzen? Es funktioniert doch nur an Weihnachten Ostern und Pfingsten,sich tagelang mit dem Update von Windows auseinanderzusetzen.

Wortgestoeber

 

 

Rückwärts gezählt

 

Wir haben den Stromversorger gewechselt und wer das macht , der kann etwas erzählen.

Wie hier bereits berichtet,war das ganze nicht so ganz freiwillig , aber die Geschichte haben wir ja schon erzählt.

Unser erstes Problem mit dem „Neuen“ waren die Abschläge. Die würden wir ja gern zahlen, nur man müsste dazu die Höhe des zu zahlenden Betrags erfahren.

Da mussten wir dann mehrfach den „neuen „Versorger anrufen.

Und siehe da am Ende dieses Monats erreichte uns Post.

Der „Neue“ teilte  die Höhe der gewünschten Abschläge mit. Gerade noch rechtzeitig, war so der erste Gedanke.

Aber nicht nur der „Neue „ schrieb, sondern auch der „Alte“ meldete sich noch einmal.

Die Abschlussrechnung wurde zugestellt.

Als wir die Menge des verbrauchten Stroms lasen, waren wir verwundert.

Nein ,wir hatten uns nicht getäuscht, die enorme Anzahl verbrauchter KWh stand dort wirklich.

Aber konnte das die Wahrheit sein?

Dazu ging es in den Keller ,zum Stromzähler. Siehe da, wir waren dann doch recht perplex. Wie es schien, hatten wir wohl einen ganz besonderen Stromzähler.

Unser Zähler zählte ,wie man meinen konnte, rückwärts. Denn der in der Abschlussrechnung angegebene vermeintliche Zählerstand war vom Stand des Zählers im Keller sehr weit entfernt.

Da musste ich doch genauer nachfragen.

Schade, es war Essig mit unserm Retrozähler, der „alte“ Versorger meinte, man habe die verbrauchten KWh nur geschätzt.

Wie bitte? „Nur“ geschätzt?

Wer denn bitte, der Mitarbeiter ,der normalerweise Großunternehmen betreut oder jemand der Generation Smart, dessen einziges Interesse der nächsten Party gilt, die er besuchen möchte?

Anders lässt sich die Differenz zwischen tatsächlichem Zählerstand und diesem enormen KWh Verbrauch in der Abschlussrechnung nicht stimmig erklären.

Nun sind wir auf die neue Abschlussrechnung gespannt, denn der „Alte „Stromversorger hat von uns ein Foto des Zählers erhalten, damit er nun wenigstens realistische „Schätzungen“ tätigen kann, schließlich muss er außer dem Angleichen des KWh Standes, auch noch diesen Monat herausrechnen,denn den waren wir ja schon beim „Neuen“Anbieter.

Man muss nun, wie man mir erklärte zurückschätzen. Hoffentlich vergisst man bei all der „Schätzerei“ nicht auch die geleisteten Abschlagszahlungen ordentlich zu in Abzug zu bringen, da ergab sich nämlich in der sogenannten“Abschlussrechnung“ die nächste, von uns bemängelte, Baustelle.

Als die Frechheit „krönenden „augenblicklichen Zwischenstand der ganzen Angelegenheit erreicht mich dann heute eine E Mail, des „Alten“ Anbieter, So einfach ist das ganze leider dann doch nicht. Nun möchte man die Zählerstände nicht per Foto von mir erhalten , sondern ich soll eine mir völlig unbekannte Gesellschaft anrufen, die angeblich mein Netzbetreiber sei und die dann dem „Alten“ Anbieter den Zählerstand mitteilen wird,den er danach dann korrigieren will.

Wieder war ein Anruf bei dem „Alten“ Anbieter fällig. Mittlerweile sind wir beide äußerst ungehalten, denn seit gestern , sind wir nur noch in Sachen Strom unterwegs, alle anderen  geschäftlichen E Mails blieben und bleiben liegen, nicht das was man sich wünscht.

Uns wurde erklärt der vom alten Anbieter genannte Netzbetreiber würde dann Ableser schicken, damit man den exakten Zählerstand feststellen könnte, denn sei ja unser neuer Anbieter.Daraufhin erklärten wir zunächst erst einmal, der „Neue“ säße auch nicht vor Ort, sondern ein paar hundert KM weit entfernt und würde ganz sicher keinen Ableser auf die Reise schicken, damit hier der Zähler abgelesen würde.

Nein, das sei ja auch nicht nötig , wurde uns dann erklärt , der Ableser käme von selbst. Nun, das wagte ich ernsthaft zu bezweifeln, allein auf Grund der erheblichen Entfernung

Also griffen wir erst einmal zu etwas rabiateren Methoden, der „alte“ Anbieter bekam , zwar nur telefonisch , die Einzugsermächtigung entzogen. Ich hoffe, er hält sich daran, sonst müssen wir uns auch noch zur Bank aufmachen, um den Rückruf eventuell bereits abgebuchter Beträge zu veranlassen.

Nun denn, ich rief den im Schreiben genannten angeblichen Anbieter an, nachdem ich seine Nummer, die man mir selbstverständlich nicht mitgeteilt hatte ,herausgefunden hatte.Dem Computer  erklärte ich wenigstens drei Mal meine Zählernummer, die er natürlich nicht erkannte, dann entdeckte er ,das es auch noch wirklich echte Menschen als Mitarbeiter gibt und mit so einem wurde ich zu meiner nicht geringen Freude verbunden.

Der freundliche Herr, der sich meldete, hörte sich meine  Probleme an und versprach eine Lösung. Also wird dem „Alten“Anbieter nun von diesem Unternehmen, dem der Zähler gehört ,der von mir an sie durchgegebene Zählerstand mitgeteilt, ein erfreulicherweise kostenloser Service.

Wir hoffen nun , das sich damit dann das Problem des vom“ Retrozählers“  verursachten angeblichen hohen KWh Verbrauchs erledigt.

Eines wissen wir allerdings nach diesem Drama ganz sicher, keine Abbuchungsgenehmigung mehr für Energieversorger, ab sofort gibt es nur noch den Weg der Überweisung.Dann können wir nämlich einfacher kontrollieren ,wer an unser Geld geht.

Wortgestoeber

 

 

Störe ich oder unterhalten Sie sich privat????

Gerade erst wird wieder das Sterben von Einzelhandelsgeschäften  ausgiebig beklagt.

Schade, es gibt wie die Presse im TV mitteilt, fast keine Spielwarenläden mehr. Immer mehr haben in der Vergangenheit geschlossen, Die Kundschaft kauft lieber im Internet., Dieser Trend wird ausgiebig bemängelt, vor allem von den Betroffenen ,also den Einzelhändlern selbst.  Man erklärt, wenn Einzelhandelsgeschäfte schließen,verödet die Innenstadt.

Sicher, man sieht in allen Städten, egal ob groß oder klein, immer mehr Leerstand von Ladenlokalen.Dann sind in den Geschäften kurzfristig Billigshops, dann wieder Leerstand.

Aber was ist die Ursache?

Sicher man kann den Onlinehandel dafür allein verantwortlich machen, aber da macht man es sich meiner Meinung nach zu einfach. Es ist bequem im Internet zu kaufen. Aber ich bemerke auch immer wieder gravierende Fehler in den Geschäften beim Umgang mit der Kundschaft.

Das Personal, also die Schulung des Personals und auch die Aufsicht über das Personal, lässt in vielen Fällen sehr zu wünschen übrig.

Der Satz:“Störe ich, oder unterhalten sie sich privat“ hat durchaus seine Berechtigung. Denn immer noch wird Kundschaft vom Personal mit harschen Worten zurechtgewiesen, wenn sie eine offensichtlich private Unterhaltung des Personals unterbrechen, um eine Auskunft zu erhalten.

Da darf sich der Einzelhändler sei er auch noch so groß, nicht wundern , wenn der Kunde geht.

Genauso ist eine Unmöglichkeit , dem mit EC Karte zahlen wollenden Kunden mitzuteilen, man nähme diese Karte erst ab 5€bzw.10€  oder entsprechend mehr € Warenwert an und ihm den „Rat“ zu geben , doch in der mehr oder weniger nahegelegenen Bank Bargeld zu holen, damit in bar bezahlt werden kann. erst einmal, stellt sich das die Frage weshalb der Kunde  wohl dem Einzelhändler der doch ihm etwas verkaufen will, einen Gefallen tun, Und zweitens hat dieser Unwille ganz praktische Gründe, In Deutschland gibt es verschiedene Bankzusammenschlüsse, wo man als Kunde der eine Bank bei der anderen kostenlos den Automaten benutzen darf. Wenn nun die Bank vor Ort einem anderen Zusammenschluss als die eigenen Bank angehört, darf man als Nichtkunde eine erhebliche Gebühr für die Barabhebung zahlen, weshalb sollte ein Kunde diese Kosten für den Einzelhändler tragen?

Dre vorwurfsvolle Vortrag des Händlers über die ihm entstehenden Kosten wenn er eine EC Zahlung annimmt, trägt auch nicht unbedingt zur Kundenbindung bei. Eher wird man damit erreichen das der Kunde nun ganz sicher …ins Internet abwandert, wo er sich solche Belehrungen nicht anhören muss.

Ganz unmöglich ist auch folgendes Verhalten, Man hat hohe Regale , Tiefkühlschränke oder hohe Türme mit Getränkekisten, ganz oben platziert man Ware . Die möchte der Kunde auch gern kaufen, um die aber zu erhalten muss der Kunde sich zunächst einmal im Geschäft eine Möglichkeit wie Leiter etc. suchen um dort hoch zu klettern. Nicht alle  Kunden möchten sich in sportlichen Übungen während des Einkaufs versuchen.

Also wird ein Verkäufer gesucht, der dann erklärt, der Kunde möge  die Leiter nutzen ,die sei nämlich zu diesem Zweck da.

Jeder Händler sollte sich ganz klar darüber sein, er ist Dienstleister, Der Kunde verfügt über das Geld, und entscheidet wo er es, wie ausgibt. der Begriff Dienstleister impliziert bereits was erwartet werden kann und was auch erwartet wird. Dienst zu leisten, also dem Kunden den Einkauf zu erleichtern und ihm schmackhaft zu machen hier und gerade hier einzukaufen. Mit Unfreundlichkeit, Unhöflichkeit und rüdem Benehmen wird man nur erreichen, das man ganz sicher früher oder später das Haus schließen kann. Aber vielleicht ist das ja trotz aller Klagen auch so gewollt.

Wortgestoeber 

 

 

 

Unter Strom

 

Völlig überraschend erhielten wir Post, der Für unseren Wohnort zuständige Energieversorger teilte uns mit , ab nächsten Monat wäre wir bei ihm in der sogenannten Grundversorgung.

Grundversorgung? Dieser Energieversorger? Das war uns ein Rätsel.

Unsereversorgungs Wissen waren bei einem anderen Energieversorger und hatten von diesem auch keinerlei Informationen erhalten , dass unser Vertrag gekündigt sei . Auch die Presse hatte keinerlei Mitteilung gemacht, das unser Vertragspartner vielleicht insolvent sie.

Also was war da los? Das mussten wir doch erfahren.Vielleicht hatte sich ja jemand einen üblen Scherz mit uns erlaubt? Eine Fakenachricht?

Ein Anruf beim Servicecenter unseres Vertragspartners klärte zunächst einmal, wir haben wirklich ab nächsten Monat keinen Vertrag mehr mit  dem Unternehmen. Ich bemängelte die mangelnde schriftlich Kündigung, denn das man so etwas rechtzeitig in schriftlicher Form erledigt, ist eigentlich unter ordentlichen Kaufleuten üblich.

Ein wenig Recherche brachte es an den Tag, wir hatten ein Postfach, das aber bereits seit einigen Jahren nicht mehr existiert.

Dies war dem zuständigen Energieversorger auch mehrfach mitgeteilt worden , verbunden mit der Bitte die Postfachanschrift zu löschen.

Die jährlichen Briefe des Energieversorgers bezüglich des Zählerstandes, der Abrechnung etc. erreichten uns  normal, unter unserer Anschrift. Also kein Grund für uns in dieser Richtung irgendwelche Befürchtungen oder Vermutungen zu hegen.

Nun hatte wohl ein Mitglied der „Generation Smart“ die uralte Postfachanschrift reaktiviert und dorthin die Mitteilung geschickt, das der Lieferpreis sich erhöht hatte und , nachdem wir nicht reagiert hatten, auch die Kündigung des Vertrages. Das Postfach befindet sich in einem Geschäft , das ebenfalls von Mitgliedern der „Generation Smart“ betrieben wird, also hielt man es offensichtlich nicht einmal für nötig , diese Briefe wieder zum Energieversorger zurück zu senden.

Die Sache nahm ihren bekannten , für uns überraschenden und wenig angenehmen Lauf.

Wenig angenehm, so dachten wir zumindest zuerst.

Nun sollten wir also , so die Empfehlung des Servicecenters, einen neuen Vertrag abschließen. Über die Seite des Unternehmens im Internet.

In der Presse wurde mehrfach darauf hingewiesen , man sollte die Verträge mit Energieversorgern überprüfen, da eine Kostensteigerung  zu erwarten sei.

Dazu hatten wir bisher keinen Grund gesehen, denn unser Energieversorger hatte ja , wie wir irrigerweise annahmen ,die Preise nicht erhöht.

Einmal im Internet, besuchte ich dann das von mir bevorzugte Vergleichsportal. Und siehe da ,mein Erstaunen kann man sich denken, als ich erfuhr Strom geht auch billiger, wesentlich billiger.
Noch größer war allerdings meine Überraschung , als ich die Seite unseres Vermieters öffnete, der hatte nämlich bereits vor einiger Zeit einen Mantelvertrag mit einem Energieversorger abgeschlossen ,um es seinen Mietern , wenn sie es denn möchten, mit Hilfe dieses Energieversorgers, bezahlbaren Strom anbieten zu können.

Der dortige Stromrechner, ergab nun eine noch größere Ersparnis, womit ein Vertrag mit unseren „alten“ Versorger ebenso vom Tisch ist, wie hoffentlich die vom örtlichen Energieversorger „angedrohte“ Grundversorgung, es bald sein wird. Die wie man weiß, nicht unbedingt die preiswerteste Möglichkeit des jeweiligen Unternehmens ist, Strom zu liefern.Angeblich kann man die Grundversorgung jederzeit kündigen, was dann ja sogar der „neue “ Energieversorger erledigen wird. 

Warten wir ab, ob es so problemlos funktioniert.

Wortgestoeber

Düpiert… u.A.w.g.

 

Neues von der Mischpoche.

Tante Frieda und ihre schreckliche Sippe sind immer noch recht rührig, auch wenn man hier länger nicht viel von ihnen gehört hat.

Wir hatten eigentlich geglaubt unsere Zeit ohne Tante Frieda wäre dieses Jahr ein wenig länger.

So kann man sich irren

Uns erreichte eine Einladung, ganz im üblichen Frieda Stil. Sie kam am Tag bevor die Angelegenheit akut wurde. Unten wie üblich“ u.A. w. g.“ also „um Antwort wird gebeten“,das war natürlich auf Grund der Kürze der verbleibenden Zeit nicht mehr schriftlich möglich.Wobei man vielleicht den Begriff Einladung in diesem Fall etwas genauer deffiniern sollte, es handelt sich bei den „Tante Frieda Einladungen“ nicht um Einladungen im üblichen ,allgemein definierten Sinn, hier geht es darum , gemeinschaftlich zu essen und über Anwesende und Nichtanwesende mehr oder meist weniger freundlich die allwissende Meinung von Tante Frieda  und ihrer schrecklichen Mischpoche zur Kenntnis zu nehmen. Was jeder verzehrt, soll er oder sie bitte selbst zahlen , Tante Frieda zahlt höchstens den Aperitiv für alle.

Aber zunächst einmal musste in all den Terminen Zeit geschaffen werden, um überhaupt die Einladung wahrnehmen zu können.

Eine Absage hätte uns Frieda nie verziehen.

Also hieß es zuert einmal die Termine umlegen und eine Friseurtermin vorzuziehen. G´tt sei Dank hatte meine langjährige Friseuse Verständnis für das Dilemma und ließ mich am gleichen Tag kommen. Was natürlich zu noch mehr Terminverlegungen führte.
Pünktchen rief derweil die Ahnin an, um unsere Zusage zu übermitteln.

Alles zurück, der Termin war verlegt worden.

Die Ahnin war aus dem Bett gefallen ,was einen kürzeren Aufenthalt im Krankenhaus nötig gemacht hatte und fühlte sich nun nicht in der Lage die ausgesprochene Einladung für den nächsten Tag wahrzunehmen.

Der nächste projektierte Termin war zwei Wochen später.

Also wurde die Terminplanung entsprechend vorgenommen.

Nun muss man wissen im Hause Tante Friedas herrscht  nicht Einigkeit und Freude.

Cousine Hannelore und die „lieben Kinderchen „ hausen bekanntlich dort. Die haben eine andere Ansicht und Cousin Charlie , der hat eine ganz andere Meinung.

Wir werden von Tante Frieda gebeten oder besser zitiert, Hannelore kann sehr gut auf unsere Anwesenheit verzichten und Charlie kann sowohl auf Hannelore und ihre Brut ,als auch auf uns dankend verzichten.

Man muss sich bekanntermaßen nicht lieben , nur weil man verwandt ist.

Nun Pünktchen gewitzt geworden durch lange Jahre, in denen wir mit der Mischpoche zahlreiche Eskapaden erlebten.meinte es wäre wohl besser anzurufen, ob der Termin denn nun wie verabredet stände.

Es war gut getan, nun hatten nämlich Hannelore und Charlie das Ruder übernommen und der Termin wurde wieder einmal verschoben. Begründung diesmal, man habe keinen Tisch beim vervorzugten Wirt bekommen.

Da wurde es uns ein wenig zu durchsichtig. Ich rief den auch mir bestens bekannten Wirt an , erkundigte mich, ob für den ersten Ersatztermin ein Tisch für etwa 25 Personen zu erhalten sei. Der Wirt erklärte , er lebe von Gästen, also sei ein solcher Tisch problemlos,, auch wenn es eine recht kuze Vorlaufzeit sei, erhältlich.

Da kann man sich also etwas denken… wenn nun wieder berufliche Termine verschoben werden müssen, um den neuen Termin, den wir bereits kennen wahrzunehmen, denke ich ,daß dies nicht ohne weiteres möglich sein wird.

Die Frage, die sich stellt, ist in diesem Falle also , muß man eine Einladung die man angenommen hat auch dann wahrnehmen, wenn sie mehrfach verschoben wurde?

Eine Frage für einen Stiltrainer. Aber ich denke nicht. Also werden wir die hässliche Sippe vor weiteren Ausreden verschonen und nun unsererseits den Termin wahrscheinlich nicht wahrnehmen.

Wortgestoeber

Ich hätte gern Flügel…

 

Da fährt sie nun in ihrer blauen Jacke mitten auf der Fahrbahn. Die Radfahrerin.

Es interessiert sie keine Stück , das es einen ausgewiesenen Radweg gibt. Das es ein Rechtsfahrgebot in der STVO gibt. Trotzig radelt sie mitten auf der Fahrbahn.

Und erwartet das die hinter fahrenden Autos sich ihrem Zotteltrab anpassen.

Sobald als möglich überhole ich sie . An der nächsten Ampel nicht weit entfernt setze ich den Wagen nach rechts. Schließlich die zahlt mir meine Kratzer am Lack nicht, wenn sie sich vorbei drängelt.Die kriege ich gar nicht schnell genug, um sie haftbar zu machen.

Wie alle Radfahrer ist sie in dieser Situation klar im Vorteil.

Im Rückspiegel kann ich dann beobachten diese Sorge war vergebens, Dreist setzt sie ihr Rad auf den Fußweg und radelt ihres Weges. Ach, eine rote Ampel war im Weg? Die kann doch gar nicht für Radfahrer gelten , so scheint sie wenigstens zu denken.

Ich wünsche mir Flügel und nicht nur für mich ,sondern für alle Fussgänger.

Denn wo sollen wir hin?

Einen großen Teil der Straße beanspruchen die Autos für sich, zu Recht , denn sie benötigen auf Grund ihrer Größe nun einmal den meisten Platz. Die Radfahrer wollen nicht zurückstehen und beanspruchen eben soviel Platz. Wenn sie ihn nicht von den Autofahrern bekommen, indem denen eine Spur weggenommen wird, holen sie ihn sich , indem sie dreist und frech die Fußwege okkupieren.

Und wo bleibt der Fußgänger?

Breitere Straßen“ schreien fordernd die Radfahrer mit ihrer lauten , für die Notwendigkeiten, die nicht die Radler betreffen, unverständigen Lobby, einverstanden. Nur die Stadt abbrechen, damit der Platz für Autos und Radfahrer und vielleicht auch noch ein paar sehr mutige Fußgänger reicht, geht wohl kaum

Die Radler , die in der Mehrheit alle einen Führerschein haben und in den allermeisten Fällen des Lesens mächtig sein sollten, erdreisten sich auch in ausgewiesenen Fußgängerzonen ihrem zweifelhaften Hobby Fußgänger zu jagen, nachzugehen. Es klingelt hinter einem , man weiß gar nicht ,wie es einem geschieht, schon rast ein Radler an einem vorüber. Kinder und Alte , die nicht schnell genug dem radelnden Rowdy Platz machen können,müssen sich auf wüste Beschimpfungen gefasst machen.

Da wünscht sich der normale Mensch einfach Flügel,

nur damit man ganz sicher schnell genug Platz machen kann , für die radelnden Egomanen.

Sie können alle keine parallelen Seitenstraßen fahren , nein, es müssen die Hauptverkehrswege sein,wo sich bereits die Autos drängen.

Wenn man das sagt , muss man natürlich mit Gegenwind der radelnden Egoisten rechnen, ich sage es trotzdem. Das Gegenargument , die Autofahrer sollten ÖNVP benutzen oder eben auch radeln, zieht nämlich nicht. Mit welchem Recht meint eine Gruppe Öko-Egomanen über meine Zeit und mein Leben bestimmen zu können?

Das lasse ich mir nicht gefallen.

Ich werde weiterhin ,dorthin wo ich hin muß oder möchte , das Auto nehmen, Es geht schnell und ist recht sicher.

Übrigens ,für alle die , die jetzt meinen meckern zu müssen, ich fahre auch Rad. Allerdings nur auf Radwegen und wenn ich mit dem Rad in die Stadt fahre, benutze ich Seitenstraßen , wo ich den Verkehr nicht aufhalte, ich weiß, das ich auf dem Rad langsamer bin, als ein Auto und in Fußgängerzonen schiebe ich das Rad, denn die Fußgänger haben dort eindeutig das Recht auf ihrer Seite.

Fußgänger aus dem Weg klingeln ist auch nicht so meine Masche, ich habe die Zeit zu warten, denn noch haben die Fußgänger leider keine Flügel um sich hinwegzuheben.

Wortgestoeber