007 light..

 

…oder wo kann man Mischpoche umtauschen?

Familie teilt sich ja, wie alle wissen, in mehrere Zweige auf. In unserem Fall müssen wir, wie nun bereits bekannt, auch Tante Frieda und ihre nun wirklich unansehnliche Bande als Mitglieder der Familie zählen. Der lange verstorbene Ahnherr der Sippschaft hat ihr und ihren Kindern vor allem eines hinterlassen ,das Bewusstsein der absolut hohen Meinung über den eigenen Wert sowie das hieraus resultierende Wissen des niederen Standes der restlichen Familie. Außerdem plagt die Bande eine schier unstillbare Neugierde . Daraus und aus der absoluten Selbstherrlichkeit dieser Mischpoche ergibt sich leider die wenig angenehme Angewohnheit , andere Familienmitglieder wenn sie denn in den Augen der Bande einen Fehltritt, eine Panne oder eine Unsicherheit erkennen lassen, gnadenlos auch noch nach Jahren bei sich bietender oder gar selbst herbeigeführter Gelegenheit der Lächerlichkeit preis zugeben. Dies geschieht besonders gern , wenn das betreffende Familienmitglied dies nun ganz und gar nicht brauchen kann, etwa weil ein neuer Partner mehr oder weniger gezwungenermaßen in den Kreis der Familie eingeführt werden muss. Bevorzugt wird auch den Kindern der Familie die Sünden und Pannen der Eltern oder von Onkel und Tante vor Augen geführt.

Das alles ist dem Rest des Clans natürlich seit Jahrzehnten aus leidvoller Erfahrung bestens bekannt und so bemüht man sich mittlerweile ganz erfolgreich niemals Schwächen, Pannen oder gar Fehltritte Tante Frieda und ihrer unansehnlichen Bande bekannt werden zu lassen.

Das gefällt der Tante und der ihr treu ergebenen Mischpoche natürlich so ganz und gar nicht.

So kamen sie wohl auf die neueste Idee.

Ein Mitglied des illustren Kreises um Tante Frieda wechselte die Seiten, dazu wurde dem Rest der Familie eine herzzerreißende Geschichte aufgetischt, warum man nun ganz gewiss nicht mehr und was Tante und Mischpoche denn nun dem abtrünnigen Mitglied angetan habe. Leider war niemandem aus dem niederen Clan diese Geschichte auch nur ansatzweise bekannt und Misstrauen prägte die Versuche des Abtrünnigen nun mit dem üblicherweise geschmähten Rest der Familie eine Freundschaft aufzubauen. Der restliche Clan fragte sich nämlich, warum er sich auf einmal einer derartigen Beliebtheit erfreuen sollte und wie lange die Liebe denn wohl anhielte.

Nun es stellte sich heraus, es war wohl ein wie nennt man das heute Fake, Tante Frieda und die sie umgebende Sippschaft hatte einen 007 light ausgeschickt, um nun doch endlich nicht mehr weitgehend von für sie interessanten Informationen abgeschnitten zu sein.

Wie wir das heraus bekommen haben, war ganz einfach, wir haben dem Abtrünnigen ein saftiges Fake Häppchen zukommen lassen und abgewartet. Die Geschichte kam prompt von der empörten Tante an Pünktchen berichtet ,zurück.

Soweit wir wissen ,ist der glücklose 007 light inzwischen wieder gut in Tante Friedas Mischpoche aufgenommen worden…Wortgestoeber

Wer schreibt, der bleibt ein altes Sprichwort. Kommentare sind hier sehr erwünscht, schreiben Sie bitte:

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