C ´est fini

 

Da sollen wir also , so meint der Tierschutz, eine Katze als Familienmitglied aufnehmen. Sie soll, so wird es explizit verlangt, aufs Sofa dürfen.

Durfte Samtpfote immer, die war, wie auch unsere andere Katze , selbstverständlich ein Familienmitglied.

Man weist besonders dauf hin, die Tiere werden 20 Jahre und auch ein wenig älter. So lange sollen wir für sie sorgen und aufkommen.

Um eine Katze zu Hause begrüßen zu dürfen, stehen unterschiedliche komplizierte Aufnahmerituale an.

Das neueste von dem wir Kenntniss erlangten sieht vor, das der zuküftige Katzenmensch einen Aufnahmetest zu absolvieren hat. Die Bewerber sollen hier ausführlich Auskunft über häusliche und finanzielle Gegebenheiten und ihren beruflichen , sowie familiären Status geben.

Was selbstredend dann einer Überprüfung unterzogen wird.

Nach der gestrengen Bewertung durch den Tierschutz, wird dann Seitens der Tierschützer ein

Ihrer Meinung nach passender zukünftiger Mitbewohner ausgewählt.

Es handelt sich hierbei um eine nicht verhandelbare Vorgabe, wenn denn überhaupt der Auswahltest bestanden wird.

Hallo?

Wo bin ich ?

Wo kann ich sein? Wo will ich sein?

Will ich diese doch hochsensiblen Daten, die ich nicht einmal mir bestens bekannten

Kunden zur Kenntnis bringe, ( warum auch?) mir völlig unbekannten , nicht entsprechend als von entsprechenden Stellen vertrauenswürdig verifizierten Personen einfach so offenlegen?Was passiert da mit meinen Daten?

Was also fast 40 Jahre gut genug genug war um Katzen ein fröhliches, glückliches Leben zu bescheren, ist plötzlich nicht mehr gut genug.

Aber einfach einmal etwas ganz anderes , was die Tierschützer nun so ganz und gar nicht gern hören werden.

Trotzdem , wer solche Ansprüche meint stellen zu dürfen oder zu können, muss sich auch eine Gegenrechnung gefallen lassen.

Ich las auf einer der zahlreichen Tierheimseiten die Information, der Unterhalt für eine Katze sei pro Monat mit etwa 400€ zu veranschlagen.

Nun denn, dies ist ein Geschäftshaushalt, wir sind Kaufleute.

Da haben wir allein von Berufs wegen gelernt eine Kostenrechnung aufzustellen .

Machen wir also eine Rechnung.

400€ wie veranschlagt pro Monat, das macht dann jährlich eine Gesamtsumme von 4800€ aus.

Davon kann man gut mit zwei Personen eine Kreuzfahrt machen.

Hochgerechnet auf die vom Tierschutz ebenfalls projektierten 20 Jahre Lebenserwartung, macht das die Summe von 96000€ .

Eine stolze Summe.

Dafür bekommt man einen Mittelklassewagen des oberen Preissegmentes.

Weshalb sollten wir also, sollte irgend jemand, der bereit ist diese wirklich nicht geringe Summe zu investieren, sich solchermaßen massive Vorschriften machen lassen?

Kein Kunde würde sich vom Kreuzfahrtunternehmen vorschreiben lassen, wo er wie , was bucht und was er dann während der Kreuzfahrt unternimmt, isst oder trinkt, mit wem er sich unterhält.

Der Autohändler, der versuchen würde einem potentiellen Kunden vorzuschreiben welches Fahrzeug er in welcher Ausstattung und Farbe kaufen muss und vor allen wie er es später nutzen darf, gäbe sich der Lächerlichkeit preis . Er würde seine Betrieb auf diese Weise zügig in die verdiente Insolvens fahren.

Weshalb sollen wir uns also ein derartiges Verhalten von irgentwelchen Laien, die meinen sie wären Tierschützer , bei einer derartig hohen Investitionssumme bieten lassen?

Einen entsprechenden Verein kann jeder aufmachen , man benötigt 4 Mitstreiter und eine passende Vereinssatzung, solange man keine Gemeinnützigkeit beantragt, ist es nach deutschem Recht einfach einen Verein zu gründen. Ein Sachkunde Nachweis wird nicht verlangt.

C´est fini. So langsam reicht es..

Wortgestoeber

 

 

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