Warum bei mir?Oder und täglich grüßt der Feind

                   Warum bei mir? Oder täglich grüßt … der Feind

Man kommt hinein, da sitzt er schon und spricht einen an. Hinabgestiegen von seinem Thron des alles Könnens und alles Wissens, läßt er einen daran teilhaben, seinem gerade neu erworbenen Halbwissen.

Der Lehrling!!

Oh, Verzeihung, es heißt ja Auszubildender.

Zügig entscheidet er , was Kunde zu tun hat oder was man wohl seitens des besuchten Unternehmens möglich machen möchte. , wenn er denn des deutschen genügend mächtig ist, um den Kunden überhaupt korrekt zu verstehen.

Er begegnet  mir im Augenblick überall, allein durch meinen Beruf kann ich ihm nur schwer entgehen, diesem Versuch der Allmächtigkeit. Der wichtigtuerische Auszubildende.

Ob Bank , da erkennt man erst das man es wieder einmal mit dem kleinen Herrn Wichtig oder der kleinen Frau Wichtig zu tun bekommen hat, wenn die Fragen , die man so hat etwas komplizierter werden und darauf erfolgten Antworten immer einsilbiger werden oder gar ganz verstummen und Herr/Frau Wichtig flugs den Kollegen/die Kollegin fragen müssen.

Natürlich wird das Handwerk auch nicht von dieser Spezies verschont.

Meine Autowerkstatt hat diese Sorte bereits Kunden gekostet, meine Freunde und auch ich gehen nicht mehr hin.Wir suchen uns lieber eine Werkstatt ohne diese besondere Spezies Mensch

Wenn ich Bankgeschäfte  bei Banken habe ,die ich nicht so häufig besuche , rufe ich an, frage gezielt nach einem ausgebildeten Mitarbeiter, leider wechseln die Mitarbeiter ja häufig in den Filialen,vorzugsweise nach dem Filialleiter oder einem Abteilungsleiter. Dann sind sie immer sehr beleidigt. Sie können es doch auch!!! Sonst muß Kunde eben das nehmen, was sie können, statt Geldanlage eben Sparbuch. Ist doch auch etwas nettes, oder?

Sicher ich weiß, die Wichtigs dieser Welt müssen ausgebildet werden. Die müssen üben!

Aber bitte, warum ausgerechnet bei mir?

Wortgestoeber

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9 Gedanken zu “Warum bei mir?Oder und täglich grüßt der Feind

  1. Richtig spannend wird es beim Arzt – oder hast Du Lust, irgendwelche Studenten in Deinem Mund herumfuhrwerken zu lassen? Klar müssen sie es lernen, aber da denke ich ehrlich gesagt ein wenig egoistisch und gehe seitdem nicht mehr in die Uniklinik. Ist aber schon Urzeiten her…

    Liebe Grüße, Kerstin

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  2. Ich lass‘ an mir immer die Friseur-Azubis üben, da können die nicht allzuviel kaputt machen 😉 und versuche mich ansonsten in Geduld zu üben. Und Toleranz und so. Hüstel 😉

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  3. Der zweite Satz gefällt mir gut! Doch geben wir nicht alle ab und zu mit unserem Wissen an, das wir aus Quellen entnommen haben, deren Aufrichtigkeit wir nicht überprüft haben?
    Liebe Grüße,
    Lettercastle

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    • Stimmt machen wir ,da hast Du recht, es kommt nur auf den Konsens an , etwas behaupten, wenn damit niemanden ein Nachteil entsteht . bitte. Aber in diesem Fall ist oft das Gegenteil der Fall. Und wenn dann durch mit Bestimmtheit vorgetragenen Behauptungen dem Kunden , weil er es ja nicht überprüfen kann , zumindest in dem Moment nicht, erheblicher Schaden oder auch überhaupt Schaden entsteht, finde ich das , wie wir wohl alle , nicht so positiv
      Liebe Grüße wortgestoeber

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      • Da stimme ich dir vollkommen zu!
        Niemand darf zu Schaden kommen, sei es durch ein Fehlerhaftes Produkt, ein Gerücht, das einer Person eine Tat in dies Schuhe schieben soll oder falsches Wissen, das zum Beispiel eine Note ruiniert…

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