Brüderchen und Niki Lauda

 

Obwohl Brüderchen lange nach der Glanzeit Niki Laudas geboren wurde, bewundert und vor allem beneidet er ihn sehr.Denn Herr Lauda hatte damals etwas , das Brüderchen auch zu gern hätte, wie er nicht müde wird der Familie seit Jahren zu erklären. Nein, Brüderchen möchte keinen Formel 1 Boliden besitzen, er ist mehr an der Straßenversion des roten Flitzers aus Modena interesssiert. Niki Lauda besitzt zumindest meiner Kenntnis nach wenigstens den Führerschein, den kann der kleine Gernegroß erst in wenigstens zwei Jahren erwerben. Allerdings erklärt die gesamte Mischpoche den Erwerb dieses Papier als unerlässlich für die Verwirklichung der hochfliegenden Pläne, die die Anschaffung des seiner Meinung einzig für ihn in frage kommenden Fahrzeugs projektieren.

Der missratene Spross von Tante Friedas Sippschaft hat sich derweil seit ein paar Jahren dafür entschieden, einstweilen die Familienfahrzeuge einem Härtetest unterziehen zu wollen.Weshalb die anderen Sippenmitglieder seit Jahren darin konkurieren , das bestmögliche Versteck für die eigenen Autoschlüssel zu finden, wenn das Bürschchen sich in der Nähe aufhält. Dabei sind die Herren eindeutig unschlagbar im Vorteil.

Wenigstens bleibt uns dann in absehbarer Zeit, wenn Tante Friedas Spross das unverzichtbare Accesoire erworben hat, die Vorwürfe und der Zorn der Ahnin erspart, wenn ihr Enkelsohn sich bei einer Spritztour mit einem nicht freiwillig ausgeborgten KFZ um einen Baum oder ähnliches wickelt. Wir wünschen es ihm nicht, schliessen diese Möglichkeit aber leider auch nicht aus.

Niki Lauda hat jahrelange Erfahrung und wird nicht auf öffentlichen Strassen rasen. Bei Brüderchen ist sich die Familie leider ziemlich sicher, das er die Strassen mit dem Nürburgring verwechseln wird. Er hat gar keine Erfahrung, glaubt aber durchaus mindestens so gut wie der ehemalige mehrfache Weltmeister fahren zu können.

Aber zumindest diese Meinung hat der missratene Spross, sonst ist ihm nämlich zum Thema „ was soll ich werden“ , das in 1 ½ Jahre akut wird ,noch nicht viel eingefallen.

Er hat bisher nur wenige Ideen zu diesem Thema, so soll der bedauernswerte Erzeuger des jungen Herrn, seiner Planung nach ,möglichst lange, möglichst viel zahlen.

Deshalb hat der kleine Großkotz nunmehr zunächst ein Jahr in Neuseeland oder Australien vorgesehen.Natürlich ohne dort zu arbeiten.

Der familiäre Vorschlag sich doch um ein Praktikum in Modena bei seinem Lieblingsautohersteller zu bewerben, wurde abgeschmettert, nicht weit genug. Und das wäre ja mit Arbeit verbunden, also nichts für Tante Friedas missratenen Spross.

Ob es in Australien italienische Luxussportwagen gibt? Wir werden uns erkundigen müssen.

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