Datenklau geht um

 

Ich liebe Kataloge und finde es ist eine ausnehmend praktische Lösung, sich über Mode zu informieren, ohne ständig teure Modezeitschriften mit ihren teilweise recht verrückten Ideen kaufen zu müssen. Was wir beide nicht mögen ,ist im Versandhandel zu bestellen. Deshalb werden wir von den Katalogversendern als „Nicht Käufer“ geführt.

Wir haben beide unsere Lieblingskataloge und ab und zu kommt mal der ein oder andere dazu.

So auch letzte Saison .Ich hatte den Katalog bestellt ohne mich über das „Kleingedruckte“ zu informieren,war ja auch schlecht möglich, dazu muss Frau ja erst mal den Katalog in Händen halten.

Da sowieso keine Bestellung erfolgen sollte, sahen weder Pünktchen noch ich eine Notwendigkeit uns mit dem „Kleingedruckten“näher zu beschäftigen.

Nun eine neue Saison startete, und wieder mussten die Kataloge angefordert werden.Merke wer nicht kauft hat zwar eine Kundennummer , aber bekommt die Kataloge nicht automatisch.

Bei den meisten Häusern geht das problemlos, Name und Postleitzahl reichen, wenn man die Kundennummer nicht zur Hand hat oder wie in unserem Fall nicht lesen kann.

Bei einem Haus , dem jüngsten ,neusten,in unserer Sammlung gab es nun leider Problem.

Zunächst fiel mir auf , das derjenige der sich dort meldete , einen falschen Namen angab. Das bemerkte ich , weil er einen starken türkischen Akzent hatte, sich aber mit einen rein deutschen Namen meldete. Im Gesprächsverlauf sollte ich mit mehr oder weniger Druck“Sie möchten doch den Katalog haben?“ dazu animiert werden persönliche Daten , die zum Versand des Kataloges in keinem Fall notwendig waren,preis zugeben. Als ich mich strikt weigerte , wurde man sehr massiv.

Ich beendete das Gespräch.aber nun war die Neugierde groß ob das im Sinne des Händlers war.

Also den alten Katalog hervorgeholt und das „Kleingedruckte“ gesucht. Das war nämlich gut verborgen ungefähr in der Mitte des Kataloges. Vor teilweise grauem Hintergrund, lasen wir nun mit der Lupe, die Schrift zeichnete sich durch eine einfach nicht lesbare Miniaturgröße aus, mit wem wir es eigentlich zu tun hatte. Und besonders die Rubrik „Datenschutz“ wurde zu einer wahren Offenbarung. Der Händler nämlich teilte hier mit die Daten, die man erheben wolle, würden von einem Callcenter erhoben( das hatte ich ja schon bemerkt) man würde die Daten zu Werbezwecken über die halbe Republik verteilen. Und deshalb sei es wichtig außer Namen und Anschrift auch bitte Geburtsdatum und Email Anschrift sowie Telefonnummer zu erheben auch die Kontonummer möge der geneigte Kunde doch bitte dem Unternehmen mitteilen, damit man die Abwicklung des Kaufauftrages so angenehm wie möglich für den geneigten Kunden gestalten könne.Natürlich würde man die Daten auch benötigen um einen Score über den Kunden zu erlangen.Hallo ,einen Score für eine Kataloganforderung?

Ich nenne das was das Versandhaus hier versucht hat den Versuch eines legalen Datenklaus um damit für mich nicht nachvollziehbare Informationen einzuholen und diese Daten dann mir nicht bekannten Personen zugänglich zu machen , die damit durchaus auch Dinge unternehmen können, die nicht in meinem Sinne sind,um nicht zu sagen kriminelle Aktionen starten können.

Ich denke ,auf jedwede weiteren Geschäftsbeziehungen mit diesem Haus ,können wir mit Sicherheit gut verzichten.wortgestoeber

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