Stille und was?

Ich bin mit der Bahn gefahren, das mache ich selten. Mir fiel auf …. es war still in der Bahn ganz still.

Die meisten Menschen hatten den Kopf gesenkt und wischten konzentriert über ihr Smartphone. Es wurde nicht mehr umhergeguckt , mal die anderen Mitfahrer ansehen. Mal sehen ,wo man eigentlich ist.. Nur diese kleine Gerät, das dominierte alle.

Alle, oder zumindest fast alle. es gab nämlich auch noch die Kopfhörerträger. Die nehmen wie ich feststelle gar nichts von ihrer Umwelt wahr. Da wird einfach geradeaus oder querüber gelaufen ,hupen sinnlos, die Mitmenschen werden nicht beachtet, das bemerkte als ich ausgestiegen war.

Früher , als ich Schülerin war und auch später als Studentin und täglich mit der Bahn fuhr, da lasen die Menschen morgens Zeitung in der Bahn. Wir haben uns immer bemüht ein wenig mit zu lesen. Ich weis das macht man nicht, war aber einfach so verführerisch.

Tat ja auch niemandem weh. Wo sind nur all die Zeitungsleser geblieben? Und all die Menschen , die sich auf längeren Bahnfahrten  mit dem Mitreisenden unterhielten?

Früher in eine Bahn mit Schülern einzusteigen, erforderte ein ganz gutes Nervenkostüm, schließlich wurde sich lautstark mit Nachbarn und Bekannten ausgetauscht…Heute Smartphone und Kopfhörer haben die Unterhaltung übernommen. Selbst ältere Mitbürger sehe ich nur krampfhaft nach unten schauen, aufs Smartphone….Wo soll das noch hinführen?

Wortgestoeber

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2 Gedanken zu “Stille und was?

  1. Gedanken, die wir uns wirklich alle mal machen sollten und eigentlich fällt uns dieses Verhalten doch allen auf, oder? Wo das noch hinführen soll – eine gute und berechtigte Frage. Ich versuche, wenn ich denn mal mit der Bahn fahre, nicht dauernd mein Handy in der Hand zu haben, mache es aber ab und zu auch. Meistens habe ich meinen eReader in der Hand und lese. Früher war es ein echtes Buch. Ich fahre aber auch höchst selten mit der Bahn – eigentlich nur alle zwei Monate zum Friseur.

    Liebe Grüße, Kerstin

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