Fast wie die königliche Familie…

 

eine Freundin schickte mir einen Artikel zu, in dem unser Käferchen als Ikone der Automobilgeschichte bezeichnet wurde.

Nun fast königlich fühlt man sich auch, wenn man mit Käferchen unterwegs ist. Man fällt auf, viele Autofahrer bemerken uns wohlwollend. Oft erhellt ein Lächeln die Gesichter.

Zuerst dachte ich Samtpfote, die auf dem auf äusserste Postion vorgestellten Beifahrersitz hockt , die Pfötchen auf der Frontablage und hinaussieht , würde diese Aufmerksamkeit erregen. Sieht man schliesslich nicht alle Tage eine kleine Tigerkatze, die begeistert Auto fährt.

Aber es war anders , als Pünktchen mich begleitete , war ebenfalls diese Begeisterung bei anderen Autofahrern zu bemerken.Wir fühlen fast königlich.

Nun Pünktchen und Samtpfote schenken sich nur das köngliche Winken. Aber es macht natürlich viel Freude , wenn wie neulich erst geschehen .ein Porsche absichtlich so langsam fährt , das unser Käferchen überholt. Der Fahrer wollte das kleine Autochen wohl ganz in voller Schönheit bewundern.

Nun ist es so ,erst einmal sollte ich wohl Käferchen ein wenig vorstellen .

Er ist über 30 Jahre alt , davon die meiste Zeit in unserem Besitz, was auch noch recht lange so bleiben soll und fährt den Berg runter mit Rückenwind eine Spitzengeschwindigkeit von 115 KM/H.

Früher war das für viele Autofahrer , ein Problem. Man ließ Käferchen nicht gern die Spur wechseln , weil man auch in der Stadt, nicht gern so einen langsamen Wagen vor sich hatte. Das Ergebnis war dann, wir „durften“ eine oder auch zwei Ausfahrten weiterfahren, ehe wir auf die passende Spur kamen. Ich musste mit Käferchen „Raubritterqualitäten“ entwickeln, damit wir ohne von andern verursachte „Umwege“ unser Ziel erreichten. Der Trick war einfach, wenn möglich bereits lange bevor es akut wurde und die Ein- oder Ausfahrt anstand, ohne den Blinker zu setzen raus oder rein zu fahren. Sonst wurde häufig extra beschleunigt und dann die Nachbarspur „besetzt“ gehalten, damit wir nur ja nicht auch auf die Spur kamen. Mit unserem „Raubrittertrick“ gelang es uns ganz gut auf kürzestem Weg unser geplantes Ziel zu erreichen.

Ich höre noch das empörte Hupen . Nein, wir hatten uns nicht in die Spur gedrängelt, wir fuhren lediglich auf der rechten Spur, meist schon eine ganze Weile, aber wir waren im Weg . Die anderen meinten es wäre besser Käferchen könnte doch auf der Standspur fahren..Man war zu faul auf die linke Spr zu wechseln und es brauchte Nerven wenn ein großer dann so weit auffuhr, das man im Spiegel den Eindruck hatte, er würde gleich auf der Rückbank Platz nehmen wollen.

Nun das ist alles vorbei, nun ist das kleine Autochen alo eine Ikone der Automobilgeschichte

und wenn wir blinkend die Spur wechseln möchten, lässt man uns heute gern die Vorfahrt und wartet bewundernd.

Classic Car zu sein ist nicht nur vorteilhaft, obwohl es schmeichelt schon , wenn fremde Menschen unser Käferchen bewundern und nach seinen Daten fragen . Oft kommt dann bei Älteren die nostalgische Erinnerung , als man selber vor vielen Jahren einen Käfer sein eigen nannte.

Bei den Jüngeren sieht man häufig das Erstaunen über dieses Relikt einer vergangenen Zeit.

Käferchen hat zu unserer Freude bisher nicht viele Reparaturen in seinem Autoleben nötig. Letztes Jahr war allerdings eine große fällig. Bei diesen Fahrzeugen ist es leider nicht so einfach den richtigen Fachmann zu finden, ganz abgesehen von den doch recht hohen Preisen, die dem Restaurator zu zahlen sind. Es gibt nicht viele Restauratoren für Oldtimer , so das es durchaus der Fall sein kann , das man quer durch die gesamte Republik zum passenden Fachmann reisen muss.

Wir hatten letztes Jahr „Glück“ und fanden einen Fachbetrieb für die Restauration von Käfern in „erträglicher“ Entfernung nur rund 70 KM von unserem Wohnort.

Nun ist Käferchen wieder ganz hergestellt und ein bischen stolz fahren wir, Pünktchen und ich mit unserer Samtpfote im Käferchen spazieren ,natürlich vorzugsweise bei gutemWetter. Wortgestoeber

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2 Gedanken zu “Fast wie die königliche Familie…

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